Master Visual Computing

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des Masterstudiengangs Visual Computing.

Dieser Studiengang wurde zum Wintersemester 2014/2015 neu gestaltet. Die ausführlichen Informationen zum aktuellen Studiengang finden Sie auf dieser Seite.

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Lehrstuhlseiten.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung für diesen Studiengang.

  

  

Informationen für Studierende mit Immatrikulation bis SS 2014

Studierende dieses Studiengangs, die bis einschließlich SS 2014 immatrikuliert wurden, finden nachfolgend Informationen zu diesem Studiengang nach älteren Studien- und Prüfungsordnungen:

  

  

1. Warum Visual Computing studieren?

Visual Computing umfasst die informationstechnischen Teilgebiete der Bildakquisition, der Bildanalyse und der Bildsynthese. Bilder werden zunehmend in vielen verschiedenen Bereichen innerhalb und außerhalb der Informatik getreu dem Sprichwort ?Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? eingesetzt. Durch graphische Darstellungen werden komplexe geometrische und abstrakte Sachverhalte in der Naturwissenschaft und Technik, der Bioinformatik und der Medizin veranschaulicht. Bilder dienen als effektive visuelle Schnittstellen für die unterschiedlichsten Systeme: für Informationssysteme und Simulationssysteme, zur interaktiven Datenanalyse, und ganz allgemein zum Benutzungsschnittstellenentwurf, in Virtual Reality, in digitalen Produktzyklen sowie der Medienindustrie. Vielfach liegen bildhafte Daten durch technische Aufnahmeverfahren computerunterstützt vor und bilden die Grundlage für geeignete mathematische Modellannahmen, durch die sinnhafte Teilbereiche im Bild erkannt werden können. Die stetig wachsende Informationsmenge erfordert effiziente computerunterstützte Verfahren zur Bearbeitung und Auswertung von Daten. Genau diesen Herausforderungen widmet sich der Studiengang Visual Computing. Seit 2008 werden an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock Studierende für diese Aufgaben vorbereitet.

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum Master of Science (M.Sc.) auf dem Gebiet Visual Computing. Der Masterstudiengang ist forschungsorientiert und führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss, der Sie zu einer anschließenden Promotion befähigt.

In diesem 4-semestrigen Studiengang werden Ihnen Kenntnisse und Methoden der graphischen Datenverarbeitung und dazugehörigen Grundlagen aus der Informatik vermittelt. Neben der Qualifikation zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit lernen Sie auch Anwendungen der Techniken und Verfahren in Gebieten außerhalb der Informatik kennen, um Kompetenzen in interdisziplinären Anwendungsfällen zu erwerben.

Durch ein weitreichendes Angebot an Wahlmodulen können Studierende sehr gut persönliche Ziele für Zusatzqualifikationen innerhalb der Informatik verfolgen. Ebenso sind die durch Aufenthalte an anderen Hochschulen im In- und Ausland erworbenen Kenntnisse und Leistungspunkte in diesem Studiengang anrechenbar.

Das Studium ermöglicht auf der Grundlage mathematisch-naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse das Erfassen theoretischer Zusammenhänge. Die Studierenden sollen durch das Studium einerseits die Fähigkeit erlangen, Probleme des Faches zu erfassen und systematisch und zielgerichtet wissenschaftlich zu bearbeiten, sowie andererseits nach selbständiger Einarbeitung in spezielle Fragestellungen zur Entwicklung und Weiterentwicklung auf dem Gebiet des Visual Computing beitragen zu können und später entsprechende Entwicklungs- und Forschungsarbeiten in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen eigenständig durchzuführen sowie Führungsaufgaben übernehmen zu können.

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Das Master-Studium Visual Computing steht allen Studierenden offen, die über einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (z.B. Bachelor- oder Diplomprüfung) in Visual Computing, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, Computervisualistik oder einem anderen mathematisch-naturwissenschaftlichen oder technischen Studium mit vertieften Informatikkenntnissen mit mindestens 180 Leistungspunkten oder über einen anderen gleichwertigen Abschluss verfügen. Voraussetzungen zu Zulassung sind solide Kenntnisse in Informatik, Mathematik sowie englischer Sprache. Das Master-Studium erfordert ein hohes Maß an selbständigem Arbeiten. Daher sind ein gewisses Abstraktionsvermögen sowie Spaß und Interesse an theoretischen Sachverhalten sowie deren Umsetzung in praktische Systeme von Vorteil. Da viele neue wissenschaftliche Arbeiten oder technische Beschreibungen zuerst in englischer Sprache vorliegen, werden englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt, die aber während des Studiums durch das Belegen von Sprachmodulen oder durch Teilnahme an Fachmodulen in englischer Sprache weiter vertieft werden können.

