News aus der IEF und für die IEF – Aktuelles Jahr

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IEF informiert auf vocatium Magdeburg über Studium (05.07. – 06.07.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (in Norddeutschland ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Magdeburg wird seit 2014 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 2.600 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 70 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Magdeburg 2022 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger, die Bildungsministerin des Landes Sachsen-​Anhalt Eva Feußner und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Lutz Trümper übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


IEF-Jahresbericht 2021 veröffentlicht (29.06.2022)

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) entstand am 1. Januar 2004 durch die Teilung der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (IWF) in die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) sowie die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik (MSF). Die IEF setzt die ingenieurwissenschaftlichen Traditionen der Universität Rostock fort, die als erste klassische Universität in Deutschland im Jahr 1950 ihr Profil um eine technische Fakultät erweiterte. Die IEF vereint die Fachgebiete Elektrotechnik seit 1953, Wirtschaftsinformatik seit 1966 und Informatik seit 1969.

Quellen und weitere Informationen:


Rund 1,33 Millionen für Verbundprojekt zur Digitalisierung der Schifffahrt (29.06.2022)

Der Bundesminister für Digitales und Verkehr Dr. Volker Wissing überreichte dem Projektkonsortium SensorSOW gestern die Förderurkunde für Digitale Testfelder Wasserstraßen. Von links nach rechts: Dr. Volker Wissing, Dipl.-Ing. Jürgen Alberding (Alberding GmbH), Tim Holzki (TU Berlin) und Professor Torsten Jeinsch vom Lehrstuhl Regelungstechnik der Universität Rostock (Foto: BMDV)
Professor Torsten Jeinsch vom Lehrstuhl Regelungstechnik der Universität Rostock mit Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr (Foto: BMDV)

Ziel des Vorhabens ist es, Sensor- und Assistenzsysteme zur Bestimmung der Schiffs- und Verkehrslage sowie der Fahrrinne unter Wasser zu entwickeln und zu erproben, um den Automatisierungsgrad der Schifffahrt zu steigern. Das Projektkonsortium erhält eine Gesamtfördersumme von rund 1,33 Millionen Euro für eine Projektlaufzeit von zwei Jahren. Die Funktionalität der Sensorik, bestehend aus LIDAR-, SONAR-, Kamera- und GNSS-Sensorik soll in diesem Zeitraum mittels bestehendem Versuchsträger und Testschiffen im digitalen Testfeld Spree-Oder-Wasserstraße erprobt, aufbereitet und in einem Assistenzsystem anschaulich bereitgestellt werden.

Über das Förderprogramm zur Entwicklung von Digitalen Testfeldern an Bundeswasserstraßen stellt das Bundesministerium für Digitales und Verkehr bis Ende 2024 insgesamt rund 34 Millionen Euro bereit, um Industrie und Forschung bei der Erprobung automatisierter Systeme für die Schifffahrt zu unterstützen.

Mehr dazu auch unter: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2022/038-wissing-projekt-sensorsow-auf-spree-oder.html

Quelle:


Rostocker Wissenschaftseinrichtungen laden zur Langen Nacht der Wissenschaften 2022 auf dem Südstadtcampus ein (21.06.2022)

Die Bereiche Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik, Biowissenschaften, Physik und Chemie, Medizin, das Interdisziplinäre Department Leben, Licht und Materie, das Zentrum für Entrepreneurship und das Digitale Innovationszentrum sowie die Universitätsbibliothek der Universität Rostock laden dazu ein, hinter ihre Kulissen zu schauen. Etwa 120 Beiträge sind in diesem Jahr dabei – hier kann man erfahren, wie das Fleisch der Zukunft aussehen könnte, was genau ein Quantensprung ist und warum süßes Blut gar nicht so gesund ist.  

Das Foyer der Universitätsbibliothek verwandeln Studierende der Hochschule für Musik und Theater Rostock durch eine Klanginstallation aus selbst produzierten Samples und Texturen in ein Klanglabor. Im Leibniz-Institut für Katalyse (LIKAT) wird zusammengefügt, was sich eigentlich nicht verbinden würde – es wird nicht nur Kosmetik hergestellt, sondern auch Speiseeis und Fruchtsaftkaviar. Am Fraunhofer IGP können Interessierte ihre eigene Handyhalterung bauen oder sich in die Augmented Reality begeben. Das Fraunhofer IGD geht an diesem Abend im Atrium des Konrad-Zuse-Hauses mit der VR-Brille auf Wracksuche und stellt neueste Technologien in der Landwirtschaft vor. Das Thünen-Institut für Ostseefischerei gibt einen Einblick, wie innovative Fischereitechnik hilft, Fischbestände nachhaltig zu nutzen.

Fokus der Langen Nacht der Wissenschaft ist in diesem Jahr der Südstadtcampus der Universität Rostock. Rektor der Universität Professor Wolfgang Schareck freut sich, den Rostockerinnen und Rostockern die fertig gestellte Wissenschaftsachse, die die Universitätsgebäude und Gebäude des LIKAT und des Fraunhofer IGP verbindet, präsentieren zu dürfen: „Wir freuen uns darauf, endlich wieder die Türen unserer Rostocker Wissenschaftseinrichtungen für wissbegierige Besucherinnen und Besucher öffnen zu dürfen, um zu zeigen, wo und wie wir forschen, lehren, untersuchen und experimentieren. Möge die Wissensnacht viele Wissensdurstige auf unseren Südstadtcampus locken!“

Der Eintritt zur Langen Nacht ist frei. 

Den Link zum Programm der Langen Nacht der Wissenschaft finden Sie unter http://www.lange-nacht-des-wissens.de/wp-content/uploads/2022/06/LNDW_2022_Booklet.pdf

Quelle:


Schiffstaufe des neuen Experimental-Katamarans der Universität Rostock (16.06.2022)

Der neue Experimental-Katamaran der Universität Rostock, getauft auf den Namen „Bernhard Lampe“, kann zukünftig unbemannt Forschungsaufgaben in der Ostsee übernehmen (Foto: Julia Tetzke/Universität Rostock).
Professor Torsten Jeinsch mit den Taufpatinnen Ida und Bianca Lampe bei der Schiffstaufe des nach ihrem Großvater und Vater benannten Forschungskatamarans „Bernhard Lampe“ (Foto: Julia Tetzke/Universität Rostock).

Der neue, hoch manövrierfähige Experimental-Katamaran „Bernhard Lampe“ ist Grundlage eines zukünftigen Multirobotersystems – einzigartig in Mecklenburg-Vorpommern. Ausgerüstet mit zwei Unterwasserfahrzeugen und einer Drohne kann er autonom, also ohne Steuermann an Bord, beispielsweise Messungen von Wassertemperatur und Salzgehalt der Ostsee vornehmen.

Ziel von Professor Torsten Jeinsch, Koordinator des autonomen Multirobotersystems vom Rostocker Lehrstuhl Regelungstechnik, ist es, „den Katamaran zukünftig im Verbund mit weiteren Messfahrzeugen von meinem Büro aus in der Ostsee auf Position zu bringen. So müssten unsere Kolleginnen und Kollegen aus der Meeresforschung nicht mehr selbst auf See, um regelmäßig Wasser- oder Sedimentproben aus der Ostsee zu entnehmen.“

Als Geräteträger und Arbeitsboot verfügt die „Bernhard Lampe“ über zwei leistungsstarke Jet-Motoren, einen Bordkran und eine Winde. Die digitalisierten Schnittstellen zur Antriebstechnik, Navigations- und Umweltsensorik erlauben eine Kombination mit weiteren hochautomatisierten und autonomen Forschungsgeräten.

Bereits Mitte Oktober 2020 wurde die gemeinsam vom Land und der Universität geförderte „Bernhard Lampe“ vom Rostocker Unternehmen Nordland Hansa GmbH an den Lehrstuhl Regelungstechnik der Universität Rostock übergeben. Die Taufe des automatisierten Katamarans musste aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen auf Juni 2022 verschoben werden. Der Name „Bernhard Lampe“ wurde in Erinnerung an den früheren Lehrstuhlinhaber der Regelungstheorie gewählt. Mit der Taufzeremonie kann die „Bernhard Lampe“ nun auch offiziell zu Wasser gelassen werden. Die Schiffstaufe fand durch die Taufpatinnen Bianca und Ida Lampe – Tochter und Enkeltochter des bereits verstorbenen Ingenieurwissenschaftlers – im Anwendungszentrum Regelungstechnik der Universität Rostock statt.

 „Ich freue mich über das würdigende Gedenken von Professor Bernhard Lampe. Die Universität Rostock verfügt nun über einen hochmodernen Forschungskatamaran mit zeitgemäßer Technik. Es verstärkt die Forschungskompetenz der Fakultät auf dem Gebiet der Meeresforschung nachhaltig“, so der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck.

