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Preise & Ehrungen 2019

Jahresübersichten:
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Förderpreis für Lehre 2019 der Universität Rostock verliehen (05.07.2019)

Dr. Ellen Haustein (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Meike Klettke und Prof. Dr. rer. nat. habil. Andreas Heuer (beide Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Institut für Informatik) und werden am 5. Juli 2019 mit dem Förderpreis für Lehre 2019 der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der Akademischen Festveranstaltung zur feierlichen Übergabe der Promotions- und Habilitationsurkunden in der Universitätskirche durch Prof. Dr. phil. habil. Wolfgang Bernard (2. Vorsitzender der GFUR) und Rektor Prof. Dr. med. habil. Wolfgang Schareck. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert, das zu gleichen Teilen auf die drei Geehrten aufgeteilt wird.

Dr. Ellen Haustein wurde von einer Studierendengruppe ihrer Fakultät für den Förderpreis für Lehre für ihre Vorlesung „Bilanzierung“ vorgeschlagen, weil sie den Lehrstoff mit großer Akribie und Freude an der Lehre vermittelt. Sie nutzt dabei alle technischen Möglichkeiten: Neben Beamer, Tafel, ausführlichen Skripten auch Stud.IP und Tweedback für den interaktiven Austausch.

Professorin Meike Klettke erhält auf Vorschlag derselben Studierendengruppe einen Förderpreis für Lehre für ihre mit großem Enthusiasmus und in hervorragender Methodik und Didaktik gelesene Vorlesung „Einführung in die Informatik“. Unter Nutzung verschiedener technischer Möglichkeiten lehrte sie sehr praxisnah und es gelang ihr, in jeder Vorlesung den Spannungsbogen über die gesamte Zeit aufrecht zu erhalten.

Professor Andreas Heuer wurde von der Fachschaft Informatik für den Förderpreis für Lehre für seine Lehrleistungen und sein Engagement für die Studierenden vorgeschlagen. In jeder Vorlesung vermittelt Professor Heuer nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern fördert auch einen Blick über den Tellerrand hinaus. Er bietet den Studierenden durch das gesamte Informatikstudium nachhaltige fachliche Begleitung mit engem Praxisbezug. Dabei vermittelt er in ausgezeichneter Weise Schlüsselqualifikationen und Kernkompetenzen.

Seit 1998 vergibt die Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) jährlich einen Förderpreis für Lehre. Studierende schlagen hierfür ihre besten Dozentinnen und Dozenten vor. In diesem Jahr gingen sieben Vorschläge aus fünf Fakultäten ein.

  

  

Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2018/2019 (1) (04.07.2019)

Prof. Dr.-Ing. Alke Martens (Institut für Informatik) wird am 4. Juli 2019 mit dem Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2018/2019 für ihre Lehrveranstaltung „Individuelles Wissensmanagement“ ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden. Der Preis wurde vom Studiendekan Prof. Dr.-Ing. habil. Tobias Weber zusammen mit dem Dekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick auf dem gemeinsamen Sommerfest der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und der Fakultät für Maschinenbau und überreicht.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2018/2019 und des Sommersemesters 2019 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.

  

  

Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2018/2019 (2) (04.07.2019)

Prof. Dr.-Ing. Sascha Spors (Institut für Nachrichtentechnik) wird am 4. Juli 2019 mit dem Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2018/2019 für seine Lehrveranstaltung „Signal- und Systemtheorie“ ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden. Der Preis wurde vom Studiendekan Prof. Dr.-Ing. habil. Tobias Weber zusammen mit dem Dekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick auf dem gemeinsamen Sommerfest der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und der Fakultät für Maschinenbau und überreicht.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2018/2019 und des Sommersemesters 2019 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.

  

  

Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2018/2019 (3) (04.07.2019)

Dr.-Ing. Thomas Mundt (Institut für Informatik) wird am 4. Juli 2019 mit dem Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2018/2019 für seine Lehrveranstaltung „Netzbasierte Anwendungen und Dienste“ ausgezeichnet. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden. Der Preis wurde vom Studiendekan Prof. Dr.-Ing. habil. Tobias Weber zusammen mit dem Dekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick auf dem gemeinsamen Sommerfest der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und der Fakultät für Maschinenbau und überreicht.

„Herzlichen Dank für die Ehrung. Neben eigenen Vorlesungen betreue ich auch Übungen für eigene und fremde Vorlesungen. Daher weiß ich, dass in der Betreuung einer Übung oftmals viel mehr Aufwand steckt, als in einer Vorlesung. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich auch bei allen Übungsleiterinnen und Übungsleitern der Fakultät bedanken, die erheblich zur Lehre beitragen und oftmals unerwähnt bleiben“, sagte Thomas Mundt nach der Preisverleihung.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2018/2019 und des Sommersemesters 2019 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.

  

  

Preis „The DEBS 2006 Most Influential Paper“ der DEBS 2019 (28.06.2019)

Prof. Dr.-Ing. habil. Gero Mühl (Universität Rostock, Institut für Informatik), Dr.-Ing. Stefan Behnel (Selbständiger Softwareentwickler) und Dr.-Ing. Ludger Fiege (SIEMENS AG) werden am 28. Juni 2019 mit dem Preis „The DEBS 2006 Most Influential Paper“ der 13th ACM International Conference on Distributed and Event-Based Systems – DEBS 2019 (24.06. – 28.06.2019) in Darmstadt für ihr Paper „On Quality-Of-Service and Publish/Subscribe“ ausgezeichnet, das sie zum 5th International Workshop on Distributed Event-based Systems (DEBS'06) eingereicht hatten. Die Preise „The DEBS Most Influential Paper“ werden frühestens 10 Jahre nach Erscheinen der Paper vergeben, damit der langfristige wissenschaftliche Einfluss der Paper beurteilt werden kann. Dazu zählen u.a. die Zitationen in diesem Zeitraum.

Das ausgezeichnete Paper gibt einen Überblick über die Dienstgütemetriken, die für Publish/Subscribe-Systeme relevant sind, und erläutert ihre Bedeutung im Kontext dieser Systeme. Damit schafft es die Basis für eine Beurteilung und das Design zukünftiger Systeme.

Die Veranstaltung fand von 2002 bis 2006 jährlich als International Workshop on Distributed Event-based Systems – DEBS und findet seit 2007 als ACM International Conference on Distributed and Event-Based Systems – DEBS an weltweit wechselnden Orten statt. Sie ist die weltweit führende Konferenz auf dem Gebiet der ereignisgetriebenen Systeme. Die ACM – Association for Computing Machinery wurde 1947 gegründet. Mit weltweit über 100.000 Mitgliedern ist sie die weltweit größte Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft auf dem Gebiet der Informatik.

  

  

Best Student Paper Award der RSSRail 2019 (06.06.2019)

Dipl.-Ing. Thorsten Schulz (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) wird am 6. Juni 2019 mit dem Best Student Paper Award der internationalen Konferenz Reliability, Safety and Security of Railway Systems – RSSRail 2019 (04.06. – 06.06.2019) in Lille, Frankreich, für sein Paper „Integration Approach for Communications-based Train Control Applications in a High Assurance Security Architecture” ausgezeichnet, das er zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Dirk Timmermann und Dr.-Ing. Frank Golatowski eingereicht hat. Die Auszeichnung wurde von EURNEX e.V. mit Unterstützung des Shift2Rail Projekts „Skillful“ übergeben.

In der Publikation wird eine neue Integrationsmethodik für sicherheitskritische Systeme im Bahnbereich beschrieben. Die Zertifizierung der Integrationsmethodik wird im EU-geförderten Projekt „certMILS” zur Marktreife gebracht. Hierbei steht die Trennung der Zertifizierungen zur Cybersecurity von der aufwendigen Zulassung der funktionalen Sicherheit im Fokus. Somit sind dringende Security Updates bei neu erkannten Bedrohungen möglich, ohne die zulassungskritische Funktion zu gefährden.

Im Projekt certMILS beteiligt sich das Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik sowohl an der Integration von Security-Tests, als auch bei der Veröffentlichung der Ergebnisse, z.B. anhand des hauseigenen Bahn-Demonstrators.

Die RSSRail ist die führende Konferenz im Umfeld sicherheitskritischer Anwendungen und Systeme im Bahnumfeld.

  

  

Doktorand der IEF für Teilnahme am 11. Wettbewerb „Rostock’s Eleven“ nominiert (28.05.2019)

M.Sc. Markus Wolfien (Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Institut für Informatik), M.A. Linda Pollnow (Philosophische Fakultät) und M.A. Valerian Thielicke (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät) vertreten die Universität Rostock beim diesjährigen 11. Kommunikationswettbewerb „Rostock’s Eleven“. Der Wettbewerbs-Workshop findet vom 5. bis zum 7. Juni 2019 in Rostock statt; die Preisverleihung findet am 7. Juni 2019 um 12:30 Uhr im Universitätshauptgebäude in der Aula statt.

Seit 2015 arbeitet Markus Wolfien als Doktorand am Lehrstuhl für Systembiologie und Bioinformatik an der Universität Rostock. Ziel seiner Forschungen ist es, mit Hilfe künstlicher Intelligenz aus dem Computer, Krankheiten besser zu verstehen sowie Therapien zu optimieren.

Linda Pollnow ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kollegiatin am DFG-Graduiertenkolleg „Deutungsmacht – Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten“ an der Universität Rostock. Am Beispiel eines hypothetischen Tempolimits auf deutschen Autobahnen wird sie in ihrem Wettbewerbsbeitrag die philosophische Kritik paternalistischer Maßnahmen entfalten.

Valerian Thielicke wirkt seit diesem Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Universität Rostock und ist zudem externer Kollegiat am gleichen Graduiertenkolleg. Er beschäftigt sich mit dem Konflikt zwischen den ‚Islamisten‘ der Ennahda und den säkularen Parteien um die Stellung des Islams in Tunesien.

Veranstalter des Wettbewerbs ist der Verein [Rostock denkt 365°]. Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungseinrichtungen der Region Rostock treten dabei an, um ihre Forschungsarbeiten vor einer fachkundigen Jury aus Journalisten vorzutragen. Der beste Vortrag wird von den Journalisten, die aus dem gesamten Bundesgebiet kommen, mit einem Preisgeld in Höhe von 365 Euro prämiert. Die teilnehmenden Forschungseinrichtungen sind: Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock, Thünen-Institut für Ostseefischerei Rostock, Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Leibniz-Institut für Katalyse Rostock, Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock, Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock, Universität Rostock, Hochschule für Musik und Theater Rostock.

Quellen und weitere Informationen:

  

Preis der Gesellschaft für Informatik für beste Masterarbeit (11.05.2019)

M.Sc. Mariam Nassar (Institut für Informatik, Doktorandin am Lehrstuhl für Systembiologie und Bioinformatik) wird am 11. Mai 2019 mit dem Preis für die beste Masterarbeit der Gesellschaft für Informatik im Rahmen der Jahrestagung der Fachgruppe „Frauen und Informatik“ (10.05. – 12.05.2019) in Bremerhaven ausgezeichnet. Ihre Arbeit ist von der Idee geleitet, einen Bluttest zu entwickeln, um einzelne Krebszellen sichtbar zu machen.

Weiße Blutzellen (Leukozyten) geben Aufschluss über viele Krankheiten. Mariam Nassar verfolgte das Vorhaben, eine alternative Analysetechnik zur Zählung der Leukozyten zu entwickeln. Gängige Verfahren erfordern bisher umfangreiche Laborarbeiten und die Verwendung kostspieliger fluoreszierender Marker, was zudem eine Zerstörung der Zellen nach sich zieht. In Zusammenarbeit mit Klinikern in England und dem Broad Institut in Boston wurden mittels des bildgebenden Messverfahrens der Durchflusszytometrie Bilder von Zellen im Blut generiert. Ziel war es dann, Zellen optisch zu charakterisieren und damit zu klassifizieren. Die für die Leukozytenzählung gängige Analysetechnik „zerlegte“ Nassar dafür wissenschaftlich, um Alternativen zur bisherigen aufwendigen und teuren Praxis zu erforschen und anzuwenden.

In ihrer Arbeit hat Mariam Nassar einen neuen Ansatz vorgestellt, der auf Methoden der Künstlichen Intelligenz basiert. Hierbei kann die Identifizierung der weißen Blutzellen durch Fluoreszenzmarkierung entfallen. Denn Nassar hat einen Open-Source Workflow entwickelt, der die aufgenommenen Bilder mittels der Bild-Durchflusszytometrie mit maschinellem Lernen verbindet. Mit diesem Workflow können die durch die Bild-Durchflusszytometrie gewonnenen „high-content“-Bilder sogenannten „high-content“-Analysen unterzogen werden. Im Laufe des Master-Projektes wurden mehrere Modelle des maschinellen Lernens bewertet und verglichen, um das für die Klassifizierung von weißen Blutzellen am besten geeignete Modell herauszufinden.

Die Ergebnisse zeigen, dass die weißen Blutzellen mit über 96-prozentiger Genauigkeit bestimmt werden können. Darüber hinaus konnte maschinelles Lernen auch zur Unterscheidung von B- und T-Lymphozyten angewendet werden. Bisher galt das als technisch unmöglich. Das verwendete Modell des maschinellen Lernens konnte dabei B- und T-Lymphozyten mit einer Genauigkeit von mehr als 75 Prozent klassifizieren.

Die von Mariam Nassar vorgestellte Methode ist ein Schritt hin zu einer schnelleren, kostengünstigeren und hochgenaueren Identifizierung von weißen Blutzellen, ohne die Zellen zu zerstören. Im Falle von Krebs wäre die gezielte Zerstörung krankhafter Zellen dann der nächste Schritt nach einer frühen Erkennung.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit ca. 20.000 Mitgliedern die größte Informatik-Gesellschaft im deutschsprachigen Raum.

Weitere Informationen:

  

  

Deutschland STIPENDIUM 2019 (01.04.2019)

Ein Studierender der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik erhält ab dem 1. April 2019 als Nachrücker ein Deutschland STIPENDIUM für das Studienjahr 2019. Der vorherige Stipendiat hat sein Studium erfolgreich abgeschlossen; dadurch wurde ein nun neu vergebener Platz frei. Mit dem vergebenen Stipendium werden die sehr guten Studienleistungen des nachrückenden Studierenden gewürdigt. Die Universität Rostock vergibt das im Jahr 2011 eingerichtete Deutschland STIPENDIUM jährlich seit dem Studienjahr 2011/2012.

Das „Deutschlandstipendium“ der Bundesregierung ist ein nationales Stipendienprogramm, mit dem besonders begabte und leistungsstarke Studierende an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gemeinsam finanziert und für jeweils zwei Semester vergeben. Eine Verlängerung ist möglich.

  

  

Elektrotechnik-Absolvent erhält Promotionsstipendium der Universität Rostock 2019 (26.02.2019)

M.Sc. Hans Herrmann (Elektrotechnik-Absolvent 2018) erhält als Jahrgangs-Bester seines Studiengangs am 26. Februar 2019 zusammen mit fünf weiteren Absolventinnen und Absolventen ein Promotionsstipendium der Universität Rostock 2019 von monatlich 1.500 Euro für zwei Jahre und mit der Option auf Verlängerung um weitere 18 Monate. Die Stipendien wurden auf einer feierlichen Veranstaltung im Konzilzimmer vom Rektor der Universität Rostock Prof. Dr. Wolfgang Schareck überreicht.

Nach dem Abitur hat Hans Herrmann ein halbes Jahr in einem Londoner Hotel gearbeitet und anschließend für ein weiteres halbes Jahr im spanischen Malaga eine Sprachschule besucht. Für das darauf folgende Studium der Elektrotechnik an der IEF in Rostock hat er sich sehr bewusst entschieden. „Diese Chance mit dem neu aufgelegten Promotionsstipendienprogramm ist für mich ein überraschendes Glück. Es geht mir nicht nur um den Doktor-Titel, sondern auch darum, dass ich an der Uni etwas leisten kann, worauf ich später stolz bin“, sagt Hans Herrmann. Sein Forschungs-Thema hat er in der Medizintechnik gefunden. Sein Doktorvater Prof. Dr. Hartmut Ewald (Institut für Allgemeine Elektrotechnik) hat ihn sehr bei der Themenfindung unterstützt. „Er wird mich über die kommenden Jahre bei meinem Promotionsvorhaben begleiten“, freut sich Hans Herrmann.

Mit dem 2019 neu zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ins Leben gerufenen Promotionsstipendienprogramm „Unsere besten Master promovieren in Rostock“ sollen die besten Absolventinnen und Absolventen für eine Promotion an der Universität Rostock gewonnen werden. Die jahrgangsbesten Masterabsolventinnen und Masterabsolventen erhalten ein persönliches Glückwunschreiben des Rektors mit dem Angebot, sich an diesem universitätsinternen Stipendienprogramm beteiligen zu können. Das Programm soll künftig jährlich aufgelegt werden. 

Quellen und weitere Informationen: