Preise & Ehrungen 2015

  

Jahresübersichten:
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Sonderpreis Coaching des „Inspired - Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2014 (1)

Dipl. Wirt. Ing. M.Sc. Matthias Wißotzki (Institut für Informatik) erhält am 21. Januar 2015 den Sonderpreis Coaching des „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2014 für seine Idee „mySCREEN“ auf der Festveranstaltung in Rostock.

Der Sonderpreis Coaching 2014 wurde zweimal vergeben und ist jeweils mit einem Coaching im Wert von 1.000 Euro dotiert.

„Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ prämiert seit 2006 in einem mehrstufigen Auswahlverfahren kreative und innovative Ideen von Studierenden, Absolventen und Forschern aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem 1., 2. und 3. Preis in den Kategorien „Studierende“ und „Forscher“ und vergibt im Jahr 2014 die Sonderpreise Gesundheitswirtschaft, Tourismus und Coaching sowie den Ehrenpreis des Präsidenten der IHK zu Rostock.

  

  

Sonderpreis Coaching des „Inspired - Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2014 (2)

M.Sc. Jonas Vetterick und Dipl.-Inf. Robin Nicolay (Institut für Informatik) erhalten am 21. Januar 2015 den Sonderpreis Coaching des „Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ 2014 für ihre Idee „SILENT RADIO“ auf der Festveranstaltung in Rostock.

Der Sonderpreis Coaching 2014 wurde zweimal vergeben und ist jeweils mit einem Coaching im Wert von 1.000 Euro dotiert.

„Inspired – Der Ideenwettbewerb. In MV.“ prämiert seit 2006 in einem mehrstufigen Auswahlverfahren kreative und innovative Ideen von Studierenden, Absolventen und Forschern aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit dem 1., 2. und 3. Preis in den Kategorien „Studierende“ und „Forscher“ und vergibt im Jahr 2014 die Sonderpreise Gesundheitswirtschaft, Tourismus und Coaching sowie den Ehrenpreis des Präsidenten der IHK zu Rostock.

  

  

Jurymitglied bei BMWi-Wettbewerb

Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Institut für Informatik) wird am 9. März 2015 zum dritten Mal in Folge in die Jury für die Auszeichnung „IKT-Gründung des Jahres“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) berufen. Diese sehr begehrte Auszeichnung wird auf der Kongress-Messe „Junge IKT 2017“ am 7. Mai 2015 in Berlin verliehen.

Die Auswahl der Preisträger erfolgt mit Unterstützung einer unabhängigen Jury von Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Investoren. Prof. Kurt Sandkuhl ist in der Jury der einzige Universitätsprofessor aus Deutschland.

Der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit 2011 regelmäßig ausgelobte Preis richtet sich an junge Unternehmen, die aus den Gründungsinitiativen des BMWi und aus deutschen Gründer- und Businessplanwettbewerben hervorgegangen sind und ihre Geschäftsideen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien in kurzer Zeit besonders erfolgreich umgesetzt haben. Ausgelobt werden drei mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Preise. Der Wettbewerb wird von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (Berlin) koordiniert.

  

  

Best Paper Award ACM SAC 2015

Dipl.-Inf. Nikolaus Jeremic, Dr.-Ing. Helge Parzyjegla und Prof. Dr.-Ing. habil. Gero Mühl (alle Institut für Informatik) erhalten am 16. April 2015 den Best-Paper-Award auf dem ACM Symposium on Applied Computing 2015 (SAC'15) in der Kategorie „System SW & Security“ (13.04. - 17.04.2015) in Salamanca in Spanien für ihr Paper „Improving Random Write Performance in Heterogeneous Erasure-Coded Drive Arrays by Offloading Code Block Requests“.

Das Paper beschreibt eine Architektur für fehlertolerante paritätsbasierte RAID-Verbunde (Redundant Array of Independent Disks) aus heterogenen Sekundärspeichergeräten wie Festplatten und Solid-State-Drives (SSDs) mit unterschiedlichen Speicherdichten. Der Einsatz von paritätsbasierten RAID-Verbunden bietet Fehlertoleranz bei deutlich höherer nutzbarer Speicherkapazität und damit bei geringeren Kosten als RAID-Verbunde, in denen mehrere Kopien der Daten gehalten werden. Der Hauptnachteil von paritätsbasierten RAID-Verbunden ist eine Verlangsamung bei kleineren Schreibzugriffen aufgrund des verhältnismäßig hohen Aufwands für die Aktualisierung von Paritätsinformationen. In der vorgeschlagenen Architektur werden kleinere Schreibzugriffe signifikant durch die Verlagerung der Paritätsinformationen auf eine kleine Anzahl von schnellen Speichergeräten beschleunigt. Die präsentierte Architektur wurde im Rahmen des DFG-Projekts „Adaptive hybride Sekundärspeichersysteme für Cloud Computing-Szenarien“ entwickelt.

Die SAC ist eine von der ACM Special Interest Group on Applied Computing ausgerichtete internationale Konferenz mit Schwerpunkt auf der praktischen Informatik, die im Jahr 2015 zum 30. Mal stattfindet.

  

  

DFG-PostDoc-Forschungsstipendium

Dr.-Ing. Peter Danielis (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) wird am 20. April 2015 mit einem DFG-PostDoc-Forschungsstipendium für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm für seine Ideen zur Weiterentwicklung seiner Forschungen zur Vernetzung von Internet-Zugangsknoten ausgezeichnet.

Aufbauend auf seiner Dissertation „Peer-to-Peer-Technologie in Teilnehmerzugangsnetzen“, die im Jahr 2014 mit dem Joachim-Jungius-Förderpreis der Universität Rostock ausgezeichnet wurde und bisher nicht miteinander kommunizierende Internetzugangsknoten zu einem intelligenten, sich selbst organisierenden Schwarm vernetzt, möchte Dr. Danielis nun in einem neuen Forschungsvorhaben diese erfolgreich erprobten Methoden und Verfahren auf bewegte Geräte erweitern. Grundidee ist auch hier, dass miteinander kommunizierende Geräte ihre Ressourcen abstimmen und gemeinsam eine bessere Leistungsfähigkeit können, als dies ein einzelner, isolierter Knoten tun kann, der nur über seine eigenen Ressourcen verfügt. Neben der Erhöhung der Zuverlässigkeit des Gesamtsystems gegenüber dem Ausfall einzelner Knoten wird es bei mobilen Systemen zusätzlich erforderlich, die Leistungen mobiler Knoten, die den Empfangsbereich der Nutzer verlassen, durch andere stationäre bzw. in den Empfangsbereich kommende neue Knoten übernehmen und weiter erbringen zu lassen. Im Zeitalter zunehmender Mobilität haben die Forschungen von Dr. Danielis das Potenzial, international neue Entwicklungen anzustoßen.

DFG-PostDoc-Forschungsstipendien werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der europaweit größten Wissenschafts- und Forschungs-Fördereinrichtung, an herausragende Nachwuchswissenschaftler vergeben, um sie mit einem Auslandsaufenthalt bei der Fortsetzung ihrer Forschungen und damit der Weiterführung ihrer wissenschaftlichen Laufbahn zu unterstützen. Die Antragsteller werden dabei einer differenzierten mehrstufigen Begutachtung unterzogen. Dr. Danielis konnte mit seinem Forschungsvorhaben sowohl die Gutachter und Gremien der DFG, als auch in einem Probevortrag die Vertreter der Königlich Technischen Hochschule (KTH) in Stockholm überzeugen.

  

  

1. Platz beim Kommunikationswettbewerb der Langen Nacht der Wissenschaften

Das Team der Universitätsmedizin und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Dr. med. Ingo Kilimann (DZNE/UMR: Universitätsmedizin Rostock), Dipl.-Inf. Martin Dyrba (DZNE, Absolvent der IEF), M.Sc. Christina Heine (UMR), M.Sc. Katharina Brüggen (UMR), Dipl.-Inf. Philipp Koldrack (DZNE/IEF: Institut für Informatik), Studienkoordinatorin Heike Raum (DZNE) und Studienkoordinatorin Henrike Pfaff (DZNE/UMR) erringen am 7. Mai 2014 den 1. Platz beim Kommunikationswettbewerb der 12. Langen Nacht der Wissenschaften in der Hansestadt Rostock, mit Ihrem Beitrag „99 Jahre Alzheimer Forschung - wo stehen wir heute?“. Dipl.-Inf. Philipp Koldrack beteiligte sich an der DZNE-Präsentation mit einen Beitrag zu seinem Kooperationsprojekt „Situationsadaptive Mobilitätsassistenz für Demenzpatienten auf Basis kausaler Modelle.“

