Bachelor Wirtschaftsinformatik

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des Bachelor-Studienganges Wirtschaftsinformatik.

Dieser Studiengang wurde zum Wintersemester 2013/2014 neu gestaltet. Die ausführlichen Informationen zum aktuellen Studiengang finden Sie auf dieser Seite.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung für diesen Studiengang.

  

Informationen für Studierende mit Immatrikulation bis WS 2012/2013

Studierende dieses Studiengangs, die bis einschließlich WS 2012/2013 immatrikuliert wurden, finden nachfolgend Informationen zu diesem Studiengang nach älteren Studien- und Prüfungsordnungen:

  

  

1. Warum Wirtschaftsinformatik studieren?

Ob Industriebetrieb, Dienstleistungsunternehmen oder öffentliche Hand - kaum eine Organisation kommt heutzutage ohne Einsatz von Informationssystemen aus. IT-Lösungen unterstützen den Kundenberater in der Bank und die Logistik im Paketversand ebenso wie die Produktentwicklung in der Industrie oder die Abläufe in Krankenhäusern. Gute IT-Lösungen setzen dabei voraus, dass man sowohl die betriebliche Anforderungen als auch die informationstechnischen Möglichkeiten versteht, um passgenaue und innovative Lösungen realisieren zu können. Durch ihre Doppelqualifikation in Wirtschaft und Informatik haben Wirtschaftsinformatiker die optimalen Voraussetzungen für diese Aufgabe - und finden zudem einen guten Arbeitsmarkt vor.

Nicht nur Industrie- und Dienstleistungsunternehmen haben einen Bedarf an Wirtschaftsinformatikern, auch IT-Dienstleister und Softwareunternehmen rechnen weiterhin mit steigenden Umsätzen. Dies spiegelt sich bereits an der heutigen Arbeitsmarktsituation durch eine hohe Nachfrage nach IT-Kräften wider. Seit 2005 befindet sich der IT-Stellenmarkt auf einem soliden Wachstumskurs. Im Zeitraum von März 2007 bis Februar 2008 wurden für Computerberufe 13 Prozent mehr Stellenangebote gegenüber dem davorliegenden Vergleichszeitraum veröffentlicht. Im Jahr 2007 hat sich die Zahl der Stellenofferten im Vergleich zu 2003 mehr als verdoppelt. Nach einer Konsolidierung 2009, hält der positive Trend weiter an.

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik bildet bereits seit 1992 Studenten aus, so dass Erfahrungen vorliegen, wo unsere Absolventen eingesetzt werden. Wirtschaftsinformatiker werden in den verschiedensten Bereichen von Unternehmen und auf unterschiedlichen Leitungsfunktionen eingesetzt. Mit der Umstellung vom Diplom auf den konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang wird außerdem eine internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse gewährleistet und somit der Eintritt in andere Arbeitsmärkte erleichtert.

Im Mittelpunkt der Wirtschaftsinformatik stehen die Konzeption, Entwicklung, Einführung, Betrieb und Wartung von Anwendungssoftware und Informationssystemen sowie generell das Management des Produktionsfaktors Information. Dabei arbeitet der Wirtschaftsinformatiker häufig mit Fachleuten anderer Disziplinen zusammen.

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum Bachelor of Science (B.Sc.) auf dem Gebiet der Wirtschaftsinformatik.

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik ist forschungsorientiert.

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und bereitet auf den konsekutiven Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik vor.

In dem 7-semestrigen Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik wird ein Qualifikationsprofil erreicht, das Sie für einen Einsatz in den Bereichen Wirtschaft und Verwaltung befähigt. Anschließend besteht die Möglichkeit, diese Qualifikation im Master Wirtschaftsinformatik inhaltlich und auch in Richtung Forschung und Lehre auszubauen. Die Konzeption des Studiums geht davon aus, dass den AbsolventInnen eine Vielzahl von Berufsfeldern offenstehen soll, in denen interdisziplinäre Teamarbeit dominiert. Wegen der hohen Dynamik in den Tätigkeitsfeldern und Berufsfeldern wird in der Ausbildung eine möglichst große Flexibilität angestrebt, sowohl, was die inhaltliche Ausgestaltung der Pflichtfächer als auch, was die Möglichkeiten zur individuellen Schwerpunktsetzung mit der Wahl einer Studienrichtung durch die Studierenden betrifft.

