News 2021 – Langansicht

Frohe Weihnachten 2021 und einen guten Start in das neue Jahr (24.12.2021)

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Bild 0 ➜ In der Nacht zum 24.12. hat es geschneit – Weiße Weihnachten im Rostocker Schwanenteichpark

Bild 1 ➜ Rostocker Weihnachtsmarkt auf dem Neuen Markt

Bild 2 ➜ Erste Eiskristalle kurz vor Weihnachten auf dem Rasen vor einem der Fakultätsgebäude

Bild 3 ➜ Weihnachtsbaum im Seminargebäude Elektrotechnik

Bild 4 ➜ Schneemann vor dem Konrad-Zuse-Haus, geformt am 24.12.2021 von unbekannt

Fotos: Wolfram Bütow


Innovativer Teststand für Windkraftanlagen-Umrichter an der Universität Rostock liefert erste Ergebnisse (15.12.2021)

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojektes „WindVolt“ arbeitet der Lehrstuhl für Leistungselektronik und elektrische Antriebe zusammen mit Herstellern von Leistungshalbleitern und Windkraftanlagen daran, moderne Leistungshalbleiter für Windkraftanlagen noch effizienter und langlebiger zumachen.

Ein wichtiger Aspekt dieser Forschung ist die Lebensdauer der Bauteile. „Eine präzise Vorhersage der Lebensdauer ist wichtig, um mögliche Ausfallzeiten der Windkraftanlagen zu verhindern. Wenn die Anlage stillsteht, produziert sie keine Energie.” erklärt der wissenschaftliche Projektleiter M.Sc. Till-Mathis Plötz. „Außerdem hilft eine genaue Kenntnis der Lebensdauer, den Bauteileinsatz in der Anlage zu minimieren. Im Resultat kann so eine wirtschaftlichere Windkraftanlage gebaut werden.”

Die Belastungen für den Halbleiter in einer Windkraftanlage sind komplex. Im Halbleiter entstehen durch die Stromleitung und das Schalten des Stroms Verluste. „Diese Verluste heizen den Leistungshalbleiter in seinem Gehäuse auf, wobei sich die einzelnen Schichten im Gehäuse unterschiedlich ausdehnen und zwischen ihnen Kräfte auftreten,” erläutert der Arbeitsgruppenleiter Dr.-Ing. Jan Fuhrman. ‚‚Dabei führen die Kräfte zu einem leichten Verbiegen und langfristig zu einem Bruch. Das ist vergleichbar mit einem Metallstab, der hin und her gebogen wird, bis er durchbricht.”

Die Verluste variieren je nach Windstärke und Arbeitspunkt der Windkraftanlage. „In unserem Teststand haben wir die Möglichkeit, unterschiedliche Belastungen zu erzeugen. Anders als in vielen anderen Testständen dieser Leistungsklasse erzeugen wir auch aktiv Schaltverluste, so dass eine besonders realistische Belastung erzeugt wird,” hebt Herr Plötz hervor.

Die ersten Versuche sind erfolgreich beendet worden und lieferten bereits solide Ergebnisse. In den nächsten Wochen werden weitere Halbleiter getestet, um die Messtechnik weiter zu verbessern. Danach steht der Prüfplatz dem Lehrstuhl für Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik für Forschungsaufgaben und die Ausbildung von Studierende zur Verfügung, um vielfältige Fragestellungen im Bereich der Lebensdauer zu untersuchen und Studierende an aktuellen Fragestellungen der Industrie auszubilden.

Bereits jetzt ist die Nachfrage aus der Industrie hoch und weitere Forschungsprojekte sollen folgen. Dies festigt den deutschlandweit hervorragenden Ruf der Universität Rostock und macht Rostock zu einem wichtigen Standort der Energiewende.

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Joachim-Jungius-Förderpreis 2021 (15.12.2021)

Dr. Hermann Winrich Pommerenke hat sich in seiner Promotionsarbeit mit dem Thema der Beschleunigerphysik und -technologie beschäftigt. Teilchenbeschleuniger werden nicht nur für die Hochenergiephysik genutzt, sondern kommen beispielsweise auch in der Industrie und der Medizin (speziell in der Krebstherapie) zum Einsatz. Durch die Forschungen von Hermann Winrich Pommerenke konnte nun ein weiterer Anwendungsbereich erschlossen werden: die zerstörungsfreie Prüfung von kulturellen Gütern direkt vor Ort, z.B. von archäologischen Stücken und Kunstwerken in Museen.

Die Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) vergibt seit dem Jahr 1992 jährlich bis zu vier gleichwertige Preise für herausragende Dissertationen an der Universität Rostock, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind.

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IEF-Alumni-Newsletter Herbst/Winter 2021 erschienen (13.12.2021)

Wir begrüßen Sie herzlich zur dreizehnten Ausgabe des IEF-Newsletters und wünschen Ihnen gleichzeitig eine gesunde, friedliche und erholsame Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel. Auch die vergangenen Monate wurde geprägt durch die Corona-Pandemie. Der Newsletter gibt Ihnen einen kleinen Einblick in diese bewegte Zeit.

Sie finden die IEF-Newsletter unter → Fakultät → Über uns → IEF-Alumni-Newsletter.

Für eine automatische Zusendung der zukünftigen Newsletter bitten wir Sie, sich im → Alumni-Portal der Universität Rostock zu registrieren. Nach der Registrierung können Sie dort auswählen, welche Newsletter Sie erhalten möchten; unseren Newsletter finden Sie bei „IEF-Newsletter“.

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GFUR-Förderpreis 2021 (03.12.2021)

Herr Okronipah kommt aus Ghana. Er studiert im 5. Fachsemester im Master Electrical Engineering und gehört zu den leistungsstärksten Studenten in diesem Studiengang. Sein Notendurchschnitt ist 1,5. Er kann 90 Leistungspunkte nachweisen. Unter Berücksichtigung der eingeschränkten Studienmöglichkeiten während der Corana-Pandemie ist dies als eine weit überdurchschnittliche Leistung anzuerkennen. Nur seine Masterarbeit als ausstehende Prüfungsleistung fehlt noch zum erfolgreichen Abschluss seines Studiums. In den Vorlesungen und Übungen ist Herr Okronipah ein engagierter und fleißiger Studierender, der aktiv mit den Dozierenden und Kommilitonen fachliche Themen kommuniziert. Durch sein breites und sehr gutes Wissen kann er gestellte Aufgaben selbständig bearbeiten. Herrn Okronipah ist ein hoch motivierter Student, der derzeit an seiner Master-Arbeit zum Thema „Lifetime Extension of Inter-Array Cables in Offshore Wind Farms“ schreibt. Außerhalb des Studiums ist er in seiner Community aktiv und organisiert Sportveranstaltungen und Aktionen zum Umweltschutz.

Der mit 500 Euro dotierte Preis der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) wird seit dem Jahr 2004 für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement an Studierende und Promovierende der Universität Rostock vergeben.


Zertifikatskurs für Berufserfahrene und gleichzeitig Modul für Studierende – Kollaborative Analyse- und Designprozesse für Softwaresysteme (Anmeldung bis 13.12.2021)

Alle Teilnehmenden des ersten Kurses waren sich einig in ihrer positiven Bewertung. Insbesondere die gemeinsame Arbeit von Berufserfahrenen und Studierenden bewerteten alle Teilnehmenden als nutzbringend.

Der Kurs richtet sich als Modulangebot mit 6 LP an Masterstudierende unterschiedlicher Studienrichtungen, die Gestaltungsprozesse von Softwaresystemen kennenlernen und ein gemeinsames Designverständnis in interdisziplinären Teams entwickeln wollen. Das sind insbesondere Masterstudierende der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Geistes- und Sozialwissenschaften, Betriebswirtschaft sowie Ingenieurwissenschaften. Für Studierende fallen an Kosten nur 25 Euro für das Kursmaterial an.

Als berufsbegleitender Zertifikatskurs richtet sich der Kurs ebenso an Berufserfahrene, die sich aktiv in Gestaltungsprozesse von Softwaresystemen einbringen und ein gemeinsames Designverständnis in interdisziplinären Teams fördern wollen und die einen Hochschulabschluss oder mindestens ein Jahr Berufserfahrung vorweisen können. Das sind insbesondere Interessierte aus den Bereichen Informatik, Mediendesign, Wirtschaftsinformatik, Projektmanagement, Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Ingenieurwesen und Marketing. Für diese Teilnehmenden fallen 690 Euro an Kosten an.

Der Zertifikatskurs macht Sie mit speziellen Methoden und Techniken vertraut, die kollaborative Analyse- und Denkprozesse unterstützen. Sie erlernen den Umgang mit Designbeschreibungen, die ein gemeinsames und multiperspektivisches Verständnis fördern. Aus der Erstellung, Diskussion, Integration, Verfeinerung und Transformation solcher Beschreibungen geht schließlich das Endprodukt hervor.

  • Entwicklungsprozesse von interaktiven Softwaresystemen verstehen
  • Methoden und Techniken zur kollaborativen Analyse und zum kollaborativem Design interaktiver Softwaresysteme anwenden
  • Designbeschreibungen erstellen und integriert nutzen
  • interdisziplinäres Arbeiten praktizieren und ethische Verantwortung im Design diskutieren

In diesem Kurs lernen Berufstätige gemeinsam mit Studierenden der Universität Rostock. Sie erproben die kollaborative Analyse und das kollaborative Design von Softwaresystemen am praktischen Beispiel in interdisziplinären Lernteams und erhalten Feedback, das Sie für die Lösung beruflicher Herausforderungen nutzen können.

Der Kurs findet vom 3. Januar bis zum 30. April 2022 statt und besteht aus einer Kombination aus Selbststudium (40 h), Präsenz (20 h), Online-Projektarbeit (100 h) und Prüfung (20 h). Präsenztermine sind am 15./16.01.2022 und am 05./06.03.2022.

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Best Paper Award der PoEM 2021 (26.11.2021)

Der Beitrag ist ein Ergebnis der seit vielen Jahren etablierten Kooperation des Computer-Aided Integrated System Labors von Prof. Alexander Smirnov beim SPC RAS und des Lehrstuhls Wirtschaftsinformatik an der Universität Rostock von Prof. Kurt Sandkuhl. Dr. Nikolay Shilov forscht am St. Petersburg Federal Research Center der Russische Akademie der Wissenschaften (SPC RAS); Walaa Othman ist hier studentische Mitarbeiterin.

Gegenstand des Beitrags ist die Konzeption und experimentelle Erprobung einer Assistenzfunktion zur Unternehmensmodellierung. Motivation hierzu bildet zunächst die Erkenntnis, dass in Organisationen zwar große Modellsammlungen mit tausenden von Unternehmensarchitekturmodellen existieren. Das in ihnen enthaltene Wissen wird aber bisher nicht systematisch und explizit bei der Konstruktion neuer Modelle wiederverwendet. Dies rührt unter Anderem daher, dass eine Kenntnis aller relevanten Modelle eine zeitintensive Sichtung und Einarbeitung in den Modellbestand erfordert, die in der Praxis oft schwer umsetzbar ist. Das in dem Beitrag beschriebene Verfahren stellt eine mögliche Lösung für diese Problem dar, indem es ermöglicht, über maschinelles Lernen vollautomatisch und damit ohne Aufwand relevante Vorschläge während der Modellkonstruktion zu generieren. Mittels der Vorschläge kann die Modellierung potenziell vereinfacht und beschleunigt werden und Wissen aus einer großen Zahl existierender Modelle kann in die Konstruktion neuer Modelle einfließen.


IEF-Elektrotechnik-Alumni gewinnen mit Gründung deeeper.technology GmbH den Existenzgründerpreis der Ostsee-Zeitung (22.11.2021)

Die drei Gründer nutzen eine von ihnen entwickelte künstliche Intelligenz sowie von ihnen entwickelte neuartige deeeper-Learning-Verfahren zur hochpräzisen Datenanalyse von sehr großen Datenmengen, die auch aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden können. Dabei kommen modernste und eigens entwickelte Methoden aus den Bereichen Deep Learning, neuronale Netze, maschinellem Sehen und dem Cluster- bzw. Cloud-Computing zum Einsatz. Durch die funktionale Verschaltung verschiedener Verfahren und Methoden sowie das Zusammenspiel eigens entwickelter Netzarchitekturen entsteht ein Verfahren, das über bislang bekanntes Deep Learning hinausgeht und deshalb als deeeper.learning bezeichnet wird.

Der Fokus der Entwicklungen liegt auf Anwendungen, die mit hoher Genauigkeit, robuste Vorhersagen treffen. So wird Unternehmen und Behörden geholfen, große Datenmengen schneller, effizienter und genauer zu interpretieren als mit bisherigen Lösungen. Erste realisierte Anwendungen konzentrieren sich auf die Fernerkundung und Analyse von Geoinformationsdaten aus Luft- und Satellitenbildern. Dazu gehören die Analyse der Charakteristika und Potenziale von Siedlungsgebieten, die Überwachung von Meeren und maritimen Verkehrswegen, die Analyse von Waldflächen für das Flächenmanagement und die Bewirtschaftung sowie die Analyse und Herausarbeitung von Potenzialen landwirtschaftlich genutzer Flächen. Ein weitere praxisrelevante Anwendung ist das Auffinden und Analysieren von Bestandsanlagen im Bereich Solar/Photovoltaik sowie die Suche nach Freiflächen, die sich zur Einrichtung neuer Solar/Photovoltaik- und Windkraftanlagen eignen.

Das Gründer-Team stellt sich auf der Unternehmenshomepage vor: Joshua Becker kommt aus der Seefahrt und ist als Betriebsingenieur weltweit Containerschiffe gefahren. Nach einem Management-Studium kümmert er sich um die betrieblichen Belange. Jakob Heller ist Bankkaufmann und hat einen Master in Elektrotechnik. Seine Promotion dreht sich um die Analyse großer Datenmengen. Er ist das Bindeglied zwischen Theorie und Praxis. Johann Heller ist der Deep Learning Experte des Teams. Er hat während seiner Promotion in Beschleunigungsphysik festgestellt, dass sich die gleiche Mathematik hervorragend für Deep Learning eignet.

Seit 2011 sind die beiden Brüder Johann und Jakob Heller mit Joshua Becker befreundet. Sie haben sich in Rostock während ihrer Studien kennengelernt. Die Grundlagen für ihre unternehmerische Tätigkeit entstanden durch die Promotion von Johann Heller an der IEF auf dem Gebiet der Beschleunigerphysik. Seit 2019 arbeiten die Drei intensiv an der Anwendung ihrer Technologie auf Geodaten. Im April 2020 folgte die Unternehmensgründung. Ab Januar 2022 wird ihr Unternehmen aus 12 Mitarbeitenden bestehen. Sie ziehen dafür gerade in größere Räumlichkeiten im Gewerbegebiet Carl-Hopp-Straße um.

Der Existenzgründerpreis der Ostsee-Zeitung ist ein mehrstufiger Wettbewerb und findet 2021 zum 19. Mal statt. Mit dem Wettbewerb sollen Existenzgründerinnen und Existenzgründer aus Mecklenburg-Vorpommern und ihre Erfolgsgeschichten in den Fokus der Öffentlichkeit gebracht werden. Es werden von der Ostsee-Zeitung zusammen mit Partnern und Sponsoren Preise in vier Kategorien vergeben: der „Existenzgründerpreis“ als Hauptpreis sowie der Preis „Mut in der Selbständigkeit“, der „Neustarterpreis“ und der „Digitalpreis“. Die Preise sind mit Preisgeldern dotiert, die von den Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

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Dr. Novikov in Jury des Productronica Innovation Award 2021 der Weltleitmesse für Elektronikfertigung berufen (16.11.2021)

Die Weltleitmesse productronica reflektiert das gesamte Spektrum innovativer Elektronikfertigung. Der Award adressiert die Segmentierung der Messe und damit auch die Hallenaufteilung. Prämiert werden die innovativsten Produktneuheiten und Fertigungsverfahren.

Die sechs Jurorinnen und Juroren, jede bzw. jeder zuständig für einen Themenbereich, werden in der Ausgabe 11/2021 des Fachmagazins productronic auf den Seiten 68 und 69 vorgestellt. Dr. Novikov als Juror für den Themenbereich PCB & EMS-Cluster sagte der Redaktion: „Auch wenn es dieses Jahr etwas weniger Bewerbungen gab, ist es dadurch nicht einfacher geworden, die richtige Entscheidung zu treffen. Die echten Innovationsköpfe nutzen die Krise eher als zusätzliche Motivation für neue Ideen und Produkte. Somit gab es auch dieses Jahr ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die beste Innovation des Jahres und den heiß begehrten Award. Als Jury-Mitglied ist es eine sehr spannende und ehrenvolle Aufgabe, dieses Rennen begleiten zu dürfen. Die Inspiration durch diese Innovationen führt uns alle gemeinsam zum Erfolg und stärkt die Elektronik-Community sowohl in Deutschland als auch in Europa und in der ganzen Welt.“

Bereits 2019 wurde Dr. Andrej Novikov in die Jury des Productronica Innovation Award berufen. Bei der Erstausgabe des Preises 2015 und im Jahr 2017 war Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick als Juror berufen.

Weitere Themenbereiche und Juroren sind SMT Cluster: Dr. Maik Hampicke (Fraunhofer IZM), Inspection & Quality Cluster: Dr. Martin Oppermann (TU Dresden), Semiconductor Cluster: Prof. Dr. Lothar Pfitzner (Universität Erlangen), Cables, Coils & Hybrids Cluster: Christoph Stoppok (ZVEI) sowie  Future Market Cluster: Dr. Sandra Engle (VDMA).

