Preise und Ehrungen 2021 – Langansicht

Honorable Mention Award der EICS 2021 (11.06.2021)

Die EICS (Engineering Interactive Computing Systems) ist eine jährliche Konferenz der ACM SIGCHI, die 2009 drei Konferenzen zur Entwicklung von interaktiven Softwaresystemen zusammenführte. Sie schlägt eine Brücke zwischen den Gebieten Human-Computer Interaction (HCI) und Software Engineering (SE). In diesem Jahr fand die Konferenz online statt.


Adelinde M. Uhrmacher wird Fellow der Society for Modeling and Simulation International Computer Simulation (SCS) (11.06.2021)

Die Society for Modeling & Simulation International (SCS) wurde 1952 gegründet. SCS ist eine technische Gesellschaft, die sich der Weiterentwicklung von Modellierungs- und Simulationsmethoden und deren Einsatz zur Lösung realer Probleme widmet. Die Gesellschaft setzt sich dafür ein, die Kommunikation zwischen Fachleuten im Bereich Simulation international zu erleichtern.


MTZ®-Award for Medical Systems Biology 2020 (10.05.2021)

Die Preise für das Jahr 2020 wurden CORONA-bedingt digital per ZOOM auf dem virtuellen Meeting des „Netzwerkes Systemmedizin der Leber (LiSyM)“ am 10. Mai 2021 vergeben. Es war nach der historischen ersten Preisverleihung 2008 die siebte Preisverleihung des Deutschen Nachwuchs-Förderpreises auf dem Gebiet der Medizinischen Systembiologie in Europa.

Der MTZ®-Award for Medical Systems Biology ist der Deutsche Nachwuchs-Förderpreis für herausragende Dissertationsarbeiten junger Nachwuchswissenschaftler/-innen auf dem Gebiet der Medizinischen Systembiologie/Systemmedizin, den die MTZstiftung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Projektträger Jülich (PtJ) auslobt.


PD Dr.-Ing. habil. Christian Tominski wird außerplanmäßiger Professor für Human-Data Interaction (07.04.2021)

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik beantragte die Verleihung, um das Wirken von Dr. Tominski am Institut Visual & Analytic Computing des Bereichs Informatik zu würdigen. In der Forschung beschäftigt sich Dr. Tominski mit Methoden und Techniken zur interaktiven visuellen Datenanalyse. Mehr als 4.700 Zitationen und ein H-Index von 28 (Google Scholar, April 2021) stellen eine hervorragende Leistung dar und zeugen davon, dass Dr. Tominskis Forschungsarbeiten international weitreichend Beachtung finden. Besonders hervorzuheben sind dabei drei Buchveröffentlichungen aus den Jahren 2011, 2015 und 2020. Seine Publikationen verfasst er nicht nur mit Rostocker Kollegen, sondern auch eigenständig als alleiniger Autor oder als Co-Autor mit Kollegen anderer Wissenschaftseinrichtungen aus dem In- und Ausland. Insgesamt leistet Dr. Tominski mit seinem Wirken in Lehre und Forschung einen wichtigen Beitrag für den Informatikstandort Rostock. Zwei renommierte Gutachter bestätigten die besonderen Leistungen von Dr. Tominski.

Dr. Tominski, der zwischenzeitlich die kommissarische Leitung des Lehrstuhls Visual Analytics übernommen hat, zeigt sich erfreut über den Beschluss: „Ich freue mich sehr über diese Würdigung. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Insbesondere danke ich meiner Mentorin Prof. i.R. Heidrun Schumann. Ziel für die Zukunft ist es nun, an die Erfolge der vergangenen Zeit anzuknüpfen und Rostock als wichtigen Standort für Forschung im Bereich der interaktiven visuellen Datenanalyse weiter voranzubringen.“


Bei CELISCA betreutes „Jugend forscht“-Team gewinnt 2. Platz beim Landeswettbewerb MV (16.03.2021)

Innerhalb der letzten drei Jahre haben sie bei ihrer Arbeit am Center for Life Science Automation (CELISCA) ein automatisiertes Verfahren für die Bestimmung von Schwermetallen in Stäuben entwickelt und validiert. Ihre Arbeit fand über den Rahmen des „Jugend forscht“-Wettbewerbs hinaus bereits große Beachtung, die Ergebnisse wurden im Januar 2021 in der GIT Labor-Fachzeitschrift veröffentlicht. Im Mai 2021 werden die Ergebnisse darüber hinaus auf der diesjährigen International Instrumentation and Measurement Technology Conference (I2MTC 2021) in Glasgow einem wissenschaftlichen Fachpublikum vorgestellt.