Der Studienkonzeption liegt die Zielvorstellung zugrunde, dass Sie durch das Studium die Fähigkeit erwerben, Anwendungen der rechnergestützten Informationsverarbeitung in der Wirtschafts- und Verwaltungspraxis zu realisieren. Hierzu gehören insbesondere Konzeption, Entwicklung und Verwendung von Informatikanwendungen sowie die Gestaltung und Nutzung der inner- und überbetrieblichen Informationsstruktur. Sie lernen dabei, problemorientiert, fachübergreifend und unter Einbeziehung sozialer Fragestellungen zu arbeiten. Lehre und Studium vermitteln die dafür erforderlichen fachlichen Methoden und Kenntnisse sowie die Fähigkeit zu selbstständigem wissenschaftlichen Arbeiten und kritischer Überprüfung des beruflichen Tätigkeitsfeldes.

Der Studiengang basiert auf den gleichgewichtigen Säulen Betriebswirtschaftslehre, Informatik und Wirtschaftsinformatik und wird durch Mathematik, Statistik, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht ergänzt. Die Wirtschaftsinformatik hat integrativen Charakter und wird durch Projektstudium und betreutes Berufspraktikum vertieft. Die Informatik stellt anwendungsnahe Inhalte der praktischen Informatik in den Vordergrund. Das Fokusstudium erlaubt mit seinen Wahlmöglichkeiten eine individuelle Ausprägung der Kenntnisse und Fertigkeiten, um sich entsprechend der Fähigkeiten und Interessen als Anwendungsspezialisten für den Arbeitsmarkt zu profilieren. Verbunden ist dies mit der Fähigkeit, wirtschaftswissenschaftliche Problemstellungen zu erkennen und zu analysieren sowie entsprechende integrative Lösungsvorschläge auszuarbeiten und zu beurteilen.

Die theoretische Orientierung der Studieninhalte bildet eine wichtige Basis für den Erwerb langlebiger Wissenskomponenten, die Befähigung zu permanenter selbstständiger Weiterbildung und die Gewähr für die Fähigkeit zu einer schnellen Anpassung an die aktuellen fachlichen Entwicklungen dieses dynamischen Wissensgebietes.

Darüber hinaus werden den Studierenden ein allgemeines Wissenschaftsverständnis und effektive wissenschaftliche Arbeitstechniken nahegebracht.

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Das Studium der Wirtschaftsinformatik erfordert ein grundlegendes mathematisches Verständnis. Daher sind gute Kenntnisse im Fach Mathematik, ein gewisses Abstraktionsvermögen sowie technisches Interesse von Vorteil. Zur Wahl der Studienrichtung Business Informatics sowie bestimmter Module des Wahlpflichtkatalogs sind englische Sprachkenntnisse erforderlich.

  

2.3 Besonderheiten

Ein Alleinstellungsmerkmal des Bachelor-Studienganges ist die fachliche Interdisziplinarität, da Inhalte aus den beiden traditionellen Studiengängen der Betriebswirtschaftslehre und Informatik in das Studium einfließen. Damit werden insbesondere Kenntnisse an der Schnittstelle zwischen wirtschaftswissenschaftlichen Anforderungen und informationstechnischer Umsetzung vermittelt. Die selbstständige Arbeit, unter anderem im Projektstudium, stellt die Umsetzung von bereits gewonnenen theoretischen Kenntnissen in die Praxis in den Mittelpunkt. Darüber hinaus werden das Fokusstudium und Sprachkurse angeboten, um je nach Studienrichtung Wissen zu vertiefen und außerfachliches Wissen, soziale Kompetenzen und Fähigkeiten für die internationale Zusammenarbeit zu vermitteln.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Für den Studiengang kann ein Mentoring-Programm angeboten werden. Mentoring-Programme sind strukturierte Maßnahmen insbesondere zum Beginn des Studiums mit dem Ziel, fachliche und organisatorische Probleme im Studium frühzeitig zu erkennen und zu lindern.