Professor Torsten Jeinsch unterstreicht die hervorragende Zusammenarbeit im gesamten Team: „In Kooperation mit den beteiligten Unternehmen konnten wir die Algorithmen für die unbemannte Schifffahrt in den vergangenen Jahren so weiterentwickeln, dass eine autonome Forschungsausfahrt in Zukunft möglich sein wird.“

Quelle:


IEF mit Stand zur Studieninformation auf der vocatium Rostock (14.06. – 15.06.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Rostock (bis 2019 nordjob Rostock) wird seit 2007 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 4.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 70 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Rostock 2022 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger, die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig und der Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Claus Ruhe Madsen übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


IEF informiert erstmals zu Studienmöglichkeiten auf der vocatium Lüneburger Heide (14.06. – 15.06.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Lüneburger Heide (bis 2019 nordjob Lüneburger Heide) wird seit 2010 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 1.600 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 50 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Lüneburger Heide 2022 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger und der Kultusminister des Landes Niedersachsen Grant Hendrik Tonne übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


Technik erleben – Zukunft sichern – Tag der Technik 2022 an der Universität Rostock (13.06.2022)

Mit der fünften Auflage des landesweiten Tages der Technik wollen die Veranstalter nach zweijährigen Corona-Pausen Technik wieder zum Anfassen bieten. Der Tag der Technik bietet hierbei mehr als eine klassische Berufsorientierungsmesse. „Wir wollen Jugendlichen zeigen wie vielfältig, abwechslungsreich und spannend technische Berufe sind.“, so Torsten Habicht, Landesvorsitzender des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. VDI Mecklenburg-Vorpommern. „Die Herausforderungen an nachhaltige technische Produkte erfordern ein hohes Maß an Kreativität und Verantwortungsbewusstsein, das viele Jugendliche der Fridays-for-Future-Generation mitbringen. Diese Motivation gilt es zu kanalisieren.“

Der Tag der Technik richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse und soll als Kontaktplattform zwischen den Hochschulen und Unternehmen sowie Studieninteressierten und Auszubildenden dienen. „MINT-Berufe stärken unser Land“, so Prof. János Zierath, im VDI-MV zuständig für Jugend und Technik, „sie machen uns unabhängig von saisonalen Wirtschaftszweigen.“ Die Veranstaltung wird organisiert durch den Verein Deutscher Ingenieure mit freundlicher Unterstützung des Ingenieurrates MV.

Mitmach-Programm an der Universität Rostock
Wie findet der elektrische Strom den Weg vom Windrad zum Handy? Wo liegen die Schnittstellen zwischen Medizin und Maschinenbau bei künstlichen Hüftgelenken, und wie kann ein Magnetresonanztomograph zur Strömungsmessung im Schiffbau eingesetzt werden? Am Tag der Technik an der Universität Rostock heißt es Mitmachen und Ausprobieren. Wie sich ein aus dem 3D-Drucker gefertigtes Modellschiff durch den Strömungskanal steuern lässt und wie schwimmstabil ein unterschiedlich beladenes Modell-Containerschiffs ist, können Besucherinnen und Besucher selbst testen. Neben den technischen Fakultäten der Universität Rostock beteiligen sich auch der Landesinnungsverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, die Liebherr-Akademie und die Firma Nordwasser. Eröffnet wird der Rostocker Tag der Technik vom Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Klaus-Jürgen Strupp.

Die IEF beteiligt sich mit Angeboten aus der Elektrotechnik im Experimentalgebäude Elektrotechnik in der Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock:

  • Wie funktioniert die Energieübertragung Wind zum Handy?

  • Was hält das Internet zusammen?

  • Welche Kräfte stecken in elektrischen und magnetischen Feldern?

Der Verein Deutscher Ingenieure ist mit rund 125.000 persönlichen Mitgliedern der größte technisch-wissenschaftliche Verein in Deutschland und einer der größten in Europa. Der VDI versteht sich als Sprecher der Ingenieurinnen und Ingenieure und engagiert sich in der Technikbildung nicht nur von Studierenden, sondern auch von Schülerinnen und Schülern. Am Tag der Technik 2019 nahmen 1.200 Schülerinnen und Schüler teil. In diesem Jahr werden erneut mehr als 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Anmeldungen zum Tag der Technik 2022 an der Universität Rostock unter https://www.tdt-mv.de/anmeldung-rostock.html. Die einzelnen Programme aller vier teilnehmenden Standorte finden Sie unter https://www.tdt-mv.de.

Quelle:


Nachruf Prof. Dr.-Ing. habil. Djamshid Tavangarian (08.06.2022)

Die Universität Rostock, die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, das Institut für Informatik und das Institut für Visual and Analytic Computing trauern um

Prof. Dr.-Ing. habil. Djamshid Tavangarian

geboren am 21.03.1945 in Isfahan (Iran), der am 26.05.2022 in Leipzig nach schwerer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Mit ihm verliert die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock einen hochgeschätzten Professor, der die Entwicklung der Fakultät maßgeblich mitgeprägt hat.

Professor Tavangarian kam 1995 an die Universität Rostock. Er wurde auf den Lehrstuhl Technische Informatik mit Schwerpunkt Rechnerarchitektur und VLSI-Entwurf von der Fernuniversität Hagen berufen. Bis zu seinem Ausscheiden 2011 hat er diesen Lehrstuhl geleitet.

In seiner Funktion als Dekan der Fakultät, von Oktober 2006 bis September 2010, hat er in hervorragender Weise die verschiedenartigen Interessen verbunden. Mit seiner kollegialen Art, seiner Eigenschaft, zuhören zu können und seinen vielen sprühenden Ideen, die er auch bei Widerständen durchsetzen konnte, wird er uns immer in Erinnerung bleiben.

Er war ein Initiator, der innovative Gedanken entwickelte und damit Menschen bewegte und vereinte.

Als überzeugter Hochschullehrer engagierte er sich leidenschaftlich für die Belange der Universität.

Ob er als Initiator zur Mobilität an den deutschen Hochschulen wirkte oder als Vorstandsvorsitzender des IT Dachverband MV, des Gründerflairs MV oder des Vereins Micon-Start-Up-Labor und in vielen anderen Organisationen in MV oder auf internationaler Ebene, immer war er positiv streitbar, neugierig und interessiert.

Wir werden ihn mit Dankbarkeit als gefragten Wissenschaftler, hochgeschätzten Kollegen und humorvollen Menschen in Erinnerung behalten.

Unsere tiefe und aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Tochter sowie allen Angehörigen.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirste
Leiter des Institutes Visual & Analytics Computing

Prof. Dr. rer. nat. Karsten Wolf
Leiter des Institutes Informatik

Prof. Dr.-Ing. Mathias Nowottnick
Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Prof. Dr. med. Wolfgang Schareck
Rektor der Universität Rostock


Informieren Sie sich über die IEF-Studiengänge auf der vocatium Kiel (08.-09.06.202)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Kiel (bis 2019 nordjob Kiel) wird seit 2002 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 4.500 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 100 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Kiel 2022 hat die  die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


Professor Hans-Jürgen Albrecht hält Gastvorlesung in Rostock zu Sinter-Technologien (07.06.2022)

Sintern wird in der Elektronik vermehrt zum Fügen von Leistungshalbleitern eingesetzt, die in der Regel auf keramischen Schaltungsträgern montiert werden. Prof. Albrecht kooperiert auf diesem Gebiet mit dem Lehrstuhl Zuverlässigkeit und Sicherheit elektronischer Systeme von Prof. Mathias Nowottnick.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Albrecht war 15 Jahre Dozent bei der Humboldt-Universität zu Berlin. Danach arbeitete er als Projekt Manager 25 Jahre bei der Siemens AG in Berlin und jetzt als Dozent an der Technischen Universität in Dresden und Senior Researcher bei die Firma budatec in Berlin.


Master-Absolventin der Universität Rostock mit Schnieder-Preis JUNGE MACHERIN ausgezeichnet (25.05.2022)

Mit dem „Schnieder-Preis JUNGE MACHERIN“ zeichnet die „acatech“ Abschlussarbeiten besonders talentierter junger Wissenschaftlerinnen aus und würdigt gleichzeitig ihr gesellschaftliches Engagement. Neben einem Preisgeld von 3.000 Euro und einem Pokal, dem acatech-Würfel, erhält Ulrike Fitzer ein Mentoring durch eine erfahrene Wissenschaftlerin oder einen erfahrenen Wissenschaftler der Akademie. Für den Preis vorgeschlagen wurde Ulrike Fitzer von der Elektrotechnik-Professorin Ursula van Rienen, selbst acatech-Mitglied und damit vorschlagsberechtigt. „Ich habe Frau Fitzer als damalige Studiengangsverantwortliche kennengelernt und sie nach einem Beratungsgespräch zu diesem Studium ermuntert. Sie hat mich sowohl in diesem Gespräch, bei ihrem vorbereitenden Selbststudium als auch später in meiner Vorlesung stets sehr durch ihr Können und ihre Zielstrebigkeit beeindruckt“, erinnert sich Ursula van Rienen.

Ulrike Fitzer hat ihr Masterstudium in Computational Science and Engineering neben ihrer anspruchsvollen Vollzeittätigkeit durchgeführt. In ihrer Masterarbeit hat sie neuartige Verfahren zur Topologieoptimierung für resonante Strukturen entwickelt und implementiert. Damit trägt Fitzer dazu bei, einen verbesserten Entwurf für den Energiewandler zu finden, der in der Zukunft Batterien auf umweltfreundliche Weise ersetzen könnte. Solche Energiewandler nutzen mechanische Vibrationen und wandeln diese in elektrische Energie um. Die gewinnbare Energie hängt dabei sehr stark vom Entwurf des Energiewandlers ab. Ziel aktueller Forschung ist die Entwicklung von Energiewandlern, die zuverlässig auch unter schwankenden äußeren Einflüssen genug Energie liefern, um energieeffiziente elektrische Geräte zu versorgen.