Das im Jahr 2003 gegründete Center for Life Science Automation (CELISCA) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Rostock, die Forschungsthemen an der Nahtstelle aus Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin bearbeitet und von Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Thurow (Institut für Automatisierungstechnik) geleitet wird.

Der Wettbewerb „Jugend forscht“ ist ein seit 1965 jährlich stattfindender bundesweiter MINT-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis zum zweiten Semester, der vom Bundesministerium für Forschung und Technik sowie von der Zeitschrift Stern unterstützt wird. Die Teilnehmenden können ihre Beiträge einzeln oder als Team mit bis zu drei Personen in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik beim Regionalwettbewerb ihrer Region einreichen. Die Gewinner der Regionalwettbewerbe dürfen am Landeswettbewerb teilnehmen, dessen Gewinner sind dann für den Bundeswettbewerb qualifiziert.


PD Dr.-Ing. habil. Heidi Fleischer wird außerplanmäßige Professorin für Prozessautomatisierung (10.03.2021)

Die Urkunde wurde am 10. März 2021 durch den per Videokonferenz anwesenden Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick und die Institutsdirektorin des Instituts für Automatisierungstechnik und Leiterin der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung Center for Life Science Automation (CELISCA) Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Thurow übergeben. Die physisch Anwesenden haben vor der Veranstaltung einen Corona-Schnelltest durchgeführt.

PD Dr.-Ing. habil. Heidi Fleischer studierte bis 2008 Informationstechnologie / Computertechnik an der Universität Rostock. Nach ihrem Studium promovierte sie bis 2011 im Bereich Life Science Engineering und schloss ihre Habilitation 2016 mit einer venia legendi in Measurement and Automation (Mess- und Automatisierungstechnik) ab. Sie ist eine sehr aktive und sehr erfolgreiche Forscherin und veröffentlichte zwei Bücher sowie zahlreiche Publikationen in ihrem Fachgebiet.


Prof. Peter Forbrig mit IFIP TC13 Pionier Award ausgezeichnet (12.02.2021)

Diese hohe Auszeichnung wurde 2020/2021 an weltweit sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verliehen. Zuvor erhielten seit 2010 weltweit 21 Personen diese Ehrung. Das IFIP TC13 schreibt in der Laudatio (sinngemäße Übersetzung aus dem Englischen):

„Peter Forbrig ist emeritierter Professor für Software Engineering an der Universität Rostock. Er promovierte 1980 im Bereich Compilerkonstruktion und habilitierte sich 1987 auf dem Gebiet Software-Engineering-Methoden. Neben seiner Tätigkeit in der Industrie von 1981 bis 1998 wurde er 1994 zum ordentlichen Professor ernannt. Seine Forschungsinteressen umfassen klassisches Software-Engineering wie UML und Design Patterns und Case Tools. Darüber hinaus ist er daran interessiert, aufgabenbasierte Entwicklungsmethoden mit objektorientierten Entwicklungsmethoden zu kombinieren. Seine Forschung kombiniert Human Computer Interaction (HCI) mit Software Engineering. Er hat mehrere Artikel über Software Engineering und HCI veröffentlicht. Prof. Forbrig ist seit 2001 an IFIP-Aktivitäten beteiligt, als er auf der INTERACT 2001 in Tokio, Japan, den Workshop „Software and Usability Engineering Cross-Pollination: The First Step for Integrating Usability into Software Engineering“ mitorganisierte. Er war aktiv in der IFIP WG 13.2 (Methoden für das benutzerzentrierte Systemdesign) (deren Vorsitz er von 2007 bis 2013 innehatte), in der WG 13.4 (User Interface Engineering) und als Mitglied des Programmkomitees von INTERACT. Prof. Forbrig gründete die IFIP International Conference on Human-Centered Software Engineering (HCSE). Derzeit ist er ein Expertenmitglied von IFIP TC13.“

