Master Informationstechnik/Technische Informatik (ITTI)

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des Master-Studiengangs
Informationstechnik/Technische Informatik.

Dieser Studiengang wurde zum Wintersemester 2013/2014 neu gestaltet. Die Informationen zum aktuellen Studiengang finden Sie auf dieser Seite.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung für diesen Studiengang.

  

  

Informationen für Studierende mit Immatrikulation bis SS 2013

Studierende dieses Studiengangs, die bis einschließlich SS 2013 immatrikuliert wurden, finden nachfolgend Informationen zu diesem Studiengang nach älteren Studien- und Prüfungsordnungen:

  

  

1. Warum ITTI studieren?

Anwendungen und die großen Wachstumszahlen machen es deutlich: Informations- und Kommunikationstechnik, ihre Anwendungen und ihre technologische Basis sind eine spannende Disziplin an der Schnittstelle zwischen Informatik und Elektrotechnik mit engen Verbindungen in beide Bereiche, von Diensten und Datenbanken über Rechnerarchitektur und Rechnernetze bis hin zur Elektronik eingebetteter Systeme.

Genau diesen Herausforderungen widmet sich der Studiengang Informationstechnik und Technische Informatik. Seit 1998 werden an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock Studierende für diese Aufgaben vorbereitet. Mittlerweile wurden die Studiengänge der Fakultät überarbeitet und auf das Bachelor-Master-System umgestellt.

Informations- und Kommunikationstechnik - kurz IuK - verbindet Computer aber auch beliebige andere elektronische Kleingeräte miteinander. Das Internet ist mit rund 500 Millionen direkt verbundenen Rechnern das wohl größte Netzwerk. Mit über 1 Milliarde Teilnehmern und einer Durchdringung von über 70% der Bevölkerung (in den USA) zählt es auch zu den wichtigsten Diensten zur Beschaffung und Auslieferung von Informationen. Die mobile Netzanbindung über Handy und PDA wird die Anzahl der Nutzer und auch die Bedeutung weiter erhöhen. Aber auch in anderen Anwendungsbereichen ist seit einigen Jahren ein deutlicher Trend zu einer stärkeren Vernetzung von Geräten erkennbar. So gewinnt die Vernetzung von Systemen und Systemkomponenten im industriellen Umfeld, im Bereich der Energieversorgung bis hin zu alltäglichen Gegenständen (Internet der Dinge) immer mehr an Bedeutung.

Ein Grund für diese Entwicklung ist die erleichterte Optimierung von Abläufen, wie beispielsweise die Fernwartung und -diagnose von Maschinen oder die Steuerung komplexer verteilter Systeme. Es eröffnen sich aber auch im privaten Umfeld neue Anwendungsmöglichkeiten. Ein Beispiel hierfür ist die Heimautomation, mit der Anwendungen wie die Fernsteuerung verschiedener Geräte (Heizung, Waschmaschine, Licht, Videorecorder usw.), ihre Ferndiagnose und -wartung oder die Fernabfrage von Messdaten (Zählerstände von Wasser und Strom) realisiert werden können (intelligentes Haus).

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum Master of Science (M.Sc.) auf dem Gebiet Informationstechnik/Technische Informatik. Anstelle des Mastergrades kann mit diesem Studium auch der Grad Diplom-Ingenieurin/Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) erlangt werden.

Der Masterstudiengang Informationstechnik/Technische Informatik ist forschungsorientiert und schließt konsekutiv an das Bachelorstudium Informationstechnik/Technische Informatik an.

Der Masterstudiengang Informationstechnik/Technische Informatik führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss und befähigt Sie zu einer anschließenden Promotion.