Ulrike Fitzer war Offizier, Pilotin, Fluglehrerin und Flugsicherheitsoffizier der Bundeswehr und ist inzwischen beim Konzern Airbus beschäftigt. Neben dieser Tätigkeit hat sie den Masterstudiengang sehr erfolgreich mit ihrer nun ausgezeichneten Masterarbeit abgeschlossen. Darüber hinaus hat sie sich regelmäßig beim Girls‘ Day engagiert, hält Vorträge und tritt in zahlreichen Dokumentationen und Interviews auf, um bei jungen Menschen Begeisterung für technische Berufe zu wecken. Ihre wissenschaftliche Laufbahn setzt Ulrike Fitzer nebenberuflich als Doktorandin an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven in Kooperation mit der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock zum Thema „Modellordnungsreduktion in biologischen Anwendungen“ fort. Betreut wird sie von Professorin Tamara Bechtold, die an beiden Hochschulen tätig ist.

Professorin Tamara Bechtold ist beeindruckt von der Motivation und Zuverlässigkeit der Absolventin: „Trotz ihrer beruflichen Vollzeitbeschäftigung parallel zum Studium war Frau Fitzer stets in der Lage, vereinbarte Ergebnisse zu liefern. Oft wurden die an sie gestellten Erwartungen übertroffen. Derzeit arbeitet Frau Fitzer an ihrer Promotion. Sie war in der Lage, nach nur zwei Monaten einen Beitrag bei der renommierten Simulationskonferenz „EuroSimE 2022“ erfolgreich einzureichen.“

Ulrike Fitzer freut sich über die Ehrung: „Das Studium mit einem Vollzeit-Job zu kombinieren, war ein ambitioniertes Projekt. Begeistert hat mich die Unterstützung aller Lehrkräfte. Sie waren jederzeit erreichbar und hilfsbereit, sowohl bei Verständnisfragen als auch bei organisatorischen Problemen. Ich hätte nie erwartet, dass mir das Studium an der Uni Rostock so unkompliziert ermöglicht wird. Toll fand ich auch die Vielfalt der angebotenen Module. In diesem Studiengang ist es möglich, Technik, Mathematik, Informatik und Physik in ganz unterschiedlichen Kombinationen zu verbinden, während man nebenbei sogar noch sein Englisch verbessert. Sogar ein Kurs über Simulation von physiologischen Systemen war dabei, bei dem ich viel über die Funktion des menschlichen Gehirns gelernt habe. Zusammen mit den Kursen bei Frau Prof. Bechtold hat er mein Interesse für mein jetziges Promotionsthema geweckt. Ich möchte alle technik-interessierten Mädchen und jungen Frauen ermuntern, sich über die tollen Möglichkeiten zu informieren, die Studiengänge und Berufe im technischen Bereich bieten. Sowohl früher als Pilotin bei der Bundeswehr, als auch jetzt als Doktorandin, macht mir meine Arbeit sehr viel Freude. Sie ist spannend, abwechslungsreich und ich lerne jeden Tag etwas Neues dazu.“

Die „acatech“ vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland, berät Politik und Gesellschaft, unterstützt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und fördert den technikwissenschaftlichen Nachwuchs. Die Mitglieder der Akademie stammen aus den Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften und werden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in die Akademie aufgenommen.


Vom Zettelkasten ins Internet und zurück: Niederdeutsch digital und vernetzt (23.05.2022)

Stichwort „Aalhark“ im ersten Band des Mecklenburgischen Wörterbuchs (Copyright: Universität Rostock)
"Zettelwand" von Richard Wossidlo (Copyright: Universität Rostock)

Die Forschung zu Dialekten und Regionalsprachen hat sowohl an der Universität Rostock als auch an der Universität Trier eine lange Tradition. Mit der nachträglichen Digitalisierung zahlreicher gedruckter Wörterbücher, ihrer Online-Präsentation sowie ihrer Integration in ein digitales Wörterbuchnetz (www.woerterbuchnetz.de) hat das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) der Universität Trier gemeinsam mit zahlreichen Partnern in den vergangenen zwei Jahrzehnten Grundlagenarbeit für die heutige sprachwissenschaftliche Forschung geleistet. In Trier wurden u.a. das Deutsche Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm und das Goethe-Wörterbuch digitalisiert sowie Verbünde zum Mittelhochdeutschen und zu den westmitteldeutschen Regionalsprachen aufgebaut und über eine wörterbuchübergreifende Struktur vernetzt. Das Institut für Germanistik der Universität Rostock fokussiert sich mit der hiesigen Professur für Niederdeutsche Sprache und Literatur sowie der Wossidlo-Forschungsstelle für Europäische Ethnologie/Volkskunde auf die norddeutsche Regionalsprache und regionale Literatur bzw. auf die regional- und alltagsbezogene Kultur Mecklenburgs. Die traditionell engen Beziehungen zwischen diesen beiden Rostocker Forschungsbereichen zeigen sich u.a. in ihrer Zusammenarbeit am Mecklenburgischen Wörterbuch.

Das Mecklenburgische Wörterbuch zählt dabei zu den großlandschaftlichen wissenschaftlichen Dialektwörterbüchern und stellt den wichtigsten Zugang zum Wortschatz der mecklenburgischen Mundart dar. Zugleich ist es derzeit das einzige abgeschlossene Großwörterbuch für den mecklenburgisch-vorpommerschen Sprachraum. Es liefert umfassende Informationen zur Bedeutung und Verwendung sowie zur Grammatik regionaler Lexeme auf der Basis einer Million mündlicher und schriftsprachlicher Quellenbelege, die dialektgeographisch und sprachhistorisch eingeordnet und teilweise auch kartografisch veranschaulicht werden. Vom Volkskundler Richard Wossidlo zusammen mit dem Dialektologen Hermann Teuchert erarbeitet, präsentiert es über den niederdeutschen Wortschatz hinaus volkskundliche, agrar- und sozialgeschichtliche Quellen und vereint hierin beispielhaft die Eigenschaften eines großlandschaftlichen Wörterbuchs mit dem Charakter einer ethnografisch-historiografischen Enzyklopädie. Damit stellt das Mecklenburgische Wörterbuch ein unschätzbares Zeugnis der regionalen Sprach- und Kulturgeschichte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.

Mit Beginn dieses Jahres startete nun unter dem Titel „Wossidlo-Teuchert online“ ein neues, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt zur Digitalisierung und Vernetzung von lexikographischen Quellen und Materialien für den niederdeutschen Sprachraum, in dessen Zentrum das Mecklenburgische Wörterbuch und das digitale Wossidlo-Archiv WossiDiA (www.wossidia.de) stehen. WossiDiA ist die Bezeichnung für die digitale Version des Zettelkastensystems Richard Wossidlos, das dem Mecklenburgischen Wörterbuch zugrunde liegt. 2014 wurde WossiDiA von der Wossidlo-Forschungsstelle online gestellt und seitdem kontinuierlich zu einer interdisziplinär nutzbaren Forschungsumgebung ausgebaut.

Das Projektteam um Professor Andreas Bieberstedt (Institut für Germanistik der Universität Rostock), Dr. Christoph Schmitt und Dr. Petra Himstedt-Vaid (Wossidlo-Forschungsstelle für Europäische Ethnologie/Volkskunde), Dr. Holger Meyer (Lehrstuhl für Datenbank- und Informationssysteme), Karsten Labahn (Universitätsbibliothek Rostock) und Dr. Thomas Burch (TCDH) verfolgt neben der weltweiten Verfügbarmachung der von 1937 bis 1992 entstandenen, längst vergriffenen und nur noch im Präsenzbestand größerer Bibliotheken vorhandenen Ausgabe des Wörterbuchs als weitere Ziele des Projekts seine Vernetzung mit dem digitalen Quellenarchiv sowie mit den anderen Wörterbüchern des Trierer Wörterbuchnetzes. Auf diese Weise können niederdeutsche und hochdeutsche Stichwörter im Rahmen übergeordneter Abfragen über mehrere Wörterbücher hinweg gesucht und verglichen werden und lexikologische, dialektologische, sprachhistorische, komparatistische, aber auch ethnologische Fragen verfolgt werden.

Als Pilotprojekt soll „Wossidlo-Teuchert online“ zugleich die Grundlagen für die künftige digitale Aufbereitung und Vernetzung weiterer niederdeutscher Wörterbücher legen. In seiner Konzeption orientiert sich das Projekt an den Prämissen der sogenannten Open Science hinsichtlich Interoperabilität und Nachhaltigkeit, indem die Anbindung an bestehende Verbundnetze sowie die Integration weiterer Quellen durch die Programmierung offener Schnittstellen sichergestellt werden. Die Nachhaltigkeit der Ergebnisse wird durch die Berücksichtigung internationaler Standards der Digital Humanities sowie der Langzeitsicherung der Forschungsdaten am TCDH und der Universitätsbibliothek Rostock gewährleistet.

Quelle:


IEF informiert über Studium auf der vocatium Lübeck (17.05. – 18.05.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Lübeck (bis 2019 nordjob Lübeck) wird seit 2010 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 2.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 85 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Lübeck 2022 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger übernommen.