Insgesamt 57 Aussteller haben ihre Lösungen und Produkte für den Innovation Award 2021 eingereicht. Die Jury bewertet aus den Einreichungen die sechs fortschrittlichsten Innovationen. Dabei richtet sich die Auswahl insbesondere nach Kriterien wie Innovation, Neuheit, Information/Nachweisführung, wirtschaftliche Relevanz, Marktreife, Potenzial und Kreativität. Der Jury steht es frei, die einzelnen Kriterien im Rahmen der Evaluierung individuell zu gewichten.

Die productronica als Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik wird von der Messe München veranstaltet und findet seit 1975 statt. Weitere Ausgaben der Messe gibt es als productronica Indien im Dezember 2021 in Bengaluru und als productronica China im März 2022 in Shanghai.

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Fachzeitschrift productronic würdigt langjährige Tagungsmoderation von Professor Nowottnick (12.11.2021)

In diesem Jahr widmete sich Prof. Nowottnick unter dem Motto „no risk no fun“ der Thematik der Sicherheit und Risiken der Elektronik, dem  Eintreten von unerwarteten Ereignissen und der Frage, unter welchen Voraussetzungen man überhaupt seriöse Voraussagen zu Risiken machen kann.

An der in Präsenz abgehaltenen Fachtagung vom 21. bis zum 23. September 2021 in Leipzig nahmen ca. 100 Personen aus der Elektronik-Industrie und aus der Wissenschaft teil. Elf Fachvorträge vermittelten einen umfangreichen Überblick, welche Technologien in Zukunft die größten Erfolgsaussichten bieten und boten Möglichkeiten zu einem direkten Erfahrungsaustausch mit hochkarätigen Experten und Kollegen aus dem Bereich der Aufbau- und Verbindungstechnologie. In einem weiteren Keynote-Vortrag unter dem Titel „No Limits“ vermittelt Joe Kelly, wie er seine eigenen Grenzen erfahren und überwinden konnte.

Die Tagung findet seit 2005 statt und wird von den sieben Unternehmen ASM, Asys Group, Christian Koenen, Heareus, Rehm, Vliesstoff Kasper und Zevac veranstaltet; die ersten drei Jahre an einem besonderen Ort: dem Salzbergwerk Merkers, mehrere Hundert Meter unter Tage. Das spiegelt sich auch im Tagungsmotto „Wir gehen in die Tiefe.“ wieder. Dann wurde das Bergwerk zu klein und die Tagung zog um nach Dresden. Nach einer coronabedingten Pause 2020 fand die Tagung 2021 nun erstmals in Leipzig statt.

Die monatlich bei der Hüthig GmbH erscheinende Fachzeitschrift productronic richtet sich an Entscheider und Fachleute der Elektronikfertigung sowie an alle, die sich mit der Technologieentwicklung oder mit Dienstleistungen im Umfeld der Elektronikfertigung befassen. Als Meinungs- und Marktführer informiert sie umfassend über alle Aspekte einer effizienten und wirtschaftlichen Elektronikfertigung und bildet die Elektronikfertigungsbranche im deutschsprachigen Raum umfassend ab.

Die Hüthig GmbH bietet unter der Dachmarke all-electronics umfassende Informationen zu den Themenbereichen Automatisierung, Elektronik-Entwicklung, Elektronik-Fertigung und Automotive & Transportation, darunter sechs Fachzeitschriften, Tagungen und digitale Veranstaltungen sowie den productronica innovation award.

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SAP Zertifikatskurse an der Universität Rostock gehen den nächsten Schritt in Richtung Zukunft (11.11.2021)

SAP-Systeme sind weltweit im Einsatz als Software zur Verwaltung und Steuerung sämtlicher betriebswirtschaftlicher Abläufe. Als größtes europäisches Softwareunternehmen ist die Firma Weltmarktführer. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik bietet seit einigen Jahren in Kooperation mit SAP Zertifikatskurse an. Diese Kurse ermöglichen den Erwerb eines anerkannten Industriezertifikats, welches wesentliche Kenntnisse der SAP-Systeme und ihrer Funktionsweise nachweist. Gleichzeitig vermitteln die Kurse einen praxisorientierten Überblick über das Zusammenspiel der einzelnen betrieblichen Bereiche.

Die Kurse werden seit 2016 angeboten. Im Jahr 2021 stand nun der Umstieg auf die aktuelle Softwareplattform von SAP an. Statt TERP10 werden nun TS410-Kurse angeboten. Mit dem ersten Kurs vom 27.09.2021 bis 08.10.2021 und der Bereitstellung von neuen Lernressourcen rund um die Zertifikatsprüfung in ILIAS, ist der Wechsel gelungen.

Zitate von Teilnehmenden:

"Ich konnte aus diesen zwei Wochen wirklich sehr viel mitnehmen und bin sehr froh mich für diese Veranstaltung entschieden zu haben."

"Allgemein hat mir der SAP-Kurs Spaß gemacht und vieles näher gebracht, was sich in der Zukunft sicher als nützlich erweisen wird. Davon bin ich überzeugt. In der heutigen Arbeitsumgebung geht einfach nichts mehr ohne Systeme wie SAP & Co."

"Durch den Kurs habe ich einen guten Einblick in SAP erhalten können ..."

Prof. Sandkuhl und Dr. Lantow freuen sich darauf, auch nächstes Jahr wieder einen Kurs anbieten zu können. Nähere Informationen finden Sie auf der Kurs-Webseite.

Die Anrechnung der Leistungspunkte (6 LP) ist über das Modul „Praxis der Wirtschaftsinformatik“ möglich. Dieses Modul ist im Wahlbereich einiger Studiengänge zu finden bzw. kann ggf. als fachfremdes Modul angerechnet werden. Der Erwerb der Leistungspunkte ist nicht an eine erfolgreiche Zertifikatsprüfung gebunden. Prüfungsleistung ist laut Modulbeschreibung ein Bericht. Dieser entsteht durch das tägliche Pflegen eines Lerntagebuchs für den Kurs. Das Modul ist unbenotet. Unbenotete Module können je nach Prüfungsordnung nur in einem bestimmten Gesamtumfang anerkannt werden.

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IEF auf der Messe TRAUMBERUF IT&TECHNIK in Hamburg (04.11.2021)

Die Messen TRAUMBERUF IT&TECHNIK sind thematisch orientierte Messen zur Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler, die eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich aufnehmen möchten. Die Messen richten sich ebenso an Eltern und Lehrende, die sich informieren möchten. MINT umfasst die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Ingenieurwisssenschaften, Naturwissenschaften und Technik. Die Messen arbeiten ohne Terminvergabe; die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich und erfolgt online über die Homepage der jeweiligen Messe.

Die IEF informiert über die Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik, Informatik (inkl. Lehramt Informatik) und Wirtschaftsinformatik, über die gleichnamigen weiterführenden Master-Studiengänge sowie die forschungsorientierten Masterstudiengänge Computational Science and Engineering, Electrical Engineering, Computer Science International (alle drei in Englisch) und Visual Computing.

Die Universität Rostock bietet darüber hinaus mit ihren über 170 Studiengängen, 25 Fächern für die vier Lehramts-Typen Grundschule, Sonderpädagogik, regionale Schule und Gymnasium, 13 Fächern für Berufspädagogik sowie ebenfalls 13 Fächern für Wirtschaftspädagogik (beide für Lehrende an Berufsschulen) ein sehr breites Fächerspektrum. Sie ist damit eine der wenigen Volluniversitäten in Deutschland, an der alle grundlegenden Wissenschaftsgebiete in Lehre und Forschung vertreten sind und die Ihnen damit breite Möglichkeiten zur individuellen interdisziplinären Spezialisierung während Ihres Studiums bietet.

Veranstalter der Messen TRAUMBERUF IT&TECHNIK ist die GUBN – Gesellschaft für universitäre und betriebliche Nachwuchssicherung GmbH & Co. KG. Die Messe TRAUMBERUF IT&TECHNIK Hamburg findet seit 2014 jährlich statt. Auf der Messe sind ca. 100 Universitäten, Hochschulen, Behörden und Unternehmen mit einem Infostand vertreten. 

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Universität Rostock bietet berufsbegleitenden Zertifikatskurs „Kollaborative Analyse- und Designprozesse für Softwaresysteme“ an (03.11.2021)

Die moderne Softwaregestaltung hat die Nutzerinnen und Nutzer in ihrer Vielfalt und mit ihren Bedürfnissen im Blick und durchläuft einen Entwicklungsprozess in interdisziplinären Teams. Verschiedene berufliche Sichtweisen und Erfahrungen greifen so ineinander. Auf diese Weise entstehen intelligente Softwarelösungen, die sich stark an den individuellen Bedürfnissen der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer orientieren.

Um diesen interdisziplinären Software-Entwicklungsprozess zu stärken und die Beteiligten mit unterstützenden Analyse- und Designmethoden vertraut zu machen, bietet die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock in Zusammenarbeit mit dem Bereich Wissenschaftliche Weiterbildung diesen berufsbegleitenden Zertifikatskurs an.

Der gebührenpflichtige Weiterbildungskurs ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein gemeinsames Designverständnis in interdisziplinären Teams zu entwickeln, um sich aktiv in Gestaltungsprozesse von Softwaresystemen einbringen zu können. Die Kursteilnehmenden arbeiten im Selbststudium, besuchen Präsenzseminare und absolvieren Online-Projektarbeit.

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Rostocker Professorin Kerstin Thurow erhält Ehrenprofessur der Central South University Changsha, China (02.11.2021)

Die Central South University (CSU) ist eine nationale Universität Chinas in Changsha, Huan, im zentralen Süden Chinas. Sie wurde im April 2000 durch den Zusammenschluss von drei Universitäten gegründet und zählt zu den chinesischen Eliteuniversitäten des chinesischen Bildungsministeriums (Class A Double First Class University). Derzeit sind mehr als 33.000 Bachelorstudenten sowie 12.000 Masterstudenten und Doktoranden an unterschiedlichen Fakultäten der CSU eingeschrieben.

Der Titel ‚Honorary Professor‘ ist der wichtigste akademische Titel an Eliteuniversitäten in China, der an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit hohem Ansehen verliehen wird. Der Titel entspricht in der deutschen Übersetzung dem Ehrenprofessor (honoris causa). Mit der Berufung von Professorin Thurow werden die bestehenden Forschungsbeziehungen zwischen der CSU Changsha und der Universität Rostock enger und sollen wissenschaftlich weiter ausgebaut werden.


IEF und MSF feierten 70 Jahre Ingenieurwissenschaften (02.11.2021)

Im Gespräch mit dem Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik Prof. Mathias Nowottnick sprach Prof. Hans-Jürgen Albrecht (Fa. budatec, Berlin und Honorarprofessor an der TU Dresden) seine Glückwünsche zum 70-jährigen Jubiläum aus. Besonders haben ihn die impulsträchtigen Vorträge des Rostocker Oberbürgermeisters Claus Ruhe Madsen und des IHK-Präsidenten Klaus-Jürgen Strupp beeindruckt. Er wünscht den ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten, dass diese künftig von diesen Impulsen profitieren werden.

Neben Gästen aus Politik und Wirtschaft nutzten auch viele Emeriti die Gelegenheit zur Information und zum Gedankenaustausch.

Die Rostocker Ingenieurwissenschaften sind die ältesten Ingenieurwissenschaften an einer Volluniversität in Deutschland. Neben der Elektrotechnik kamen 1966 die Wirtschaftsinformatik und 1969 die Informatik als eigenständige Fachgebiete hinzu.


Deutschland STIPENDIUM 2021/2022 (20.10.2021)

Dazu gehören eine Studierende im ersten Semester, die für ihre ausgezeichneten Abiturleistungen gefördert wird, zwei Studierende höherer Semester, deren sehr gute Studienleistungen gewürdigt werden, sowie vier Studierende höherer Semester, deren Stipendien verlängert wurden.

Die Universität Rostock vergibt das im Jahr 2011 eingerichtete Deutschland STIPENDIUM jährlich seit dem Studienjahr 2011/2012.

Das „Deutschlandstipendium“ der Bundesregierung ist ein nationales Stipendienprogramm, mit dem besonders begabte und leistungsstarke Studierende an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gemeinsam finanziert und für jeweils zwei Semester vergeben. Eine Verlängerung ist möglich.

Weitere Informationen:


Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2020/2021 (1) (11.10.2021)

Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden. Der Preis wurde vom Studiendekan Prof. Dr.-Ing. habil. Tobias Weber auf der Fakultätsratssitzung am 11. Oktober 2021 überreicht.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2020/2021 und des Sommersemesters 2021 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.


Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2020/2021 (2) (11.10.2021)

Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden. Der Preis wurde vom Studiendekan Prof. Dr.-Ing. habil. Tobias Weber auf der Fakultätsratssitzung am 11. Oktober 2021 überreicht.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2020/2021 und des Sommersemesters 2021 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.


Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2020/2021 (3) (11.10.2021)

Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2020/2021 und des Sommersemesters 2021 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.


Wir trauern um Dr.-Ing. Olaf Wild († 07.10.2021)

Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen.


Impftage zum Studienbeginn und Beratung für mit COVID-19-Impfstoffen ohne EU-Zulassung Geimpfte (01.10.2021)

Impftage zum Studienbeginn an der Universität

Als Beitrag zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie können sich Studierende bei Sonderimpfaktionen zum Semesterbeginn an verschiedenen Orten der Universität Rostock gegen das Virus impfen lassen:

5. Oktober 2021, 9 – 14 Uhr | Ulmencampus (während des Campustages)
6. Oktober 2021, 13 – 18 Uhr | Universitätshauptgebäude
12. Oktober 2021, 9 – 14 Uhr | Universitätshauptgebäude
13. Oktober 2021, 13 – 18 Uhr | Universitätshauptgebäude
19. Oktober 2021, 13 – 18 Uhr | Mensa Ulme
20. Oktober 2021, 9 – 14 Uhr | Mensa Ulme
25. Oktober 2021, 13 – 19 Uhr | Mensa Süd
26. Oktober 2021, 9 – 14 Uhr | Mensa Süd

Beratung zu Impfungen gegen Covid-19 mit Impfstoffen ohne Zulassung in der EU

Bisher werden Impfungen gegen Covid-19, die mit Impfstoffen ohne Zulassung in der EU erfolgt sind, nicht in der EU anerkannt. Daher gelten Menschen mit einer nicht zugelassenen Impfung in der EU als nicht geimpft. Bei Fragen zu Schutzwirkung und Dokumentation einer früheren Covid-19 Erkrankungen oder vorangegangenen Impfungen gegen Covid-19 berät Sie das Team der Abteilung für Tropenmedizin und Infektionskrankheiten an der Universitätsmedizin Rostock gerne.

Kontakt: per E-Mail → tropenmed.uni-rostockde, Tel.: +49 381 494-7511

Quelle:


Termine für JUAS-Kurse 2022 für Studierende der Elektrotechnik veröffentlicht – Bewerbung bis 11. November 2021 möglich (29.09.2021)

Der Kurs 1 „The science of particle accelerators“ findet vom 10. Januar 2022 bis zum 11. Februar 2022 statt. Es schließt sich dann der zweite Kurs „The technology and applications of particle accelerators“ vom 14. Februar 2022 bis zum 18. März 2022 an. Beide Kurse finden online statt.

Online für die Teilnahme bewerben können sich Studierende der Master-Studiengänge Elektrotechnik, Computational Science and Engineering und Computational Engineering auf der JUAS-Homepage bis zum 11. November 2021. Spätere Bewerbungen werden bei freien Plätzen ggf. noch berücksichtigt.

Die Studierenden der IEF aus den o.g. Studiengängen können die Kurse im Rahmen der Wahlpflichtmodule besuchen und sich auf Antrag bei Bestehen der jeweiligen Prüfung als Studienleistung anerkennen lassen.

Die Joint Universities Accelerator School (JUAS) wird vom Europäischen wissenschaftlichen Institut esi (European Scientific Institute) in Zusammenarbeit mit 16 großen europäischen Universitäten – darunter auch die Universität Rostock – und der europäischen Großforschungseinrichtung CERN organisiert. Das esi wurde 1994 von Wissenschaftlern des CERN und von europäischen Universitäten in Archamps, Frankreich, gegründet. Dort findet auch die JUAS seit 1994 jährlich statt.

Quellen und weitere Informationen:


500. Lehrvideo am Lehrstuhl für Theoretische Informatik produziert (17.09.2021)

Die Lehrvideos dienen zunächst der Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs unter Corona-Bedingungen und werden den Teilnehmenden an den Lehrveranstaltungen über das Informationsportal stud.ip zur Verfügung gestellt.

Für die mathematischen und andere Grundlagen ist eine eigene Veranstaltung „Trainingszentrum Grundlagen der Informatik“ in stud.ip eingerichtet. Sie steht allen Studierenden offen.

Am Lehrstuhl wird nun diskutiert, wie die Videos auch nach Rückkehr in den regulären Lehrbetrieb eingesetzt werden können, um den Studierenden eine möglichst hochwertige Lehre anzubieten.


Bachelor und Master Wirtschaftsinformatik starten mit aktualisierten SPSO ins Wintersemester 2021/2022 (10.09.2021)

Die Änderungen betreffen die Inhalte der SPSO und das Modulangebot. „Wir modernisieren regelmäßig unsere Studienordnungen, um sie an die Weiterentwicklung der Wissenschaft und sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen.“ erklärt Wirtschaftsinformatik-Professor Kurt Sandkuhl. „Wichtige Gründe waren u.a. die Neustrukturierung der Studiengänge in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät (WSF), von der unsere Studiengänge die Wirtschafts-Module importieren sowie die neu gestalteten Studiengänge der Informatik. Es entstanden hier zahlreiche neue bzw. überarbeitete Module, die von den Wirtschaftsinformatik-Studierenden durch die neuen SPSO nun ebenfalls studiert werden können. Die Änderungen durch die aktualisierte Rahmenprüfungsordnung der Universität wurden ebenfalls in die neuen SPSO eingearbeitet.“ Dr. Birger Lantow, Studienfachberater für den Bachelor Wirtschaftsinformatik, ergänzt: „Neu aufgenommene Module sind z.B. „Service Engineering“, „Theoretische Informatik“ und „Künstliche Intelligenz“. „Die Art und Weise, wie sich IT in Unternehmen gestaltet, hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Neue Kompetenzen für Wirtschaftsinformatiker wurden wichtig. Dafür liefern u.a. die genannten neuen Module das notwendige Wissen, um z.B. Service-Architekturen und Micro-Services konzipieren und realisieren zu können.“ betont Prof. Kurt Sandkuhl.