Studierende, die wegen einer von ihnen ausgeübten Berufstätigkeit oder wegen familiärer Verpflichtungen in der Erziehung, Betreuung und Pflege nur etwa die Hälfte der für das Studium vorgesehenen Arbeitszeit aufwenden können, haben die Möglichkeit, zweimal für jeweils vier Semester die Studienform Individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Von den jeweils vier Semestern werden dann nur jeweils zwei Semester auf die Regelstudienzeit angerechnet.

Studienaufenthalt im Ausland: Die Fakultät unterstützt die Anfertigung von Bachelorarbeiten im Ausland, unter der Doppelbetreuung eines/einer Rostocker und eines/einer ausländischen Professors/Professorin. Die Doppelbetreuung bedarf der Zustimmung des Prüfungsausschusses.

  

2.4 Berufspraktikum

Während des Studiums sind praktische Studienzeiten im Umfang von zwölf Wochen abzuleisten, in deren Rahmen an einer Stelle außerhalb der Universität Rostock unter angemessener Betreuung berufsbezogene Fertigkeiten, die in einem sachlichen Zusammenhang mit den Zielen des Studiengangs oder Teilen desselben stehen, erlernt werden sollen (berufsbezogenes Praktikum). Das Praktikum soll Einblick in betriebliche Organisation und Führung sowie die vielschichtigen Aufgaben der Vorbereitung, Durchführung, Planung und Kontrolle von wirtschaftsinformatikorientierten Projekten im Unternehmen bieten. Die praktische Studienzeit soll spätestens im siebenten, frühestens jedoch nach Abschluss des vierten Semesters durchgeführt werden.

Die praktische Studienzeit kann auch im Ausland absolviert werden. In der Studienrichtung „Business Informatics“ ist sie in einem Land zu absolvieren, dessen Sprache nicht Muttersprache der Studierenden/des Studierenden ist.

  

2.5 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Aufgrund der im Studium erworbenen oben genannten Fertigkeiten sind die Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik für folgende Berufsfelder besonders gut qualifiziert:

  • Anwendungsentwickler
  • Systems Analyst
  • Software- oder Anwendungsarchitekt
  • Requirements Engineer oder Systems Engineer
  • IT-Berater
  • IT-Projektleiter
  • IT-Controller

Mit einem anschließenden Masterstudium in diesem Fach qualifizieren Sie sich für leitende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten.

  

2.6 Weiterführende Studienmöglichkeiten (Master)

Denjenigen Absolventen des Bachelorstudiengangs, die sich wissenschaftlich weiter entwickeln wollen und einen höherwertigen beruflichen Abschluss anstreben, stehen viele verschiedene Masterstudiengänge offen, die in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Informatik im In- und Ausland angeboten werden.

An der Universität Rostock werden dazu derzeit folgende Masterstudiengänge angeboten:

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Wirtschaftsinformatik

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3.2 Wahlpflichtmodule

Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule. Im Pflichtbereich sind 23 Module im Umfang von 180 Leistungspunkten und im Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 30 Leistungspunkten zu studieren. Bei den Pflichtmodulen entfallen 15 Leistungspunkte auf das Modul der Abschlussprüfung. Für das Bestehen der Bachelorprüfung sind insgesamt mindestens 210 Leistungspunkte zu erwerben.

Die ersten drei Semester des Bachelorstudiums (Basisstudium) vermitteln die Grundlagen für die fachliche Vertiefung im anschließenden Fachstudium. Im Fachstudium ist zwischen zwei Studienrichtungen zu wählen. Teil des Fachstudiums ist ferner das so genannte Fokusstudium, in dem Wahlpflichtmodule im Umfang von 30 Leistungspunkten zu wählen sind.