  

2.3 Besonderheiten

Der Masterstudiengang Visual Computing steht Absolventen aus unterschiedlichen Bachelorstudiengängen offen. Durch die Mitarbeit in Projektmodulen und integrierten Lehrveranstaltungen sollen diese Vorkenntnisse der Studierenden die fachliche Interdisziplinarität des Studiengangs befördern. 

Durch die Beteiligung des Rostocker Institutsteils des Fraunhofer Instituts für graphische Datenverarbeitung an der Ausbildung der Studierenden, haben die Studierenden vielfältige Möglichkeiten, sich auch an angewandter Forschung in Visual Computing zu beteiligen.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Es besteht die Möglichkeit, freiwillig ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu absolvieren. Dieser Studienaufenthalt im Ausland kann auf Antrag an den Prüfungsausschuss je nach Dauer bis zu einem Semester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet werden.

Studierende, die wegen einer von ihnen ausgeübten Berufstätigkeit oder wegen familiärer Verpflichtungen in der Erziehung, Betreuung und Pflege nur etwa die Hälfte der für das Studium vorgesehenen Arbeitszeit aufwenden können, haben die Möglichkeit, zweimal für jeweils zwei Semester die Studienform Individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Von den jeweils zwei Semestern wird dann nur jeweils ein Semester auf die Regelstudienzeit angerechnet.

  

2.4 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Aufgrund der im Studium erworbenen oben genannten Fertigkeiten sind die Absolventen des Studienganges Visual Computing insbesondere für Berufsfelder gut qualifiziert, die ein hohes Maß an der Verarbeitung oder Erzeugung graphischer Daten haben. Durch die Verbindung guter Informatik-Kenntnisse, der Fähigkeit sich in Anwendungsfelder einzuarbeiten und dem Wissen um die Methoden der graphischen Datenverarbeitung sind insbesondere interdisziplinäre Arbeitsgruppen gut geeignet. Als konkrete Arbeitsgebiete seien beispielhaft genannt: 

  • Entwicklung von Systemen zu Visualisierungen in Ingenieur- oder Naturwissenschaften oder in der Medizin
  • Erstellung virtueller Simulationen zur komplexe Systeme (Fabrikanlagen, Konstruktion von Fahrzeugen) 
  • In der Medienindustrie zur Erstellung und Bearbeitung digitaler Medien, zur Entwicklung von Lehr- und Lernsysteme, und Computerspielen 
  • Entwicklung von Systemen zur Erfassung komplexer Umgebungen zur Steuerung autonomer Systeme 
  • Entwicklung von Systemen zur weitergehenden Digitalisierung von Dokumentationsprozessen, z.B. digitaler Installationen für Museen und geschützte Kulturgüter 
  • Entwicklung von Systemen zur Unterstützung von Fertigungssystemen

  

2.5 Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten (Promotion)

Sehr guten Absolventen des Master-Studienganges, die sich weiter intensiv im wissenschaftlichen Umfeld betätigen wollen, eröffnet sich mit dem Master-Abschluss die Möglichkeit der Promotion.

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Visual Computing (Master)

Der Master-Studiengang besteht aus vier Semestern, von denen das letzte Semester für die Anfertigung der Master-Arbeit vorgesehen ist. Dementsprechend verteilen sich die Module auf die ersten drei Semester.

Der Masterstudiengang gliedert sich in Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlmodule. Im Pflichtbereich sind fünf Module im Umfang von 54 Leistungspunkten, im Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 42 Leistungspunkten und im Wahlbereich sind Module im Umfang von 24 Leistungspunkten zu studieren. Bei den Pflichtmodulen entfallen 30 Leistungspunkte auf die Abschlussprüfung. Für das Bestehen der Masterprüfung sind insgesamt mindestens 120 Leistungspunkte zu erwerben.

  

3.1.1 Studienablauf bei Studienbeginn im Sommersemester

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3.1.2 Studienablauf bei Studienbeginn im Wintersemester

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3.2 Wahlpflichtmodule und Wahlmodule

Der Wahlpflichtbereich gliedert sich in die zwei Wahlpflichtbereiche „Visual Computing“ mit Modulen im Umfang von 24 Leistungspunkten und den „Überblick Informatik“ mit Modulen im Umfang von 18 Leistungspunkten. Im Wahlpflichtbereich „Überblick Informatik“ und im Wahlpflichtbereich „Visual Computing“ ist die Wahl von Modulen, deren Lehrveranstaltungen bereits im Rahmen des jeweils anderen Moduls belegt wurden, nicht zulässig.

Der Wahlbereich gliedert sich in den Wahlbereich „Grundlagen Informatik“ mit Modulen im Umfang von 12 Leistungspunkten und den Wahlbereich „Anwendungen und nicht-technische Fächer“ mit Modulen im Umfang von 12 Leistungspunkten.

Anstelle der im Prüfungs- und Studienplan genannten Wahlmodule können in Absprache mit der Fachstudienberaterin/dem Fachstudienberater und den entsprechenden Modulverantwortlichen weitere Module aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock oder anderer Hochschulen gewählt und gemäß § 19 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) als gleichwertige Leistung anerkannt werden. Über die Anerkennung entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag des/der Studierenden im Einzelfall.

Bitte beachten Sie bei den nachfolgend dargestellten Lehrangeboten, dass diese i.d.R. nur einmal im Studienjahr - d.h. im Wintersemester oder im Sommersemester - angeboten werden. Informationen hierzu erhalten Sie in der SPSO bzw. im Studienbüro. Nachfolgend wird auf die Aufteilung lt. SPSO dargestellt.

  

Wahlpflichtbereich Visual Computing

In diesem Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 24 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlpflichtkatalog auszuwählen.

  • Virtual Reality (SS)
  • Visualisierung (SS)
  • Multimediale Kommunikation (SS)
  • Interaktion (SS, WS)
  • Computer Vision (WS)
  • Modellierung und Rendering (WS)
  • Aspekte des Visual Computing (unregelmäßig)

  

Wahlpflichtbereich Überblick Informatik

In diesem Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 18 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlpflichtkatalog auszuwählen. Hier können auch noch nicht belegte Module der Wahlpflichtbereiche Grundlagen Informatik und Visual Computing gewählt werden.

  • Ergänzende Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Wirtschaftsinformatik (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Informationstechnik/Technische Informatik (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Visual Computing (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)
  • Bild-/Videoverarbeitung und Codierung (WS)

  

Wahlbereich Grundlagen Informatik

In diesem Wahlbereich sind Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlkatalog auszuwählen. Diese Module dienen dazu Grundlagenkenntnisse in Informatik zu verbessern. Dieser Wahlbereich kann genutzt werden, um vorhandenen Lücken in der vorherigen Bachelor-Ausbildung zu schließen, um so das Verständnis für die Module der Wahlpflichtbereiche Visual Computing und Informatik zu verbessern. Zu diesem Zweck können in diesem Wahlbereich auch noch nicht gewählte Module des Bachelorstudiengangs Informatik gewählt werden. Die Module gehen nicht in die Gesamtnote ein.

  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)

  

Wahlbereich Anwendungen und nicht-technische Fächer

In diesem Wahlbereich sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlkatalog oder dem Gesamtangebot der Universität auszuwählen. Module mit hohem Anwendungsbezug finden sich beispielsweise in den Bereichen Maschinenbau und Geoinformatik, weitere Informationen sind bei der Studienberatung erhältlich. Die Module werden nicht benotet.

Die IEF bietet in diesem Wahlbereich folgende Module an:

  • Grundlagen der Didaktik des Informatikunterrichts (SS)
  • Soziale Wirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (WS)
  • Mentoringprogramm Informatik (WS)

  

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf ihrem Master-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Er beinhaltet: die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten, den Beginn des nächsten Semesters.

Auf der Grundlage des Prüfungs- und Studienplanes erarbeitet das Studienbüro in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen für jede Matrikel und für jedes Semester einen Semesterstudienplan. Er beinhaltet Angaben zu den Lehrfächern, zu den Lehrkräften, zum Stundenumfang aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Formen der Lehrveranstaltungen und zur zeitlichen Einordnung der Lehrveranstaltungen.

  

Portale zur Studienorganisation (für Studierende der Universität Rostock)

Die nachfolgenden Portale unterstützen Sie bei der Organisation Ihres Studiums. Der Zugang zu den Portalen erfordert Nutzerkennzeichen und Passwort. Beides erhalten Sie automatisch bei Ihrer Immatrikulation in diesen Studiengang.

LSF - Online-Portal für Lehre, Studium und Forschung der Universität Rostock

Hier finden Sie u.a. die Lehrveranstaltungen und können sich ihren individuellen Stundenplan zusammenstellen.

Prüfungsportal der Universität Rostock

Hier können Sie sich zu Prüfungen einschreiben und Ihre Prüfungsergebnisse erfahren.

Stud.IP - Lehr- und Lernmanagementsystem

Über Stud.IP werden zahlreiche Lehrveranstaltungen organisiert und begleitet. Das geht von der Einschreibung über die Bereitstellung von Vorlesungsunterlagen bis hin zur Kommunikation der Teilnehmer untereinander und mit den Vortragenden/Übungsleitern.

ILIAS - Lehr- und Lernmanagementsystem

Mit ILIAS können internetbasierte Lehr- und Lernmaterialien erstellt und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden.

  

3.3.2 Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten. Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Masterstudiengang Visual Computing zum Einsatz:

  • Integrierte Lehrveranstaltung: Eine integrierte Lehrveranstaltung verbindet die Lehrveranstaltungsform Vorlesung mit aktiveren Formen (zum Beispiel Seminar oder Übung), in deren Rahmen sich die Studierende/der Studierende vorgegebene Themen selbst auf der Basis von Literatur erarbeitet und im Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung vertreten und diskutieren kann.
  • Praktikumsveranstaltung: Eine Praktikumsveranstaltung ist ein Praktikum an der Universität, das im Unterschied zu außeruniversitären Praktika als eine betreute Lehrveranstaltung durchgeführt wird, in denen die Studierenden unter Anleitung und in kleinen Gruppen in der Regel eigene Forschungsprojekte bearbeiten. Es handelt sich um eine Übung zur Anwendung erworbener theoretischer Kenntnisse auf spezielle praktische Fragestellungen, zur Einübung wissenschaftlicher Methoden und Arbeitstechniken durch praktische Anwendung und zur Vertiefung der Modulinhalte und zur Schulung der eigenen Arbeitsorganisation.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag des Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.

Das Erreichen der Studienziele setzt neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium voraus.

  

3.4 Prüfungen

Die Zusammenstellung der zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art, die Dauer und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus dem Prüfungs- und Studienplan und den Modulbeschreibungen (siehe SPSO). Die Abschlussprüfung (Abschlussarbeit und Kolloquium) ist Bestandteil der Masterprüfung.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen kommen zum Einsatz:

- mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigenständigen Arbeit des Studierenden gestellt.
  • Mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien, wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

- schriftliche Prüfungsleistungen

  • Hausarbeiten: Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema beziehungsweise die schriftliche Bearbeitung einer Aufgabenstellung. Die Studierenden sollen dabei nachweisen, dass sie innerhalb einer begrenzten Zeit Literaturquellen erschließen, die reflektierten Texte in eigenen Worten in einem eigenständigen Argumentationszusammenhang darstellen können und Aufgabenstellungen selbstständig und vollständig bearbeiten können. Mögliche Sonderformen einer Hausarbeit können insbesondere eine Fallstudie/Fallanalyse, ein Forschungsexposee oder ein Konstruktionsentwurf sein.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können die Erledigung von mindestens 80 % der Übungs- und Projektaufgaben oder eine kontinuierliche Erstsemesterbegleitung sein. Die konkrete Prüfungsvorleistung ist der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan aus der SPSO zu entnehmen.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Es können bis zu drei Studierende gleichzeitig geprüft werden. Die Dauer der Prüfung der/des einzelnen Studierenden reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Schriftliche Prüfungsleistungen, mit Ausnahme von Klausuren, können auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum eines Semesters beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit und endet mit dem Semesterende. Abweichend können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Referaten vorlesungsbegleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden. Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

  

4. Zulassung zum Studiengang

Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie in der Kurzübersicht.

  

5. Broschüren / Ordnungen (Downloads)

5.1 Broschüren

  

5.2 Ordnungen

Die Studiengangsdokumente finden Sie im Bereich Ordnungen:

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Prof. Dr. Oliver Staadt
Albert-Einstein-Straße 22, 18051 Rostock, Raum 314
Telefon: (0381) 498 7480
E-Mail: oliver.staadt(at)uni-rostock.de

Studienbüro
Tina Zorn
Albert-Einstein-Straße 2, 18051 Rostock, Raum 131
Telefon: (0381) 498 7006
E-Mail: tina.zorn(at)uni-rostock.de

Prüfungsausschuss 
Prof. Dr. Andreas Brandstädt (Vorsitzender)
 
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock 
 
Telefon: (0381) 498 7640 
E-Mail: ab(at)informatik.uni-rostock.de

Fachschaftsrat (Vertretung der Studierenden)
Fachschaftsrat Informatik
Albert-Einstein-Straße 22, 18051 Rostock 
E-Mail: fachschaft.informatik(at)uni-rostock.de

  

6.2 Allgemeine (studiengangsunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Tel: (0381) 498 1253 oder 1252 
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr 

Studentensekretariat
(Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung)

Parkstraße 6, 18057 Rostock
Tel: (0381) 4981230 
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr 

Akademisches Auslandsamt
(Beratung und Betreuung ausländischer Studierender)
Petra Schmidtke
Kröpeliner Straße 29, 18055 Rostock, Raum 304 
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Tel.: +49 381 - 498 1211 
Fax: +49 381 - 498 1210