In einer Videopräsentation erhielten die Besucher Einblick in die praktische Arbeit der Forscher bei der Erfassung von Bewegungsdaten während eines Orientierungsexperimentes in der Rostocker Innenstadt. Durch zeitsynchrone Einblendung der dabei aufgezeichneten Datenströme wurden die charakteristischen Muster in verschiedenen Situationen des Experimentes sichtbar. Die Aufbereitung des Materials durch Annotation wurde am Beispiel gezeigt und die Machbarkeit einer automatisierten Erkennung von desorientiertem Bewegungsverhalten mittels maschineller Lernverfahren dargestellt. Im Dialog mit den Zuschauern wurden dabei auch die Probleme dementiell Erkrankter im Alltag sowie das Potential moderner Assistenzsysteme für den Erhalt von Lebensqualität kommuniziert.

Auf der seit 2004 jährlich stattfindenden Langen Nacht der Wissenschaften präsentieren Rostocker Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen mit spannenden Schauvorlesungen, Vorträgen, Experimenten und Besichtigungen sich und ihre Arbeit der breiten Öffentlichkeit und geben Einblicke in ihre Tätigkeit und die damit verbundenen Berufe. Die Universität Rostock ist mit ihren Fakultäten und Einrichtungen traditionell mit zahlreichen Angeboten vertreten.

Im ebenfalls seit 2004 stattfindenden Kommunikationswettbewerb stellen sich die Teilnehmer einer Jury aus (Wissenschafts-)Journalisten und Wirtschaftsrepräsentanten, die Beiträge nach Verständlichkeit, Präsentationsidee und Umsetzung bewertet. Die Gewinner (1. Platz) erhalten auf der Preisverleihung im Rahmen der Abschlussveranstaltung den Wanderpokal „Rostocker Wissensboje“.

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) ist eine Forschungseinrichtung in der Helmholtz-Gemeinschaft mit bundesweit neun Standorten. Der Standort Rostock/Greifswald konzentriert sich auf klinische und populationsbasierte Forschungsfragen neurodegenerativer Erkrankungen. Die Arbeitsgruppe Mobile Multimediale Informationssysteme des Instituts für Informatik (Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirste) erforscht zusammen mit dem DZNE Anwendungen multimodaler Datenanalyseverfahren in der Diagnostik sowie im Bereich der Assistenztechnologien für Erkrankte und ihre Angehörigen.

  

  

Best Paper Award der EuroVis 2015

Dr.-Ing. Martin Luboschik, M.Sc. Martin Röhlig, Dipl.-Inf. Arne Bittig, Prof. Dr.-Ing. habil. Heidrun Schumann und Dr.-Ing. Christian Tominski (alle Institut für Informatik) sowie Dr. Natalia Andrienko (Fraunhofer IAIS Bonn) erhalten am 29. Mai 2015 den Best-Paper-Award der EuroVis 2015 (25.05. - 29.05.2015) in Cagliari in Italien für ihr Paper „Feature-Driven Visual Analytics of Chaotic Parameter-Dependent Movement“.

Sie entwickelten ein Verfahren, mit dem die chaotische Bewegung von Proteinen und anderen Bio-Bausteinen auf der Zelloberfläche besser verstanden werden kann. So ließen sich bekannte Vorgänge auf Zelloberflächen bestätigen. Aber auch neue Phänomene, über die es bisher nur Vermutungen gab, konnten visuell sichtbar gemacht werden. Eingesetzt wird das Verfahren zur Untersuchung der Signalübertragung zwischen Zellen insbesondere bei Alterungsprozessen. Möglich ist ebenfalls die Analyse anderer chaotischer Systeme: z.B. Straßenverkehr, Tierverhalten und Sportanalyse. Die Ergebnisse entstanden in einem gemeinsamen Projekt von Frau Prof. Schumann und Frau Prof. Uhrmacher im DFG-Schwerpunktprogramm „Scalable Visual Analytics“ und erscheinen im Computer Graphics Forum, Volume 34 (2015), Number 3.

Die EuroVis, eine Veranstaltung der Eurographics Association, ist die zentrale europäische Konferenz auf dem Gebiet der Visualisierung, die im Jahr 2015 zum 17. Mal stattfindet.