Die Studierenden haben vor dem Beginn des Fachstudiums im vierten Semester dem Studienbüro anzuzeigen, welche der folgenden Studienrichtungen gewählt wird:

  1. Studienrichtung „Informationssysteme“
    Die Studienrichtung „Informationssysteme“ ermöglicht den Erwerb vertiefter Kenntnisse aus den fachlichen Anwendungsbereichen der Wirtschaftsinformatik und aus angrenzenden Fachgebieten. In dieser Studienrichtung sind im Fokusstudium aus dem Katalog Fokus I (Bereich Informatik) und aus dem Katalog Fokus II (Bereich Wirtschaft) Module im Umfang von jeweils mindestens sechs Leistungspunkten zu absolvieren. Unterrichts- und Prüfungssprache ist in der Regel Deutsch, in den Wahlpflichtbereichen können Module in englischer Sprache angeboten werden.
  2. Studienrichtung „Business Informatics“
    Die Studienrichtung „Business Informatics“ vermittelt neben Fachkompetenzen auch vertiefte fachspezifische Fremdsprachenkompetenz und praktische Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit. Für diese Studienrichtung sind im Fokusstudium aus dem Katalog Fokus III die Sprachmodule der Fachkommunikationen C1.1.1, C1.1.2 und C1.2 obligatorisch zu belegen. Wenn durch einen Einstufungstest beim Sprachenzentrum der Universität Rostock die Eignung für das Sprachmodul auf der Stufe 2 nachgewiesen werden kann, kann das Sprachmodul 1 auf Antrag an den Prüfungsausschuss durch ein anderes Modul im gleichen Leistungspunkteumfang ersetzt werden. Dieses Ersatzmodul darf aus den drei Fokuskatalogen stammen oder das Sprachmodul Stufe 1 einer anderen Sprache sein.

Auf Antrag an den Prüfungsausschuss kann die Studienrichtung einmal und ohne Angabe von Gründen gewechselt werden. Zu Beginn des vierten Semesters legt die/der Studierende verbindlich die Studienrichtung fest.

Für das Fokusstudium werden jährlich drei Kataloge an Modulen für den Wahlpflichtbereich ortsüblich bekanntgegeben, die Fokus I, Fokus II und Fokus III benannt sind. Die Kataloge sind ausreichend groß bemessen, um Wahlmöglichkeiten innerhalb der gewählten Vertiefungsrichtung zu ermöglichen. Im gesamten Fokusstudium sind Module im Umfang von 30 Leistungspunkten zu absolvieren.

Anstelle der in der SPSO genannten Wahlpflichtmodule können weitere Module aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock oder anderer Hochschulen gemäß § 19 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) als gleichwertige Leistung anerkannt werden. Über die Anerkennung entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall.

  

3.2.1 Wahlpflichtkatalog Fokusstudium I

In der Studienrichtung Informationssysteme sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von mindestens 6 LP aus diesem Katalog zu wählen.

  

Wintersemester

  • Funktionale Programmierung
  • Logik und Berechenbarkeit
  • Vertiefung Informatik 1
  • Vertiefung Informatik 2
  • Vertiefung Praktische Informatik
  • Vertiefung Theoretische Informatik

  

Sommersemester

  • Betriebssysteme und Verteilte Systeme
  • Computergraphik
  • Smart Computing
  • Modellbildung und Simulation
  • Theoretische Informatik (Dauer zwei Semester)
  • Vertiefung Informatik 1
  • Vertiefung Informatik 2
  • Vertiefung Praktische Informatik
  • Vertiefung Theoretische Informatik

  

3.2.2 Wahlpflichtkatalog Fokusstudium II

In der Studienrichtung Informationssysteme sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von mindestens 6 LP aus diesem Katalog zu wählen.

  

Wintersemester

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Dienstleistungsmanagement
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Einführung in die Wirtschaftsprüfung
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Konzernrechnungslegung nach HGB und IFRS

  

Sommersemester

  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Einführung in die betriebswirtschaftliche Steuerlehre
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Strategisches Marketing
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Finanzbuchführung und Bilanzanalyse mit DATEV
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Finanzierung und Investition

  

3.2.3 Wahlpflichtkatalog Fokusstudium III

In der Studienrichtung Business Informatics sind drei aufeinander aufbauende Sprachmodule (C1.1.1, C1.1.2, C1.2) einer Fachkommunikation obligatorisch zu wählen, solange der Qualifikationserwerb nicht bereits durch einen Einstufungstest nachgewiesen werden konnte.

  

Wintersemester

  • Englisch Fachkommunikation Wirtschaftswissenschaften C1.1.1 GER
  • Englisch Fachkommunikation Wirtschaftswissenschaften C1.2 GER
  • Englisch Fachkommunikation Ingenieurwissenschaften C1.2 GER
  • Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (Beginn im WS, Dauer zwei Semester)

  

Sommersemester

  • Englisch Fachkommunikation Informatik/Mathematik C1.1.1 GER
  • Englisch Fachkommunikation Wirtschaftswissenschaften C1.1.2 GER
  • Englisch Fachkommunikation Elektrotechnik/Informationstechnik C1.1.1 GER
  • Englisch Fachkommunikation Ingenieurwissenschaften C1.1.2 GER
  • Versicherungswirtschaftslehre
  • Privates Wirtschaftsrecht

  

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf seinem Bachelor-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Er beinhaltet: die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten, den Beginn des nächsten Semesters.

Auf der Grundlage des Prüfungs- und Studienplanes erarbeitet das Studienbüro in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen für jede Matrikel und für jedes Semester einen Semesterstudienplan. Er beinhaltet Angaben zu den Lehrfächern, zu den Lehrkräften, zum Stundenumfang aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Formen der Lehrveranstaltungen und zur zeitlichen Einordnung der Lehrveranstaltungen.

  

Portale zur Studienorganisation (für Studierende der Universität Rostock)

Die nachfolgenden Portale unterstützen Sie bei der Organisation Ihres Studiums. Der Zugang zu den Portalen erfordert Nutzerkennzeichen und Passwort. Beides erhalten Sie automatisch bei Ihrer Immatrikulation in diesen Studiengang.

LSF - Online-Portal für Lehre, Studium und Forschung der Universität Rostock

Hier finden Sie u.a. die Lehrveranstaltungen und können sich ihren individuellen Stundenplan zusammenstellen.

Prüfungsportal der Universität Rostock

Hier können Sie sich zu Prüfungen einschreiben und Ihre Prüfungsergebnisse erfahren.

Stud.IP - Lehr- und Lernmanagementsystem

Über Stud.IP werden zahlreiche Lehrveranstaltungen organisiert und begleitet. Das geht von der Einschreibung über die Bereitstellung von Vorlesungsunterlagen bis hin zur Kommunikation der Teilnehmer untereinander und mit den Vortragenden/Übungsleitern.

ILIAS - Lehr- und Lernmanagementsystem

Mit ILIAS können internetbasierte Lehr- und Lernmaterialien erstellt und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

  

3.3.2. Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten.

Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik zum Einsatz:

  • Praktikumsveranstaltung: Eine Praktikumsveranstaltung ist ein Praktikum an der Universität, das im Unterschied zu außeruniversitären Praktika als eine betreute Lehrveranstaltung durchgeführt wird. Es handelt sich um eine Übung zur Anwendung erworbener theoretischer Kenntnisse auf spezielle praktische Fragestellungen, zur Einübung wissenschaftlicher Methoden und Arbeitstechniken durch praktische Anwendung und zu Vertiefung der Modulinhalte und zur Schulung der eigenen Arbeitsorganisation.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Tutorium: Ein Tutorium ist eine Lehrveranstaltung, die durch wissenschaftliche oder studentische Hilfskräfte zur Ergänzung einer Lehrveranstaltung gemäß einer Studienordnung durchgeführt wird. Die Verantwortung für die fachliche und didaktische Betreuung liegt bei der Einrichtung beziehungsweise dem wissenschaftlichen oder künstlerischen Personal, dem die Hilfskraft zugeordnet ist.
  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag des Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder OnlineVeranstaltung durchgeführt werden.
  • Projektveranstaltung: In der Projektveranstaltung bearbeiten Studierende in Einzel- oder Gruppenarbeit unter Betreuung eines Dozenten ein Projektthema.
  • Integrierte Lehrveranstaltung: Eine integrierte Lehrveranstaltung verbindet die Lehrveranstaltungsform Vorlesung mit aktiveren Formen, z.B. einem Seminar, einer praktischen Übung oder einem Journal-Club, in deren Rahmen sich die Studierende/der Studierende vorgegebene Themen selbst auf der Basis von Literatur erarbeitet und im Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung vertreten und diskutieren kann.