Die vocatium Lübeck (bis 2019 nordjob Lübeck) wird seit dem Jahr 2002 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 3.500 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 85 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Lübeck 2022 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


Studien- und Berufsorientierung auf der vocatium Schwerin (11.05. – 12.05.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Schwerin (bis 2019 nordjob Schwerin) wird seit 2005 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 3.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 55 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Schwerin 2022 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger und die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Scheswig übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


IEF-Studiengänge der Elektrotechnik und Informationstechnik erreichen im CHE-Hochschulranking 2022 sehr gute Noten (06.05.2021)

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik erreicht mit ihren Bachelor-Master-Studiengängen in den Kategorien „Unterstützung am Studienanfang“ und „Abschluss in angemessener Zeit“ vordere Plätze unter den ersten Zehn der insgesamt 36 in dieser Fächergruppe gerankten Universitäten aus Deutschland. Darüber hinaus liegt sie bei den Kriterien „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ und „Zitate pro Publikation“ in der Spitzengruppe der untersuchten Einrichtungen. Ausgewertet wurden durch das CHE die Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik und Medizinische Informationstechnik sowie die internationalen englischsprachigen Master-Studiengängen Computational Science and Engineering und Electrical Engineering.

Mit einer Abschlussrate von 87,5 % im Rahmen der Regelstudienzeit für die Bachelor-Studiengänge und 70,0 % für die Master-Studiengänge erreicht die IEF den 4. Platz bei den Bachelor-Studiengängen und den 7. Platz bei den Master-Studiengängen. Besonders hervorgehoben werden auch die Unterstützung am Studienanfang mit 11 von 14 Punkten, womit die IEF ebenfalls auf den 4. Platz kommt. In der Forschung werden die Forschungsgelder pro Wissenschaftlerin/Wissenschaftler mit 159,7 T€ und die Zahl der Zitationen pro veröffentlichtem Artikel mit 3,7 Zitationen besonders positiv reflektiert. Hier kommt die IEF auf den 7. bzw. 9. Platz und damit ebenfalls unter die ersten Zehn.

Das CHE-Ranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Es werden die aktuell Studierenden nach ihren Studienbedingungen befragt und Fakten zu Lehre und Forschung erhoben. Die einzelnen Fachgebiete werden jeweils alle drei Jahre neu gerankt. Das Ranking wird vom 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz gegründeten Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) organisiert und in Kooperation mit der Wochenzeitschrift DIE ZEIT publiziert.

Quellen und weitere Informationen:


Universität Rostock lädt zum Hochschulinformationstag ein (29.04.2022)

Ab 9 Uhr können Studieninteressierte in Schauvorlesungen herausfinden, ob beispielsweise eher Ingenieurwissenschaften, Informatik oder Sprach- und Geisteswissenschaften für sie in Frage kommen. Im Anschluss daran können sie die verschiedenen Studiengänge in diesen Studienfeldern erkunden. Darüber hinaus erhalten die Besucherinnen und Besucher des Hochschulinformationstags zahlreiche allgemeine Informationen zu den Themen Studienfinanzierung, Wohnen und Studierendenleben. Auch die Studierendenvertretungen stellen sich vor. 

„Nach den reinen Online-Veranstaltungen der Vorjahre freuen wir uns darauf, die Studieninteressierten endlich wieder vor Ort auf dem Campus Südstadt zu begrüßen“, Christian Birringer vom Student Service Center der Universität Rostock freut sich auf den Tag. „Wir sind eine Universität mit exzellenter und individueller Studierendenbetreuung – und die beginnt damit, dass Studieninteressierte schon vor dem Studium mit den Professorinnen und Professoren, aber auch mit Studierenden höherer Fachsemester ins Gespräch kommen – das wird am Hochschulinformationstag jetzt auch wieder in Präsenz möglich sein.“

Die Schauvorlesungen werden auch als Live-Stream übertragen, und viele weitere Programmpunkte bietet die Universität begleitend als Videokonferenz an. „Das Campus-Feeling, das ja zum Studium dazu gehört, lässt sich vor Ort natürlich besser erleben. Wem die Anreise nach Rostock zu weit ist, kann sich auch virtuell einen guten Eindruck über unser Studienangebot machen“ ergänzt Birringer.

In diesem Jahr wird der Hochschulinformationstag erstmals auf dem Campus Südstadt der Universität Rostock stattfinden. Hier sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Neubauten für die Ingenieur- und die Naturwissenschaften entstanden – einige davon können an diesem Tag bei Laborführungen besichtigt werden.

Der Hochschulinformationstag beginnt um 9:00 Uhr, das Programm und die Links zu den Online-Angeboten sind zu finden unter www.uni-rostock.de/hit oder auf Instagram @studiereninrostock.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik beteiligt sich am Hochschulinformationstag 2022:
➜ ab 09:00 Uhr mit einem Stand der Fachschaften Elektrotechnik und Informatik auf dem Platz vor dem Konrad-Zuse-Haus (Albert-Einstein-Straße 22), 
➜ um 12:00 Uhr mit der Studienfeldvorstellung Ingenieurwissenschaften/Informatik im Großen Hörsaal Maschinenbau (Albert-Einstein-Straße 2) sowie 
ab 13:00 Uhr mit Vorträgen, Experimenten, Demonstrationen, Laborführungen und Mitmach-Angeboten der Fachgebiete
➜ Elektrotechnik im Experimentalgebäude (Albert-Einstein-Straße 2) und
➜ Informatik im Konrad-Zuse-Haus (Albert-Einstein-Straße 22).

Quellen und weitere Informationen:


Sonderforschungsbereich ELAINE beteiligt sich am Girls’Day und am Boys‘Day 2022 (28.04.2022)

Mädchen erhalten am Standort der Elektrotechnik in der Albert-Einstein-Straße 2 einen Einblick in die Forschungsarbeit des SFB 1270 ELAINE durch Ingenieurinnen und Ingenieure. Jungen können im Biomedizinischen Forschungszentrum (BMFZ) der Universitätsmedizin in der Schillingallee vor dem Hintergrund des SFB 1270 ELAINE ein Tagespraktikum zur Berufserkundung von Medizin, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften absolvieren.

Im SFB 1270 ELAINE werden neuartige, elektrisch aktive Implantate entwickelt. Diese sollen später für die natürliche Wiederherstellung von Knochen und Knorpel eingesetzt werden sowie Bewegungsstörungen durch Tiefe Hirnstimulation behandeln. Bis zum Jahr 2060 wird jede dritte Person, die in Deutschland lebt, älter als 65 Jahre sein. Die Versorgung und Therapie mit Implantaten wird daher zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen. Das Besondere an diesem Sonderforschungsbereich ist die Zusammenarbeit vieler unterschiedlicher Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Informatik, Mathematik, Maschinenbau, Materialwissenschaften, Physik, Biologie und Medizin.

Die Veranstaltungen des seit 2001 bundesweit stattfindenden Girls‘Day und des seit 2010 bundesweit stattfindenden Boys’Day richten sich an Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und dienen der Orientierung in Ausbildungsberufen und Studiengängen, in denen das jeweilige Geschlecht bisher seltener vertreten ist.

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Wir sind für Sie auf der vocatium Flensburg (26.04. – 27.04.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Flensburg (bis 2019 nordjob Flensburg) wird seit 2001 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 5.500 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 100 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Flensburg 2022 hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger übernommen.

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Smart Hospital – Forscher der Universität Rostock präsentiert Krankenhaus der Zukunft (19.04.2022)

Gerade ist Martin Kasparick vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock aus Orlando zurückgekehrt. Hier hat der 36-jährige Rostocker auf einer der größten und wichtigsten internationalen HIMSS Fachmesse des Gesundheitswesens, von der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) organisiert, seine Doktorarbeit zur Vernetzung von Medizingeräten in der Klinik vorgestellt. Gemeinsam mit verschiedenen Industriepartnern präsentierte er, wie vernetzte Medizingeräte verschiedener Hersteller in Zukunft zusammenarbeiten können. „Unsere neu entwickelten Kommunikationsnormen für das Krankenhaus der Zukunft sind nicht nur in Zeiten der Corona-Pandemie eine erhebliche Erleichterung, bei gleichzeitig steigender Qualität der Patientenversorgung“, sagt Martin Kasparick.

Lautlose Intensivstationen

In Zukunft könnten Patientinnen und Patienten in einem Isolationszimmer mit vernetzten Medizingeräten intensivmedizinisch betreut werden. Dabei erhält das Pflegepersonal alle aktuellen Daten über die Patientin oder den Patienten, wie beispielsweise Vital- und Beatmungsparameter oder die Medikamentengabe, im Vorraum des Isolationszimmers.  „Das Pflegepersonal kann sich zu jeder Zeit ein genaues Bild über den Gesundheits- und Behandlungszustand der Patientin machen, ohne selbst einem Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein“, sagt Martin Kasparick. Es entfalle somit der Schritt, alle Informationen direkt am Patientenbett abzulesen und sich dabei möglicherweise zu infizieren. Und der Patient habe bei der Genesung so viel Ruhe wie möglich. Denn vor Pflegekräften in merkwürdig anmutenden Schutzanzügen, teilweise astronautenähnlich, existiere manchmal unter den Kranken auch eine gewisse Angst, so Kasparick. Das Pflegepersonal der Zukunft müsse seltener ins Krankenzimmer kommen. Die mittelfristige Idee sei es, lautlose Intensivstationen zu etablieren. Die Alarme würden dann immer dort „piepsen“, wo sich das Pflegepersonal gerade befinde.