Weitere Informationen:


Zwei Rostocker entwickeln Entscheidungshilfe für Bundestagswahl (10.09.2021)

Beide verbindet ein – eigentlich eher durchschnittliches – Interesse an der Politik. Aber „oft wird den Parteien vorgeworfen, dass sie ihre Wahlversprechen nicht halten“, sagt Martin. Auch wenn DeinWal dem Wahl-O-Mat auf den ersten Blick sehr ähnelt, steckt doch ein ganz anderes Konzept dahinter. Hier sagen die Parteien nicht, wie sie zu einem Thema abstimmen würden – hier zählt, wie sie zu einem Thema tatsächlich abgestimmt haben. Mit ihrer Entwicklung, über die sie viele Stunden und manche Nacht „gebrütet“ haben, lasse sich die letzte Legislaturperiode von 2017 bis 2021 nachspielen. „So, als wärst Du selbst dabei gewesen“, ist Tom stolz auf das Konzept hinter DeinWal.de.

Wie das Ganze funktioniert? „Die Daten über das Abstimmungsverhalten der Politiker sind relativ gut dokumentiert. Das wollten wir für alle einfach zugänglich machen“, sagen Martin und Tom unisono. Dabei konnten die beiden ihre Stärken als Softwareentwickler und Datenwissenschaftler gut gebrauchen: Die Entscheidungen und Dokumente zu den Abstimmungen im Bundestag mussten nämlich erst einmal gefunden, aufbereitet und integriert werden. Für das Projekt hatten die beiden Rostocker Wissenschaftler in ihrer Freizeit mehr als 200 Abstimmungen im Bundestag zusammengetragen, studiert und kategorisiert. Es sei ein langer Atem erforderlich, unterstreicht Martin: „Wir arbeiten seit Monaten an dem Projekt und mussten uns immer wieder motivieren die teils komplizierten Anträge und Gesetzesänderungen aus dem Bundestag zu analysieren.“ Dieses Jahr konnten die beiden aber auf die Verstärkung von der Demokratiewissenschaftlerin Sophie Flack bauen. Sophie gehört zum Team seit sie sich in ihrer Bachelorarbeit mit dem DeinWal von 2017 beschäftigte. Sie studiert aktuell an der Universität in Regensburg. Die Besprechungen zum Projekt fanden also allesamt online statt.

Die Idee, für ein paar Minuten Abgeordneter zu sein und über komplizierte Anträge zu entscheiden, ist in der Tat originell. Bereits zur letzten Bundestagswahl gehörten Dr. Martin Scharm und Tom Theile zu den Ersten in Deutschland, die eine Entscheidungshilfe der besonderen Art für die Bundestagswahl geboten haben. DeinWal verschaffte damit bereits vor vier Jahren fast 2 Millionen Nutzern einen ganz neuen Zugang zu politischen Themen.

Die Webseite basierte damals schon auf Quizfragen, die auf den tatsächlichen Abstimmungen im Bundestag basierten. So ließ sich erkennen, welche Partei die eigene Position am besten vertrat.

Martin und Tom betonen jedoch, dass das Konzept hinter DeinWal auch Nachteile hat. Denn Abstimmungsergebnisse spiegeln nicht zwingend die Überzeugungen der Parteien wieder, sondern beruhen im Fall der Koalitionspartner SPD und CDU/CSU oft auf Kompromissen. Außerdem kann DeinWal nur Parteien berücksichtigen, die in den vergangenen vier Jahren im Bundestag vertreten waren. Kleinere Parteien können leider nicht berücksichtigt werden, weil von ihnen die Abstimmungsergebnisse nicht vorhanden sind. Trotzdem ist DeinWal eine schnelle und bequeme Möglichkeit, die Politik der letzten vier Jahre noch einmal Revue passieren zu lassen und zu überprüfen, wie die Parteien die eigenen Interessen im Bundestag vertreten haben.

Das Feedback sei wieder enorm groß, sagen die beiden jungen Männer. Sie schaffen es kaum die vielen Zuschriften zu beantworten. „Schon vor der Veröffentlichung haben wir etliche E-Mails bekommen, ob und wann es einen neuen DeinWal geben wird”, erzählt Tom. Die neuartige Wahlentscheidungshilfe muss schon 2017 einen guten Eindruck bei vielen Wählenden hinterlassen haben.

Die beiden jungen Rostocker gehören keiner Partei an und werden nicht finanziert.

Text: Wolfgang Thiel

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Prof. Thomas Kirste als Prodekan der Interdisziplinären Fakultät wiedergewählt (08.09.2021)

Das neue INF-Führungsteam amtiert für zwei Jahre. „Als vorrangiges Ziel wollen wir die interdisziplinäre Vernetzung der wissenschaftlichen Forschung innerhalb der Universität als auch nach außen weiter vorantreiben“, betont Dekanin Prommer. Außerdem solle der Schwerpunkt „Computational Analytics" als Querschnittsthema der INF stärker verankert- und gefördert werden. „Die umfangreiche Nutzung von Methoden der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens für Fragestellungen der Datenanalyse beinhaltet ein erhebliches Potential für interdisziplinäre fachliche Synergien und methodische Weiterentwicklung“, erläutert Prof. Kirste. Hierzu gehöre auch die Entwicklung von Strategien zur Speicherung von Forschungsdaten, bei denen die Universität Rostock bereits eingebunden ist wie das europäische Programm MARISPACE-X zur Digitalisierung von Meeresgebieten sowie die DFG-geförderte, nationale Initiative zur Forschungsdateninfrastruktur (NFDI4CAT).

Prof. Dr. Elizabeth Prommer ist seit 2011 Direktorin des Instituts für Medienforschung in Rostock sowie Lehrstuhlinhaberin für Kommunikations- und Medienwissenschaft. Ihr Forschungsfokus liegt auf der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Analyse des Zusammenspiels von Medien, Medienrezeption und Gesellschaft. Aktuell untersucht sie im DFG-Forschungsprojekt „GEP Analysis: Assessing, Understanding, and Modeling the Impact of Gender Equity Policies in the Film Industry“ bis 2024 Ungleichheitsstrukturen in der Filmindustrie in Kooperation mit den Universitäten Glasgow, Alberta/ Kanada, Melbourne/ Australien sowie der Filmuniversität Babelsberg. - Die INF hat Prof. Prommer hat seit Mai 2021 kommissarisch geleitet, zuvor agierte sie als Prodekanin an der Seite von Prof. Dr. Rüdiger Köhling. Seit 2013 ist sie Mitglied im Department "Wissen - Kultur - Transformation", dort auch im Vorstand. Zu ihren interdisziplinären Projekten gehört u. a. die Beteiligung am Antrag für ein interdisziplinäres Graduierten-Kolleg zum Thema „Offshore Windparks“ sowie die Antragsstellung für den Forschungsbau „Digitale Hermeneutik“.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirste ist Direktor des Instituts für Visual and Analytic Computing an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock und Leiter der Arbeitsgruppe „Mobile Multimediale Informationssysteme”. Seit 2007 gehört Prof. Kirste dem Vorstand des Departments „Altern des Individuums und der Gesellschaft“ der Interdisziplinären Fakultät an. Forschungsschwerpunkt von Prof Kirste sind Methoden der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens für situationsadaptive Assistenzsysteme, insbesondere im Anwendungsfeld der medizinischen Versorgung von Menschen mit Demenz. Seine Arbeitsgruppe kooperiert in diesem Forschungsgebiet unter anderem mit dem Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der Universität Zürich (Universitärer Forschungsschwerpunkt „Dynamik Gesunden Alterns“), dem Toronto Rehab Center (Kanada) und der Charles-Sturt-University (Australien).

Dekanin und Prodekan der Interdisziplinäre Fakultät vertreten die Interessen der INF innerhalb der Universität. Sie wirken u. a. an der Entscheidung über den Erwerb einer Mitgliedschaft in einem der INF-Departments mit, zudem geben sie Stellungnahmen in Berufungsverfahren ab. Die Dekanin ist beratendes Mitglied im Konzil und im Akademischen Senat der Universität Rostock.

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MINT-Sommerakademie für Geflüchtete zum vierten Mal an der Universität Rostock eröffnet – Elektrotechnik und Informatik wirken wieder mit (06.09.2021)

Die MINTSA wird seit 2018 in enger Zusammenarbeit des Rostock International House (RIH) und des Sprachenzentrums veranstaltet und vom Prorektorat für Internationales, Gleichstellung Vielfaltsmanagement sowie vom Prorektorat für Studium und Lehre unterstützt. Die MINTSA ist ein Propädeutikum für angehende MINT-Studierende. Bis zum 1. Oktober 2021 bereitet es die Teilnehmenden in sprachlicher und fachlicher Hinsicht auf das Studium an der Universität Rostock vor.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Professorin Meike Klettke, Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement, halten Lehrende aus den Fachbereichen Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik Grundlagenvorlesungen, um den künftigen Studierenden einen Einblick in ihre Fachgebiete zu geben. Die organisatorische Leitung liegt bei Abdelrahman Fatoum und Silke Wollscheid vom RIH.

Aus der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik wirken an der MINTSA 2021 mit:

  • Prof. Dr. Meike Klettke (Institut für Informatik) mit ihrer Vorlesung und Übung „Einführung in die Programmierung“,
  • Dr. Lutz Hellmig (Institut für Informatik) mit seiner Vorlesung „Grenzen der Informatik“,
  • Dr. Dirk Hecht (Institut für Allgemeine Elektrotechnik) mit seiner Vorlesung „Einführung in die Elektrotechnik“ sowie
  • Dr. Sebastian Bader (Institut Visual and Analytic Computing) zusammen mit Dr. Dirk Hollmann (Institut für Chemie) mit einer Führung über den Campus Südstadt.

Begleitet werden die Veranstaltungen von Hendrikje Paarmann und Mandy Walker aus dem Sprachenzentrum. Durch die methodische Aufarbeitung der Vorlesungen und Seminare lernen die künftigen Studierenden neben fachlichen Begriffen vor allem Strategien zum Umgang mit sprachlichen Herausforderungen und zur Überwindung möglicher psychologischer Hemmschwellen.

Das Programm musste erneut aufgrund der derzeitigen Einschränkungen durch Covid-19 reduziert werden, dennoch sieht Michael Paulus, Leiter des RIH, den kommenden Wochen voller Freude entgegen: „Wir freuen uns sehr, dass diese Sommerschule auch dieses Jahr wieder stattfindet und angehende Studierende mit Fluchthintergrund in den Universitätsalltag integriert.“

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Von Rostock nach Ohio: Karriereförderung für Frauen an der Universität Rostock zeigt Wirkung (11.08.2021)

Mentoring bewegt Karrieren: Dr. Kristina Wicke, die im Sommer 2020 ihre Promotion im Fachgebiet Bioinformatik abgeschlossen hat, lebt und arbeitet seit Oktober in den USA. Den Weg dorthin ebnete ihr ihre ehemalige Mentorin Professorin Laura Kubatko, die sie im Programm KarriereWegeMentoring kennenlernte. Im Department Mathematics der Ohio State University, Columbus, USA forscht Dr. Wicke nun im Bereich der mathematischen Phylogenetik zu phylogenetischer Diversität und deren Bedeutung im Artenschutz sowie zu strukturellen Eigenschaften von phylogenetischen Bäumen und Netzwerken. „Dass sie an der Ohio State University gelandet ist, ist kein Zufall. Ihre Mentorin Professorin Laura Kubatko spielte eine wesentliche Rolle dabei“, erzählt Ivette Döring. „Sie hat ihre Mentee für das hoch kompetitive „President’s Postdoctoral Scholars Program“ der Ohio State University nominiert. Von 60 nationalen und internationalen Bewerberinnen und Bewerbern aus verschiedenen Fachbereichen gehörte die Mentee zu den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern.“

„Laura Kubatko ist die beste Postdoc-Betreuerin und Mentorin, die ich mir vorstellen kann, und ich denke oft, welch großes Glück es war, dass ich sie über das Rostocker Mentoring-Programm kennengelernt habe“, blickt Dr. Kristina Wicke zurück. „Mentoring öffnet Türen und ebnet Wege. Bis heute stehen Mentorin und Mentee in engem Kontakt und verbringen sogar ihren diesjährigen Sommerurlaub zusammen. Beide radeln gemeinsam auf dem „Ohio to Erie Trail“ von Cincinnati nach Cleveland.“, ergänzt Ivette Döring.

„Wir haben an unserer Universität viele hervorragende Wissenschaftlerinnen, die an ihren Forschungsthemen arbeiten und sich dabei wissenschaftlich qualifizieren. Im Mentoring-Programm lernen Doktorandinnen, Postdoktorandinnen und Juniorprofessorinnen, ihre Kompetenzen gezielter einzusetzen und die eigene Karriere strategisch aufzubauen. Dafür werden verschiedene Angebote wie One-to-One-Mentorings, Weiterbildungsseminare und Coaching angeboten, ebenso wird der Umgang mit Konflikten und Aufstiegsbarrieren thematisiert. Als sehr wertvoll werden dabei auch die Vernetzung untereinander und die kollegiale Beratung in den Peer-Gruppen empfunden“, sagt Professorin Meike Klettke, Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Vielfaltsmanagement und Projektleiterin von KarriereWegeMentoring Rostock.

In den acht Jahren KarriereWegeMentoring Rostock haben über 150 nationale und internationale Mentorinnen und Mentoren ambitionierte Nachwuchswissenschaftlerinnen bei ihrer Karriereplanung begleitet, unter ihnen namhafte Personen wie Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern, Professor Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts in Berlin, Professorin Juliane Kokott, Generalanwältin am Gerichtshof der Europäischen Union in Luxemburg, Professorin Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln oder der Rektor der Universität Rostock Professor Wolfgang Schareck.

Die Ergebnisse einer Alumnae-Befragung im Frühjahr 2021 zeigen deutliche Wirkungen bei den teilnehmenden Frauen. „67 Prozent der Mentees haben mehr Sicherheit in der Führung; 77 Prozent der Mentees nutzen ihre beruflichen Netzwerke aktiver; 67 Prozent der Mentees sind souveräner im Umgang mit geschlechterspezifischen Aufstiegsbarrieren. Mehr als zwei Drittel der Mentees führt diese Wirkungen auf das Mentoring-Programm zurück“, fasst Dr. Stefanie Westermark zusammen und ergänzt: „Die positiven Ergebnisse der Umfrage bestärken uns in unserer Arbeit und umso mehr freuen wir uns, dass wir im Mai 2021 unser Mentoring-Programm auf die Assistenzärztinnen und Fachärztinnen der Universitätsmedizin Rostock ausweiten konnten – gerichtet an Frauen, die eine Professur oder Führungsposition im Bereich Klinik und Forschung anstreben.“

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Universität Rostock und TU Dresden starten interdisziplinäres Forschungsprojekt zu künstlichen Knochen (11.08.2021)

Das Vorhaben mit dem Titel „Untersuchung der synergistischen Effekte von räumlich aufgelösten biochemischen, physikalisch-chemischen und physikalischen Schlüsselreizen zur Erzeugung biomimetischer Nischen im Perfusionsbioreaktor und deren Fähigkeit zur Ableitung großer knochenähnlicher Konstrukte“ wurde von einem Team der Universität Rostock und der TU Dresden unter Federführung von Dr. Poh Soo Lee eingeworben. Dr. Lee, der gebürtig aus Singapur stammt und seit 2013 in Dresden an und mit Knochenzellen forscht, ist Post-Doktorand an der Professur für Biomaterialien der TU Dresden. Er sichert sich damit Forschungsmittel sowie seine eigene Stelle, um das Projekt zu bearbeiten und zu leiten. „Es ist mir eine Ehre und ein Privileg von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Förderung zu erhalten, um an diesem interdisziplinären Projekt mit meiner exzellenten Kollegin, Frau Professor Ursula van Rienen von der Universität Rostock, und meinem Kollegen, Herrn Dr. Benjamin Kruppke von der Technischen Universität Dresden, zu arbeiten“, sagt Dr. Poh Soo Lee.

Zunächst wird ein Bioreaktor konstruiert, der eine künstliche Umgebung für Knochenzellen ist. Darin werden neuartige Materialien in Wechselwirkung zu den Zellen untersucht. Es ist das erklärte Ziel der Forscherinnen und Forscher, im Bioreaktor künstliche, aber dennoch nahezu physiologische Nischen der Knochenentwicklung zu erzeugen. Auf diese Weise sollen Konstrukte mit großer Ähnlichkeit zum natürlichen Knochen entstehen.