In diesem Studiengang werden Ihnen Kenntnisse und Kompetenzen an der Schnittstelle zwischen Elektrotechnik und Informatik für eine Berufstätigkeit in akademischen und industriellen Berufsfeldern vermittelt. Es werden - aufbauend auf den Bachelorstudiengang - sowohl die Software- als auch die Hardware-Entwicklung behandelt und hierbei insbesondere die theoretischen Aspekte vertieft. Dabei steht Ihnen ein weitreichendes Wahlangebot an Modulen zur Verfügung, so dass Sie Ihr Studium entsprechend Ihrer persönlichen Interessen gestalten können. Sie erlangen durch das Studium einerseits die Fähigkeit, auf der Grundlage mathematisch-naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse Probleme Ihres Faches zu erfassen und systematisch und zielgerichtet wissenschaftlich zu bearbeiten, sowie andererseits nach selbständiger Einarbeitung in spezielle Fragestellungen zur Entwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnik/Technischen Informatik beizutragen. Von Absolventinnen/Absolventen des Masterstudiengangs Informationstechnik/Technische Informatik wird gegenüber den Absolventinnen/den Absolventen des Bachelorstudiengangs ein deutlich höherer Grad an eigenständiger, wissenschaftlicher Arbeit gefordert, der sie in die Lage versetzt, an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung ihres Faches mitwirken zu können und entsprechende Entwicklungs- und Forschungsarbeiten in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen eigenständig durchführen sowie Führungsaufgaben übernehmen zu können.

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Das Master-Studium baut auf dem Bachelor-Studium auf und erfordert ein größeres Maß an selbstständigem Arbeiten. Dafür sind ein gutes Abstraktionsvermögen sowie Interesse an theoretischen Sachverhalten sowie deren Umsetzung in praktische Systeme von Vorteil. Ein Interesse an forschungsorientierten Fragen sollte ebenfalls vorhanden sein.

  

2.3 Besonderheiten

Ein Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs ist die fachliche Interdisziplinarität, da Inhalte aus den beiden Studiengängen Elektrotechnik und Informatik in das Studium einfließen. Damit werden insbesondere Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen Hardware und Software vermittelt. Durch die moderne Ausstattung der Labore enthält das Studium neben der theoretischen Ausbildung stets auch praktische Komponenten zur Umsetzung theoretischer Kenntnisse in die Praxis.

Durch die Integration von Seminaren, Gruppen- und Projektarbeiten werden darüber hinaus auch soziale Kompetenzen vermittelt.

Das fachliche Niveau und die wissenschaftliche Qualifikation des Master of Science entsprechen dem in Deutschland als auch international bekannten universitären Diplomingenieur. Durch die verschiedenen Wahlmöglichkeiten in den angebotenen Vertiefungsrichtungen werden sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die Relevanz des Studiums für die industrielle Praxis gewährleistet.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Studierende, die wegen einer von ihnen ausgeübten Berufstätigkeit oder wegen familiärer Verpflichtungen in der Erziehung, Betreuung und Pflege nur etwa die Hälfte der für das Studium vorgesehenen Arbeitszeit aufwenden können, haben die Möglichkeit, zweimal für jeweils zwei Semester die Studienform Individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Von den jeweils zwei Semestern wird dann nur jeweils ein Semester auf die Regelstudienzeit angerechnet.

  

2.4 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Mit einem universitären Master-Abschluss in Informationstechnik/Technische Informatik sind Sie für leitende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten in folgenden Berufsfeldern besonders gut qualifiziert:

  • Arbeit in Forschungslaboratorien
  • Entwicklungs- und Vertriebsingenieur im industriellen Umfeld und in mittelständischen Firmen
  • Projektmanagement
  • Arbeit bei Verbänden, Nicht-Regierungs-Organisationen sowie in der Verwaltung

  

2.5 Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten (Promotion)

Sehr guten Absolventen des Master-Studiengangs, die sich weiter intensiv im wissenschaftlichen Umfeld betätigen wollen, eröffnet sich mit dem Master-Abschluss die Möglichkeit der Promotion. 

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Informationstechnik/Technische Informatik (Master of Science)

3.1.1 Studienablauf bei Studienbeginn im Sommersemester

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3.1.2 Studienablauf bei Studienbeginn im Wintersemester

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3.2 Wahlpflichtmodule und Wahlmodule

Der Masterstudiengang Informationstechnik/Technische Informatik gliedert sich in Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule. Im Pflichtbereich sind die drei Module Eingebettete Multi-Prozessorsysteme, Projekt M.Sc. ITTI und das Modul der Abschlussprüfung im Umfang von insgesamt 42 Leistungspunkten zu studieren. In den Wahlpflichtbereichen Spezialisierung Informatik, Überblick Informatik, Ergänzung Informatik (Link zum Institut für Informatik) und Elektrotechnik sind Module im Umfang von 42 Leistungspunkten aus vorgegebenen Modulkatalogen zu wählen. Im Wahlbereich ist ein Modul nichttechnisches Fach im Umfang von 6 Leistungspunkten zu studieren, das aus dem nichttechnischen Modulangebot der Fakultät oder dem Angebot anderer Fakultäten gewählt werden kann. Bei den Pflichtmodulen entfallen 30 Leistungspunkte auf die Abschlussprüfung. Für das Bestehen der Masterprüfung sind insgesamt mindestens 90 Leistungspunkte zu erwerben.

In den Wahlpflichtbereichen Spezialisierung Informatik und Überblick Informatik besteht jeweils die Wahl zwischen Modulen, die je einem der folgenden drei zentralen Themenbereiche zugeordnet sind:

  • Modelle und Algorithmen (MA),
  • Informationssysteme (IS),
  • Smart Computing (SC).

Für den Wahlpflichtbereich Ergänzung Informatik stehen darüber hinaus Module für zwei angrenzende Themenbereiche

  • Wirtschaftsinformatik (WIN),
  • Visual Computing (VC)

zur Wahl. Für das Erreichen der Kompetenzziele, insbesondere eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen breitem Basiswissen und einer hinreichend tiefen Spezialisierung in einem der drei zentralen Themengebiete, gelten folgende Beschränkungen für die Wahl von Modulen in den Wahlpflichtbereichen:

  1. Im Wahlpflichtbereichen Überblick Informatik ist ein von dem im Wahlpflichtbereich Spezialisierung gewählten Themenbereich abweichender zentraler Themenbereich zu wählen;
  2. Im Wahlpflichtbereich Ergänzung Informatik, falls gewählt, ist ein zentraler Themenbereich zu wählen, der von dem im Wahlpflichtbereich Spezialisierung gewählten Themenbereich abweicht, oder einer der zwei angrenzenden Themenbereiche (WIN oder VC).

Über die Anerkennung des nichttechnischen Moduls oder anderer Module aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock oder Module anderer Hochschulen gemäß Â§ 19 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) als gleichwertige Leistung entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall.

Bitte beachten Sie bei den nachfolgend dargestellten Lehrangeboten, dass diese i.d.R. nur einmal im Studienjahr - d.h. im Wintersemester oder im Sommersemester - angeboten werden. Informationen hierzu erhalten Sie in der SPSO bzw. im Studienbüro. Nachfolgend wird die Aufteilung lt. SPSO dargestellt (SS = Sommersemenster, WS = Wintersemester).

  

3.2.1 Wahlpflichtbereich Elektrotechnik

In diesem Wahlpflichtbereich Elektrotechnik sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von mindestens 18 Leistungspunkten auszuwählen.

Sommersemester

  • Advanced VLSI Design
  • Verteilte eingebettete Systeme
  • Nature-Inspired Computing
  • Projektseminar Eingebettete Systeme
  • Aktuelle Themen der Nachrichtentechnik
  • Digitale Datenübertragung
  • Radio Navigation and Radar
  • Projektseminar Funkkommunikation
  • Project Seminar Virtual Acoustics
  • Moderne Methoden der Regelungstechnik
  • Prozessautomation und Robotik
  • Grundlagen der Automatisierung
  • Interface-Elektronik und Schaltkreisentwurf
  • Programmierbare integrierte Schaltungen
  • Theoretische Elektrotechnik 2
  • Modellbasierte Automation

  

Wintersemenster

  • Selected Topics in VLSI Design
  • Selected Topics in Embedded Systems Design
  • Projektseminar Eingebettete Systeme
  • C++ / GUI
  • Echtzeitsysteme
  • Selected Topics in Audio Signal Processing
  • Digitale Signalverarbeitung
  • Bild-/Videoverarbeitung und Codierung
  • Kanalcodierung
  • Mobilkommunikation
  • Ausgewählte Anwendungen der Regelungstechnik
  • Life Science Systems and Technologies
  • Intelligente Prozessinformationsverarbeitung
  • Grundlagen der Life Sciences
  • Interface-Elektronik und Schaltkreisentwurf
  • Programmierbare integrierte Schaltungen
  • Theoretische Elektrotechnik 1
  • Grundlagen der Regelungstechnik
  • Fehlerdiagnose und Fehlertoleranz in technischen Systemen
  • Grundlagen der Leistungselektronik

  

3.2.2 Wahlpflichtbereich Informatik

In den Wahlpflichtkatalogen Informatik sind unter Beachtung der Semesterlage jeweils ein Modul auszuwählen, wobei die Wahl eines Moduls aus der Ergänzung Informatik nur dann erfolgen muss, wenn hier nicht schon ein Modul aus dem Bereich Elektrotechnik gewählt wurde.

  

Wahlpflichtkatakog Spezialisierung Informatik

  • Spezialisierung im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)

  

Wahlpflichtkatakog Überblick Informatik

  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)

  

Wahlpflichtkatakog Ergänzung Informatik

  • Ergänzende Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Visual Computing (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Wirtschaftsinformatik (SS, WS)

  

Die Zuordnung der Informatik-Lehrveranstaltungen zu den Modulen und welche Lehrveranstaltungen in welchem Semester angeboten werden, finden Sie auf den Webseiten des Instituts für Informatik unter Lehrveranstaltungen.

  

3.2.3 Wahlbereich nichttechnisches Fach

Im Wahlbereich nichttechnisches Fach sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von 6 LP aus dem Gesamtangebot der Universität Rostock, außer der technischen Fächer, zu wählen.

  

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf ihrem Master-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum und dem Studium generale zahlreiche interessante Möglichkeiten.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Er beinhaltet: die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten, den Beginn des nächsten Semesters.

Auf der Grundlage des Prüfungs- und Studienplanes erarbeitet das Studienbüro in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen für jede Matrikel und für jedes Semester einen Semesterstudienplan. Er beinhaltet Angaben zu den Lehrfächern, zu den Lehrkräften, zum Stundenumfang aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Formen der Lehrveranstaltungen und zur zeitlichen Einordnung der Lehrveranstaltungen.

  

3.3.2 Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten.

Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Masterstudiengang Informationstechnik/Technische Informatik zum Einsatz:

  • Konsultation (zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten): Konsultationen sind individuelle Beratungsgespräche zwischen Studierenden und Lehrenden. Die Studierenden fertigen längerfristig wissenschaftliche Studien- bzw. Studienabschlussarbeiten an. Der Lehrende unterrichtet sich in bestimmten Zeitabständen über den Stand der Arbeiten und gibt Anregungen.
  • Praktikumsveranstaltung: Eine Praktikumsveranstaltung ist ein Praktikum an der Universität, das im Unterschied zu außeruniversitären Praktika als eine betreute Lehrveranstaltung durchgeführt wird. Es handelt sich um eine Übung zur Anwendung erworbener theoretischer Kenntnisse auf spezielle praktische Fragestellungen, zur Einübung wissenschaftlicher Methoden und Arbeitstechniken durch praktische Anwendung und zu Vertiefung der Modulinhalte und zur Schulung der eigenen Arbeitsorganisation.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Tutorium: Ein Tutorium ist eine Lehrveranstaltung, die durch wissenschaftliche oder studentische Hilfskräfte zur Ergänzung einer Lehrveranstaltung gemäß einer Studienordnung durchgeführt wird. Die Verantwortung für die fachliche und didaktische Betreuung liegt bei der Einrichtung beziehungsweise dem wissenschaftlichen oder künstlerischen Personal, dem die Hilfskraft zugeordnet ist.
  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag des Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Projektveranstaltung: In der Projektveranstaltung bearbeiten Studierende in Einzel- oder Gruppenarbeit unter Betreuung eines Dozenten ein Projektthema.

Zum Erreichen der Studienziele ist neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium erforderlich.

  

3.4 Prüfungen

IDie Zusammenstellung der zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art, die Dauer und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus dem Prüfungs- und Studienplan und den Modulbeschreibungen (siehe SPSO). Die Abschlussprüfung (Abschlussarbeit und Kolloquium) gemäß Â§ 13 ist Bestandteil der Masterprüfung.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen kommen zum Einsatz:

- mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigenständigen Arbeit des Studierenden gestellt.
  • Mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

- schriftliche Prüfungsleistungen

  • Bericht/Dokumentation: Ein Bericht (auch Dokumentation) ist eine sachliche Darstellung eines Geschehens oder die strukturierte Darstellung von Sachverhalten. Ein Bericht kann in Form eines Portfolios erfolgen. Ein Portfolio ist eine geordnete Sammlung von schriftlichen Dokumenten beziehungsweise eigenen Werken. Beispiele für Berichte sind: Praktikumsdokumentationen, Hospitationsprotokolle, Rechercheberichte, journalistische Artikel und Literaturberichte.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten.

- praktische Prüfungsleistungen

  • Projektarbeit: Die Projektarbeit ist eine offene Prüfungsform mit einem hohen Grad an Freiheit. Eine Projektarbeit soll einzeln oder durch mehrere Studierende innerhalb eines Semesters bewältigt werden. Prüfungsgrundlage ist dabei sowohl das Ergebnis der Projektarbeit als auch deren Dokumentation und der Prozess der Gruppenarbeit selbst. Die Ergebnisse der Arbeit können beispielsweise in einem Portfolio dargestellt werden.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können sein: erfolgreiches Absolvieren von Seminaraufgaben, erfolgreiche Teilnahme an Praktikumsversuchen, erfolgreiche Durchführung und Verteidigung von Projekten sowie Projektberichte oder Hausarbeiten. Die konkreten Prüfungsvorleistungen sind der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan aus der SPSO zu entnehmen.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Es können bis zu drei Studierende gleichzeitig geprüft werden. Die Dauer der Prüfung der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Schriftliche Arbeiten mit Ausnahme von Klausuren können auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum eines Semesters beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit und endet mit dem Semesterende. Abweichend können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Referaten/Präsentationen, Berichten und Projektarbeiten vorlesungsbegleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden. Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

  

4. Zulassung zum Studiengang

Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie in der Kurzübersicht.

  

5. Broschüren / Ordnungen (Downloads)

5.1 Broschüren

  

5.2 Ordnungen

Die Studiengangsdokumente finden Sie im Bereich Ordnungen:

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Prof. Dr. Tobias Weber
Richard-Wagner-Straße 31, 18119 Rostock-Warnemünde
Telefon: (0381) 498 7310
E-Mail: tobias.weber(at)uni-rostock.de

Studienbüro
Marion Schaper
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Seminargebäude, Raum 016
Telefon: (0381) 498 7004
E-Mail: studienbüro.ief(at)uni-rostock.de

Prüfungsausschuss
Prof. Dr. Tobias Weber (Vorsitzender) 
Richard-Wagner-Straße 31, 18119 Rostock-Warnemünde
Telefon: (0381) 498 7310 
E-Mail: tobias.weber(at)uni-rostock.de

Fachschaftsrat
Fachschaftsrat Elektrotechnik & Fachschaftsrat Informatik
E-Mail: fachschaft.e-technik(at)uni-rostock.de & fachschaft.informatik(at)uni-rostock.de

  

6.2 Allgemeine (studiengangsunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1253 oder 1252
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Studentensekretariat
(Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung)
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Akademisches Auslandsamt
(Beratung und Betreuung ausländischer Studierender)
Petra Schmidtke
Kröpeliner Str. 29, 18055 Rostock, Raum 304
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Telefon: +49 381 - 498 1211
Fax: +49 381 - 498 1210