Meilenstein für die Medizintechnik

Die Rostocker Forschungsgruppe um Kasparick hat die zugrundeliegende Kommunikationstechnologie zum Informationsaustausch mit Kooperationspartnern wie beispielsweise die Dräger AG, die Firmen Ascom und Arcomed sowie Epic aus den USA mit entwickelt. Die große Überschrift dazu: „Krankenhaus der Zukunft“. Martin Kasparick bemüht einen Vergleich: „Es ist quasi so wie es viele aus ihrem Alltag kennen – das Smartphone verbindet sich mit dem Fernseher, der Musikanlage oder dem Auto. Auf dem Gebiet der Medizingeräte sind allerdings viel höhere Anforderungen an Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erfüllen.“

Die Einführung einer neuen internationalen Norm zur herstellerübergreifenden Geräte-zu-Geräte-Kommunikation für Medizingeräte, die so genannte IEEE 11073 SDC-Norm, ermöglicht es erstmals, Geräte verschiedener Hersteller zuverlässig zusammenarbeiten zu lassen. An dieser Entwicklung – ein Meilenstein für die Medizintechnik – ist auch Martin Kasparick maßgeblich beteiligt: weg von Insellösungen einzelner Hersteller hin zu heterogenen Systemen der Zukunft. „Patienten und Pflegende werden hiervon stark profitieren“, unterstreicht auch Dirk Timmermann, Direktor des Rostocker Instituts für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik. Mit seiner Forschung habe Martin Kasparick insbesondere zwei bemerkenswerte Dinge erreicht: „Zum einen entwickelt er neue Lösungen für eine höhere medizinische Qualität im OP-Saal und auf der Intensivstation. Zum anderen trägt er zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen ganz entscheidend dazu bei, diese smarten Ideen in eine internationale Norm zu überführen. Diese kommt in der Patientenversorgung bereits zum Einsatz“, unterstreicht Timmermann. „Er hat also die Brücke von innovativer Forschung zur Praxis geschlagen – in einer Doktorarbeit extrem selten zu finden.“

„Die nahtlose Zusammenarbeit verschiedener Geräte im OP und in der Klinik ist ein wichtiges Thema“, bestätigt auch Kollege Dr. Markus Pirlich, Oberarzt der HNO-Heilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, mit dem das Rostocker Institut, vor allem Martin Kasparick, schon seit Jahren zusammenarbeitet und forscht. Die neuen Kommunikationsnormen würden die Art und Weise, wie technische Systeme interagieren, grundlegend verändern.

Technischer Fortschritt und Erleichterung

Das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock ist Teil des OR.NET e.V. – ein Zusammenschluss verschiedener Unternehmen und Forschungsinstitutionen, die die Vernetzung von Medizingeräten vorantreiben. Als Teil dieses Netzwerkes konnte Martin Kaspareck in Orlando einen so genannten „Interoperability Showcase" vorstellen – ein praktisches Beispiel, an dem das Zusammenspiel verschiedener medizinischer Systeme zum Wohl der Patientinnen und Patienten und der Pflegenden präsentiert wird. Besucherinnen und Besucher der Fachmesse konnten sich anschauen, wie intensivmedizinisch betreute Patienten zukünftig in einem Isolationszimmer mit vernetzten Medizingeräten behandelt würden. „Die digital-vernetzte Informationsbereitstellung, verteilte Alarmierung und Fernkonfiguration von Geräteparametern bringen große Erleichterungen für das medizinische Personal“, sagt Martin Kasparick. So können die Aufenthaltszeit im infektiösen Bereich verringert und die Anzahl der aufwändigen Wechsel zwischen Isolationszimmer und Normalbereich minimiert werden.

Wichtig bei der Vernetzung von Arbeitsabläufen in der Diagnose, Behandlung und der Nachsorge des Patienten, mit dem sich die Forschung und Entwicklung im Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik befasst, „ist dabei, dass Produkte nicht nur ingenieurgetrieben entwickelt werden, sondern am Ende den wirtschaftlichen mit dem klinischen Nutzen verbinden und am Ende Fortschritt und Erleichterungen für diejenigen sind, die damit arbeiten.“ Text: Wolfgang Thiel

Quelle:


Programm der IEF zum Hochschulinformationstag am 14. Mai 2022 ist online (12.04.2022)

Die IEF öffnet die Standorte Elektrotechnik im Experimentalgebäude in der Albert-Einstein-Straße 2 sowie Informatik im Konrad-Zuse-Haus in der Albert-Einstein-Straße 22 auf dem MINT-Campus der Universität in der Rostocker Südstadt. Hier erleben Sie spannende Vorträge, Demonstrationen, Laborführungen und Mitmachangebote.

Die gemeinsame Studienfeldvorstellung Ingenieurwissenschaften/Informatik der Fachgebiete Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau/Schiffstechnik findet zusammen mit Vertretern der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik im Großen Hörsaal Maschinenbau ebenfalls in der Albert-Einstein-Straße 2 statt.

Die Studierenden der Fachschaften Elektrotechnik und Informatik beantworten Ihre Fragen auf dem Markt der Fachschaften, der auf dem Freigelände vor dem Konrad-Zuse-Haus stattfinden wird.

Im Konrad-Zuse-Haus präsentieren sich auch die Allgemeine Studienberatung und Careers Service, das Studierendenwerk Rostock-Wismar, das Rostock International House, das Sprachenzentrum der Universität, die Universitätsbibliothek und das IT- und Medienzentrum sowie weitere Serviceeinrichtungen.

Der Hochschulinformationstag als „Tag der offenen Tür“ gibt Ihnen so umfassende Einblicke in den Studienstandort Rostock, die Universität, die Studienfelder sowie die einzelnen Studiengänge.

Abgerundet und ergänzt werden diese Präsenzangebote am 14. Mai durch ständig im Internet abrufbare Informationen der Fakultäten und zentralen Serviceeinrichtungen sowie der Universität.

Quellen und weitere Informationen:


Informatik-Monitor 2022: MV ist Spitze (04.04.2022)

Der Informatik-Monitor bildet die Entwicklungen zum Stand der Informatikbildung in den allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ab und wird von der Gesellschaft für Informatik e.V. in Kooperation mit der Universität Rostock umgesetzt und jährlich aktualisiert.

Im jüngst veröffentlichten Informatik-Monitor 2022 zeigen sich deutschlandweit erfreuliche Entwicklungen: Nordrhein-Westfalen hat zum Schuljahr 2021/22 begonnen, verpflichtenden Informatik-Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 einzuführen. Niedersachsen, Schleswig-Holstein, das Saarland und Thüringen stellen für die kommenden Jahre die Einführung eines Pflichtfachs Informatik in Aussicht.

Weitere Informationen:


IEF stellt auf der vocatium Neubrandenburg ihre Studiengänge vor (30.03. – 31.03.2022)

Die vocatium – Fachmessen für Ausbildung und Studium (ehemals nordjob) richten sich an Schülerinnen und Schüler, die sich zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Die Messen arbeiten terminbasiert, d.h. Sie als Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, vorab über den Messeveranstalter Gesprächstermine mit den Ausstellern zu vereinbaren. Auf den Messen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, spontan die Messestände zu besuchen und sich beraten zu lassen. Die Messe ist für Sie kostenfrei.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing. Ebenfalls informieren wir über die Angebote der IEF im Lehramtsstudium mit den Studiengängen Informatik als Fach für Lehramt an Gymnasien, Informatik als Fach für Lehramt an Regionalen Schulen sowie die Beteiligung der IEF am Bachelor-Master-Studiengang Berufspädagogik mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen und 25 Hauptfächern für vier verschiedene Schultypen ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Die vocatium Neubrandenburg (bis 2019 nordjob Neubrandenburg) wird seit 2010 jährlich vom Institut für Talententwicklung als terminbasierte Fachmesse für Ausbildung und Studium organisiert und von über 2.000 Schülerinnen und Schülern besucht. Auf der Messe sind ca. 60 Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsfachschulen, sowie Unternehmen, Ausbildungsbetriebe und Beratungsorganisationen aus Deutschland und dem Ostseeraum vertreten. Die Schirmherrschaft für die vocatium Neubrandenburg 2022 haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger und die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig übernommen.

Quellen und weitere Informationen:


Double Degree Programm mit St. Petersburg ausgesetzt (18.03.2022)

Seit Dezember 2015 können Studierende im M.Sc. Wirtschaftsinformatik zwei Master-Abschlüsse gleichzeitig erwerben. Im sogenannten Doppelabschluss-Programm (Double Degree) der Universität Rostock mit der National Research University for IT, Mechanics and Optics (ITMO) in St. Petersburg, Russland, erwerben die Double Degree Studierenden zwei Master-Abschlüsse – einen aus Rostock und einen aus St. Petersburg.

Viele Studierende und Kollegen aus St. Petersburg haben offen geäußert, dass sie Putins Krieg mit der Ukraine verurteilen. Wir hoffen daher sehr, dass der Konflikt bald befriedet und die Kooperation mit diesen Kolleginnen und Kollegen in geeigneter Form fortgesetzt werden kann.