Um die Prozesse der knochenähnlichen Zellentwicklung besser zu verstehen, werden in Rostock mathematische Modellierungen und Simulationen durchgeführt, die den Biomaterialforschern aus Dresden helfen, die besten Umgebungsbedingungen für eine schnelle und knochenspezifische Zellentwicklung zu finden. Zu diesen Umgebungsbedingungen zählen im späteren Projektverlauf auch elektrische Felder, deren Auswirkung auf die Zellentwicklung simuliert wird. Dr. Revathi Appali, Nachwuchsgruppenleiterin im SFB 1270 ELAINE an der Professur für Theoretische Elektrotechnik von Professorin van Rienen an der Universität Rostock, wird in diesem neuen Projekt ab Herbst dieses Jahres einen Postdoktoranden bei der Multiskalenmodellierung des Knochens ko-betreuen. Dr. Revathi Appali und Dr. Lee haben bereits von Juli 2020 bis Juli 2021 im SFB 1270 ELAINE gemeinsam geforscht. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit untermauert nun das neue DFG-Projekt.

Dr. Benjamin Kruppke ist Nachwuchsgruppenleiter der Professur für Biomaterialien der TU Dresden und leitet im Rahmen des Projektes die Biomaterialforschung und die Konstruktion des Bioreaktors an. Seit kurzem ist auch Nachwuchswissenschaftlerin Franziska Alt im Team. Sie wird sich im Zuge ihrer Promotion der Zusammensetzung der Materialien und deren Verarbeitung annehmen. Durch ein variables System aus einer Mineralphase und einem abbaubaren Polymer sowie dem 3D-Druck können die Materialien in großer Zusammensetzungs- und Formenvielfalt hergestellt werden. Dabei werden insbesondere die Einflüsse auf die Nährstoffversorgung der Zellen, das Abbauverhalten der Materialien im Bioreaktor und die mechanischen Eigenschaften der Konstrukte untersucht. So können im Zuge des Projektes die Konstrukte zielgerichtet auf die Knochenzellen und deren Entwicklung angepasst werden.

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Rostocker Forscherin: „Mathematik macht vieles möglich“ (02.08.2021)

Das bestätigt auch ihr Doktorvater, Professor Andreas Heuer. „Tanja ist nicht nur in der Forschung sehr gut, sondern bekommt auch überdurchschnittliche Noten in allen Lehrevaluierungen für ihre Übungen“. Ein Studierender habe während eines Corona-Semesters geschrieben, er hätte noch nie so eine interaktive Übung (online) erlebt wie die bei Tanja – obwohl eben alles „nur" über Videokonferenzen und interaktive Whiteboards stattfinden musste.

Üblicherweise seien Doktoranden entweder hervorragende Forscher, dann aber in der Lehre schwächer, weil sie eher introvertiert seien und Studierende nicht so gut begeistern, den Stoff nicht so gut erklären können, sagt Professor Heuer. „Oder sie sind hervorragend in der Lehre, können existente Techniken sehr gut erklären, sind auch kommunikativ, ihnen fehlen aber für neue Grundlagenforschung oft die entscheidenden Ideen, man muss sie dort als Doktorvater fördern und leiten“. Und wer in Forschung oder Lehre sehr gut sei, „ist oft in der universitären Selbstverwaltung weniger engagiert“. Tanja Auge hingegen verbinde alle drei Eigenschaften.

Die junge Forscherin will in ihrer Doktorarbeit herausfinden, welcher Teil der Quelldaten für ein berechnetes Ergebnis relevant war. Insbesondere bei großen oder schnell wachsenden Datensätzen können und sollen oft nicht alle erhobenen Daten für eine Auswertung genutzt werden. „Das wäre viel zu viel“. Deswegen bestimme sie die relevanten Daten und könne so beinahe jedes Ergebnis rekonstruieren. Diese Rekonstruktion unterliegt natürlich bestimmten Regeln. Die international geltenden FAIR-Regeln besagen, dass eine wissenschaftliche Veröffentlichung nur dann gut ist, wenn sie unter anderem nachvollziehbar und reproduzierbar ist. Tanja Auge verweist auf ihren Doktorvater, der stets argumentiere: Ein Fußballspiel ist nur dann nachvollziehbar, wenn die Entscheidung des Schiedsrichters für die Zuschauer Sinn macht.

„Es geht dabei um transparente Forschung“, betont Tanja Auge, die in verschiedenen Rostocker Chören singt, Tennis spielt, Gesangsunterricht nimmt und regelmäßig ein Fitnessstudio besucht. Wie sich das alles unter einen Hut bringen lässt? „Man braucht Struktur“, sagt die junge Nachwuchswissenschaftlerin, die fast immer ein Lächeln im Gesicht hat und Optimismus ausstrahlt. Sie liebt die Welt der Zahlen. „Mathematik macht vieles möglich“, sagt Tanja Auge, die neben der Arbeit in Forschung und Lehre, sich im Präsidium des Konzils der Universität Rostock, dem höchsten Gremium, engagiert und in der Graduiertenakademie Kurse gibt. Moralische Stütze ist ihr Freund Tom, der an der Uni Rostock den Master in Physik und Informatik gemacht hat.

Professor Heuer sagt: Normalerweise „treibe“ er jeden Doktoranden möglichst zu einer begutachteten Publikation pro Jahr. Das sei dann eine gute Basis für eine Promotion, die ja dann in eine schriftliche Dissertation – ein Buch von 200 bis 300 Seiten – münde. Gutachter schauen aber auch auf die Publikationslage vorher, anders bei Tanja Auge. Dazu ihr Doktorvater: „Tanja treibt ihre Ko-Autoren — unter anderem mich — im Jahr zu mehreren Publikationen, da sie alle Aspekte ihrer Dissertation möglichst weltweit begutachtet haben möchte. Sie sucht auch selbst nach Publikationsmöglichkeiten und nach wissenschaftlichen Kontakten“.

Sie konferiere selbstständig mehrfach im Monat mit führenden Forschern in ihrem Gebiet, etwa aus den USA. Für 2020 hatte sie eine Forschungsreise in die USA geplant, bei der sie auf einer Rundtour ihre internationalen Forschungskollegen besuchen wollte. Leider kam Corona dazwischen, jetzt besucht sie sie via Zoom.

Ihr Forschungsgebiet liegt in der Grundlagenforschung zu Datenbanksystemen, wo sehr viel mathematisches Spezialwissen als Grundlage für knifflige Probleme in der Verwaltung und Suche nach Informationen in großen Datenmengen erforderlich ist. „Das Gebiet hat sie sich selbst ausgesucht, nach dem Besuch einer meiner Vorlesungen, in denen ich hierzu offene Forschungsprobleme genannt hatte“, betont Professor Heuer. Ihr helfe bei diesem komplexen Thema natürlich ihr Doppel-Master in Mathematik und Informatik. Denn: Als es für sie nach dem Masterabschluss in Mathematik keine Doktorandenstelle gab, machte sie kurz entschlossen den Masterabschluss in Informatik. Dies gelang ihr trotz fehlendem Bachelorabschluss in der Regelstudienzeit.

Der Karriereweg von Tanja Auge verläuft bilderbuchhaft. Nach dem Bachelorabschluss in Mathematik an ihrer Heimat-Universität in Hamburg sei sie für Masterstudium auf der Suche nach einer neuen Universität gewesen. Ein Informationsbesuch an der Uni Rostock habe sie sofort überzeugt, hier weiter zu studieren. Warum? „Die Uni ist kuschelig und gemütlich, alles sehr persönlich“. Eine Studentin vom Fachschaftsrat habe ihr Rostock gezeigt und die Universität. Da klopfte sie auch an die Türen von Professoren, die alle ein offenes Ohr für ihre Fragen hatten. Das habe ihr imponiert. In Hamburg sei man nur eine Nummer, „an der Uni Rostock eine Persönlichkeit“. Text: Wolfgang Thiel

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Bildungsministerin Bettina Martin besucht Universität Rostock (22.07.2021)

Am Ocean Technology Campus im Rostocker Fischereihafen sprach Bettina Martin im Beisein des Rektors Prof. Wolfgang Schareck mit Prof. Uwe Freiherr von Lukas. Uwe Freiherr von Lukas, Standortleiter des Fraunhofer IGD in Rostock und Professor für Maritime Graphics an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, ist einer der Ideengeber und Initiatoren des OTC. Der OTC gibt einem Netzwerk aus maritimer Forschung und Entwicklung rund um ein Unterwassertestfeld vor Rostocks Küste ein neues Zuhause im Rostocker Fischereihafen. Forschung und Anwendung werden dort innovativ verknüpft.

Im Marine Science Center im Yachthafen an der Mole in Warnemünde sprach Bettina Martin mit Prof. Guido Dehnhardt, dem Leiter des Marine Science Centers und mit Laura-Marie Sandow. Das Marine Science Center zählt auf dem Gebiet der Meeressäugerforschung zu den weltweit führenden Robbenforschungszentren und ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich. In innovativen Experimenten werden die Sinnessysteme und die kognitiven Fähigkeiten von Meeressäugern und jetzt auch von Pinguinen erforscht.

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IEF-Alumni-Newsletter Sommer 2021 erschienen (08.07.2021)

Wir begrüßen Sie herzlich zur zwölften Ausgabe des IEF-Newsletters und wünschen Ihnen gleichzeitig einen erholsamen und angenehmen Sommer. Auch das Jahr 2021 wurde geprägt durch die Corona-Pandemie und den Umgang mit den neuen Bedingungen und Herausforderungen. Der Newsletter gibt Ihnen einen kleinen Einblick in diese bewegte Zeit.

Sie finden die IEF-Newsletter unter → Fakultät → Über uns → IEF-Alumni-Newsletter.

Für eine automatische Zusendung der zukünftigen Newsletter bitten wir Sie, sich im → Alumni-Portal der Universität Rostock zu registrieren. Nach der Registrierung können Sie dort auswählen, welche Newsletter Sie erhalten möchten; unseren Newsletter finden Sie bei „IEF-Newsletter“.

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Universität Rostock macht allen aktuellen und künftigen Studierenden ein Impfangebot (08.07.2021)

Ab sofort sollen die Impfanmeldungen für Studierende und Beschäftigte der Universität Rostock über die Telefonhotline Tel. 0385 - 202 711 15 oder das Online Buchungsportal des LaGuS https://www.corona-impftermin-mv.de/ erfolgen. Es wird zeitnah viele Impftermine geben.

 „Wir wollen möglichst zum Herbstsemester eine Rückkehr zu einer weitgehenden Normalität, also Präsenzunterricht erreichen“, sagt Professor Reisinger „Es werden ausreichende Impfdosen zur Verfügung gestellt“. Rostocks Universitäts-Rektor Professor Wolfgang Schareck bekräftigt: „Um die neuen Studierenden schnell zu integrieren, woher sie auch kommen, möchten wir Ihnen mit der Immatrikulation auch ein Impfangebot machen. Die Sozialisation am Studienort ist gerade für unsere Neuen zu Beginn des Studiums das Wichtigste“.

Die ersten Reaktionen der Studenten auf das Angebot der Universität Rostock sind sehr positiv, bilanziert Professor Reisinger. Insbesondere die Medizin-Studenten würden voll mitziehen und sich impfen lassen. Immerhin würden durch den Impfschutz die Weichen dafür gestellt, dass Seminare und Vorlesungen aber auch Praktika und Auslandsaufenthalte wieder ohne Einschränkungen stattfinden können, betont Professor Reisinger. Schließlich gehe es um Eigenschutz und nicht zuletzt darum, dass man Freunde, Kommilitonen und Verwandte ohne Bedenken wieder treffen könne. „Wir wollen als Universität dafür Rechnung tragen, dass die Studierenden wieder eine höhere Präsenz haben können“, unterstreicht Professor Reisinger.

Gleicher Tenor von der Hochschule Wismar: „Damit wir im Wintersemester 2021 wieder einen Studienbetrieb mit möglichst wenigen coronabedingten Einschränkungen anbieten können, bemühen wir uns um eine hohe Quote von vollständig Geimpften unter den Hochschulangehörigen“, heißt es von dort. Insbesondere zukünftige Studierende seien auf die Impf-Angebote am künftigen Studienstandort in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam gemacht worden und eingeladen, eine erste Stippvisite mit einer Impfung zu verbinden. Impf-Termine sind auch hier über das Online-Portal https://www.corona-impftermin-mv.de/ zu vereinbaren.

Derzeit läuft die Bewerbungsphase für die zulassungsbeschränkten Fächer. Ab 1. August beginnt die Einschreibung für die einzelnen Studienfächer an der Universität Rostock. „Wer jetzt schon weiß, dass er ein zulassungsfreies Fach an der Universität Rostock studieren will oder von uns ein Zulassungsangebot erhält, kann sofort einen Termin im August mit dem Impfzentrum vereinbaren“, sagt Anja Klütsch, Teamleiterin Allgemeine Studienberatung & Careers Service. „Uns liegt sehr daran, dass die Studierenden sich bereits vor Beginn des Wintersemesters um einen Termin kümmern“, betont Anja Klütsch.

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IEF Studienbüro und Prüfungsamt hat neue Mailadressen (06.07.2021)

Dieses Verfahren hat sich in der Vergangenheit bei den internationalen Studiengängen Computational Science and Engineering und Electrical Engineering bewährt und wird nun auf alle Studiengänge übertragen. Auf diese Weise wird die Bearbeitung der Anliegen der Studierenden vereinfacht, da diese gleich dem entsprechenden Studiengang zugeordnet sind. Auch die gegenseitige Vertretung bei Abwesenheit kann so einfacher organisiert werden.

Die Mailadressen im Überblick:


IEF-Jahresbericht 2020 veröffentlicht (01.07.2021)

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) entstand am 1. Januar 2004 durch die Teilung der Fakultät für Ingenieurwissenschaften (IWF) in die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) sowie die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik (MSF). Die IEF setzt die ingenieurwissenschaftlichen Traditionen der Universität Rostock fort, die als erste klassische Universität in Deutschland im Jahr 1950 ihr Profil um eine technische Fakultät erweiterte. Die IEF vereint die Fachgebiete Elektrotechnik seit 1953, Wirtschaftsinformatik seit 1966 und Informatik seit 1969.

Quellen und weitere Informationen:


SPSO für Bachelor-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik und Medizinische Informationstechnik aktualisiert (25.06.2021)

Die Änderungen betreffen die Inhalte der SPSO‘s sowie die Listen der studierbaren Module. Damit wurde u.a. Empfehlungen aus den Akkreditierungsverfahren für diese Studiengänge umgesetzt.

Studierende nach den vorhergehenden SPSO können auf Antrag nach den Bestimmungen der aktuellen SPSO geprüft werden.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik aktualisiert regelmäßig ihre Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen nach dem universitätsweit standardisierten Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Änderung von Studiengängen. Die Aktualisierungen berücksichtigen u.a. die Weiterentwicklung der Wissenschaft, Veränderungen im Lehrangebot durch Berufungen und Emeritierungen, Erfahrungen der Lehrenden und Studierenden aus dem laufenden Studienbetrieb sowie Anpassungen an neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wie z.B. aktualisierte Rahmenprüfungsordnungen der Universität.

Weitere Informationen:


Online Hochschul-Informations-Phase zur Studienorientierung (05.06. bis 30.09.2021)

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik bietet dazu die Hochschul-Informations-Plattform mit multimedialen Informationen zum Studieren und Leben in Rostock an. Die Studiengänge der IEF werden unter Studiengänge vorgestellt. Science Stories geben Einblicke in die Forschung. Lehrende an der IEF stellen sich mit Kurzprofilen vor. Das Studienbüro und Prüfungsamt der IEF bietet wöchentlich Video-Beratung und Telefon-Beratung an.

An der IEF kann man Elektrotechnik und Informatik sowie die interdisziplinären Studiengänge Informationstechnik/Technische Informatik, Medizinische Informationstechnik und Wirtschaftsinformatik studieren. Für das Lehramt bietet die IEF das Fach Informatik im Lehramt für Gymnasien und im Lehramt für Regionale Schulen an, dass jeweils mit einem weiteren gleichberechtigten Fach kombiniert werden muss. Am Lehramt Berufspädagogik für Berufliche Schulen beteiligt sich die IEF mit den Erstfächern Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Zweitfach Informatik. Für das Lehramt Wirtschaftspädagogik bietet die IEF als Zweitfach ebenfalls Informatik an.

Studierende im Master können neben den genannten Fächern auch die englischsprachigen internationalen Studiengänge Electrical Engineering (Master Elektrotechnik auf Englisch), Computer Science International (Master Informatik auf Englisch), Computational Science and Engineering (Master auf Englisch) mit den Spezialisierungen Computational Electrical Engineering, Computational Mechanical Engineering und Computational Physics sowie den gemischtsprachigen Studiengang Visual Computing (Master auf Deutsch und Englisch) studieren.

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Honorable Mention Award der EICS 2021 (11.06.2021)

Die EICS (Engineering Interactive Computing Systems) ist eine jährliche Konferenz der ACM SIGCHI, die 2009 drei Konferenzen zur Entwicklung von interaktiven Softwaresystemen zusammenführte. Sie schlägt eine Brücke zwischen den Gebieten Human-Computer Interaction (HCI) und Software Engineering (SE). In diesem Jahr fand die Konferenz online statt.


Adelinde M. Uhrmacher wird Fellow der Society for Modeling and Simulation International Computer Simulation (SCS) (11.06.2021)

Die Society for Modeling & Simulation International (SCS) wurde 1952 gegründet. SCS ist eine technische Gesellschaft, die sich der Weiterentwicklung von Modellierungs- und Simulationsmethoden und deren Einsatz zur Lösung realer Probleme widmet. Die Gesellschaft setzt sich dafür ein, die Kommunikation zwischen Fachleuten im Bereich Simulation international zu erleichtern.


IEF mit zwei Messeständen und Live-Video-Beratung auf virtueller Messe zum Hochschulinformationstag (05.06.2021)

Die virtuelle Messe orientiert sich am Stadtplan von Rostock und bildet die Angebote der Fakultäten und zentralen Einrichtungen an ihren jeweiligen physischen Standorten in Rostock ab. Also dort, wo die Besucherinnen und Besucher einer Präsenzveranstaltung diese besuchen würden bzw. wo sie später studieren werden.

