Videos zu Forschungsthemen an der IEF

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Videos, die zu Forschungsthemen an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik entstanden sind.
   

   


Video zum Projekt CurlDat – Wissenschaft trifft Curling

Vom 1. November 2018 bis zum 30. November 2019 führte Prof. Dr.-Ing. habil. Ralf Salomon (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) mit seinem Team das Projekt CurlDat – Erarbeitung einer wissenschaftlich fundierten Datenbasis als Grundlage einer effizienten und personalisierten Trainingsgestaltung im Curling zusammen mit dem Deutschen Curling Verband (DCV) durch. Das Projekt hatte zum Ziel, die Effizienz des Trainings und damit die Leistungen der Athleten der beiden deutschen Curling Nationalmannschaften individuell zu verbessern. Ein Video bei YouTube berichtet über den erfolgreichen Verlauf dieser vom Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISp) geförderten Forschungen.

Curling ist eine sehr komplexe Sportart, bei der die optimale Kombination aus Technik, Taktik und Kondition von entscheidender Bedeutung ist. Seit 1998 ist Curling eine olympische Sportart. Trotz aller Anstrengungen gehören die deutschen Athleten bisher nicht zu den Favoriten.

Ein typischer Curling-Spielzug besteht aus drei Teilen: Taktik, Steinabgabe und Wischen. Das Wischen macht die Sportart Curling einzigartig: Es erlaubt den Spielern, den Lauf des Steins noch nach seiner Abgabe indirekt zu beeinflussen. Das Wischen ist ein Ansatzpunkt für eine Verbesserung des Trainingsprozesses und somit einer Leistungssteigerung der deutschen Curling-Athleten.

Das Ziel des Projekts bestand darin, eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis zu erstellen, die die Zusammenhänge von Steingeschwindigkeit, Curl und Wischumfang und resultierender Trajektorie zum Ausdruck bringt. Dabei wurde das Projekt in enger Kooperation mit dem Deutschen Curling-Verband und dem Olympia-Stützpunkt Mecklenburg-Vorpommern abgestimmt und durchgeführt. Ein unmittelbarer Transfer der Erkenntnisse erfolgte bereits während der Projektdurchführung. Durch das Projekt wurden neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge von Steinbewegung und Wischen gewonnen. Die neu erstellten Tools gestatten es, die Wischleistung der Athleten technisch einheitlich zu erfassen, objektiv zu beurteilen und zu vergleichen. Die Erkenntnisse und die neuen Messmöglichkeiten fließen in die weitere Trainingsplanung ein.

Prof. Ralf Salomon (Projektleiter), Dr. Ralf Joost und M.Sc. Theo Gablowsky (wissenschaftliche Mitarbeitende) sowie Julia Richter (studentische Mitarbeitende) schreiben über das Projekt: „Zu diesem Zweck entwickelten wir zahlreiche Eingebettete Systeme zum Monitoring diverser technischer Parameter, programmierten einige mathematisch-statistische Werkzeuge und erstellten individuelle Leistungsanalysen. Die Leistungsfähigkeit der entwickelten Komponenten validierten wir während dreier mehrtägiger Tests zusammen mit dem Deutschen Curling Verband, den Nationalmannschaften, dem Bundesleistungszentrum in Füssen sowie dem Hamburger Curling Club. Ganz besonders danken wir Uli Kapp (Bundestrainer Curling), Markus Tröger (Sportdirektor Curling), Gerd Bonke (Wissenschaftskoordinator Curling), Mario Bäumler (Olympiastützpunkt MV), den einzelnen Athletinnen und Athleten sowie den Vertretern des BISp für die hervorragende Zusammenarbeit.

Dieses Projekt wurde gefördert durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaften (BISp), das zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern (BMI) gehört. Partner ist der Deutsche Curling Verband (DCV).