Rostocker Start-up „Torian Trading“ will mit dem EXIST-Gründerstipendium neue Maßstäbe im Bereich der Finanztechnologie setzen (28.02.2022)

Mit den innovativen FinTech-Software-Lösungen von „Torian Trading“ haben Börsenhändlerinnen und -händler die Möglichkeit, voll automatisiert und in Echtzeit komplexe Handelsentscheidungen zu treffen. Darüber hinaus werden zum Beispiel mittelständische Medizintechnikunternehmen bei der Prüfung und Verwertung von Daten unterstützt.

Wissenschaftlich eingebunden ist das Projekt über den Lehrstuhl für Theorie der Programmiersprachen und Programmierung der Universität Rostock, geleitet von Professor Karsten Wolf. „Ich freue mich, dass das Team die Zusage für das Gründerstipendium erhalten hat. Mit ihrer innovativen Idee werden theoretisch fundierte Methoden auf praktisch relevante Probleme angewandt. Genau das ist es, was ich in meiner Lehre vermittle“, so Professor Karsten Wolf. Das Herzstück des Projekts stellt ein hochinnovativer Algorithmus zur Change Point-Erkennung dar, der zu genaueren Ergebnisse als bisherige Systeme führt. Darüber hinaus sorgt das selbstlernende System dafür, dass Handelsentscheidungen fortlaufend erleichtert werden. „Mit Professor Karsten Wolf haben wir einen ausgezeichneten Mentor für unser Projekt, der uns mit seiner Expertise insbesondere beim Algorithmen- und Softwareentwurf unterstützten wird. Er war bereits Mentor für ein EXIST-Gründerstipendium und weiß genau, worauf es beim Mentoring ankommt“, sagt Dr. Torsten Liebke, Ideenträger von „Torian Trading“. Mit der Software-Lösung, die es Börsenhändlerinnen und -händlern ermöglicht, komplexe Handelsstrategien auf benutzerfreundliche Weise umzusetzen, zu verfolgen und zu verbessern, will das Team neue Standards setzen.

Wirtschaftlich eingebunden ist das Projekt über den Lehrstuhl für ABWL: Service Operations der Universität Rostock. Hier steht die Expertise von Professor Michael Leyer zur Verfügung. Er ist spezialisiert auf die Auswirkungen neuer Technologien, beschäftigt sich mit der Akzeptanz und der Gestaltung künstlicher Intelligenz sowie von Dienstleistungsnetzwerken. Hierdurch kann Michael Leyer die drei Gründer optimal beraten und unterstützen.

Das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Universität Rostock half dem innovativen Gründerteam bei der Antragstellung des EXIST-Gründerstipendiums sowie der Weiterentwicklung der Projektidee. „Für die Ideenträger ist das EXIST-Gründerstipendium im Wert von mehr als 140.000 Euro eine ausgezeichnete Möglichkeit, ihre Idee weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen“, so Martin Dinter vom ZfE. Das Stipendium unterstützt Studierende, Absolventinnen und Absolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee realisieren und in einen Businessplan umsetzen möchten. Weitere Informationen und Beratung zum EXIST-Förderprogramm bietet das ZfE der Universität Rostock.

Quelle und weitere Informationen:


Mit Buzz Aldrin an die Spitze – Absolventen der Universität Rostock revolutionieren digitale Karten durch Künstliche Intelligenz (21.02.2022)

„Wir wollten etwas mit künstlicher Intelligenz machen und uns den eigenen Arbeitgeber in unserer Heimatstadt schaffen – hier, wo wir selbst am liebsten arbeiten“, sagt Jakob Heller. Sein Bruder Johann ergänzt: „Ich bin wirklich dankbar, dass ich an der Universität Rostock eine solch tolle Bildung fürs Leben bekommen habe.“ Johann Heller hat Elektrotechnik studiert und anschließend seine Doktorarbeit in angewandter Mathematik geschrieben.

„Es ist eine pure Freude miterleben zu können, wie erfolgreiche Absolventen der Universität Rostock ein aufstrebendes Unternehmen gründen. Mit den Methoden des maschinellen Lernens und der Geoinformation widmet sich deeeper.technology vor allem der Nachhaltigkeit in Küstenzonen, auch unter Einbeziehung der Satellitenbeobachtung“, würdigt Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck.

Inzwischen arbeiten bei deeeper.technology dreizehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zehn davon haben an der Universität Rostock studiert, sechs davon sind Frauen. „Das ist Wissenschaftstransfer in die Zukunft im besten Sinne“, unterstreicht der Rektor.

Die Gründer und ihr schnell wachsendes Team entwickeln Methoden der künstlichen Intelligenz, um Luft- und Satellitenbildern in digitale Karten zu übersetzen, auf denen die unterschiedliche Nutzung der Flächen dargestellt ist. Fünfzehn verschiedene Klassen – etwa Gebäude, versiegelte Flächen oder Straßen, Gewässer und Bäume werden aus den Luftaufnahmen extrahiert. Die gewonnenen Informationen können beispielsweise Energiekonzerne dabei unterstützen, besonders lohnende Kunden für den Vertrieb von Photovoltaik-Anlagen zu finden. Aber auch Energieministerien oder Katasterämter profitieren von der Übersetzungsleistung der deeeper.technology-Software, etwa um geeignete Flächen für die erneuerbare Energiegewinnung auszuweisen oder den Gebäudebestand zu aktualisieren.

Über ihren wissenschaftlichen Mentor Professor Ralf Bill von der Universität Rostock haben die Zwillinge von deeeper.technology nur Gutes zu berichten. „Das ist ein super Typ, vor allem sehr gut vernetzt“, finden sie. „Wir haben beim Start viel Hilfe aus der Region bekommen, beispielsweise vom Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock, dem Forschungsverbund MV und Rostock Business.“

Warum ihre Firma als erstes einen mannshohen Pappaufsteller von Buzz Aldrin – nach Neil Armstrong der zweite Mensch den Mond betrat – aufgestellt hätte? „Als Kinder wollten wir beide Kosmonaut werden. Und irgendwie lebt dieser Traum auch heute noch.“ Auf bestem Weg nach oben sind sie bereits. Im vergangenen Jahr erhielten sie den Existenzgründerpreis der OSTSEE-ZEITUNG. Und auf der weltweit größten Messe für Geoinformationswirtschaft, der Intergeo 2021, wurde deeeper.technology mit dem Wichmann Innovations Award für die beste Softwareinnovation ausgezeichnet. Zusätzlich konnte sich das Start-Up in der von der Europäischen Raumfahrbehörde (ESA) ausgelobten Bremen Challenge der Copernicus-Masters gegen ein breites Bewerberfeld durchsetzen.

Wie zuverlässig die junge Firma aus Rostock Fragen nach Standorten etwa von Solaranlagen, Häusern oder Bäumen beantworten kann, beeindruckt die Fachwelt auch über Deutschland hinaus. „Unser Ziel ist es jetzt, jährlich Europa zu vermessen, jede Straße, jeden Wald, jedes Haus. Damit tragen wir zu einem verbesserten Umweltmonitoring bei, damit sich“, so die Hoffnung der drei Gründer, „vor allem erneuerbare Energien besser durchsetzen können.“ Noch gibt es beispielsweise keine Karten, in denen alle Solaranlagen registriert sind. Diese Lücke könnte das junge Rostocker Unternehmen als nächstes schließen. Text: Wolfgang Thiel

Quelle und weitere Informationen:


INFO.RO Förderpreis für die Beste Bachelorarbeit im Studienjahr 2020/2021 (27.01.2022)

Die Arbeit von Herrn Kreikemeyer ist im Bereich Modellierung und Simulation angesiedelt und widmet sich der Konzipierung, Implementierung und Evaluierung eines Simulationsalgorithmus für agentenbasierte Modelle. Es wurden zwei anspruchsvollen Themen der Informatik kombiniert. Zum einen entwickelte Herr Kreikemeyer ein Konzept für einen Simulationsalgorithmus, der wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Agenten und Ereignissen ausnutzt, um unnötige Neuberechnungen einzusparen. Dazu setzte er sich intensiv mit den Grundlagen und dem state of the art der diskret-ereignisorientierten Simulation von agentenbasierten Modellen auseinander. Zum anderen erarbeitete er sich die Grundlagen der aspekt-orientierten Programmierung sowie deren praktische Umsetzung mit dem Framework AspectJ. Herr Kreikemeyer kombinierte beide Ansätze in einem neuartigen Simulationsalgorithmus, dessen Performanz er dann gründlich evaluierte. Die Performanz des Simulationsalgorithmus konnte insbesondere bei größeren Agentenmodellen im Vergleich zu existierenden Simulationsalgorithmen überzeugen. Die herausragende Arbeit konnte die Jury des Vereins INFO.RO vollständig überzeugen. Herr Kreikemeyer konnte auf Grundlage seiner in Englisch abgefassten Bachelorarbeit zudem als Erstautor einen Artikel auf der 54. Winter Simulation Conference in Phoenix, Arizona präsentieren.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein von Sponsoren und Gästen überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Von einer unabhängigen Jury wurden dazu in diesem Jahr je drei eingereichte Bachelorarbeiten und vier Masterarbeiten begutachtet. Wie auch schon in den Vorjahren bewegten sich die vorgeschlagenen Arbeiten durchweg auf einem sehr hohen Niveau, sodass die Auswahl der Jury nicht leichtgefallen ist. Dennoch konnte die Jury sich schließlich eindeutig auf die diesjährigen Preisträger festlegen. Diese können sich in diesem Jahr neben der Auszeichnung zusätzlich auf ein erhöhtes Preisgeld in Höhe von 300 Euro für die beste Bachelorarbeit und 600 Euro für die beste Masterarbeit freuen. Möglich wurde die Anhebung dank einer Spende von MLP.