Für die Gäste startet die Messe am Samstag um 11:00 Uhr unter der Webadresse https://www.uni-rostock.de/studium/studienorientierung/hochschulinformationstag/ mit einer Videobotschaft des Rektors Professor Wolfgang Schreck zur Begrüßung. Sie gelangen dann zum Rostocker Stadtplan und können die Standorte der Universität erkunden. Wesentliche Funktionen sind die Suche nach Studiengängen bzw. Fächern, geführte Touren und die Anzeige der Angebote zu auswählbaren Studienfeldern und Themengebieten.

Auf den einzelnen Messeständen finden die Gäste die Grundfunktionen Kontakt, Angebote, Video und Chat. Bei Kontakt sind neben den Kontaktdaten auch Webseiten hinterlegt, für die IEF auch die Zoom-Links für die Live-Video-Beratung. Bei Angebote finden die Gäste die Studiengänge, bei Video mehrere Videos aus der IEF. Die Chatfunktion beinhaltet einen systeminternen Text-Chat. Da hier nur eingeschränkt Beratung möglich ist, orientieren die Beratenden aus der IEF gleich auf den direkten Zugang zur Video-Beratung; die Links dafür sind bei Kontakte hinterlegt. Der Text-Chat ist am HIT nur auf dem Stand der Informatik besetzt.

Der Messestand „Lehrgebiet Informatik“ symbolisiert den Standort der Informatik im Konrad-Zuse-Haus auf dem MINT-Campus Südstadt in der Albert-Einstein-Straße 22. Hier werden die Bachelor-Master-Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik, das Fach Informatik im Lehramt für Gymnasien und Regionale Schulen, das mit dem Ersten Staatsexamen abschließt, sowie der englischsprachige Master-Studiengang Computer Science International und der deutsch-englisch-sprachige Master-Studiengang Visual Computing vorgestellt. Professor Gero Mühl und Doktor Lutz Hellmig (beide Institut für Informatik) werden von 11:00 bis 15:00 Uhr in einem Zoom-Videochat sowie im Text-Chat die Fragen der Gäste beantworten. Die Studierenden vom Fachschaftsrat Informatik werden ebenfalls mit einer Live-Video-Beratung per Zoom von 11:00 bis 15:00 Uhr für die Studieninteressierten online sein.

Der Messestand „Lehrgebiet Elektrotechnik“ symbolisiert den Standort der Elektrotechnik auf dem MINT-Campus Südstadt in der Albert-Einstein-Straße 2. Hier werden die Bachelor-Master-Studiengänge Elektrotechnik, Informationstechnik/Technische Informatik und Medizinische Informationstechnik sowie die englischsprachigen Master-Studiengänge Electrical Engineering und Computational Science and Engineering vorgestellt. Professor Dirk Timmermann (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) wird von 12:00 bis 12:30 Uhr in einem Zoom-Videochat die Fragen der Gäste beantworten.

Auch über den Hochschulinformationstag hinaus wird die Messeplattform bis zum 30. September 2021 online sein und so die sich an den HIT anschließende Hochschul-Informations-Phase der Universität Rostock unterstützen.

Das IEF Studienbüro und Prüfungsamt bietet auch weiterhin die regelmäßige wöchentliche Telefon- und Video-Beratung für Studieninteressierte an. Die Termine stehen auf der Webseite des Studienbüros und Prüfungsamtes der IEF.

Weitere Informationen:


Informatiker tragen auf dem KI Day im Rahmen der 2. NØRD 2021 vor (04.06.2021)

Der Thementag Künstliche Intelligenz richtet sich an Klein- und mittelständische Unternehmen und beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist und kann Künstliche Intelligenz (KI) überhaupt? Was hat sie mit unserem Gesundheitswesen zu tun und wie stehen wir zu den, durch KI entstehenden, Möglichkeiten? Nach einer Einführung in das Thema, stellen Expertinnen und Experten Projekte aus Wissenschaft und Praxis vor und diskutieren gemeinsam Einsatzmöglichkeiten der KI in KMUs. Konkrete Anwendungsbereiche sind z.B. Medizin, Pflege, Textanalyse und Produktion.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IGD und dem Fraunhofer IGP sowie dem Anwendungszentrum für KI und Datascience der Universität Rostock widmet sich das Digitale Innovationszentrum Rostock (DIZ) der Thematik.

Die NØRD 2021 findet vom 31. Mai bis zum 14. Juni 2021 digital statt. Die Veranstaltungen der NØRD 2021 sind kostenfrei und bis auf ausgewählte Workshops ohne Anmeldung möglich.

Die NØRD ist der Digitalisierungskongress des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Veranstalter ist das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Die NØRD fand 2019 zum ersten Mal statt. Organisiert wird die NØRD vom Digitalen Innovationszentrum Rostock. Die Veranstaltung dient der Vernetzung von Personen, die sich mit digitalen Konzepten und Strategien in Mecklenburg-Vorpommern befassen bzw. daran interessiert sind.

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Inderin als Spitzen-Forscherin an Universität Rostock (02.06.2021)

Die 36-Jährige ist in Indien geboren und aufgewachsen, kam zum Masterstudium an die Universität Rostock, wo sie auch promovierte. Sie untersuchte in ihrer Doktorarbeit, wie die Interaktion zwischen Neutronen, also Gehirnzellen und Elektroden in Implantaten funktionieren.

Die Mutter von zwei Kindern fühlt stets am Puls hochaktueller wissenschaftlicher Themen. Sie hat zum Beispiel an einer Theorie gearbeitet, wie sich Nervensignale im Körper ausbreiten. Das ist unter anderem abhängig von Temperatur und Druck. Das war ihr eigenes Projekt, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nach ihrer Promotion förderte.

Besonders glücklich ist die junge Wissenschaftlerin, dass der Sonderforschungsbereich „Elektrisch aktive Implantate – ELAINE“ an der Universität Rostock jetzt für weitere vier Jahre weiter durch die DFG gefördert wird. Revathi Appali ist hier als Ko-Projektleiterin eingebunden. Die Vision der Rostocker Wissenschaftler ist es, neuartige, elektrisch aktive Implantate für die Regeneration von Knochen und Knorpel durch tiefe Hirnstimulation zu entwickeln.

Revathi Appali ist am Institut nicht die einzige Forscherin, die sich mit hochwissenschaftlichen Themen beschäftigt, um gerade in einer alternden Bevölkerung neue medizinische Implantate zu entwickeln. Gleich gegenüber am Schreibtisch in ihrem Büro des Institutes sitzt Dr. Kiran Kumar Sriperumbudur, ihr Ehemann. Auch wie sie in Indien geboren und aufgewachsen. Er hat maßgeblich Implantate zur Stimulation des Hörnervs entwickelt und für Aufmerksamkeit in der Fachwelt gesorgt.

Doch beide belastet nach Feierabend in dieser Corona-Zeit die Sorge um die Gesundheit der Familie in Indien. „Wir telefonieren jeden Tag und hoffen, dass die Pandemie bald ihren Schrecken lässt.“ Es sei der Plan gewesen, im Juli nach Indien zu fliegen. „Wir verschieben die Reise“, sagt Revathi Appali. 

Aktuell arbeitet sie an einem weiteren kürzlich genehmigten Forschungsprojekt mit der TU Dresden. „Wir wollen herausfinden, wie Stammzellen mit Hilfe elektrischer Stimulation in Knochenzellen umgewandelt werden“, sagt die Rostocker Wissenschaftlerin.

An der TU Dresden erfolgen die experimentellen Studien, während die theoretische Modellierung und Simulationsstudien an der Universität Rostock vorgenommen wird. „Es ist ein schönes Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit im Sonderforschungsbereich mit externen, hoch anerkannten Universitäten“, betont Institutsleiterin Professorin Ursula van Rienen. Laut Revathi Appali gibt es viele Daten aus Experimenten. Aber es fehle das Grundwissen, wie Zellen auf ein elektrisches Feld reagieren. Sie habe das Ziel mit ihrem Team herauszufinden, was optimal für eine Stimulation von Stammzellen sei, damit die den Knochen stärken. Text: Wolfgang Thiel

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Science Stories geben Studieninteressierten Einblicke in die Forschung (02.06.2021)

Die Science Stories vermitteln für Schülerinnen und Schüler möglichst lebendig und verständlich mit Videos, Animationen, Fotos und Grafiken Eindrücke zu ausgewählten wissenschaftlichen Forschungsthemen, die oft jahrelange Arbeit in Teams erfordern und auf den Ergebnissen von in Jahrzehnten zuvor erforschten Fragestellungen aufbauen.

Bereits als Studierende oder Studierender kommt man mit der Forschung in Kontakt durch die Themen in den Lehrveranstaltungen. Studierende haben auch breite Möglichkeiten, als studentische Mitarbeitende parallel zum Studium entsprechend ihres jeweiligen Kenntnisstandes an Forschungsprojekten mitzuwirken. Angefangen von der Literaturrecherche über die Bearbeitung von kleineren Teilaufgaben bis hin zur eigenständigen Lösung ausgewählter Fragestellungen beispielsweise auch in der Bachelor- oder Masterarbeit. Sie können so bereits studienbegleitend in den Wissenschaftsbetrieb einsteigen.

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Michael Fellmann zum Professor für Wirtschaftsinformatik ernannt (01.06.2021)

Michael Fellmann hat seit Juni 2015 die Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik inne. Schwerpunkt seiner Forschung ist die modellbasierte, ingenieursmäßige Gestaltung betrieblicher Informationssysteme für zukünftige digitalisierte und flexible Arbeitswelten. Hierbei werden zwei Richtungen verfolgt: Im Bereich des intelligenten Prozessmanagements (Smart Process Management) werden „intelligente“ datengetriebene Assistenzsysteme entwickelt, um flexible, wissensintensive Geschäftsprozesse zu unterstützen. Dabei spielt die Integration von Software- und Hardware-basierter Sensorik eine wichtige Rolle, um zukünftig eine kontext- und situationsgerechte digitalisierte Ausführung flexibler Geschäftsprozesse zu erreichen. Im Bereich der menschzentrierten Informationssysteme werden Systeme entwickelt, um die persönliche Arbeitsweise und Produktivität positiv zu beeinflussen sowie in Unternehmen neue, moderne Formen der Partizipation zu ermöglichen. Zentrales Anliegen der Forschung ist hierbei, die Informationssystementwicklung um die Aspekte Gesundheit, Wohlergehen und persönliche Weiterentwicklung des im Arbeitsprozess befindlichen Individuums zu ergänzen. Dies soll nicht zuletzt auch zu einer nachhaltigen Leistungsfähigkeit der Unternehmen beitragen.

Professor Kurt Sandkuhl, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, sagt: „Wir freuen uns, dass Dr. Michael Fellmann den zweiten Wirtschaftsinformatik-Lehrstuhl in Rostock übernimmt, da wir uns fachlich sehr gut ergänzen und schon seit vielen Jahren eng und erfolgreich zusammenarbeiten.“


Hochschul-Informations-Plattform der IEF zum HIT 2021 aktualisiert (31.05.2021)

Um auch in der Corona-Pandemie den Studieninteressierten, Eltern und Lehrenden an Schulen Informationen und Kontaktangebote zu vermitteln, wurde bereits zum HIT 2020 diese Webseite als ständige Informationsplattform entwickelt. Zum HIT 2021 wurden die Inhalte aktualisiert und erweitert.

Mit einer neuen Videobotschaft begrüßt der Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik Professor Mathias Nowottnick die Studieninteressierten zum diesjährigen Hochschulinformationstag.

Prof. Mathias Nowottnick spricht über die breiten Möglichkeiten, die sich für Studierende an der IEF und der Universität Rostock im Studium und in der interdisziplinäre Forschung sowie als Absolventinnen und Absolventen in der Wirtschaft und Wissenschaft ergeben. Seien Sie gespannt auch auf eine experimentelle Demonstration in seinem Video.

Als Hintergrund sehen Sie im Video den Neubau für die Elektrotechnik auf dem MINT-Campus in der Südstadt, der noch in diesem Jahr fertiggestellt werden wird.

Neben inhaltlichen Aktualisierungen sind auch weitere neue Inhalte entstanden. Mit Science Stories und Science Images geben die Lehrenden Einblicke in die Forschung und stellen sich den Studieninteressierten vor. Auch die Standorte der IEF werden auf dem Stadtplan vorgestellt.

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Sonderforschungsbereich 1270 „ELektrisch Aktive ImplaNtatE – ELAINE“ für weitere vier Jahre verlängert (27.05.2021)

In seiner Sitzung am 20./21. Mai 2021 entschied der Senats- und Bewilligungsausschuss Sonderforschungsbereiche der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), den Sonderforschungsbereich (SFB) 1270 „ELektrisch Aktive ImplaNtatE – ELAINE“ weiter zu fördern. Damit stehen den Forschenden aus 14 beteiligten Institutionen der Universität und Universitätsmedizin Rostock sowie vier weiteren Universitäten für die zweite Förderperiode von 2021 bis 2025 ca. 12,4 Millionen Euro zur Verfügung. Hieraus werden insbesondere Stellen für 28 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler finanziert.

In einer alternden Bevölkerung werden medizinische Implantate zum Erhalt oder zur Wiederherstellung unterschiedlicher Funktionen immer bedeutsamer. Die Forschungsvision des interdisziplinären SFB 1270 konzentriert sich auf neuartige, elektrisch aktive Implantate für die Regeneration von Knochen und Knorpel und auf die Tiefe Hirnstimulation, um Bewegungsstörungen zu behandeln. Für diese therapeutischen Anwendungen entwickelt der SFB 1270 ELAINE Langzeitstimulatoren, die besonders energieeffizient oder sogar völlig energieautark sind. Dabei bleiben diese Geräte extrem leichtgewichtig und klein, um voll implantierbar zu sein, sind in der Lage, Daten zu senden und können gleichzeitig flexibel programmiert werden. So wird der Weg für neue medizinische Langzeitanwendungen und eine patientenindividuelle Behandlung geebnet. Experimentell gestützt entwickelt der SFB sog. Multiskalenmodell, also mathematische Modelle, die große zeitliche und räumliche Bereiche abdecken. Diese erlauben künftig eine robustere und sicherere individuelle Therapieplanung.

Der geförderte SFB 1270 ist ein stark interdisziplinärer Forschungsverbund, der Elektrotechnik, Informatik, Mathematik, Maschinenbau, Materialwissenschaften, Physik, Biologie und Medizin unter einem Dach vereint. Seine Sprecherin ist Professorin Ursula van Rienen, die den Lehrstuhl Theoretische Elektrotechnik an der Universität Rostock innehat. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität und Universitätsmedizin Rostock sind Forscherinnen und Forscher der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, der Universität Greifswald, der Universität Leipzig sowie der Johannes-Gutenberg Universität Mainz beteiligt.

Die Förderung kommt im Wesentlichen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zugute, die ab Juli 2021 vier Jahre lang an diesen spannenden und gesellschaftlich relevanten Fragestellungen forschen werden. Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, freut sich über die Fortsetzung des Sonderforschungsbereichs ELAINE: „Ich gratuliere Frau Professor van Rienen und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu diesem schönen Erfolg auf das Herzlichste.“

In der ersten Förderperiode von 2017 bis 2021 wurden bereits entscheidende Innovationen erzielt. So entstanden neue Konzepte für elektrisch aktive Implantatmaterialien, mechanisch zuverlässigere Implantatstrukturen und erste Prototypen, die aus der Bewegung der Patienten ausreichend Energie gewinnen, um autark betrieben werden zu können. Darüber hinaus wurde ein neuartiges,  vollständig implantierbares elektrisches Stimulationssystem mit miniaturisierter Elektronik und deutlich reduziertem Energiebedarf für die Anwendung im Gehirn und Bewegungsapparat entwickelt. Für die Tiefe Hirnstimulation bei Dystonie und Morbus Parkinson konnten damit neue Erkenntnisse zur Wirkungsweise erzielt werden. Zur Behandlung der Arthrose wurde mit innovativen Stimulationskammern das Differenzierungsvermögen menschlicher Knorpelzellen untersucht. Auch erste Multiskalenmodelle zur Wirkung der elektrischen Stimulation liegen schon vor.

In der zweiten Förderperiode ist nun die Entwicklung einer rückkopplungsgesteuerten elektrischen Stimulation von Knochen- und Knorpeldefekten sowie tiefer Hirnregionen samt integrierter Datenerfassung, -verarbeitung und Energieversorgung das Ziel. Die Stimulatoren sollen also nicht nur energieautark sein, sondern auch an das individuelle Krankheitsgeschehen erfassen und sich daran anpassen. Prof. Dr. Ursula van Rienen, Sprecherin des SFB 1270: „Unser interdisziplinäres Konsortium erlaubt eine wissenschaftlich fundierte Validierung neu abgeleiteter theoretischer Modelle, numerischer Methoden und technischer Lösungen durch Experimente sowohl in den Ingenieur- als auch in den Lebenswissenschaften.“ Insgesamt wird das anspruchsvolle interdisziplinäre Forschungsprogramm neue Ansätze für biomedizinische Implantate aufzeigen und so die Chancen erhöhen, Gesundheitsprobleme der alternden Bevölkerung zu überwinden.

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Studierende geben der Rostocker Informatik im CHE-Hochschulranking sehr gute Noten (14.05.2021)

Sie wurde in der überwiegenden Zahl der Kriterien der Spitzengruppe der deutschen Universitäten zugeordnet. Zu den Top-Wertungen  gehört unter anderem die Kategorie „Betreuung durch die Lehrenden“. Damit honorieren die Studierenden insbesondere das Engagement der Rostocker Dozierenden bei der Sicherstellung des Lehrbetriebs unter Corona-Bedingungen.

Angespornt durch die guten Bewertungen stellen sich die Lehrkräfte der Institute für Informatik und Visual and Analytic Computing nun der nächsten Herausforderung. Sie arbeiten an Konzepten und Angeboten, um im Herbst den neuen Studienanfängerinnen und Studienanfängern trotz des coronabedingt holprigen Schulbetriebs einen guten Einstieg in das Studium zu ermöglichen.

Für den Studieneinstieg der nächsten Erstsemester entwickeln die Rostocker verschiedene Ideen. Zusätzlich zum bewährten Mentoringprogramm für die „Erstis“ soll zum Beispiel ein virtuelles Fitnesscenter Mathematische Grundlagen der Informatik" eine Brücke zwischen Schule und Universität bauen. Angedacht ist auch die Schaffung von Lernräumen oder Helpdesks, wo Studierende eine Anlaufstelle bei Problemen mit ihren Hausaufgaben finden. 

Das CHE-Ranking ist mit rund 120.000 befragten Studierenden und mehr als 300 untersuchten Universitäten, Hochschulen und Berufsakademien der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Es werden die aktuell Studierenden nach ihren Studienbedingungen befragt und Fakten zu Lehre und Forschung erhoben. Die einzelnen Fachgebiete werden jeweils alle drei Jahre neu gerankt. Das Ranking wird vom 1994 von der Bertelsmann Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz gegründeten Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) organisiert und in Kooperation mit der Wochenzeitschrift DIE ZEIT publiziert.

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Forschungsprojekt zu unbemannten Unterwasserfahrzeugen auf 12. Nationaler Maritimer Konferenz präsentiert (11.05.2021)

Im Rahmen einer Live-Schaltung wurde das Forschungsprojekt MUM von Dr. Rolf Wirtz, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der thyssenkrupp Marine Systems GmbH, und Professor Torsten Jeinsch vom Institut für Automatisierungstechnik der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock im Beisein des Koordinators der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann, vorgestellt.

Das Verbundvorhaben MUM aus Industrie und Wissenschaft entwickelte ein modulares Baukastensystem für eine neue, innovative Fahrzeugklasse zur Erkundung und ressourcenschonenden Nutzung der Weltmeere. Dabei bricht MUM mit konventionellen Strategien. In einer einzigartigen Modulbauweise können Basismodule zusammen mit speziellen Missionsmodulen zu großen Systemen zusammengestellt werden. Das angewendete Baukastenprinzip erlaubt so eine missionsspezifische Zusammenstellung.

Die Universität Rostock entwickelte dafür neue Methoden zur Modellgenerierung und zur Regelung flexibel strukturierbarer Unterwasserfahrzeuge. So wurde der Transformationsgedanke auch in die automatische Steuerung und Regelung des MUM implementiert. Außerdem wurden Herausforderungen zur Eigen- und Fremdsicherheit großer autonomer Fahrzeuge im Rahmen einer fehlertoleranten Missionsführung untersucht und erfolgreich validiert.

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Erste digitale Veranstaltung des Projekts „Regionales Zukunftszentrum M-V“ (10.05.2021)

Der Lehrstuhl für Wirtschafts- und Gründungspädagogik unter der Federführung von Professor Dr. Andreas Diettrich ist Leadpartner des Projektes, das sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richtet und dabei ein Gesamtpaket aus wissenschaftlicher Forschung, praktischer Unterstützung durch Beratung und einen Wissenspool sowie zielgerichteter Weiterbildung und Vernetzung bietet. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (Professor Dr. Kurt Sandkuhl) und dem Lehrstuhl für Gesundheit und Prävention der Universität Greifswald (Professorin Dr. Silke Schmidt) geleitet und durchgeführt. Ergänzt wird das Konsortium durch fünf unternehmensnahe Praxispartner, d. h. unterschiedliche Wissenschafts- und Praxispartner arbeiten interdisziplinär an Zukunftsfragen der Arbeitswelt. Die Förderung erfolgt über das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.

Unter dem Leitmotiv „Heute. Morgen und Übermorgen. Die Arbeitswelt der Zukunft (mit-)gestalten“ blickten die rund 120 Teilnehmer/-innen einen Tag lang gemeinsam mit dem Team des ZMV in die Zukunft der Arbeitswelt. In den Workshopsessions der Veranstaltung wurden die Grundlagen für die weitere Zusammenarbeit und Vernetzung gelegt.

„Weitere Veranstaltungsformate werden folgen. Es geht darum, die Zukunft für KMU in M-V z. B. durch Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Kompetenzen der Projektpartner zu bündeln, kooperativ und kollaborativ weiterzuentwickeln und neues Wissen und neue Strategien zu kreieren“, so blickt Professor Andreas Diettrich heute schon in die Zukunft des Projektes.

Informationen und Angebote des Regionalen Zukunftszentrums finden sich unter www.zukunftszentrum-mv.de sowie in den sozialen Netzwerken auf Facebook (Zukunftszentrum MV) und Instagram (zukunftszentrum_mv) sowie Linkedin (Zukunftszentrum MV).

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MTZ®-Award for Medical Systems Biology 2020 (10.05.2021)

Die Preise für das Jahr 2020 wurden CORONA-bedingt digital per ZOOM auf dem virtuellen Meeting des „Netzwerkes Systemmedizin der Leber (LiSyM)“ am 10. Mai 2021 vergeben. Es war nach der historischen ersten Preisverleihung 2008 die siebte Preisverleihung des Deutschen Nachwuchs-Förderpreises auf dem Gebiet der Medizinischen Systembiologie in Europa.

Der MTZ®-Award for Medical Systems Biology ist der Deutsche Nachwuchs-Förderpreis für herausragende Dissertationsarbeiten junger Nachwuchswissenschaftler/-innen auf dem Gebiet der Medizinischen Systembiologie/Systemmedizin, den die MTZstiftung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Projektträger Jülich (PtJ) auslobt.


Forschungsdialog – Forschung an der Universität Rostock im Dialog (29.04.2021)

Das neue Format richtet sich an alle Forschenden und Forschungsinteressierten an der Universität Rostock. Aktuell finden wenige Zufallsbegegnungen mit interessanten 1:1 Diskussionen statt. Dies wird in diesem neuen Format mit fünf Anderen innerhalb einer Stunde möglich sein und hoffentlich neue, spannende Impulse geben. Das Schema anbei verdeutlicht den geplanten Ablauf. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Zugangslink:   https://uni-rostock-de.zoom.us/j/69008897909?pwd=WHdzd2RObGRscEZjUUF3RzRWM1BrQT09  

Moderation: Prof. Dr. Michael Leyer (WSF, Institut für Betriebswirtschaftslehre)

Themen:

  • Digitale Forschung: Wie wird Ihr Forschungsgebiet durch Digitalisierung inhaltlich anders?
  • Interdisziplinäre Forschung: Welche andere Disziplin fanden Sie schon immer spannend für eine Zusammenarbeit?
  • Digitales Datenmanagement: Sollten Forschungsdaten gegenseitig zur Verfügung gestellt werden?
  • Literatur- & Forschungsdatenbeschaffung: Welche Rolle spielt die Universitätsbibliothek bzw. soll sie spielen?
  • Digitale Lehre: Was sind Ihre Konzepte und Erfahrungen?

Der am 8. November 1999 auf Initiative von Prof. Dr. rer. nat. habil. Clemens Cap (Institut für Informatik) gegründete IuK-Verbund ist eine Zentrale Wissenschaftliche und fakultätsübergreifende Einrichtung der Universität Rostock und organisiert regelmäßig Workshops, Thementage, Interdisziplinäre Ringvorlesungen sowie Internationale Sommerschulen. Mitglieder sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultäten der Universität Rostock und von zentralen universitären Einrichtungen, die sich mit Fragen der Entwicklung und Anwendung sowie den Folgen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigen. Darüber hinaus bietet der IuK-Verbund auch Mitgliedern von An-Instituten der Universität Rostock und ihr nahestehenden Einrichtungen die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit.

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Humboldt-Forschungspreisträger Professor Kevin Burrage aus Australien beginnt Forschung an der Universität Rostock (29.04.2021)

Kevin Burrage ist international bekannt für seine herausragenden Forschungen in angewandter und rechnergestützter Mathematik sowie bei der Entwicklung neuartiger Modellierungs- und Berechnungsmethoden zur Lösung grundlegender Probleme in Computational Biology und Computational Physiology. Diese Probleme sind durch mehrdimensionale zeitliche und räumliche Variabilität und Heterogenität gekennzeichnet.

Kevin Burrage war nach seiner Promotion in Computational Mathematics im Jahr 1978 an der University of Auckland in Neuseeland dort, an der University of Sussex und an der University of Liverpool, beide Vereinigtes Königreich, tätig. Weitere wissenschaftliche Stationen vor seiner 2010 übernommenen Professur für Computational Mathematics an der Queensland University of Technology, Brisbane, Australien waren eine Professur für Computational Mathematics an der Auckland University of Technology in Neuseeland, an der Queensland University in Australien (1991 bis 2007) sowie eine Professur für Computational Systems Biology an der University of Oxford im Vereinigten Königreich (2008 bis 2015). An der University of Oxford ist er seit 2016 weiterhin als Gastprofessor für Computational Systems Biology tätig.

In Kooperation mit Adelinde M. Uhrmacher setzt er nun am Institut für Visual and Analytic Computing seine Forschung zur Unterstützung der personalisierten Medizin fort. Er untersucht dabei auf mehreren räumlich-zeitlichen Skalen, wie Mechanismen und Strukturen von Zellen und Gewebe die physiologische Funktion beeinflussen. Diese Untersuchungen dienen dem Entwurf und der Anwendung elektrisch aktiver Implantate. Insbesondere wird dabei der Einfluss elektrischer Felder auf und in Zellen sowie auf Zellpopulationen und in biologischem Gewebe untersucht. Die Forschung soll sich auf die Entwicklung und Implementierung neuer Simulationsansätze konzentrieren und hat zentrale Bedeutung zur Verbesserung der Nutzung von Elektrostimulation sowie von elektrisch aktiven Implantaten in der Therapie.

Thematisch sind die Arbeiten dem Themenkomplex zuzuordnen, zu dem der an der Universität Rostock beheimatete und von der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik eingeworbene interdisziplinäre DFG-Sonderforschungsbereich SFB 1270 „Elektrisch aktive Implantate“ (ELAINE) forscht. Der SFB ELAINE entwickelt Implantate für die Regeneration von Knochen und Knorpel sowie Implantate für die Tiefe Hirnstimulation zur Behandlung von Bewegungsstörungen. Dazu arbeiten Forschende aus den Fachgebieten Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Mathematik, Physik, Materialforschung sowie Medizin zusammen.

Das mit dem Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung verbundene Preisgeld ermöglicht es Kevin Burrage, über einen Zeitraum von mehreren Jahren für insgesamt bis zu 12 Monate in Rostock zu forschen. Der ursprünglich für Frühjahr 2021 geplante erste Forschungsaufenthalt in Rostock muss nun wegen der Corona-Pandemie erst einmal virtuell beginnen. Die Beteiligten hoffen, dass im Sommer oder Herbst dieses Jahres dann auch ein direkter Aufenthalt in Rostock möglich sein wird.

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Neue SPSO für Master-Studiengänge Informatik und Computer Science International (22.04.2021)

Studierende nach den vorhergehenden SPSO werden automatisch ab dem 22. April 2021 in die geänderten SPSO übernommen.

Die Änderungen betreffen die Liste der studierbaren Module. Nun können auch Module aus dem jeweils anderen Studiengang unter Beachtung der sprachlichen Voraussetzungen studiert werden.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik aktualisiert regelmäßig ihre Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen nach dem universitätsweit standardisierten Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Änderung von Studiengängen. Die Aktualisierungen berücksichtigen u.a. die Weiterentwicklung der Wissenschaft, Veränderungen im Lehrangebot durch Berufungen und Emeritierungen, Erfahrungen der Lehrenden und Studierenden aus dem laufenden Studienbetrieb sowie Anpassungen an neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wie z.B. aktualisierte Rahmenprüfungsordnungen der Universität.

Weitere Informationen:


Forscherteam des Instituts für Automatisierungstechnik testet erfolgreich autonom fahrendes Versuchswasserfahrzeug (20.04.2021)

Das Team um Prof. Dr.-Ing. Torsten Jeinsch, Inhaber des Lehrstuhls Regelungstechnik am Institut für Automatisierungstechnik, bringt in das Projekt A-SWARM seine umfangreiche Expertise bei der Entwicklung von Regelalgorithmen und Steuerungen für autonome Wasserfahrzeuge ein.

Auf Basis autonomer, koppelbarer und elektrisch betriebener Wasserfahrzeuge soll so ein Beitrag zur modernen Citylogistik geleistet werden. Schwerpunkt ist dabei die Entwicklung und Erprobung autonom operierender Wasserfahrzeuge. Die Versuchsträger sollen einzeln oder gekoppelt im Verbund agieren können.

Einer dieser Versuchsträger stand in der Schlepprinne der SVA Potsdam zur Verfügung. Die Positionsmessung erfolgte im Innenbereich mit einem am Messwagen installierten, optischen Trackingsystem (Qualisys Motion Capture System). Die Tests dienten zur Identifikation des Bewegungsmodells des Fahrzeuges und zur Parametrierung des Regelsystems, das eine flexible und präzise Geschwindigkeits- und Positionsregelung ermöglicht. Das Bewegungsmodell dient zudem als Grundlage für das nichtlineare Kalman-Filter, das neben der modellbasierten Geschwindigkeitsberechnung auch eine Schätzung der Strömungs- und Windkräfte vornimmt. Weiterhin wurden die Effizienz und Performance verschiedener Betriebsmodi für Allokation, Filter- und Reglerstruktur untersucht.

Ziele dieser Testwoche waren das präzise Manövrieren des Fahrzeuges in begrenzten Umgebungen sowie das schnelle Ausregeln von Störungen wie Strömung und Wind. Diese Ziele konnten erfolgreich umgesetzt werden. Das hier getestete Regelsystem bildet die Grundlage für das im Projekt zu entwickelnde Guidance-Navigation-Control System (GNC), das wiederum die Basis für einen zukünftigen autonomen Betrieb von Binnenschiffen ist.

Im nächsten Schritt erfolgt die Integration der geplanten Fernfeld- und Bewegungssensorik für den Test des Fahrzeuges im Freifeld.

Projektpartner:

Die Arbeit wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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Erste Tests mit dem deutschen Demonstrator für die hochautomatisierte Schifffahrt (19.04.2021)

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines vollautomatisierten Systems für den maritimen Bereich mit Fokus auf beschränkte Reviere, wie z.B. Häfen. Die Umrüstung der Deneb wurde federführend von der maritimen Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Regelungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Torsten Jeinsch am Institut für Automatisierungstechnik der Universität Rostock und dem ISSIMS-Institut vom Bereich Seefahrt der Hochschule Wismar in enger Zusammenarbeit mit dem BSH Hamburg konzeptioniert und von Siemens Energy aus Hamburg umgesetzt. Weiterhin gehören zum Projektkonsortium die RWTH Aachen (Konsortialführer), die Universität Bremen sowie die Industriepartner CGI, ehemals SCISYS GmbH mit Sitz in Bochum, Raytheon Anschütz GmbH mit Sitz in Kiel und TRENZ GmbH mit Hauptsitz in Bremen. Das BSH ist einer der assoziierten Partner im Projekt.

Nach den Umrüstungsarbeiten verfügt das Schiff über eine direkte Schnittstelle zwischen dem Automationsmodul der Universität Rostock sowie den Steuer- und Antriebsaggregaten und kann somit automatisch vom Control-Rechner gesteuert werden. Die Hochschule Wismar hat ein Assistenzsystem entwickelt, das für die Nautiker darstellt, welche Stellgrößen das Regelungssystem setzt und welchen Einfluss dies auf die zukünftige Schiffsbewegung hat. Damit können sie weiterhin ihrer Verantwortung für das Schiff gerecht werden und bei Bedarf wieder in den Modus der manuellen Steuerung wechseln.

Die automatischen Funktionalitäten wurden zunächst im freien Seeraum auf der Ostsee getestet. Aktuell werden die Messdaten der März-Erprobung ausgewertet und die Assistenz- und Automationsmodule weiterentwickelt, damit das Schiff zum Projektende im September 2021 sicher und effizient automatisch einem nautisch geplanten Kurs im Hafen von Rostock folgen kann.

Das Projekt GALILEOnautic 2 wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und vom Projektträger DLR unterstützt.

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Universität Rostock nimmt erstmals an Promovierendenbefragung teil (18.04.2021)

Die Universität Rostock ist mit dieser Befragung erstmals Partnerhochschule der Nacaps-Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Nacaps – „National Academics Panel Study“ – ist eine bundesweite Promovierendenstudie und erhebt umfassende Informationen zu Promotionsbedingungen und -erfolgen, Karriereabsichten und Karriereverläufen sowie zu allgemeinen Lebensbedingungen von Promovierenden und Promovierten. Jetzt geht die Studie in die zweite Runde und erfasst Promovierende, die in den vergangenen zwei Jahren Ihre Promotion begonnen haben.

Die Befragung 2021 startete am 22. Februar 2021. Die letzte Erinnerung für die laufende Nacaps-Befragung wird am 08.04.2021 verschickt. Eine Teilnahme an der Befragung ist noch bis zum 18. April 2021 möglich. Die Ergebnisse werden voraussichtlich ab Anfang 2022 verfügbar sein.

Ihr Feedback ist wichtig für die Arbeit aller Graduiertenprogramme an der Universität Rostock, um Promovierende und Postdocs noch gezielter auf ihrem individuellen Weg während und nach der Promotion unterstützen zu können.

Quellen und weitere Informationen:


Fakultätsleitung der IEF neu gewählt (12.04.2021)

Die Fakultät dankt den bisherigen Amtsinhabern für ihre engagierte Tätigkeit.

Die vorhergehende Amtsperiode Oktober 2018 bis September 2020 wurde durch die Corona-Pandemie um sechs Monate bis März 2021 verlängert.

Weitere Informationen:


Ansprache des Bundespräsidenten an die Studierenden (12.04.)

Auf der Webseite des Bundespräsidenten wird auf den Termin hingewiesen. Am 12. April wird dort ab Redebeginn der Livestream und anschließend der Videomitschnitt zu finden sein.

Quelle und weitere Informationen:


Sonderforschungsbereich ELAINE stellt sich mit neuem Video vor (10.04.2021)

Im SFB ELAINE arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Materialwissenschaften, Physik, Biologie und Medizin interdisziplinär zusammen. Neben der Universität Rostock und der Universitätsmedizin Rostock gehören die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, die Universität Greifswald, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. in Greifswald, die Universität Leipzig sowie die Universitätsmedizin Mainz zu den Partnern.

Die Forschungsvision von ELAINE konzentriert sich auf neuartige, elektrisch aktive Implantate. Speziell werden Implantate erforscht, die für die Regeneration von Knochen und Knorpel eingesetzt werden sowie Implantate für die Tiefe Hirnstimulation, um Bewegungsstörungen zu behandeln.

Die europäische Bevölkerung altert schnell. Bis zum Jahr 2060 wird jede dritte Person, die in Deutschland lebt, älter als 65 Jahre sein. Aus diesem Grund ist die soziale und sozioökonomische Relevanz regenerativer Therapien deutlich angestiegen. Dies gilt insbesondere für Implantate: Je älter die Bevölkerung wird, desto mehr medizinische Implantate für verschiedene Indikationsbereiche sind erforderlich und desto häufiger müssen sie im Verlauf der Therapie ausgetauscht werden.

Quellen und weitere Informationen:


PD Dr.-Ing. habil. Christian Tominski wird außerplanmäßiger Professor für Human-Data Interaction (07.04.2021)

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik beantragte die Verleihung, um das Wirken von Dr. Tominski am Institut Visual & Analytic Computing des Bereichs Informatik zu würdigen. In der Forschung beschäftigt sich Dr. Tominski mit Methoden und Techniken zur interaktiven visuellen Datenanalyse. Mehr als 4.700 Zitationen und ein H-Index von 28 (Google Scholar, April 2021) stellen eine hervorragende Leistung dar und zeugen davon, dass Dr. Tominskis Forschungsarbeiten international weitreichend Beachtung finden. Besonders hervorzuheben sind dabei drei Buchveröffentlichungen aus den Jahren 2011, 2015 und 2020. Seine Publikationen verfasst er nicht nur mit Rostocker Kollegen, sondern auch eigenständig als alleiniger Autor oder als Co-Autor mit Kollegen anderer Wissenschaftseinrichtungen aus dem In- und Ausland. Insgesamt leistet Dr. Tominski mit seinem Wirken in Lehre und Forschung einen wichtigen Beitrag für den Informatikstandort Rostock. Zwei renommierte Gutachter bestätigten die besonderen Leistungen von Dr. Tominski.

Dr. Tominski, der zwischenzeitlich die kommissarische Leitung des Lehrstuhls Visual Analytics übernommen hat, zeigt sich erfreut über den Beschluss: „Ich freue mich sehr über diese Würdigung. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Insbesondere danke ich meiner Mentorin Prof. i.R. Heidrun Schumann. Ziel für die Zukunft ist es nun, an die Erfolge der vergangenen Zeit anzuknüpfen und Rostock als wichtigen Standort für Forschung im Bereich der interaktiven visuellen Datenanalyse weiter voranzubringen.“


Einführungsveranstaltungen für IEF-Master-Studiengänge zum Sommersemester 2021 (30.03.2021)

Wegen der Corona-Pandemie werden die Einführungen live online stattfinden.

09:00 Uhr ➜ Einführung Master Elektrotechnik und Master Informationstechnik/Technische Informatik
Tina Zorn und Anita Björk-Pagel (IEF Studienbüro und Prüfungsamt)
Zoom: https://uni-rostock-de.zoom.us/j/82209401779
Meeting ID: 822 0940 1779

10:00 Uhr ➜ Einführung Master Informatik und Master Computer Science International
Prof. Gero Mühl (Institut für Informatik)
Zoom: https://uni-rostock-de.zoom.us/j/69959457415 
Meeting-ID: 699 5945 7415
Kenncode: 653152

10:30 Uhr ➜ Einführung / introduction Master Electrical Engineering (in English)
Tina Zorn und Anita Björk-Pagel (IEF Studienbüro und Prüfungsamt)
Zoom: https://uni-rostock-de.zoom.us/j/82209401779
Meeting ID: 822 0940 1779

11:30 Uhr ➜ Einführung / introduction Computational Science and Engineering (in English)
Tina Zorn und Anita Björk-Pagel (IEF Studienbüro und Prüfungsamt)
Zoom: https://uni-rostock-de.zoom.us/j/83969325358
Meeting ID: 839 6932 5358

Weitere Informationen:


Bei CELISCA betreutes „Jugend forscht“-Team gewinnt 2. Platz beim Landeswettbewerb MV (16.03.2021)

Innerhalb der letzten drei Jahre haben sie bei ihrer Arbeit am Center for Life Science Automation (CELISCA) ein automatisiertes Verfahren für die Bestimmung von Schwermetallen in Stäuben entwickelt und validiert. Ihre Arbeit fand über den Rahmen des „Jugend forscht“-Wettbewerbs hinaus bereits große Beachtung, die Ergebnisse wurden im Januar 2021 in der GIT Labor-Fachzeitschrift veröffentlicht. Im Mai 2021 werden die Ergebnisse darüber hinaus auf der diesjährigen International Instrumentation and Measurement Technology Conference (I2MTC 2021) in Glasgow einem wissenschaftlichen Fachpublikum vorgestellt.

Das im Jahr 2003 gegründete Center for Life Science Automation (CELISCA) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Rostock, die Forschungsthemen an der Nahtstelle aus Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin bearbeitet und von Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Thurow (Institut für Automatisierungstechnik) geleitet wird.

Der Wettbewerb „Jugend forscht“ ist ein seit 1965 jährlich stattfindender bundesweiter MINT-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende bis zum zweiten Semester, der vom Bundesministerium für Forschung und Technik sowie von der Zeitschrift Stern unterstützt wird. Die Teilnehmenden können ihre Beiträge einzeln oder als Team mit bis zu drei Personen in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik beim Regionalwettbewerb ihrer Region einreichen. Die Gewinner der Regionalwettbewerbe dürfen am Landeswettbewerb teilnehmen, dessen Gewinner sind dann für den Bundeswettbewerb qualifiziert.


Neue SPSO für Bachelor-Studiengang Informatik ab Wintersemester 2020/2021 (12.03.2021)

Studierende nach der vorhergehenden SPSO von 2016 können sich auf Antrag nach der neuen SPSO von 2021 prüfen lassen oder längstens bis zum 31. März 2026 nach der alten SPSO von 2016 weiter studieren.

Mit dem Erscheinen der neuen SPSO BSc IN ist auch die Praktikumsordnung für die Bachelor-Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik aktualisiert worden. Diese Änderungen gelten seit dem 13. März 2021 für alle Studierenden in diesen beiden Studiengängen.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik aktualisiert regelmäßig ihre Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen nach dem universitätsweit standardisierten Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Änderung von Studiengängen. Die Aktualisierungen berücksichtigen u.a. die Weiterentwicklung der Wissenschaft, Veränderungen im Lehrangebot durch Berufungen und Emeritierungen, Erfahrungen der Lehrenden und Studierenden aus dem laufenden Studienbetrieb sowie Anpassungen an neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wie z.B. aktualisierte Rahmenprüfungsordnungen der Universität.

Weitere Informationen:


PD Dr.-Ing. habil. Heidi Fleischer wird außerplanmäßige Professorin für Prozessautomatisierung (10.03.2021)

Die Urkunde wurde am 10. März 2021 durch den per Videokonferenz anwesenden Dekan der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick und die Institutsdirektorin des Instituts für Automatisierungstechnik und Leiterin der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung Center for Life Science Automation (CELISCA) Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Thurow übergeben. Die physisch Anwesenden haben vor der Veranstaltung einen Corona-Schnelltest durchgeführt.

PD Dr.-Ing. habil. Heidi Fleischer studierte bis 2008 Informationstechnologie / Computertechnik an der Universität Rostock. Nach ihrem Studium promovierte sie bis 2011 im Bereich Life Science Engineering und schloss ihre Habilitation 2016 mit einer venia legendi in Measurement and Automation (Mess- und Automatisierungstechnik) ab. Sie ist eine sehr aktive und sehr erfolgreiche Forscherin und veröffentlichte zwei Bücher sowie zahlreiche Publikationen in ihrem Fachgebiet.


Wartungsarbeiten am Web-Multiportal der Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern (10.03.2021)

Betroffen davon sind auch die Webauftritte der Fakultäten, Institute und Einrichtungen der Universität Rostock mit Ausnahme der Universitätsbibliothek.

Dabei wird das System von der TYPO3 LTS-Version 8 auf die TYPO3 LTS-Version 9 migriert. Diese Migration ist unabdingbar, weil der Support für die TYPO3 LTS-Version 8 ausläuft.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese notwendigen Arbeiten.


Prof. Peter Forbrig mit IFIP TC13 Pionier Award ausgezeichnet (12.02.2021)

Diese hohe Auszeichnung wurde 2020/2021 an weltweit sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verliehen. Zuvor erhielten seit 2010 weltweit 21 Personen diese Ehrung. Das IFIP TC13 schreibt in der Laudatio (sinngemäße Übersetzung aus dem Englischen):

„Peter Forbrig ist emeritierter Professor für Software Engineering an der Universität Rostock. Er promovierte 1980 im Bereich Compilerkonstruktion und habilitierte sich 1987 auf dem Gebiet Software-Engineering-Methoden. Neben seiner Tätigkeit in der Industrie von 1981 bis 1998 wurde er 1994 zum ordentlichen Professor ernannt. Seine Forschungsinteressen umfassen klassisches Software-Engineering wie UML und Design Patterns und Case Tools. Darüber hinaus ist er daran interessiert, aufgabenbasierte Entwicklungsmethoden mit objektorientierten Entwicklungsmethoden zu kombinieren. Seine Forschung kombiniert Human Computer Interaction (HCI) mit Software Engineering. Er hat mehrere Artikel über Software Engineering und HCI veröffentlicht. Prof. Forbrig ist seit 2001 an IFIP-Aktivitäten beteiligt, als er auf der INTERACT 2001 in Tokio, Japan, den Workshop „Software and Usability Engineering Cross-Pollination: The First Step for Integrating Usability into Software Engineering“ mitorganisierte. Er war aktiv in der IFIP WG 13.2 (Methoden für das benutzerzentrierte Systemdesign) (deren Vorsitz er von 2007 bis 2013 innehatte), in der WG 13.4 (User Interface Engineering) und als Mitglied des Programmkomitees von INTERACT. Prof. Forbrig gründete die IFIP International Conference on Human-Centered Software Engineering (HCSE). Derzeit ist er ein Expertenmitglied von IFIP TC13.“

Internationale Föderation für Informationsverarbeitung (IFIP) ist eine 1960 unter Schirmherrschaft der UNESCO als ein Resultat des ersten World Computer Congress in Paris (1959) gegründete internationale gemeinnützige Nichtregierungsorganisation, die als Dachorganisation für eine Vielzahl nationaler Informatikgesellschaften dient. Die IFIP vertritt IT-Gesellschaften aus 56 Ländern und Regionen und verbindet so übers 3.500 Personen aus Wissenschaft und Industrie, die in mehr als 101 Arbeitsgruppen organisiert sind und an 13 technische Komitees berichten. Die IFIP unterstützt jährlich etwa 100 Konferenzen.

Das IFIP Technical Committee 13 (IFIP TC13) zur Mensch-Computer-Interaktion wurde 1989 gegründet und ist ein internationales Komitee aus über 30 nationalen Mitgliedsgesellschaften und 10 Arbeitsgruppen, das Spezialisten für menschliche Faktoren, Ergonomie, Kognitionswissenschaft, Informatik, Design und verwandte Disziplinen vertritt. IFIP TC13 zielt darauf ab, die Wissenschaft und Technologie der Mensch-Computer-Interaktion (HCI) zu entwickeln, indem empirische Forschung gefördert und der Einsatz von Wissen und Methoden aus den Humanwissenschaften beim Entwurf und der Bewertung von Computersystemen gefördert wird.

Quellen und weitere Informationen:


Endausscheid der Landesolympiade Informatik Mecklenburg-Vorpommern fand online statt (29.01. – 30.01.2021)

Nach drei Vorbereitungs-Camps – oder genauer „Vorbereitungskonferenzen“ – Ende des letzten Jahres mussten die Teilnehmenden beim Finale knifflige Aufgaben lösen – dieses Mal besonders knifflig, da von zuhause aus und naturgemäß mit fast uneingeschränkten Möglichkeiten zur Recherche. Alle Veranstaltungen wurden vom BilSE-Institut aus Güstrow organisiert.

Die inhaltliche Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs lag wieder in den fachkundigen und bewährten Händen von Dr. rer. nat. Lutz Hellmig und Dr.-Ing. Thomas Mundt vom Institut für Informatik der Universität Rostock. Sie wurden dabei von Julian Oertel (Student im Bachelor Informatik im 5. Semester) und Glenn Skrzypczak (Student im Bachelor Informatik im 1. Semester und in den Vorjahren selbst Teilnehmender und mehrfacher Gewinner der Landesolympiade) als studentische Hilfskräfte unterstützt. Prof. Dr. rer. nat. habil. Karsten Wolf musste dieses Jahr pausieren, da seine Kinder an der Landesolympiade teilnahmen.

Die drei ersten Plätze gingen an Artemis Lena Fürstenau (ecolea Warnemünde), Nils Jakubzick (Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg) und Friederike Wolf (Werkstattschule Rostock).

Das Ziel der Veranstaltung beschreibt Dr. Lutz Hellmig so: „Wir wollen mit dieser Veranstaltungsreihe das Studienfach Informatik und damit eng verbundene Studiengänge an den Gymnasien des Landes bekannter machen. Dazu gehört neben dem Wettbewerb auch der IT-Abend, bei dem wir uns als Informatik-Institut der Universität vorstellen und zum Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern in gemütlicher Runde bereitstehen. Den IT-Abend werden wir demnächst nachholen“.

Die Landesolympiade Informatik Mecklenburg-Vorpommern findet seit dem Jahr 2008 jährlich statt und wird vom BilSE-Institut MV organisiert. Professoren und Mitarbeitende des Instituts für Informatik der Universität Rostock begleiten die Landesolympiade fachlich und sind zusammen mit Vertretern der Hochschule Wismar für die inhaltliche Gestaltung der Vorbereitungscamps und des Endausscheids verantwortlich. Dazu gehört sowohl das Vorbereiten der Aufgabenstellungen, als auch die fachliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler bei den Vorbereitungscamps und beim Finale.

Quellen und weitere Informationen:


Ocean Technology Campus Rostock wird als Zukunftscluster ausgezeichnet (03.02.2021)

Unter der Koordination der Universität Rostock konnte das Konsortium aus Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Forschungsverbund MV und Rostock Business sowie 13 weiteren regionalen Unternehmen und Start-ups die Jury mit der Qualität seines innovativen Ansatzes überzeugen. „Wir freuen uns sehr über diesen schönen Erfolg, den unser starkes Netzwerk im engen Miteinander von Forschung und Industrie heute mit dieser Auszeichnung feiern kann“, sagt Professor Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock. „Es zahlt sich wieder aus, dass wir bereits vor zehn Jahren mit der Gründung der Interdisziplinären Fakultät die Disziplinen-übergreifende Arbeit gefördert haben. Der Zukunftscluster bietet uns nun die herausragende Chance zu einem führenden Standort in der Unterwassertechnologie zu wachsen“, unterstreicht Professor Udo Kragl, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Universität Rostock.

„Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik ist im Zukunftscluster OTC an einem Flagship-Projekt und drei Fokus-Projekten mit den Instituten für Elektrische Energietechnik, Automatisierungstechnik und Visual and Analytic Computing beteiligt“, freut sich Professor Uwe Freiherr von Lukas, einer der Ideengeber des OTC, Professor für Maritime Graphics am Institut für Visual and Analytic Computing und Standortleiter des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Rostock, über diese Auszeichnung.

Technologie-Entwicklungen für die nachhaltige Nutzung der Meere werden im OTC-Zukunftscluster in den Aufbau eines innovativ arbeitenden Clusters aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft integriert. Der im Rostocker Fischereihafen verortete Ocean Technology Campus  bietet dafür die ganz reale Plattform zur Vernetzung. In seinen Innovationsfeldern Subsea Mobility & Autonomy, Digital Mission, Ocean Lense, Sustainable Ocean Use und Ocean Open Innovation wird der Cluster in den nächsten drei Jahren an konkreten Forschungs- und Entwicklungs-Projekten arbeiten. Einige decken die gesamte Wertschöpfungskette bis in die Produktentwicklung ab. Dies gelingt durch begleitende innovationsfördernde Projekte, die die Dynamik und Entwicklung aus den Forschungsinstitutionen auf die Unternehmen der Meerestechnik ausdehnen. Es wird somit ein einzigartiges Forschungs-, Wirtschafts- und Ausbildungscluster auf dem Gebiet der Unterwasser-Technik entstehen, das kreative Potenziale bündelt und innovationsfördernde Strukturen schafft. Das OTC soll so in den nächsten Jahren zu einem international anerkannten Zentrum innovativer maritimer Technologien und Anwendungen werden und deutlich machen, dass Ökologie und Ökonomie nicht im Widerspruch zueinanderstehen müssen.