Internationale Föderation für Informationsverarbeitung (IFIP) ist eine 1960 unter Schirmherrschaft der UNESCO als ein Resultat des ersten World Computer Congress in Paris (1959) gegründete internationale gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die als Dachorganisation für eine Vielzahl nationaler Informatikgesellschaften dient. Die IFIP vertritt IT-Gesellschaften aus 56 Ländern und Regionen und verbindet so übers 3.500 Personen aus Wissenschaft und Industrie, die in mehr als 101 Arbeitsgruppen organisiert sind und an 13 technische Komitees berichten. Die IFIP unterstützt jährlich etwa 100 Konferenzen.

Das IFIP Technical Committee 13 (IFIP TC13) zur Mensch-Computer-Interaktion wurde 1989 gegründet und ist ein internationales Komitee aus über 30 nationalen Mitgliedsgesellschaften und 10 Arbeitsgruppen, das Spezialisten für menschliche Faktoren, Ergonomie, Kognitionswissenschaft, Informatik, Design und verwandte Disziplinen vertritt. IFIP TC13 zielt darauf ab, die Wissenschaft und Technologie der Mensch-Computer-Interaktion (HCI) zu entwickeln, indem empirische Forschung gefördert und der Einsatz von Wissen und Methoden aus den Humanwissenschaften beim Entwurf und der Bewertung von Computersystemen gefördert wird.

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Ocean Technology Campus Rostock wird als Zukunftscluster ausgezeichnet (03.02.2021)

Unter der Koordination der Universität Rostock konnte das Konsortium aus Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Forschungsverbund MV und Rostock Business sowie 13 weiteren regionalen Unternehmen und Start-ups die Jury mit der Qualität seines innovativen Ansatzes überzeugen. „Wir freuen uns sehr über diesen schönen Erfolg, den unser starkes Netzwerk im engen Miteinander von Forschung und Industrie heute mit dieser Auszeichnung feiern kann“, sagt Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock. „Es zahlt sich wieder aus, dass wir bereits vor zehn Jahren mit der Gründung der Interdisziplinären Fakultät die Disziplinen-übergreifende Arbeit gefördert haben. Der Zukunftscluster bietet uns nun die herausragende Chance zu einem führenden Standort in der Unterwassertechnologie zu wachsen“, unterstreicht Professor Udo Kragl, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Universität Rostock.

„Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik ist im Zukunftscluster OTC an einem Flagship-Projekt und drei Fokus-Projekten mit den Instituten für Elektrische Energietechnik, Automatisierungstechnik und Visual and Analytic Computing beteiligt“, freut sich Professor Uwe Freiherr von Lukas, einer der Ideengeber des OTC, Professor für Maritime Graphics am Institut für Visual and Analytic Computing und Standortleiter des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Rostock, über diese Auszeichnung.

Technologie-Entwicklungen für die nachhaltige Nutzung der Meere werden im OTC-Zukunftscluster in den Aufbau eines innovativ arbeitenden Clusters aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft integriert. Der im Rostocker Fischereihafen verortete Ocean Technology Campus  bietet dafür die ganz reale Plattform zur Vernetzung. In seinen Innovationsfeldern Subsea Mobility & Autonomy, Digital Mission, Ocean Lense, Sustainable Ocean Use und Ocean Open Innovation wird der Cluster in den nächsten drei Jahren an konkreten Forschungs- und Entwicklungs-Projekten arbeiten. Einige decken die gesamte Wertschöpfungskette bis in die Produktentwicklung ab. Dies gelingt durch begleitende innovationsfördernde Projekte, die die Dynamik und Entwicklung aus den Forschungsinstitutionen auf die Unternehmen der Meerestechnik ausdehnen. Es wird somit ein einzigartiges Forschungs-, Wirtschafts- und Ausbildungscluster auf dem Gebiet der Unterwasser-Technik entstehen, das kreative Potenziale bündelt und innovationsfördernde Strukturen schafft. Das OTC soll so in den nächsten Jahren zu einem international anerkannten Zentrum innovativer maritimer Technologien und Anwendungen werden und deutlich machen, dass Ökologie und Ökonomie nicht im Widerspruch zueinanderstehen müssen.