INFO.RO Förderpreis für die Beste Masterarbeit im Studienjahr 2020/2021 (27.01.2022)

Herr Zimmer beschäftigte sich mit der Datenintegration aus heterogenen Quellen. Er erweiterte dazu eine Technik, die als Global-as-Local-View-Extension (GaLVE) in Rostock entwickelt wurde. Bisher war die Fragestellung nach einer Beschreibung durch Schemaabbildungen noch offen. Herr Zimmer hat in seiner Arbeit eine allgemeine Berechnungsvorschrift für die invertierte Schemaabbildung zur Erweiterung der einzelnen Quellen sowie eine Beschreibung des gesamten neuen GaLVE-Verfahrens auf Basis der Relationenmodells erstellt. Hierfür hat er

  • die theoretischen Grundlagen entwickelt, um Schemaabbildungen mit Informationsverlust zuzulassen ohne dabei die Vollständigkeit der erweiterten Quellen zu gefährden,
  • in einer aufwändigen Literaturrecherche eigenständig eine geeignete Theorie zur Invertierung von Schemaabbildungen gesucht und diese entsprechend erweitert
  • sowie das gesamte neu entwickelte GaLVE-Verfahren prototypisch implementiert.

Die Implementierung erfolgte in ChaTEAU, einem am Lehrstuhl entwickelten Java-Tool zur Verarbeitung des CHASE-Algorithmus. In der Konzeptentwicklung musste sich Herr Zimmer dabei stets an die Einschränkungen halten, welche durch den in ChaTEAU implementierten Standard-CHASE gegeben sind. Dies hatte insbesondere die Anpassungen der in der Literatur gefundenen Algorithmen in Logik erster Stufe sowie eine Anpassung des disjunkten CHASE für die Verarbeitung der Schemaabbildungen zur Folge. Die Jury des Vereins überzeugte die gelungene Verbindung von theoretischen Betrachtungen verbunden mit der praktischen Umsetzung und Auswertung der Ergebnis

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein von Sponsoren und Gästen überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Von einer unabhängigen Jury wurden dazu in diesem Jahr je drei eingereichte Bachelorarbeiten und vier Masterarbeiten begutachtet. Wie auch schon in den Vorjahren bewegten sich die vorgeschlagenen Arbeiten durchweg auf einem sehr hohen Niveau, sodass die Auswahl der Jury nicht leichtgefallen ist. Dennoch konnte die Jury sich schließlich eindeutig auf die diesjährigen Preisträger festlegen. Diese können sich in diesem Jahr neben der Auszeichnung zusätzlich auf ein erhöhtes Preisgeld in Höhe von 300 Euro für die beste Bachelorarbeit und 600 Euro für die beste Masterarbeit freuen. Möglich wurde die Anhebung dank einer Spende von MLP.


Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement und studentischer Prorektor der Universität Rostock gewählt (26.01.2022)

Neue Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement ist Dr. Ludmila Lutz-Auras (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften). Ihre Amtszeit beginnt am 1. April 2022 und endet am 13. April 2023. Sie tritt die Nachfolge von Professorin Meike Klettke (Institut für Informatik) an, die zum 31. März 2022 an die Universität Regensburg wechselt.

Dr. Ludmila Lutz-Auras ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Politik und Entwicklungszusammenarbeit am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften tätig. Seit 2020 ist sie zudem Sprecherin des Zentrums für Eurasisch-Russländische Studien. „Als Prorektorin möchte ich mich in dem vor mir liegenden Jahr in den drei Bereichen Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement insbesondere für die Belebung von Synergien einsetzen und die Vernetzung auf kommunaler, Landes- und Bundesebene voranbringen. Mein Ziel ist es, die Sichtbarkeit unseres universitären Engagements nach außen hin zu stärken“, fasst Dr. Lutz-Auras ihr Vorhaben zusammen.

Julius Richert übernimmt das Amt des studentischen Prorektors. Seine Amtszeit beginnt am 14. April 2022 und endet ebenso am 13. April 2023. Er folgt auf die derzeit amtierende studentische Prorektorin Marie Pleßmann, deren Amtszeit am 13. April 2022 endet.

Julius Richert studiert Informatik und Chemie für das Lehramt an Gymnasien. Schon seit Beginn seines Studiums bringt er sich aktiv in die studentische Selbstverwaltung ein, zurzeit ist er Vize-Präsident im Studierendenrat der Universität Rostock. Als studentischer Prorektor möchte er an der Schnittstelle zwischen Studierendenschaft und Rektorat die sehr gute Zusammenarbeit fortsetzen. „Wir erwarten alle sehnlichst die Rückkehr zur Präsenzlehre. Dennoch möchte ich mehr sehr dafür einsetzen, dass neue Arbeitsformen und digitale Lehrangebote nach dem Ende der Pandemie nicht einfach wieder in Vergessenheit geraten, sondern ergänzend in der Präsenzlehre zum Einsatz kommen, in die Präsenzlehre integriert werden“, beschreibt Julius Richert ein Vorhaben für seine bevorstehende Amtszeit.

„Ich gratuliere der neuen Prorektorin und dem neuen Prorektor ganz herzlich zu ihrer Wahl und freue mich auf die Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchte ich sowohl Professorin Klettke als auch Frau Pleßmann für ihr Engagement als Prorektorinnen danken. Ich wünsche ihnen alles erdenkbar Gute für ihre zukünftigen Vorhaben“, sagt Rektor Professor Wolfgang Schareck.

Quelle und weitere Informationen:


Neuer Fachschaftsrat Elektrotechnik im Studienjahr 2021/2022 hat Tätigkeit aufgenommen (21.01.2022)

Der Fachschaftsrat Elektrotechnik besteht aktuell aus 15 Mitgliedern. Die Fachschaftsratswahl wurde vom 29. November bis zum 3. Dezember 2021 erstmals als Online-Wahl durchgeführt. Die Konstituierung erfolgte dann am 14. Dezember 2021.

Dem Fachschaftsrat Elektrotechnik 2021/2022 gehören an:

  • Constantin Gis, B.Sc. Informationstechnik/Technische Informatik, Sprecher des FSR Elektrotechnik
  • Julia Richardt, B.Sc. Elektrotechnik, Sprecherin des FSR Elektrotechnik
  • Leo Rudi Max Gerber, B.Sc. Elektrotechnik, Finanzen
  • Hannes Scharen, B.Sc. Elektrotechnik, stv. Finanzen
  • Felix Börs, M.Sc. Elektrotechnik
  • Paul Fuchs, M.Sc. Elektrotechnik
  • Betty Goltz, B.Sc. Informationstechnik/Technische Informatik
  • Tobias Frederik Heise, M.Sc. Elektrotechnik
  • Sven-Erik Kräusche, B.Sc. Informationstechnik/Technische Informatik
  • Muhammad Saad Saleem, M.Sc. Electrical Engineering
  • Paul Schacht, B.Sc. Informationstechnik/Technische Informatik
  • Christoph Schultz, M.Sc. Informationstechnik/Technische Informatik
  • Enkel Sinani, B.Sc. Elektrotechnik
  • Florian Sturtz, B.Sc. Elektrotechnik
  • Maximilian Wurst, B.Sc. Elektrotechnik

Der Fachschaftsrat Elektrotechnik vertritt die Studierenden der Fachgebiete Elektrotechnik und Informationstechnik/Technische Informatik aus den Bachelor und Master Elektrotechnik, Bachelor und Master Informationstechnik/Technische Informatik, Bachelor Medizinische Informationstechnik, Master Computational Science and Engineering, Master Electrical Engineering sowie Bachelor und Master Wirtschaftsingenieurwesen mit Studienrichtung Elektrotechnik und wird von diesen Studierenden auch gewählt. Die ITTI- und MIT-Studierenden sind gleichzeitig auch Mitglieder der Fachschaft Informatik. Die Lehramtsstudierenden sind ebenfalls entsprechend ihrer Fächerwahl Mitglied in mehreren Fachschaften.

Weitere Informationen und Kontakt:


Energiewende ohne Blackout – Rostocker Forscher entwickeln Software für intelligentes Stromnetz (13.01.2022)

Li-Jun Cai hat in seinem Heimatland China Elektrotechnik studiert und bringt praktische Erfahrungen aus der Wirtschaft mit an die Universität. Bevor er nach Rostock kam, war er beim Netzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH sowie bei dem Windturbinenhersteller Senvion SE tätig. „Um die Gesamtheit aus Erzeugung, Verbrauch und Speicher intelligenter zu machen, brauchen wir intelligente und stabile Stromnetze.“ Denn Deutschland forciere die Energiewende mit großen Schritten. Aber genau da liege aus Sicht von Professor Cai das Problem: Frequenzstabilität, Spannungsstabilität, Winkelstabilität und Resonanzstabilität der smartgrids müssen im Gleichgewicht bleiben, „sonst kommt es zum blackout“.

Aktuell entwickelt das Team um Professor Li-Jun Cai eine Software zur Regelung des Stromnetzes, ein so genanntes Intelligentes Stromnetz, das das Angebot von Energie und Nachfrage ausgleicht, also die Versorgungssicherheit der aus Wind und Sonnenlicht erzeugten Energie gewährleistet und mögliche Instabilitäten ausbalanciert. In einem intelligenten Energie-Netzwerk kommunizieren die verschiedenen Bausteine, von der Stromerzeugung über dessen Transport, seine Speicherung und Verteilung bis hin zum Verbrauch der elektrischen Energie, miteinander. „Wir müssen wissen, wer wann wie viel Strom benötigt, und wie viel davon ins Netz eingespeist wird“, erläutert Cai. Die Herausforderung: die überschüssige Energie vom Tag muss für später gespeichert werden können. Nur so können Photovoltaik- und Windkraftanlagen, das Elektroauto oder Pumpen- und Batteriespeicher zu effizienten Bestandteilen eines integrierten Daten- und Energienetzes werden.

Intelligente Stromzähler
Einer der Bausteine des intelligenten Stromnetzes sind die bereits seit einigen Jahren diskutierten intelligenten Stromzähler, die smart meter. Sie sollen vor allem helfen, die bisweilen minütlich schwankenden Einspeisungen durch erneuerbare Energieerzeugung, wie beispielsweise von Windparks auszugleichen. „Denn gerade Schwankungen sind ein ernstes Problem für Stromnetze, die weder eine Unter- noch eine Überlast vertragen. Ein smart meter meldet den aktuellen Stromverbrauch eines Haushalts oder eines Unternehmens an den Netzbetreiber“, sagt Professor Cai. Theoretisch könnten die intelligenten Stromzähler auch vernetzte Geräte steuern. Sie könnten die Geräte also optimieren, um das Stromnetz zu stabilisieren.

Sonne und Wind richten sich nicht nach dem Strombedarf
Frequenzstabilität als Beispiel: Lange wurde durch Kohle- und Atomkraftwerke sehr beständig Strom produziert. Dadurch sei die Energieerzeugung relativ leicht zu regeln gewesen. „Das könnte sich in Zukunft mit der wachsenden Zahl erneuerbarer Energien ändern, die noch dazu nicht immer die gleiche Menge elektrische Energie in die Netze einspeisen“, unterstreicht Professor Cai. Das stelle eine Herausforderung für herkömmliche Stromnetze dar. Denn Sonne und Wind richten sich nicht nach dem tatsächlichen Strombedarf. Gleichzeitig kann aber nicht mehr Strom als nachgefragt aus den Erneuerbaren ins Netz eingespeist werden.

Li-Jun Cai sieht darüber hinaus noch eine weitere Herausforderung:  Auch der Stromverbrauch werde sich ändern. In Zukunft könnte viel mehr Strom zur gleichen Zeit benötigt werden: beispielsweise, wenn nach Feierabend von vielen Menschen gleichzeitig Handys, Rechner und Tablets geladen werden. Genau hier sollen intelligente Stromnetze ins Spiel kommen. Sie können zum Beispiel dabei helfen, den Ladevorgang der Elektroautos zu optimieren. Insofern sei das intelligente Stromnetz entscheidend für die Energieversorgung der Zukunft. „Eine unserer Hauptaufgaben hier an der Universität Rostock besteht in der Ausbildung von kompetenten Fachkräften und im Aufbau eines wissenschaftlichen Kompetenzzentrums, das Fachwissen bündelt und an die Industrie weitergeben kann“, meint Professor Cai.Text: Wolfgang Thiel

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Neuer Fachschaftsrat Informatik im Studienjahr 2021/2022 hat Tätigkeit aufgenommen (07.01.2022)

Der Fachschaftsrat Informatik besteht aktuell aus 23 Mitgliedern. Die Fachschaftsratswahl wurde vom 29. November bis zum 3. Dezember 2021 erstmals als Online-Wahl durchgeführt. Die Konstituierung erfolgte dann am 14. Dezember 2021.

Dem Fachschaftsrat Informatik 2021/2022 gehören an:

  • Joost Rehder, B.Sc. Informatik, Sprecher des FSR Informatik, Mitglied in der Studienkommission der IEF, FSRK Delegierter, Beauftragter für Nachhaltigkeit
  • Thora Mertz, LA Informatik/Geschichte, Sprecherin des FSR Informatik, Mitglied der Studienkommission der IEF, Protokollbeauftragte, Beauftragte für Kommunikation, Mitglied im Fakultätsrat
  • Nicola Drüeke, M.Sc. Informatik, Finanzerin, Mitglied in der Studienkommission des IfI, Protokollbeauftragte, Veranstaltungsbeauftragte
  • Vivienne Reuter, LA Informatik/Chemie, Stellvertretende Finanzerin, Mitglied in der Studienkommission des IfI, Beauftragte für E-Mails
  • Annika Behrendt, LA Informatik/Mathematik, SLK-Delegierte, Protokollbeauftragte
  • Jasper Roloff, M.Sc. Informatik, Technikbeauftragter, Beauftragter für Kommunikation
  • Nick Kotsakidis, B.Sc. Informatik, Technikbeauftragter, Websitebeauftragter
  • Yannik Blank, B.Sc. Wirtschaftsinformatik, Mitglied in der Studienkommission des IfI, Mitglied in der Studienkommission der IEF, Prüfungsausschuss WIN
  • Kristina Grade, LA Informatik/Physik/Mathematik, MNF+I - Delegierte, Beauftragte für Kommunikation, Veranstaltungsbeauftragte
  • Michelle Fangerow, LA Informatik/Mathematik, Beauftragte für Kommunikation, Veranstaltungsbeauftragte
  • Vincent Lutsch, B.Sc. Informationstechnik, Technische Informatik, Mitglied in der Studienkommission des IfI, Mitglied in der Studienkommission der IEF,  Beauftragter für Kommunikation, Veranstaltungsbeauftragter
  • Anne-Marie Esche, B.Sc. Informatik, MNF+I - Delegierte, Gleichstellungsbeauftragte
  • Max Blum, B.Sc. Wirtschaftsinformatik, Gleichstellungsbeauftragter
  • Alexander Tews, B.Sc. Informatik, Technikbeauftragter, Websitebeauftragter, Beauftragter für E-Mails
  • Lucie Schoel, LA Informatik/Theater, SLK-Delegierte, Gleichstellungsbeauftragte, Beauftragte für Veranstaltungen
  • Anna-Lena Neufeld, M.Sc. Informatik, Prüfungsausschuss
  • Ruven Kronenberg, M.Sc. Informatik
  • Dominik Ide, LA Informatik/Mathematik
  • Charlotte Kromrey,  B.Sc. Wirtschaftsinformatik
  • Yazar Strulik, B.Sc. Informatik
  • Nils Metzkow,  B.Sc. Wirtschaftsinformatik
  • Tom Achterberg, B.Sc. Informatik
  • Sabit Efe Basdemir, B.Sc. Informatik

Der Fachschaftsrat Informatik vertritt die Studierenden der Fachgebiete Informatik, Wirtschaftsinformatik und Visual Computing aus den Studiengängen Bachelor und Master Informatik, Bachelor und Master Wirtschaftsinformatik, Lehramt Informatik an Gymnasien, Lehramt Informatik an Regionalen Schulen, Bachelor und Master Informationstechnik/Technische Informatik, Bachelor Medizinische Informationstechnik, Master Computer Science International, Master Visual Computing und wird von diesen Studierenden auch gewählt. Die ITTI- und MIT-Studierenden sind gleichzeitig auch Mitglieder der Fachschaft Elektrotechnik. Die Lehramtsstudierenden sind ebenfalls entsprechend ihrer Fächerwahl Mitglied in mehreren Fachschaften.

Weitere Informationen und Kontakt:


Wissenschaftlerin der Universität Rostock in Beirat der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung berufen (04.01.2022)

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Sie widmet sich seit ihrem Bestehen der Forschung, Bewertung und Beratung für Sicherheit in Chemie und Technik. Neue Materialien zählen heute zu den Schlüsseltechnologien einer modernen Industriegesellschaft. Sie finden u.a. Anwendung in der Erzeugung und Speicherung von Energie, in innovativen Sensoren oder in der Gesundheitswirtschaft und beruhen häufig auf biobasierten Polymeren und Nanokompositen. Der Themenbereich Materialdesign der BAM widmet sich der Entwicklung neuartiger Materialien und stellt damit eine wesentliche Schnittstelle zu allen Themenfeldern der BAM dar.

Mit der Berufung von Professorin Kerstin Thurow in den wissenschaftlichen Beirat soll insbesondere der Bereich der automatisierten Materialforschung gestärkt werden. Die Entwicklung geeigneter Systeme und Systemkomponenten stellt eine wichtige Aufgabe dar, um die in anderen Bereichen bereits etablierten Hochdurchsatzverfahren auch für den Bereich der Materialforschung und -charakterisierung verfügbar zu machen.

Kerstin Thurow wird ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Entwicklung von Automationssystemen für unterschiedlichste Anwendungen in den Life Sciences in die Arbeit des Wissenschaftlichen Beirates einbringen. In dem vom European Research Council geförderten Synergy Projekt ADAM (Autonomous Discovery of Advanced Materials) wird sie am Center for Life Science Automation gemeinsam mit ihrem Team und Kooperationspartnern der Universitäten Liverpool und Southampton in den kommenden Jahren auf dem Gebiet der automatisierten und KI-gestützten Synthese neuer Materialien umfangreiche Forschungsarbeiten durchführen.

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