Zum Erreichen der Studienziele ist neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium erforderlich.

  

3.4 Prüfungen

Die Zusammenstellung der zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art, die Dauer und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus dem Prüfungs- und Studienplan und den Modulbeschreibungen (siehe SPSO). Die Abschlussprüfung (Abschlussarbeit und Kolloquium) gemäß § 16 ist Bestandteil der Bachelorprüfung.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen kommen zum Einsatz:

- mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigenständigen Arbeit des Studierenden gestellt.
  • Mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

- schriftliche Prüfungsleistungen

  • Bericht/Dokumentation: Ein Bericht (auch Dokumentation) ist eine sachliche Darstellung eines Geschehens oder die strukturierte Darstellung von Sachverhalten. Ein Bericht kann in Form eines Portfolios erfolgen. Ein Portfolio ist eine geordnete Sammlung von schriftlichen Dokumenten beziehungsweise eigenen Werken. Beispiele für Berichte sind: Praktikumsdokumentationen, Hospitationsprotokolle, Rechercheberichte, journalistische Artikel und Literaturberichte.
  • Hausarbeiten: Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema beziehungsweise die schriftliche Bearbeitung einer Aufgabenstellung. Die Studierenden sollen dabei nachweisen, dass sie innerhalb einer begrenzten Zeit Literaturquellen erschließen, die reflektierten Texte in eigenen Worten in einem eigenständigen Argumentationszusammenhang darstellen können und Aufgabenstellungen selbstständig und vollständig bearbeiten können. Mögliche Sonderformen einer Hausarbeit können insbesondere eine Fallstudie/Fallanalyse, ein Forschungsexposee oder ein Konstruktionsentwurf sein.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten.
  • Lösen von Übungsaufgaben: Das Lösen von Übungsaufgaben dient der Prüfung des Leistungsstandes des Studenten/der Studentin auch während der Vorlesungszeit und erfolgt in der Regel ohne Aufsicht.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Es können bis zu drei Studierende gleichzeitig geprüft werden. Die Dauer der Prüfung der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Schriftliche Prüfungsleistungen mit Ausnahme von Klausuren können auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können sein: Regelmäßige Teilnahme, Präsentationen, Hausarbeiten, Kontrollarbeiten oder das Lösen von Übungsaufgaben. Die konkrete Prüfungsvorleistung sind der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan (siehe SPSO) zu entnehmen.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum eines Semesters beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit und endet mit dem Semesterende. Abweichend können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Präsentationen, Lösen von Übungsaufgaben und Hausarbeiten vorlesungsbegleitend absolviert werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden.

  

4. Zulassung zum Studiengang

Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie in der Kurzübersicht

  

5. Broschüren / Ordnungen (Downloads)

5.1 Broschüren

  

5.2 Ordnungen

Die Studiengangsdokumente finden Sie im Bereich Ordnungen:

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Prof. Dr. Kurt Sandkuhl
Albert-Einstein-Str. 22, 18059 Rostock
Telefon: (0381) 498 7400
E-Mail: kurt.sandkuhl(at)uni-rostock.de

Studienbüro
Rena Daubner
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Raum 132
Telefon: (0381) 498 7005
E-Mail: studienbüro.ief(at)uni-rostock.de

Prüfungsausschuss 
Prof. Dr. Andreas Brandstädt (Vorsitzender)
 
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock 
 
Telefon: (0381) 498 7640 
E-Mail: ab(at)informatik.uni-rostock.de

Fachschaftsrat (Vertretung der Studierenden)
Fachschaftsrat Informatik
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock 
E-Mail: fachschaft.informatik(at)uni-rostock.de

  

6.2 Allgemeine (studienunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1253 oder 1252
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12.00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Studentensekretariat
(Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung)

Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Akademisches Auslandsamt
(Beratung und Betreuung ausländischer Studierender)
Petra Schmidtke
Kröpeliner Straße 29, 18055 Rostock, Raum 304
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Telefon: +49 381 - 498 1211
Fax: +49 381 - 498 1210