Webadressen:

Medieninformationen:

  • Video zum Forschungsprojekt „CurlDat“
  • Autoren: Prof. Dr.-Ing. habil. Ralf Salomon, Dr.-Ing. Ralf Joost, M.Sc. Theo Gablowsky, Julia Richter, Holger Löwe
  • Videoschnitt: Holger Löwe
  • unter Mitwirkung von: Uli Kapp (Bundestrainer Curling), Markus Tröger (Sportdirektor Curling), Gerd Bonke (Wissenschaftskoordinator Curling), Mario Bäumler (Olympiastützpunkt MV), Athletinnen und Athleten der beiden deutschen Curling-Nationalmannschaften, Vertreterinnen und Vertreter des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp)
  • am 26.11.2019 bei YouTube veröffentlicht

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Videobericht über das Projekt SWE-eT

Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick – der das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „Wärmespeichernde Beschichtungen für effiziente, kompakte Leistungselektronik der nächsten Generation (SWE-eT)“ leitet – und Projektmitarbeiter M.Sc. Jacob Maxa geben im Video einen Einblick in das Projekt: Latente Wärmespeicher sind Materialien, die bei einem Phasenübergang, z.B. von fest nach flüssig, Wärmeenergie aufnehmen und später beim Rückübergang wieder abgeben. Ein bekanntes Beispiel sind die sogenannten „Handwärmer“, die durch Auslösen dieser Reaktion zuvor gespeicherte Wärme abgeben. Das Projekt SWE-eT macht diesen Effekt zur Kühlung elektronischer Komponenten in Form einer Beschichtung praktisch nutzbar. In Hochlastphasen produzierte Wärme kann so abgeführt und die Komponente vor Überhitzung und Zerstörung geschützt werden. Später – bei weniger Last und damit geringerem Kühlbedarf – wird die Wärme dann von der Beschichtung wieder abgegeben. Insbesondere bei Schaltvorgängen und bei regelmäßigen Lastspitzen kann so eine passive, wartungsfreie und energieeffiziente Kühlung realisiert werden. Aufbauend auf den am Lehrstuhl geleisteten Vorarbeiten wird dieses erfolgversprechende Verfahren nun in Richtung industrielle Anwendbarkeit weiterentwickelt.

Weitere Projektpartner im Projekt SWE-eT sind die Siemens AG (Berlin), die IMG Electronic & Power Systems GmbH (Nordhausen), die Peters Research für Elektroniklacke GmbH + Co KG (Kempen) und die Polytec PT GmbH (Waldbronn). Projektträger ist die VDI/VDE Innovation+Technik GmbH (Berlin).

Webadressen:

Medieninformationen:

  • Videobericht zum Forschungsprojekt „Wärmespeichernde Beschichtungen für effiziente, kompakte Leistungselektronik der nächsten Generation (SWE-eT)“
  • Autoren: Erstellt wurde das Video von Tom Laase (Konzept, Regie und Schnitt) und Tobias Maibaum (Kamera) im Rahmen ihrer zweijährigen Berufsausbildung zum Cross-Media-Redakteur am medien colleg rostock des Instituts für neue Medien gGmbH Rostock.
  • Lizenz: Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)
  • am 04.06.2018 bei YouTube veröffentlicht

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The BoomRoom: Mid-air Direct Interaction with Virtual Sound Sources

In this paper we present a system that allows to "touch", grab and manipulate sounds in mid-air. Further, arbitrary objects can seem to emit sound. We use spatial sound reproduction for sound rendering and computer vision for tracking. Using our approach, sounds can be heard from anywhere in the room and always appear to originate from the same (possibly moving) position, regardless of the listener's position. We demonstrate that direct "touch" interaction with sound is an interesting alternative to indirect interaction mediated through controllers or visual interfaces. We show that sound localization is surprisingly accurate (11.5 cm), even in the presence of distractors. We propose to leverage the ventriloquist effect to further increase localization accuracy. Finally, we demonstrate how affordances of real objects can create synergies of auditory and visual feedback. As an application of the system, we built a spatial music mixing room.

Webadressen:

  • Video The BoomRoom bei YouTube (Laufzeit 3:29 min)
    → Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Privacy.

