ABGESAGT: Öffentlicher Vortrag „Zellphysiologie und Geweberegeneration – Plasmaphysik in der Medizin“ (13.03.2020)

ABGESAGT: Der SFB ELAINE plant, die Vortragsreihe im Herbst 2020 fortzuführen und die abgesagten und ausgefallenen Vorträge nachzuholen. Hier der Text des ursprünglich geplanten Vortrags:

Am 13. März 2020 hält Prof. Dr. Barbara Nebe (Zentrum für Medizinische Forschung, Zellbiologie, Universität Rostock) einen Vortrag zum Thema „Zellphysiologie und Geweberegeneration – Plasmaphysik in der Medizin“ im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Frauen in Naturwissenschaften und (Bio-)Ingenieurwissenschaften“ um 14:00 Uhr im Hörsaal Ex 04 im Experimentalgebäude Elektrotechnik in der Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock.

Die Vorträge richten sich gleichermaßen an Schülerinnen und Schüler, an MINT-Interessierte sowie an Studierende und Forschende. Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Im Anschluss an die Vorträge gibt es bei einem Get-together die Möglichkeit für Fragen und individuelle Gespräche.

Dr. habil. J. Barbara Nebe ist apl. Professorin für Zellbiologie und Leiterin des Arbeitsbereiches Zellbiologie an der Universitätsmedizin Rostock. Physikalisches Plasma ist ein ionisiertes Gas, das freie Ladungsträger (Elektronen, Ionen), aktive Radikale und angeregte Moleküle enthält. Nicht-thermische Plasmen sind für den Einsatz am Gewebe und den Zellen für die Anwendung in der Human- aber auch Veterinärmedizin von besonderem Interesse. Die Anwendung von physikalischem Plasma zur Optimierung chemischer Eigenschaften von Implantatoberflächen gilt als weiterer erfolgversprechender Ansatz, da Biomaterialien der neuen Generation nicht mehr nur biokompatibel sein müssen, sondern eine das Gewebe stimulierende Bioaktivität aufweisen sollten.

Die Vortragsreihe wird organisiert vom Sonderforschungsbereich „Elektrisch Aktive Implantate – ELAINE“, in dem ca. 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Materialwissenschaften, Physik, Biologie und Medizin von Universitäten und Forschungsinstituten aus Rostock, Greifswald, Leipzig und Nürnberg interdisziplinär zusammenarbeiten.

Quellen und weitere Informationen:


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