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Preise & Ehrungen 2018

Jahresübersichten:
Preise und Ehrungen der Jahre  → 2018 | → 2017 | → 2016 | → 2015 | → 2014 | → 2013 | → 2012 | → 2011 | → 2010 | → 2009 | → 2008 | → 2007 | → 2006 | → 2005 | → 2004

  

  

Preise für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2017/2018 (2) (12.07.2018)

M.Sc. Christoph Niemann (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) wird am 12. Juli 2018 mit dem Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2017/2018 für seine Lehrveranstaltung „Advanced VLSI Design“ ausgezeichnet. Der Preis wurde vom Prodekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick auf dem Sommerfest der Elektrotechnik überreicht. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld verbunden.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/2018 und des Sommersemesters 2018 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.

  

  

Zweimal Gold, zweimal Silber und fünf Sonderpreise beim Model Checking Contest @ Petri Nets MCC’2018 (26.06.2018)

Prof. Dr. rer. nat. habil. Karsten Wolf und Dipl.-Inf. Torsten Liebke (beide Institut für Informatik) gewinnen am 26. Juni 2018 bei der Teilnahme an vier der fünf Wettbewerbe zweimal den 1. Platz und zweimal den 2. Platz sowie fünf von den zehn erstmalig vergebenen Sonderpreisen beim 8. Model Checking Contest MCC’2018 im Rahmen der 39. International Conference on Application and Theory of Petri Nets and Concurrency PETRI NETS 2018 (24.06. – 29.06.2018) in Bratislava, Slovakei, und sind damit die erfolgreichsten Wettbewerbsteilnehmenden mit dem am Lehrstuhl für Theoretische Informatik entwickelten Werkzeug „LoLA – A Low Level Petri Net Analyser“. LoLA gewinnt Gold (1. Platz) in den Kategorien „UpperBounds“ und „LTL Formulas“ sowie Silber (2. Platz) in den Kategorien „Reachability Formulas“ und „CTL Formulas“. Weiterhin gewinnt LoLA die erstmals vergebenen Sonderpreise für die schnellste Laufzeit in den Kategorien „UpperBounds“, „Reachability Formulas“ und „LTL Formulas“ sowie für den sparsamsten Speicherplatz in den Kategorien „UpperBounds“ und „LTL Formulas“.

Im Wettbewerb mussten zu fast 1.000 Systemmodellen insgesamt mehr als 104.000 Anfragen zum Systemverhalten beantwortet werden. Der Wettbewerb stellt einen wichtigen Anreiz zur Weiterentwicklung von Analysewerkzeugen dar. Darüber hinaus erlaubt der Wettbewerb einen Vergleich der Ergebnisse zwischen den Teilnehmern. Dadurch konnte in den letzten Jahren die Verlässlichkeit aller teilnehmenden Werkzeuge erheblich gesteigert werden. Der Lehrstuhl unterstützt den Wettbewerb darüber hinaus durch die Bereitstellung von umfangreichen Rechnerkapazitäten.

LoLA ist ein Petri-Netz-Verifikationswerkzeug. Seine Entwicklung begann im Jahr 1998 durch den jetzigen Inhaber des Lehrstuhls für Theoretische Informatik Prof. Dr. rer. nat. habil. Karsten Wolf und wird als Projekt des Lehrstuhls sowie durch eine Reihe von Projektveranstaltungen auch durch Studierende weiterentwickelt. Es bietet zahlreiche Methoden an, um mittels Analyse der Systemstruktur und der Exploration eines möglichst kleinen Teils des Zustandsraumes Anfragen über das Verhalten eines als Petrinetz modellierten Systems zu beantworten. LoLA war und ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten, Publikationen und mehrerer Drittmittelprojekte. Es wird vom Lehrstuhl der internationalen Wissenschaftscommunity zum freien Download zur Verfügung gestellt. LoLA wurde bereits in mehrere andere Tools erfolgreich integriert und konnte bei der Bearbeitung von Real-Life-Fragestellungen in mehreren Anwendungsgebieten helfen.

Der Model Checking Contest @ Petri Nets (MCC) ist der internationale Wettbewerb zur Bewertung von Werkzeugen für die formale Verifikation von verteilten Systemen, die auf Petrinetzen basieren. Durch den Vergleich der Werkzeuge sollen besonders geeignete Techniken identifiziert werden, mit denen bestimmte Arten von Problemen erfolgreich bearbeitet werden können, z.B. Zustandsraumerzeugung, Deadlock-Erkennung, Erreichbarkeitsanalyse, Kausalanalyse. Der Wettbewerb besteht aus zwei Phasen: dem „Call for Models“ und dem „Call for Tools“. Beim „Call for Models“ werden Petrinetz-Modelle aus der Fachcommunity vorgeschlagen und zusammengetragen; beim „Call for Tools“ werden Werkzeuge eingereicht und dann Leistungstests an den zusammengetragenen Modellen unterzogen. Der Wettbewerb wird seit dem Jahr 2011 jährlich im Rahmen der International Conference on Application and Theory of Petri Nets and Concurrency (PETRI NETS) ausgetragen, die seit 1980 ebenfalls jährlich an wechselnden Orten weltweit stattfindet.

  

  

1. Platz in der Kategorie „Studierende“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 (19.06.2018)

B.Sc. Philipp Schweers (Masterstudium Wirtschaftsinformatik), Michel Bornemann (Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaften), Fenja Habelmann (Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen), Julia Hallab (Bachelorstudium Wirtschaftswissenschaften) und B.Sc. Stefan Schomacker (Masterstudium Wirtschaftsinformatik) gewinnen am 19. Juni 2018 den 1. Platz in der Kategorie „Studierende“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 mit ihrer Geschäftsidee „Karteikartensystem“. Die Ehrung ist verbunden mit einem Preisgeld von 1.000 EUR, das von der ETL-Unternehmensberatung AG & ETL StartUp gestiftet wurde.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger 2018 erfolgte durch eine unabhängige Jury aus hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Durch den 1. Platz beim regionalen Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock hat sich das Team für den landesweiten Ideenwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert, dessen Finale am 19. Juli 2018 in Wismar stattfinden wird.

Karteikartensystem.de ermöglicht das gemeinschaftliche Ausarbeiten von Lernstoff und effektives Lernen. Unterstützt wird das Team durch den Mentor aus der Wissenschaft Prof. Dr.-Ing. Matthias Wißotzki (bis 2017 Institut für Informatik; ab 2018 Hochschule Wismar, Inhaber des Lehrstuhls Grundlagen der Wirtschaftsinformatik/Betriebliche Modelle).

„Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ prämiert seit dem Jahr 2006 in einem mehrstufigen Auswahlverfahren die originellsten Geschäftsideen und wegweisendsten Forschungsergebnisse von Studierenden, Absolventen und Forschern aus den Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern in den Kategorien „Studierende“ und „Absolventen & Forschende“ jeweils mit einem 1., 2. und 3. Preis. Bei den regionalen Wettbewerben an allen Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern werden Prämien und Sachpreise von jeweils insgesamt mehr als 10.000 Euro vergeben. Zusätzlich wurden 2018 beim Wettbewerb im Forschungsraum Rostock vier Sonderpreise für die Bereiche Gesundheitswirtschaft & Life Sciences, App-Entwicklung, Innovative Produkte und Digitale Innovation & Prozessoptimierung in Höhe von jeweils 1.000 Euro vergeben. Die Preisträger der regionalen Wettbewerbe sind gleichzeitig für die Teilnahme am landesweiten Ideenwettbewerb qualifiziert. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Technologien und Ideen zu identifizieren und diese mit finanziellen Mitteln sowie mit wertvollen Kontakten, intensivem Coaching und wichtigen Erfahrungswerten zu unterstützen. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Das Zentrum für Entrepreneurship (ZfE) der Universität Rostock richtet den regionalen Wettbewerb für den Forschungsraum Rostock sowie den landesweiten Wettbewerb für das Land Mecklenburg-Vorpommern aus. Homepage des regionalen Ideenwettbewerbs im Forschungsraum Rostock: http://www.ideenwettbewerb.uni-rostock.de/.

  

  

3. Platz in der Kategorie „Absolventen & Forschende“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 (19.06.2018)

M.Sc. Martin Adam (Absolvent Elektrotechnik, Doktorand Elektrotechnik), Dr.-Ing. Kristina Yordanova (Institut für Informatik), B.Sc. Sumaiya Suravee, B.Sc. Dipendra Yadav, B.Sc. Frederic Conan Widjaja und B.Sc. Ifran Fachrudin Priyanta (alle Masterstudium Elektrotechnik) erreichen am 19. Juni 2018 den 3. Platz in der Kategorie „Absolventen & Forschende“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 mit ihrer Geschäftsidee „Persönlicher Intelligenter Assistent (PIA)“. Die Ehrung ist verbunden mit einem Preisgeld von 500 Euro, das von der Genius Venture Capital GmbH gestiftet wurde.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger 2018 erfolgte durch eine unabhängige Jury aus hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Durch den 3. Platz beim regionalen Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock hat sich das Team für den landesweiten Ideenwettbewerb Mecklenburg-Vorpommern qualifiziert, dessen Finale am 19. Juli 2018 in Wismar stattfinden wird.

Das Team wird durch zwei Hochschullehrer der Universität Rostock als Mentoren fachlich unterstützt: Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirste (Institut für Informatik, Inhaber des Lehrstuhls Multimediale Informationssysteme) und Prof. Dr. Christian Brock (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Inhaber des Lehrstuhls Allgemeine Betriebswirtschaftslehre: Marketing). Das Team plant nun die Beantragung des EXIST Gründerstipendiums, um die Geschäftsidee weiter zu verfolgen.

  

  

Sonderpreis „Digitale Innovation & Prozessoptimierung“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 (19.06.2018)

M.Sc. Martin Adam (Absolvent Elektrotechnik, Doktorand Elektrotechnik), Dr.-Ing. Kristina Yordanova (Institut für Informatik), B.Sc. Sumaiya Suravee, B.Sc. Dipendra Yadav, B.Sc. Frederic Conan Widjaja und B.Sc. Ifran Fachrudin Priyanta (alle Masterstudium Elektrotechnik) gewinnen am 19. Juni 2018 ebenfalls den Sonderpreis „Digitale Innovation & Prozessoptimierung“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 mit ihrer Geschäftsidee „Persönlicher Intelligenter Assistent (PIA)“. Die Ehrung ist verbunden mit einem Preisgeld von 1.000 EURO das von der LIMES Solutions GmbH gestiftet wurde.

Der Sonderpreis „Digitale Innovation & Prozessoptimierung“ wird für die beste Idee aus dem digitalen Bereich vergeben und ist unabhängig von der regulären Platzierung der Idee im Wettbewerb. Die Auswahl der Preisträger wird durch den jeweiligen Stifter nach individuellen Kriterien vorgenommen. Die eingereichte Idee muss sich einem der fünf mit Sonderpreisen dotierten Cluster zuordnen lassen, wobei diese Zuordnung im Rahmen der Einreichung von den Teilnehmern selbst vorgenommen wird. Die Vergabe findet im Rahmen der regulären Prämierung statt.

  

  

Sonderpreis „App-Entwicklung“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 (19.06.2018)

B.Sc. Danny Süßmilch (Absolvent der Wirtschaftsinformatik) gewinnt am 19. Juni 2018 den Sonderpreis „App-Entwicklung“ beim Ideenwettbewerb im Forschungsraum Rostock „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2018 mit seiner Geschäftsidee „MyTravel“. Die Ehrung ist verbunden mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, das von der InnoMobile GmbH gestiftet wurde.

Der Sonderpreis „App-Entwicklung“ wird für die beste Idee aus dem App-Bereich vergeben und ist unabhängig von der regulären Platzierung der Idee im Wettbewerb. Die Auswahl der Preisträger wird durch den jeweiligen Stifter nach individuellen Kriterien vorgenommen. Zu den Kriterien zählen Einzigartigkeit, Potenzial und Umsetzbarkeit der Idee. Die eingereichte Idee muss sich einem der fünf mit Sonderpreisen dotierten Cluster zuordnen lassen, wobei diese Zuordnung im Rahmen der Einreichung von den Teilnehmern selbst vorgenommen wird. Die Vergabe findet im Rahmen der regulären Prämierung statt.

  

  

Deutschland STIPENDIUM 2018 (01.06.2018)

Ein Studierender der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik erhält ab dem 1. Juni 2018 als Nachrücker ein Deutschland STIPENDIUM für das Studienjahr 2018. Der vorherige Stipendiat hat sein Studium erfolgreich abgeschlossen; dadurch wurde ein nun neu vergebener Platz frei. Mit dem vergebenen Stipendium werden die sehr guten Studienleistungen des nachrückenden Studierenden gewürdigt. Die Universität Rostock vergibt das im Jahr 2011 eingerichtete Deutschland STIPENDIUM jährlich seit dem Studienjahr 2011/2012.

Das „Deutschlandstipendium“ der Bundesregierung ist ein nationales Stipendienprogramm, mit dem besonders begabte und leistungsstarke Studierende an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gemeinsam finanziert und für jeweils zwei Semester vergeben. Eine Verlängerung ist möglich.

  

  

Excellent Poster Award ISSE 2018 (19.05.2018)

Dipl.-Ing. Dirk Seehase (Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik, als Doktorand betreut durch Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick) wird am 19. Mai 2018 mit dem Excellent Poster Award auf dem 41. International Spring Seminar on Electronics Technology ISSE 2018 (16.05. – 20.05.2018) in Zlatibor, Serbien, ausgezeichnet für das Paper „Endogenous Heating of Printed Circuit Boards by Means of Electromagnetic lnduction on Suitable Susceptors“, das er zusammen mit M.Sc. Christian Kohlen, M.Sc. Arne Neiser, Dr.-Ing. Andrej Novikov und Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick eingereicht hat.

Die ISSE ist eine IEEE-Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Elektronik-Technologie, die seit 1977 jährlich an wechselnden Orten in Europa stattfindet.

  

  

Jurymitglied bei BMWi-Wettbewerb „Digitales Startup des Jahres 2018“ (11.04.2018)

Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Institut für Informatik) wird am 11. April 2018 in die Jury des bundesweiten Wettbewerbs „Digitales Startup des Jahres 2018“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) berufen.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Jahr 2018 erstmalig ausgelobte Wettbewerb vergibt insgesamt 100.000 EURO Preisgeld an besonders vielversprechende Neugründungen im IT-Bereich. Die Preisverleihung erfolgt am 13. Juni 2018 auf der CEBIT 2018 (11.06. – 15.06.2018) in Hannover in Halle 27 auf Stand E77 um 13:00 Uhr im Rahmen des Start-up Talk: Digital Innovations (11:00 – 18:30 Uhr). Die Auswahl der Preisträger erfolgt mit Unterstützung einer unabhängigen Jury von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Der Wettbewerb wird von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Berlin) koordiniert.

  

  

Best Oral Presentation Award der IEEE-UPINLBS 2018 (23.03.2018)

M.Sc. Johann-Peter Wolff, M.Sc. Sebastian Stieber, M.Sc. Fabian Hölzke und Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Haubelt (alle Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) erhalten am 23. März 2018 einen Best Oral Presentation Award der 5. IEEE-Konferenz Ubiquitous Positioning, Indoor Navigation and Location-Based Services – IEEE UPINLBS 2018 (22.03. – 23.03.2018) in Wuhan, China, für ihr Paper „Improving Pedestrian Dead Reckoning using Likely and Unlikely Paths“.

Das Paper beschreibt eine Methode zur verbesserten Ortung von Personen in Gebäuden. Die grundlegende Methode – Pedestrian Dead Reckoning (kurz PDR) – basiert auf der Erkennung und Vermessung der einzelnen Schritte einer Zielperson. Da die Messungen immer mit einem geringen Fehler behaftet sind, degradiert die Genauigkeit der Lokalisierung mit der zurückgelegten Strecke. Die vorgestellte Methode kompensiert solche Fehler, indem die gemessene Bewegung der Zielperson mit Kartendaten korrigiert wird. Diese Daten beinhalten Wände und Türen sowie wahrscheinliche Pfade, beispielsweise entlang eines Korridors. Das Paper beschreibt die Algorithmen, deren Anwendbarkeit in verschiedenen Szenarien und zeigt eine Genauigkeitsverbesserung von bis zu 60 % gegenüber keiner Korrektur mit Kartendaten.

Die IEEE-Konferenz Ubiquitous Positioning, Indoor Navigation and Location-Based Services (IEEE UPINLBS) findet seit 2010 jährlich und seit 2012 alle zwei Jahre an wechselnden Orten weltweit statt. Im Fokus dieser Konferenz stehen die Themenbereiche ubiquitäre Positionierung, Indoor-Navigation und standortbasierte Technologien. Sie bietet ein Forum für Forscher, Entwickler und Unternehmen.

  

  

SIGSVC – Bester Beitrag des Jahres 2016 (01.03.2018)

Dr.-Ing. Hasan Koç, M.Sc. Felix Timm, Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (alle Institut für Informatik), Dr. Sergio España (Universität Utrecht, Niederlande) und M.Sc. Tania González (Unternehmen everis, Spanien) werden am 1. März 2018 mit der Auszeichnung SIGSVC – Bester Beitrag des Jahres 2016 der Special Interest Group on Services (SIGSVC) der Association for Information Systems (AIS) nachträglich für ihren Beitrag „A method for Context Modelling in Capability Management” ausgezeichnet, den sie auf der 24. European Conference on Information Systems – ECIS 2016 (12. – 15. Juni 2016) in Istanbul, Türkei, vorgestellt haben. Das Bild zeigt die mit dem Preis verbundene Urkunde für Dr. Hasan Koç.

Das Autorenteam stellt eine Methode zur Kontextmodellierung vor, die es Unternehmen ermöglicht, dynamische Veränderungen ihres Geschäftsumfelds mithilfe von Informationsmodellen zu erfassen. Die Methode erfasst so z.B. marktbezogene, rechtliche oder auch soziale Kontextvariablen in die Informationssysteme eines Unternehmen, um auf dieser Grundlage verschiedene Produkte oder Dienstleistungen flexibel anbieten zu können. Der Beitrag beschreibt diese Methode, wendet sie in einem konkreten Anwendungsfall an und zeigt ihren Reifegrad durch eine umfassende Evaluation auf.

Diese Auszeichnung wird jedes Jahr an die besten Veröffentlichungen der Tagungen ECIS und ICIS vergeben, die den von Special Interest Group on Services (SIGSVC) vertretenen Themengebieten zuzuordnen sind. Die European Conference on Information Systems (ECIS, seit 1993 jährlich an wechselnden Orten weltweit) und die International Conference on Information Systems (ICIS, seit 1980 jährlich an wechselnden Orten weltweit) sind die beiden renommiertesten Tagungen der Association for Information Systems (AIS) und damit der internationalen Forschung in der Wirtschaftsinformatik.