Medieninformationen:

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Videos zum Projekt iHeal

iHeal – Kurzfassung
iHeal – Langfassung

Das Projekt iHeal: Innovative Forschung zu Diagnose und Therapie bei Kreuzbandverletzungen – und ein bemerkenswertes Beispiel lebendiger Interdisziplinarität an der Universität Rostock. iHeal ist ein intelligentes Sensorsystem, das medizinisches Personal bei der Diagnose von Kreuzbandrupturen unterstützt. iHeal wird am Bein um ein möglicherweise verletztes Knie angebracht und ist einfach zu handhaben. Es ermöglicht eine sofortige Diagnose vor Ort und ist damit das erste mobil einsetzbare Diagnosesystem, mit dem erstmals Patienten auch in der Bewegung analysiert werden können. Der Einsatz ist möglich beim Stehen, Bewegen, Gehen, Springen und Sport treiben. Durch eine drahtlose Datenübertragung zu einem Auswerte-Laptop oder Tablet wird eine automatisierte Datenverarbeitung und Dokumentation realisiert. Das System kann auch bei größeren Tieren, wie z.B. bei Hunden, Pferden und Kamelen, eingesetzt werden. 

Das System ist patentrechtlich geschützt unter Patentnummer 10 2009 046 643.

Das Projekt „iHeal: Ein System zur Diagnose von Kreuzbandverletzungen“ gewann den 2. Platz beim Venture Cup 2011 – Ideenwettbewerb des Landes Mecklenburg-Vorpommern in der Kategorie „Forschende“. Mit der Ehrung war ein Preisgeld von 30.000 € verbunden, das für die Fortführung der Forschung und Entwicklung eingesetzt wurde.

An diesem interdisziplinären Projekt wirkten das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik, das Institut für Sportwissenschaft sowie der Bereich Maschinenbau der Universität Rostock mit. Das Projekt wurde mit dem Preisgeld aus dem Venture Cup MV 2011 gefördert aus den Europäischen Fonds EFRE, ESF und ELER in Mecklenburg-Vorpommern.

Webadressen:

Medieninformationen:

  • Videos zum Forschungsprojekt „iHeal: Ein System zur Diagnose von Kreuzbandverletzungen“
  • Autoren: Prof. Dr.-Ing. habil. Ralf Salomon, Dr.-Ing. Ralf Joost & Team (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) sowie Prof. Dr. phil. habil. Sven Bruhn, Dr. rer. hum. Martin Behrens & Team (Institut für Sportwissenschaften)
  • Das System ist patentrechtlich geschützt unter Patentnummer 10 2009 046 643.
  • Kamera: Marcus Müller, Andreas Lußky (bei Video Kurzfassung), Licht: Thomas Rahr, Konzept & Schnitt: Marcus Müller (ITMZ Projekt Videovision)
  • Sprecherin: Heide Meincke
  • am 09.08.2012 (Kurzfassung) bzw. am 10.11.2012 (Langfassung) bei YouTube veröffentlicht

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GRK 1505 „Analyse und Simulation elektrischer Wechselwirkungen zwischen Implantaten und Biosystemen“ (GRK welisa)

Das Interdisziplinäre DFG-Graduiertenkolleg GRK 1505 „Analyse und Simulation elektrischer Wechselwirkungen zwischen Implantaten und Biosystemen“ (welisa) befasste sich mit medizinischen Implantaten, deren Funktionsweise auf elektrischen Impulsen beruht. Sprecherin war Prof. Dr. rer. nat. habil. Ursula van Rienen (Institut für Allgemeine Elektrotechnik). Das  Graduiertenkolleg welisa wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2017 für die maximal mögliche Laufzeit von neun Jahren mit 16 Stipendiaten (davon 6 an der IEF) gefördert, so dass drei Generationen von Doktoranden jeweils drei Jahre lang im Gradiertenkolleg welisa forschen konnten.

Graduiertenkollegs sind Einrichtungen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Absolventen können hier mit oft interdisziplinären Forschungsthemen ihre Promotion erarbeiten und sich so weiter qualifizieren.

Webadressen:

Medieninformationen:

  • Video zum Graduiertenkolleg welisa „welisa – a short introduction“
  • Autoren: Prof. Dr. rer. nat. habil. Ursula van Rienen & welisa-Team, Institut für Allgemeine Elektrotechnik
  • Kamera, Schnitt und Produktion: Roger Pitann, Roger Pitann Film+Grafik GmbH
  • Sprecherin: Birgit Vitense
  • veröffentlicht auf der welisa-Homepage 2009