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Beste Bachelor- und Master-Arbeiten der Informatik im Studienjahr 2019/2020 ausgezeichnet (28.01.2021)

An der Verleihung nahmen über eine Videokonferenz 21 Personen teil, darunter die Direktoren der Informatik-Institute sowie der Vorstand des INFO.RO-Vereins. Wie auch schon in den Vorjahren gab es die Kategorie der besten Bachelorabeit sowie der besten Masterarbeit. Vorschlagsberechtigt waren die Betreuer und Gutachter der Bachelor- und Masterarbeiten, wobei auch Eigenbewerbungen von Studierenden möglich waren. Nach Eingang der Vorschläge wurde eine Jury bestehend aus Prof. Fellmann, Dr. Tominski und Dr. Rosenke berufen, die die eingereichten Arbeiten verglichen hat und schließlich dem Vorstand des Vereins einen Vorschlag zur Entscheidung unterbreitet hat. Der Preis für die beste Bachelorarbeit musste dabei in diesem Jahr gleich auf zwei Preisträger aufgeteilt werden, da gleich zwei der eingereichten Arbeiten sich durch eine hervorragende, weit über die Anforderungen hinausgehende wissenschaftliche Bearbeitung eines anspruchsvollen Themas auszeichnen.

Der Preis für die beste Bachelorarbeit ging an B.Sc. Anna-Lena Neufeld für ihre Arbeit zum Thema „Analyse von Fahrsituationen auf Basis von Orts- und Sensordaten“. Die Arbeit ist im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen dem Lehrstuhl MMIS und der IAV GmbH entstanden. Die Arbeit wurde von Dr. Sebastian Bader betreut und von Prof. Dr. Thomas Kirste sowie Nils Schlenther begutachtet.

Ebenso mit dem Preis für die beste Bachelorarbeit ausgezeichnet wurde B.Sc. Nic Scharlau für seine Arbeit zum Thema „Provenance und Privacy“. Die Arbeit ist im Rahmen des Projektes ProSA (Provenance Management durch Schema-Abbildungen und Annotationen) entstanden. Die Arbeit wurde von Tanja Auge betreut und von Prof. Dr. Andreas Heuer sowie Dr. Holger Meyer begutachtet.

Der Preis für die beste Masterarbeit ging an M.Sc. Maximilian Jung für seine Arbeit zum Thema „Design of a network simulator to test the security of field buses“. Die Arbeit wurde von Dr. Thomas Mundt sowie Prof. Dr. Clemens Cap betreut und begutachtet.

Die Laudatios der ausgezeichneten Arbeiten finden Sie gesondert in den Meldungen zu den einzelnen Preisen.

Der INFO.RO gratuliert allen Preistragenden sehr herzlich zu ihrer wohlverdienten Auszeichnung und wünscht ihnen für die weitere Zukunft alles Gute.

Am Ende der Online-Preisverleihung wurde ein Bild von allen Teilnehmenden gemacht. Die Preisträger wurden gebeten, ihre Urkunden hochzuhalten.

Der Preis für die beste Diplom- bzw. Masterarbeit wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben und ist mit 200 Euro dotiert. Seit dem Jahr 2012 wird ebenfalls jährlich der Preis für die beste Bachelor-Arbeit vergeben, der mit 100 Euro dotiert ist.

Quellen und weitere Informationen:


INFO.RO Förderpreis für die Beste Bachelorarbeit (I) im Studienjahr 2019/2020 (28.01.2021)

Die Arbeit von Anna-Lena Neufeld ist im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen dem Lehrstuhl MMIS von Prof. Thomas Kirste und der IAV GmbH entstanden. Sie befasst sich damit, wie auf der Basis von Sensordaten, die im Auto erhoben werden, die aktuelle Situation automatisch erkannt werden kann. Frau Neufeld konzentriert sich dabei auf die Erkennung der Fahrsituation im Kreuzungsbereich. In der Arbeit wird nicht nur der in der Literatur dokumentierte Stand der Technik systematisch und umfassend analysiert. Nach Einführung notwendiger Begriffe und der Diskussion der Datengrundlage werden vielmehr auch selbstentwickelte und angepasste Modelle zur Vorhersage des Fahrverhaltens von Pkw-Fahrern ausführlich vorgestellt. Die Arbeit vereint eine herausragende Aufarbeitung und Diskussion des aktuellen Standes der Wissenschaft mit einer umfassenden Analyse unterschiedlicher Modelle zur Klassifikation des Fahrverhaltens im Kreuzungsbereich. Alle Modelle wurden sorgfältig evaluiert und die Ergebnisse kritisch diskutiert.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein der Direktoren der Informatik-Institute überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis ist mit 100 Euro dotiert.


INFO.RO Förderpreis für die Beste Bachelorarbeit (II) im Studienjahr 2019/2020 (28.01.2021)

Die Arbeit von Nic Scharlau ist im Rahmen des Projektes ProSA (Provenance Management durch Schema-Abbildungen und Annotationen) entstanden, das sich mit Forschungsdatenmanagement beschäftigt und insbesondere Fragen nach Reproduzierbarkeit und Rekonstruierbarkeit von Forschungsergebnissen untersucht. Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Untersuchung von Datenschutzaspekten hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit Data Provenance. Neben einer umfangreichen Aufarbeitung der Grundlagen werden hierzu auch eigene Analysen durchgeführt und Vorschläge erarbeitet. Ergänzend werden Experteninterviews verwendet, um den Umgang mit Forschungsdaten sowie die Definitionen von Privacy und Provenance in der Praxis zu untersuchen. Die Arbeit vereint somit eine umfangreiche Aufarbeitung der relevanten Grundlagen, eine tiefgehende theoretische Analyse und schließlich auch eine empirische Untersuchung des Gegenstandsbereichs. Sie weist damit eine für Bachelorarbeiten außergewöhnliche inhaltliche Tiefe und zugleich methodische Vielfalt der Bearbeitung auf.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein der Direktoren der Informatik-Institute überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis ist mit 100 Euro dotiert.


INFO.RO Förderpreis für die Beste Masterarbeit im Studienjahr 2019/2020 (28.01.2021)

Die Masterarbeit von Maximilian Jung widmet sich Fragestellungen im Bereich der Sicherheit von Feldbussen. Diese sind insbesondere relevant, da Feldbusprotokolle mit unzureichenden Sicherheitsmechanismen beispielsweise in Gebäudeautomatisierungssystemen ein hohes Risiko für externe und interne Gefahren darstellen. Viele Sicherheitskonzepte wurden bereits in Form von Protokollerweiterungen und spezifisch für Anwendungsdomänen eingeführt. Herr Jung geht in diesem Kontext zunächst auf den Stand der Technik ein und setzt sich mit bestehenden Simulatoren auseinander. In der Arbeit wird schließlich eine abstrakte Simulationsumgebung entwickelt, die es erlaubt, Angriffe und Abwehrmechanismen mittels einer abstrakten Beschreibung darzustellen, die dann auf verschiedenen Feldbussen simuliert werden können. Durch die Evaluation, ob Angriffskategorien und Abwehrmechanismen durch das abstrakte Modell dargestellt werden können, wird schließlich gezeigt, dass es zur Beschreibung einer Vielzahl von Angriffen und Sicherheitskonzepten verwendet werden kann.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein der Direktoren der Informatik-Institute überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis ist mit 200 Euro dotiert.