Quellen und weitere Informationen:


Einschreibung und Umschreibung in die Master-Studiengänge digitalisiert (01.02.2021)

Auch Bearbeitung der Einschreibungen erfolgt nun ebenfalls elektronisch. So können Transporte von Papier-Akten künftig entfallen.

Die Bewerbung in die Master-Studiengänge für internationale Studierende erfolgt weiterhin online über den externen Dienstleister uni-assist. Internationale Studierende müssen sich immer bewerben.

Weitere Informationen:


Studienberatung per Videokonferenz und Telefon für Studieninteressierte (01.02.2021)

Die Zeiten und die Zugangsinformationen finden Sie auf der Webseite Hochschul-Informations-Plattform der IEF für Studieninteressierte.

Wegen der Corona-Pandemie erfolgt die Arbeit des Studienbüros und Prüfungsamtes weiterhin kontaktlos, d.h. es sind keine Besuche direkt in den Büroräumen möglich.

Das Studienbüro und Prüfungsamt ist für die an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik immatrikulierten Studierenden sowie die Lehrenden die Anlaufstelle für Fragen der Studienorganisation.

Weitere Informationen:


Bewerbungen für den Nachwuchswissenschaftlerwettbewerb Rostock’s Eleven (bis 29.01.2021)

Der beste Vortrag wird mit einem Preisgeld in Höhe von 365 Euro prämiert. Schriftliche Kurzbewerbungen senden Sie bitte mit Steckbrief (Name, Titel des Vortrags, 600 Zeichen Kurzfassung) bis zum 29. Januar 2021 an Dr. Kristin Nölting (kristin.noeltinguni-rostockde).

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Verein [Rostock denkt 365°]. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungseinrichtungen der Region Rostock treten dabei an, um ihre Forschungsarbeiten vor einer fachkundigen Jury aus Journalisten vorzutragen. Die teilnehmenden Forschungseinrichtungen sind: Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock, Thünen-Institut für Ostseefischerei Rostock, Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Leibniz-Institut für Katalyse Rostock, Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock, Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock, Universität Rostock, Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Quellen und weitere Informationen:


Beste Bachelor- und Master-Arbeiten der Informatik im Studienjahr 2019/2020 ausgezeichnet (28.01.2021)

An der Verleihung nahmen über eine Videokonferenz 21 Personen teil, darunter die Direktoren der Informatik-Institute sowie der Vorstand des INFO.RO-Vereins. Wie auch schon in den Vorjahren gab es die Kategorie der besten Bachelorabeit sowie der besten Masterarbeit. Vorschlagsberechtigt waren die Betreuer und Gutachter der Bachelor- und Masterarbeiten, wobei auch Eigenbewerbungen von Studierenden möglich waren. Nach Eingang der Vorschläge wurde eine Jury bestehend aus Prof. Fellmann, Dr. Tominski und Dr. Rosenke berufen, die die eingereichten Arbeiten verglichen hat und schließlich dem Vorstand des Vereins einen Vorschlag zur Entscheidung unterbreitet hat. Der Preis für die beste Bachelorarbeit musste dabei in diesem Jahr gleich auf zwei Preisträger aufgeteilt werden, da gleich zwei der eingereichten Arbeiten sich durch eine hervorragende, weit über die Anforderungen hinausgehende wissenschaftliche Bearbeitung eines anspruchsvollen Themas auszeichnen.

Der Preis für die beste Bachelorarbeit ging an B.Sc. Anna-Lena Neufeld für ihre Arbeit zum Thema „Analyse von Fahrsituationen auf Basis von Orts- und Sensordaten“. Die Arbeit ist im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen dem Lehrstuhl MMIS und der IAV GmbH entstanden. Die Arbeit wurde von Dr. Sebastian Bader betreut und von Prof. Dr. Thomas Kirste sowie Nils Schlenther begutachtet.

Ebenso mit dem Preis für die beste Bachelorarbeit ausgezeichnet wurde B.Sc. Nic Scharlau für seine Arbeit zum Thema „Provenance und Privacy“. Die Arbeit ist im Rahmen des Projektes ProSA (Provenance Management durch Schema-Abbildungen und Annotationen) entstanden. Die Arbeit wurde von Tanja Auge betreut und von Prof. Dr. Andreas Heuer sowie Dr. Holger Meyer begutachtet.

Der Preis für die beste Masterarbeit ging an M.Sc. Maximilian Jung für seine Arbeit zum Thema „Design of a network simulator to test the security of field buses“. Die Arbeit wurde von Dr. Thomas Mundt sowie Prof. Dr. Clemens Cap betreut und begutachtet.

Die Laudatios der ausgezeichneten Arbeiten finden Sie gesondert in den Meldungen zu den einzelnen Preisen.

Der INFO.RO gratuliert allen Preistragenden sehr herzlich zu ihrer wohlverdienten Auszeichnung und wünscht ihnen für die weitere Zukunft alles Gute.

Am Ende der Online-Preisverleihung wurde ein Bild von allen Teilnehmenden gemacht. Die Preisträger wurden gebeten, ihre Urkunden hochzuhalten.

Der Preis für die beste Diplom- bzw. Masterarbeit wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben und ist mit 200 Euro dotiert. Seit dem Jahr 2012 wird ebenfalls jährlich der Preis für die beste Bachelor-Arbeit vergeben, der mit 100 Euro dotiert ist.

Quellen und weitere Informationen:


INFO.RO Förderpreis für die Beste Bachelorarbeit (I) im Studienjahr 2019/2020 (28.01.2021)

Die Arbeit von Anna-Lena Neufeld ist im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojektes zwischen dem Lehrstuhl MMIS von Prof. Thomas Kirste und der IAV GmbH entstanden. Sie befasst sich damit, wie auf der Basis von Sensordaten, die im Auto erhoben werden, die aktuelle Situation automatisch erkannt werden kann. Frau Neufeld konzentriert sich dabei auf die Erkennung der Fahrsituation im Kreuzungsbereich. In der Arbeit wird nicht nur der in der Literatur dokumentierte Stand der Technik systematisch und umfassend analysiert. Nach Einführung notwendiger Begriffe und der Diskussion der Datengrundlage werden vielmehr auch selbstentwickelte und angepasste Modelle zur Vorhersage des Fahrverhaltens von Pkw-Fahrern ausführlich vorgestellt. Die Arbeit vereint eine herausragende Aufarbeitung und Diskussion des aktuellen Standes der Wissenschaft mit einer umfassenden Analyse unterschiedlicher Modelle zur Klassifikation des Fahrverhaltens im Kreuzungsbereich. Alle Modelle wurden sorgfältig evaluiert und die Ergebnisse kritisch diskutiert.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein der Direktoren der Informatik-Institute überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis ist mit 100 Euro dotiert.


INFO.RO Förderpreis für die Beste Bachelorarbeit (II) im Studienjahr 2019/2020 (28.01.2021)

Die Arbeit von Nic Scharlau ist im Rahmen des Projektes ProSA (Provenance Management durch Schema-Abbildungen und Annotationen) entstanden, das sich mit Forschungsdatenmanagement beschäftigt und insbesondere Fragen nach Reproduzierbarkeit und Rekonstruierbarkeit von Forschungsergebnissen untersucht. Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Untersuchung von Datenschutzaspekten hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit Data Provenance. Neben einer umfangreichen Aufarbeitung der Grundlagen werden hierzu auch eigene Analysen durchgeführt und Vorschläge erarbeitet. Ergänzend werden Experteninterviews verwendet, um den Umgang mit Forschungsdaten sowie die Definitionen von Privacy und Provenance in der Praxis zu untersuchen. Die Arbeit vereint somit eine umfangreiche Aufarbeitung der relevanten Grundlagen, eine tiefgehende theoretische Analyse und schließlich auch eine empirische Untersuchung des Gegenstandsbereichs. Sie weist damit eine für Bachelorarbeiten außergewöhnliche inhaltliche Tiefe und zugleich methodische Vielfalt der Bearbeitung auf.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein der Direktoren der Informatik-Institute überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis ist mit 100 Euro dotiert.


INFO.RO Förderpreis für die Beste Masterarbeit im Studienjahr 2019/2020 (28.01.2021)

Die Masterarbeit von Maximilian Jung widmet sich Fragestellungen im Bereich der Sicherheit von Feldbussen. Diese sind insbesondere relevant, da Feldbusprotokolle mit unzureichenden Sicherheitsmechanismen beispielsweise in Gebäudeautomatisierungssystemen ein hohes Risiko für externe und interne Gefahren darstellen. Viele Sicherheitskonzepte wurden bereits in Form von Protokollerweiterungen und spezifisch für Anwendungsdomänen eingeführt. Herr Jung geht in diesem Kontext zunächst auf den Stand der Technik ein und setzt sich mit bestehenden Simulatoren auseinander. In der Arbeit wird schließlich eine abstrakte Simulationsumgebung entwickelt, die es erlaubt, Angriffe und Abwehrmechanismen mittels einer abstrakten Beschreibung darzustellen, die dann auf verschiedenen Feldbussen simuliert werden können. Durch die Evaluation, ob Angriffskategorien und Abwehrmechanismen durch das abstrakte Modell dargestellt werden können, wird schließlich gezeigt, dass es zur Beschreibung einer Vielzahl von Angriffen und Sicherheitskonzepten verwendet werden kann.

Der Preis wurde in einer Videokonferenz vom Vorstand des Vereins Informatik-Forum Rostock e.V. – INFO.RO von Prof. Dr. rer. nat. habil. Adelinde Uhrmacher (Vorsitzende), Prof. Dr. rer. pol. Michael Fellmann (stv. Vorsitzender) und Dr.-Ing. Bernd Karstens (Schatzmeister) im Beisein der Direktoren der Informatik-Institute überreicht.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis ist mit 200 Euro dotiert.


Online-Gremienwahl der Universität und der Fakultäten (bis 20.01.2021)

Gewählt werden für die Amtsperiode 1. April 2021 – 31. März 2023 (studentische Mitglieder: 1. April 2021 – 31. März 2022) die Mitglieder für das Konzil, den Akademischen Senat und die Fakultätsräte sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Studierendenschaft im StuRa.

Den Zugang zum Wahlportal sowie weitere Informationen zur Gremien- und StuRa-Wahl 2020/2021 finden Sie auf der Webseite des Wahlamtes.

Quellen und weitere Informationen:


Thementag Digital Wellbeing? – Reflexionen zur Ergonomie des Digitalen (15.01.2021)

Die Online-Zugangsdaten finden Sie am Veranstaltungstag auf der Webseite der Veranstaltung.

In den letzten Monaten haben wir digitale Werkzeuge und Medien so intensiv wie nie zuvor genutzt. Hierdurch sind neue Praktiken und Verhaltensweisen entstanden. Was davon schätzen wir mittlerweile und wollen es mitnehmen in die Zeit nach der Pandemie? Worin haben sich (bisher jedenfalls) noch ungelöste Probleme gezeigt? Welche Aspekte der Arbeit und des Lebens wollen wir gar nicht digitalisieren?

Im Rahmen der IuK-Veranstaltung „Digital Wellbeing“ soll ein Dialog zu den jüngsten Erfahrungen und vielleicht auch Überraschungen in Bezug auf die „Ergonomie des Digitalen“ geführt werden. Wir wollen konkret der Frage nachgehen, wo und wie sich Digitalisierung in Bezug auf die Arbeitsergebnisse, die (sozialen) Prozesse und auch die hierfür erforderlichen Anstrengungen als förderlich erwiesen hat. Dies soll anhand der persönlichen Erfahrungen der letzten Wochen und Monate thematisiert werden. Dabei soll auch das Thema etwaiger Qualitätsverluste oder Mehrbelastungen nicht ausgespart werden. Besonders interessant sind persönliche Erfahrungen und Beispiele, die unerwartet eingetretene Verbesserungen oder Widrigkeiten aufzeigen.

Der am 8. November 1999 auf Initiative von Prof. Dr. rer. nat. habil. Clemens Cap (Institut für Informatik) gegründete IuK-Verbund ist eine Zentrale Wissenschaftliche und fakultätsübergreifende Einrichtung der Universität Rostock und organisiert regelmäßig Workshops, Thementage, Interdisziplinäre Ringvorlesungen sowie Internationale Sommerschulen. Mitglieder sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultäten der Universität Rostock und von zentralen universitären Einrichtungen, die sich mit Fragen der Entwicklung und Anwendung sowie den Folgen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigen. Darüber hinaus bietet der IuK-Verbund auch Mitgliedern von An-Instituten der Universität Rostock und ihr nahestehenden Einrichtungen die Möglichkeit der aktiven Mitarbeit.

Weitere Informationen und Programm:


Prüfungspläne wegen Corona kurzfristig geändert – Weitere Änderungen sind möglich (15.01.2021)

Die ursprünglich in der HanseMesse Rostock geplanten Prüfungen mussten aufgrund der dortigen Einrichtung des Impfzentrums in die Stadthalle Rostock verlegt werden. Durch die kürzlich beschlossenen Verschärfungen der Corona-Bestimmungen, die aktuell nur noch 50 Personen gleichzeitig in einem Raum gestatten, mußten die Prüfungen dann aus der 400 Personen fassenden Stadthalle in kleinere Räumlichkeiten der Universität verlegt werden, was eine komplette Neuplanung der Räume und Prüfungstermine erforderlich machte. Den aktuellen Stand finden Sie auf den Webseiten des IEF Studienbüros- und Prüfungsamtes. Aufgrund der hochdynamischen Lage sind weitere Einschränkungen in den Bestimmungen und damit weitere Änderungen in der Prüfungsplanung wahrscheinlich.

Weitere Informationen


9. IT Career Night digital (13.01.2021)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Die Links finden Sie am Veranstaltungstag auf der Veranstaltungshomepage.

Die Universität Rostock, im Zusammenspiel von Careers Service, Institut für Informatik und Fachschaftsrat Informatik, lädt gemeinsam mit Rostock Business und der Unterstützung der T-Systems Multimedia Solutions GmbH zur jährlichen IT-Career Night ein, die 2021 zum ersten Mal digital stattfindet.

14 Unternehmenspräsentationen und konstruktiver Austausch in digitalen Räumen machen die IT-Career Night zu einem wichtigen Baustein in der Berufs- und Branchenorientierung. „Wir sind sehr gespannt auf die 9. IT Career Night und freuen uns auf den Austausch. Die IT-Branche in Mecklenburg-Vorpommern hat zahlreiche interessante Jobs und wegweisende Innovationen zu bieten. Wir bringen alle Beteiligten zusammen“ unterstreicht Anja Klütsch vom Careers Service der Universität.

Eine Expertenrunde startet digital mit dem Thema: Bewerben in digitalen Räumen, vierzehn Arbeitgeber der Branche stellen sich danach in Form von 2 Minuten-Pitches vor und geben anschließend in digitalen Räumen ihr Know-how aus der Praxis an die Studierenden weiter. Mit dabei sind: adesso SE, DATAGROUP Inshore Services GmbH, DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH, FERCHAU, hepster (MOINsure GmbH), Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, LPBK MV (Landespolizei), QUIBIQ Rostock GmbH, Release 42, RST Rostock System-Technik GmbH, SIV AG, Skendata GmbH, vyble AG und der langjährige Mitorganisator der Veranstaltung T-Systems Multimedia Solutions GmbH.

Neu ist im diesem Jahr der Experten-Talk mit Brancheninsidern über das aktuelle Thema: „Auf einmal ist alles online ... Erfahrungen, Tipps und Tricks für das Bewerben in digitalen Räumen.“ Hier diskutieren Personalverantwortliche von der T-Systems Multimedia Solutions GmbH und dem Datenverarbeitungszentrum der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern mit einem Informatikstudenten, der eigene Erfahrungen als Bewerber teilt.

Wir holen mit dieser Veranstaltung die IT Career Night 2020 nach – und zwar gleich doppelt: Neben der IT Career Night digital am 13. Januar 2021 ist es geplant, die im Zeitraum 16.11. bis 18.11.2020 ausgefallene 9. IT Career Night 2020 vom 3. bis zum 5. Mai 2021 mit dem kompletten Programm und allen beteiligten Akteuren in Präsenz zu wiederholen.

Die IT Career Night wird seit dem Jahr 2012 jährlich im November vom Careers Service der Universität Rostock, Rostock Business, Unternehmens-Partnern, dem Institut für Informatik und dem Fachschaftsrat Informatik organisiert.

Der Careers Service als offizielle Beratungs- und Dienstleistungsstelle der Universität Rostock unterstützt  Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen bei der erfolgreichen Absolvierung Ihres Studiums und der Planung zum Berufseinstieg. Gleichzeitig ist der Careers Service die Kontaktadresse für Unternehmen, die an der Universität Rostock rekrutieren möchten.

Rostock Business ist Initiator und Moderator von regionalen, nationalen und internationalen Netzwerken. Aufgabe von Rostock Business ist zudem die Erarbeitung, Koordination und Realisation des Standortmarketings.

Quellen und weitere Informationen:


Geänderte Rahmenprüfungsordnungen und Anwendung der Regelungen zur Ausnahmesituation (06.01.2021)

Dies betrifft u.a. Art, Umfang, Termine und Fristen von Prüfungen, Abschlussarbeiten und Lehrveranstaltungen, die in Fällen höherer Gewalt abweichend von den in den RPO’s und den Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen (SPSO) getroffene Festlegungen angeboten und abgehalten werden können.

Quellen und weitere Informationen: