Preise & Ehrungen 2016

  

Jahresübersichten:
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Nominierung für Rostock’s Eleven 2016

Dr.-Ing. Matthias Wißotzki (Institut für Informatik) wird am 11. Februar 2016 als einer von drei Wissenschaftlern der Universität Rostock nominiert für Rostock’s Eleven – Wettbewerb, Wissenschaft & Kommunikation 2016 (08.06. – 10.06.2017) in Rostock und Kühlungsborn mit seinem Beitrag „Wie man in einer digitalen Welt träge Unternehmen zu Sprintern macht!“. Er ist damit seit Bestehen des Wettbewerbs der zweite Wissenschaftler der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik und der erste aus dem Institut für Informatik, der für diesen Wettbewerb nominiert wurde. Die Auswahl aus allen Bewerbungen und die Nominierung wird durch eine Jury unter Leitung der Pressestelle der Universität Rostock vorgenommen.

Dr. Wißotzki sagt zu seinem Beitrag: „Um kontinuierlich Höchstleistungen und Weltrekorde zu erreichen, benötigen Athleten eine Kombination aus ganz besonderen Fähigkeiten, die sie mit ihrer Trainingsstrategie kontinuierlich verbessern. Auch Unternehmen besitzen Fähigkeiten, um ihre ambitionierten Ziele zu erreichen. Wie im Sport müssen auch diese Fähigkeiten und deren „Trainingszustand“ bekannt sein. Um bestmöglich auf Veränderungen im Wettbewerb reagieren zu können, benötigen auch Unternehmen eine routinierte Trainingsstrategie – genau diese haben wir entwickelt.“

Der Workshop und Wettbewerb Rostocks’s Eleven (gemeint ist die Zahl 11) findet seit dem Jahr 2008 jährlich statt und wird vom Verein und Wissenschaftsnetzwerk Rostock denkt 365° (Rostock denkt 365 Grad) organisiert und koordiniert. An der Veranstaltung dürfen jeweils 11 Wissenschaftsjournalistinnen und Wissenschaftsjournalisten und 11 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler teilnehmen. Diese werden von den im Netzwerk aktiven Wissenschaftseinrichtungen der Regiopolregion Rostock vorgeschlagen: Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock, Thünen-Institut für Ostseefischerei Rostock, Leibniz-Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Leibniz-Institut für Katalyse Rostock, Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock, Fraunhofer-Anwendungszentrum für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock, Universität Rostock sowie Hochschule für Musik und Theater Rostock. „Rostock’s Eleven“ ist eine eingetragene Marke des Vereins Rostock denkt 365° e.V.

  

  

Deutschland STIPENDIUM 2016

5 Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik erhalten ab dem 1. April 2016 als Nachrücker ein Deutschland STIPENDIUM für das Studienjahr 2016. Die vorherigen Stipendiaten haben das Ende ihrer Regelstudienzeit und damit die Förderhöchstdauer erreicht. Mit den an die Nachrücker vergebenen Stipendien werden ihre sehr guten Studienleistungen gewürdigt. Die Universität Rostock vergibt das im Jahr 2011 eingerichtete Deutschland STIPENDIUM jährlich seit dem Studienjahr 2011/2012.

Das „Deutschlandstipendium“ der Bundesregierung ist ein nationales Stipendienprogramm, mit dem besonders begabte und leistungsstarke Studierende an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gemeinsam finanziert und für jeweils zwei Semester vergeben. Eine Verlängerung ist möglich.

  

  

Bester Konferenzbeitrag der IEEE WCNC 2016

M.Sc. Stephan Schedler und Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Kühn erhalten am 5. April 2016 den Preis für den besten Konferenzbeitrag der der IEEE Wireless Communications and Networking Conference 2016 (IEEE WCNC, 03.04. - 06.04.2016) in Doha (Katar). Ihr Artikel „Optimal Lattice Spacing for GFDM with Gaussian Waveform“ wurde in einem zweistufigen Begutachtungsprozess aus über 500 akzeptierten Beiträgen ausgewählt. Die Urkunden wurden in einem feierlichen Rahmen überreicht.

Die IEEE WCNC ist die weltweit führende Wireless-Konferenz, auf der Industrie, Wissenschaft, Behörden und Institutionen zusammenkommen, um Informationen und Ideen über die Weiterentwicklung der drahtlosen Kommunikation auszutauschen. Die IEEE WCNC findet seit 2003 jährlich an weltweit wechselnden Orten statt.

  

  

Autor des Jahres 2015 beim Fachmedium Elektronik

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Eckel wird Anfang Mai 2016 vom Fachmedium Elektronik als Autor des Jahres 2015 ausgezeichnet. Er erhält damit eine der vier für das Jahr 2015 vergebenen Auszeichnungen für seinen Artikel „Umrichter für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung: Technologische Herausforderungen“, weil er es mit seinem Beitrag geschafft hat, ein hochspezialisiertes Fachthema allgemeinverständlich aufzubereiten und so der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

In seinem Artikel führt er die Leser durch die historische Entwicklung der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung und ihre technische Umsetzung. Diese seit Jahrzehnten bewährte Technik zur elektrischen Energieübertragung rückt im Zuge der Energiewende wieder verstärkt in den Fokus.

Bereits seit 2004 zeichnet die Elektronik-Redaktion die besten Fachartikel aus und kürt damit die Top-Autoren eines Jahrgangs. Das seit 1952 bestehende Fachmedium Elektronik erscheint aktuell 14-täglich mit 26 Ausgaben sowie 27 Sonderheften pro Jahr und ist mit 96.000 Lesern pro Ausgabe eine der meistgelesenen Elektronik-Fachzeitschriften in Deutschland.

  

  

Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2016

Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Institut für Informatik), Prof. Dr.-Ing. Dennis Hohlfeld (Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik) sowie Dr.-Ing. Thomas Flisgen (Institut für Allgemeine Elektrotechnik) und Dr.-Ing. Thomas Mundt (Institut für Informatik) erhalten am 24. Juni 2016 den Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2016.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des jeweiligen Studienjahres durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.

  

  

  

  

  

  

VDI-Studienpreis 2016

B.Sc. Hermann Pommerenke (Institut für Allgemeine Elektrotechnik, Betreuer: M.Sc. Johann Heller (VDI-Preisträger von 2014) und Prof. Dr. rer. nat. habil. Ursula van Rienen), Absolvent des Bachelor-Studiengans Elektrotechnik, wird am 24. Juni 2016 mit dem VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2016 für seine Bachelorarbeit „Implementierung einer adaptiven Gitterverfeinerung zur Lösung der Helmholtz-Gleichung mit Hilfe der Finiten Elemente Methode“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden.

In seiner Bachelorarbeit untersucht Hermann Pommerenke mehrere Verfahren zur adaptiven Gitterverfeinerung mit Hilfe der Finiten Elemente Methode in 2D und 3D, testet diese und vergleicht sie mit kommerzieller Software. Neben der Untersuchung von in der Literatur vorgeschlagenen Verfahren hat Herr Pommerenke durch eigene Vorschläge Beiträge zur äußerst effektiven Lösung des Problems geleistet und damit die Leistung kommerzieller Software übertroffen. Die untersuchten Verfahren werden zur genauen und effizienten Lösung von verallgemeinerten Eigenwertproblemen eingesetzt. Diese spielen u.a. bei der Berechnung der Hochfrequenzeigenschaften von Hohlraumresonatoren für Teilchenbeschleuniger eine große Rolle. Die Bachelorarbeit von Herrn Pommerenke ist von besonderem Interesse für zukünftige Beschleunigeranlagen, da mit Hilfe der untersuchten Verfahren eine präzise und schnelle Optimierung der Beschleuniger-Komponenten möglich ist und sich dadurch deren Leistungsfähigkeit steigern und die Kosten senken lassen.

Mit dem VDI-Studienpreis zeichnet der Verein Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern seit 1995 hervorragende Leistungen in ingenieurtechnischen Studiengängen aus.

  

  

INFO.RO Förderpreis 2015 für die beste Master-/Diplomarbeit (1)

M.Sc. Degol Saleh Woldegaber (Institut für Informatik, Betreuer: Prof. Dr. rer. nat. Clemens H. Cap) erhält am 24. Juni 2016 den INFO.RO Förderpreis für die beste Master-/Diplomarbeit 2015 für seine Masterarbeit „Discovery, Communication and Positioning of Mobile Devices using Acoustics“ im Masterstudiengang Informatik.

In der Masterarbeit wurden die Möglichkeiten akustischer Verfahren im Bereich mobiler Endgeräte zur Kommunikation und Positionsbestimmung untersucht. Herr Woldegaber untersuchte Protokolle und Signalverfahren von WLAN bis Unterwasserkommunikation und entwickelte sowohl die notwendigen theoretischen Grundlagen als auch einen funktionierenden Demonstrator. Die besondere Bedeutung der Ergebnisse der Arbeit ergibt sich auch durch den Erfolg der Ideen der Masterarbeit, die zu einer Exist Startup Förderung genutzt werden konnten. Neben dem hohen Innovationsgrad und der Praxisnähe ist auch die mathematische Präzision, mit denen Grundlagen und Theorien diskutiert und entwickelt wurden, zu loben.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis 2015 wird an zwei Preisträger vergeben und ist mit jeweils 150 Euro dotiert.

  

  

INFO.RO Förderpreis 2015 für die beste Master-/Diplomarbeit (2)

M.Sc. Christoph Sigmanhek (Institut für Informatik, Betreuer: Dr. rer. pol. Birger Lantow) erhält am 24. Juni 2016 den INFO.RO Förderpreis für die beste Master-/Diplomarbeit 2015 für seine Masterarbeit „Wissensmanagement in Wartungsprojekten der adesso AG – Prozessorientierte Analyse“ im Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik.

In seiner Arbeit entwickelt Herr Sigmanek eigenständig eine Methode zur Analyse und Optimierung von Prozessen des Wissenstransfers in Unternehmen. Ausgehend von der Betrachtung bestehende Ansätze zur Analyse wissensintensiver Prozesse werden Grenzen und Probleme dieser Ansätze aufgezeigt. Darauf aufbauend entwickelt er seine STAPS-Methodik (Scope-Tailoring-Analyse-Problem-Solving). Sie vermeidet die Probleme bestehender Ansätze, welche in der fehlenden Operationalisierung und mangelnden Berücksichtigung der unterschiedlichen Zielstellungen von Projekten zur Verbesserung der Wissensmanagementprozesse liegen. So vermag es Herr Sigmanek, die Grenzen des bisherigen Stands der Wissenschaft aufzuzeigen, zu erweitern, sowie mit Hilfe einer Fallstudie die praktische Relevanz und Umsetzbarkeit seines Ansatzes zu demonstrieren. Die Ergebnisse der Arbeit konnten schon in zwei wissenschaftlichen Veröffentlichungen präsentiert werden.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis 2015 wird an zwei Preisträger vergeben und ist mit jeweils 150 Euro dotiert.

  

  

INFO.RO Förderpreis 2015 für beste Bachelorarbeit

B.Sc. Benjamin Leiding (Institut für Informatik, Betreuer: Prof. Dr. rer. nat. Clemens H. Cap) erhält am 24. Juni 2016 den INFO.RO Förderpreis 2015 für die beste Bachelorarbeit für seine Arbeit „Link topological analysis of the PGP web of thrust“ im Bachelorstudiengang Informatik.

In der Bachelorarbeit werden graphentheoretische Konzepte in Vertrauensnetzwerken und auf Signaturgraphen von PGP angepasst und angewendet. Die dabei erforderlichen Algorithmen nutzen externe, vorgegebene und zum Teil wenig dokumentierte Datenstrukturen. Die Verfahren sind rechenaufwendig und skalieren nicht immer gut. In dieser schwierigen Landschaft hat Herr Leiding ein außergewöhnliches Maß an Durchsetzungsfähigkeit, Kreativität und wissenschaftlicher Arbeitsweise nachgewiesen.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis 2015 ist mit 100 Euro dotiert.

  

  

Joachim-Jungius-Förderpreis 2016 (1)

Dr.-Ing. Thomas Flisgen (Institut für Allgemeine Elektrotechnik, Betreuerin Prof. Dr. rer. nat. habil. Ursula van Rienen) wird am 30. Juni 2016 mit dem Joachim-Jungius-Förderpreis 2016 der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) für seine Dissertation „Compact State-Space Models for Complex Superconducting Radio-Frequency Structures based on Model Order Reduction and Concatenation Methods“ ausgezeichnet. Die vier im Jahr 2016 vergebenen Preise wurden von Prof. Dr. Wolfgang Schareck (Rektor der Universität Rostock) und Rolf-Peter Schultz (Schatzmeister GFUR) bei einem akademischen Festakt in der Universitätskirche überreicht.

Die Arbeit von Thomas Flisgen, die im Grenzbereich zwischen Elektrotechnik und Theoretischer Physik angesiedelt ist, liefert einen Beitrag zur numerischen Behandlung eines aktuellen Problems der Hochfrequenztechnik, das in enger Beziehung zur Theorie und Praxis der Teilchenbeschleunigungs-Physik steht und vielfältige Anwendungen zulässt. Thomas Flisgen ist Absolvent des englischsprachigen Studiengangs Computational Engineering, der in der Regel nur von ausländischen Studierenden besucht wird.

Die Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) vergibt seit dem Jahr 1992 jährlich bis zu vier gleichwertige Preise für herausragende Dissertationen an der Universität Rostock, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind.

  

  

Joachim-Jungius-Förderpreis 2016 (2)

Dr.-Ing. Ulf Schmitz (Institut für Informatik, Betreuer Prof. Dr. Olaf Wolkenhauer) wird am 30. Juni 2016 mit dem Joachim-Jungius-Förderpreis 2016 der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) für seine Dissertation „An investigation of microRNA target regulation mechanisms using an integrative approach“ ausgezeichnet. Die vier im Jahr 2016 vergebenen Preise wurden von Prof. Dr. Wolfgang Schareck (Rektor der Universität Rostock) und Rolf-Peter Schultz (Schatzmeister GFUR) bei einem akademischen Festakt in der Universitätskirche überreicht.

Ulf Schmitz befasst sich in seiner Arbeit mit in-silico-Untersuchungen zur Bestimmung von Zielgenen und Interaktionen von micro RNAs (miRNA). Als Ingenieur mit dem Schwerpunkt Medizinische Informatik hat er sich am Beispiel der Rolle von miRNAs in der Krebsentwicklung nicht nur in die Molekulargenetik, sondern auch noch in die Medizin eingearbeitet. Die Originalität, Selbständigkeit und Interdisziplinarität der Arbeit ist außergewöhnlich.

Die Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) vergibt seit dem Jahr 1992 jährlich bis zu vier gleichwertige Preise für herausragende Dissertationen an der Universität Rostock, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind.

  

  

2. Platz bei „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2016

Dr.-Ing. Benjamin Wagner, Dr.-Ing. Jan Skodzik und Dr.-Ing. Vlado Altman (alle Absolventen und Promovenden vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) erringen am 13. Juli 2016 den 2. Platz bei „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2016 in der Kategorie Forschende & Absolventen für ihre Geschäfts- und Gründungsidee „GetVise“. Die Ehrung ist mit Weiterbildungsgutscheinen im Wert von 2.500 Euro vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des ESF sowie einem Preisgeld von 500 Euro, gestiftet von der IHK zu Rostock, verbunden.

Hinter dem Projekt „GetVise“ verbirgt sich die Entwicklung einer innovativen Softwarelösung für Dienstleistungen im Marktforschungsbereich.

„Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ prämiert seit 2006 in einem mehrstufigen Auswahlverfahren die originellsten Geschäftsideen und wegweisendsten Forschungsergebnisse von Studierenden, Absolventen und Forschern aus den Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem 1., 2. und 3. Preis in den Kategorien „Studierende“ und „Forschende & Absolventen“. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Technologien und Ideen zu identifizieren und nicht nur mit finanziellen Mitteln zu unterstützen, sondern auch mit wertvollen Kontakten, intensivem Coaching und wichtigen Erfahrungswerten. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

  

  

Deutschland STIPENDIUM 2016/2017

9 Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik erhalten am 18. November 2016 ein Deutschland STIPENDIUM für das Studienjahr 2016/2017. Drei Stipendien wurden neu vergeben an Studierende höherer Semester und für sechs Studierende wurde das Stipendium verlängert. Damit werden ihre sehr guten Studienleistungen gewürdigt. Die Universität Rostock vergibt das im Jahr 2011 eingerichtete Deutschland STIPENDIUM jährlich seit dem Studienjahr 2011/2012.

Das „Deutschlandstipendium“ der Bundesregierung ist ein nationales Stipendienprogramm, mit dem besonders begabte und leistungsstarke Studierende an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gemeinsam finanziert und für jeweils zwei Semester vergeben. Eine Verlängerung ist möglich.

  

  

Mitglied der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Prof. Dr. rer. nat. habil. Ursula van Rienen (Institut für Allgemeine Elektrotechnik, Inhaberin des Lehrstuhls Theoretische Elektrotechnik) ist im Oktober 2016 als eine von 35 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum neuen Mitglied der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gewählt worden. Mit der Aufnahme in die Akademie werden die Gewählten für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihre hohe Reputation geehrt.

Kennzeichnend für ihre Forschung ist die interdisziplinäre Verzahnung mit anderen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen, den Naturwissenschaften und der Medizin. Zur Anwendung kommen ihre Forschungsarbeiten beispielsweise im Bereich der Implantattechnologie, wie Cochlea-Implantate, Tiefe Hirnstimulation oder neuartige Implantate zur Knochenstimulation. Aber auch die Auswirkungen von Hochspannungsleitungen auf sich in der Nähe aufhaltende Menschen, Tropfen auf Hochspannungsisolatoren, Metalldetektoren für das Humanitäre Minenräumen sowie Studien zu Hochfrequenzfeldern in den Beschleunigungsstrukturen aktueller und im Design befindlicher Teilchenbeschleuniger gehörten schon zu den Anwendungsfeldern, für die sie gemeinsam mit ihrem Team numerische Lösungsverfahren weiterentwickelt und verfeinert hat.

Ursula van Rienen ist Sprecherin des Graduiertenkollegs 1505 „Analyse und Simulation elektrischer Wechselwirkungen zwischen Implantaten und Biosystemen“ welisa . Auf ihre Initiative wurde 2002 an der Universität Rostock der internationale Masterstudiengang „Computational Engineering“ eingerichtet. Neben der Koordination des sehr gut angenommenen Studiengangs engagierte sie sich für eine Erweiterung auf andere Vertiefungsrichtungen. So wird seit 2015 der internationale, interdisziplinäre Studiengang „Computational Science and Engineering“ durch die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik in Kooperation mit der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik sowie der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angeboten. Ursula van Rienen engagiert sich über ihr eigenes Fach hinaus und war u.a. Dekanin der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Prorektorin für Forschung und Forschungsausbildung der Universität Rostock und Vorsitzende des Fakultätentages für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Die „acatech“ vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland. Als Arbeitsakademie berät sie Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen, unterstützt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und fördert den technikwissenschaftlichen Nachwuchs. Die Mitglieder der Akademie stammen aus den Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.