  

  

Business Information Systems Fellow Award

Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl (Institut für Informatik) wird am 24. Juni 2015 mit dem Business Information Systems Fellow Award für seine Verdienste um das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik im Allgemeinen und die internationale Konferenz zu Business Information Systems im Besonderen auf der 18. Internationalen BIS Konferenz (24.06. - 26.06.2015) in Poznan, Polen ausgezeichnet.

Prof. Sandkuhl ist damit eine von nur acht Persönlichkeiten weltweit, die diese Auszeichnung erhalten haben.

  

  

  

Best Paper Award der ANSYS 2015

Prof. Dr.-Ing. Dennis Hohlfeld (Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik) wird am 25. Juni 2015 mit dem Best-Paper-Award der 33. CADFEM ANSYS Conference & CADFEM Users’ Meeting 2015 in der Kategorie Elektromagnetik (24. – 26. Juni 2015) in Bremen für seinen Vortrag „Structure Preserving Model Order Reduction and System Level Simulation of MEMS Piezoelectric Energy Harvester“ ausgezeichnet. Die zugehörige wissenschaftliche Veröffentlichung wurde von M. Kudryavtsev, E. B. Rudnyi, D. Hohlfeld und T. Bechtold erstellt.

Die CADFEM ANSYS Conference ist eine Fachkonferenz zur numerischen Simulation in der Produktentwicklung, die jährlich an wechselnden Orten stattfindet.

  

  

Dritter Platz beim INNO AWARD 2015

Dipl. Wirt. Ing. M.Sc. Matthias Wißotzki, Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl und die Wirtschaftsinformatiker B.Sc. Tino Weichert, M.Sc. Andreas Kolerski und M.Sc. Erik Hennig (alle Institut für Informatik) gewinnen am 29.06.2015 den 3. Platz beim Innovationspreis INNO AWARD 2015 des Verbunds der Technologiezentren Mecklenburg-Vorpommern e.V. (VTMV) für ihre Geschäftsidee „myScreen“ auf der Festveranstaltung in Greifswald. Mit diesem dritten Platz, der mit einem Preisgeld von 1.000 Euro und Sachleistungen von weiteren 1.000 Euro dotiert ist, war im Jahr 2015 „myScreen“ die einzige nicht medizintechnische Innovation unter den Platzierungen.

Matthias Wißotzki beschreibt die Geschäftsidee von „myScreen“ so: „Ein Nutzer sitzt vor dem Fernseher auf der Couch, entspannt mit einem mobilen Gerät, überprüft E-Mails, schreibt per WhatsApp mit Freunden und liest Updates auf Facebook. Nebenbei läuft einer seiner Lieblingsfilme. Plötzlich sieht er ein Produkt im Film, von dem er schon immer wissen wollte, von welcher Firma es stammt und wo er es kaufen könnte. An dieser Stelle begann er normalerweise damit, im Internet nach den jeweiligen Informationen zu suchen. Meist war die Suche jedoch sehr aufwendig und oft erfolglos, ganz abgesehen davon, dass er die letzte Viertelstunde des Films verpasst hat. Noch viel schwieriger verhielt es sich bei der Lieblingsserie vieler Damen. Welche Schuhe trägt Carrie Bradshaw oder wie teuer ist ihr Cocktailkleid in „Sex and the City“? Eine hoffnungslose Aufgabe – zumindest bisher. myScreen erkennt die laufende Sendung mit der genauen Position im Film und kann sofort die unterschiedlichen Produkte und Dienstleistungen für den dort gezeigten Kontext anzeigen, mit der Option den Kaufprozess unverzüglich zu starten.“ Durch den enorm kurzen Abstand zwischen „Hast du das gesehen? Das will ich auch haben.“ und dem Zeitpunkt des Vorliegens eines konkreten Angebots bzw. preisgünstigeren Alternativen wird sowohl die Kaufwahrscheinlichkeit als auch die Kundenzufriedenheit erhöht.

Der INNO AWARD ist ein vom Verbund der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern e.V. (VTMV) zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft gestifteter, bundesweiter und branchenunabhängiger Innovationspreis. Er prämiert innovative Ideen und nachhaltige Konzepte für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Teilnahmeberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, Studierende und Mitarbeitende von Hochschulen und Universitäten und jede oder jeder andere Gründungswillige mit einer innovativen Idee aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründer und junge, in Mecklenburg-Vorpommern ansässige Unternehmen, deren Gründung nicht länger als 36 Monate zurück liegt. Der INNO AWARD wird seit dem Jahr 2013 jährlich als 1., 2. und 3. Preis vergeben und ist mit Preisgeldern und Sachleistungen der Technologiezentren dotiert.

  

  

Preis für beste Lehre der IEF für das Studienjahr 2015

Prof. Dr.-Ing. Thomas Kirste (Institut für Informatik), Prof. Dr. rer. nat. habil. Hartmut Ewald (Institut für Allgemeine Elektrotechnik) und Dr.-Ing. Martin Schaeper (Institut für Allgemeine Elektrotechnik) erhalten am 3. Juli 2015 den Preis für die beste Lehre der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik für das Studienjahr 2015.

Prof. Kirste erhält die Auszeichnung für die Lehrveranstaltung Grundausbildung Praktische Informatik, Prof. Ewald für die Lehrveranstaltung Maritime Sensorik und Dr. Schaeper für die Übungen Grundlagen der Elektrotechnik 1 bis 3.

Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des jeweiligen Studienjahres durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.

  

  

VDI-Studienpreis 2015

M.Sc. Henning Puttnies (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik, Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Dirk Timmermann und Dr.-Ing. Vlado Altmann), Absolvent des Studiengangs Elektrotechnik, wird am 3. Juli 2015 mit dem VDI-Studienpreis Mecklenburg-Vorpommern 2015 für seine Masterarbeit „Konzipierung und Implementierung eines Smart-Metering-Systems zur automatisierten Zählerwerterfassung und Übermittlung“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro verbunden.

Smart-Meter sind intelligente Zähler, z.B. für Strom, Wasser und Gas, die tatsächlichen Verbrauch und Nutzungszeiten erfassen und über Kommunikationsnetze z.B. an die Energieversorger weitergeben. Sie sind damit unverzichtbare Bausteine für Smart Homes, Smart Buildings und Smart Fabrics. Derzeit liegen die Kosten bei 300 bis 500 Euro pro Gerät und damit zu hoch für den breiten Einsatz in Privathaushalten. Herr Puttnies realisierte mit seiner Masterarbeit ein voll funktionales Smart Meter aus der Basis eines Raspberry Pi und wies die uneingeschränkte praktische Einsatzfähigkeit unter realen Bedingungen nach. Mit Kosten um die 30 Euro liegt seine Lösung bei ca. 10 % der derzeit üblichen Kosten und eröffnet dieser Technologie wesentlich breitere Einsatzmöglichkeiten.

Mit dem VDI-Studienpreis zeichnet der Verein Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern seit 1995 hervorragende Leistungen in ingenieurtechnischen Studiengängen aus.

  

  

INFO.RO Preisträger 2015

  

  

INFO.RO Förderpreis 2014 für die beste Master-/Diplomarbeit

M.Sc. Martin Röhlig (Institut für Informatik, Betreuer: Prof. Dr.-Ing. habil. Heidrun Schumann und Dipl.-Inf. Steve Dübel) erhält am 3. Juli 2015 den INFO.RO Förderpreis für die beste Master-/Diplomarbeit 2014 für seine Masterarbeit „Flexible Visualisierung von Wetterdaten im räumlichen Kontext unter Berücksichtigung von Unsicherheiten“ im Masterstudiengang Visual Computing.

Bei der Darstellung von Daten im 3-dimensionalen Gelände hat Herr Röhlig sich insbesondere auch mit der Darstellung von Unsicherheiten, z.B. durch fehlende oder fehlerhafte Daten im Kontext von Wetterdaten beschäftigt. Dabei wurden überdurchschnittlich gute Ergebnisse, sowohl im Bereich des Konzeptes, als auch bei der praktischen Umsetzung erreicht. So konnten Vor- und Nachteile spezieller Visualisierungsansätze in 2D und 3D identifiziert und daraus Rückschlüsse für das Design neuer visueller Repräsentationen, insbesondere unter Einbeziehung von Unsicherheiten, gezogen werden. Herr Röhlig hat dabei nicht nur die in der Aufgabenstellung beschriebenen Unsicherheiten der Daten selbst, sondern in eigenständiger Arbeit auch zusätzlich durch die Anzeige entstehende Unsicherheiten, wie z.B. Verdeckungen und Verzerrungen berücksichtigt und entsprechende Lösungsideen entworfen. Im Ergebnis ist eine herausragende Masterarbeit entstanden, die nicht nur mit Bestnote bewertet wurde, sondern deren Ergebnisse auch maßgeblich zum Inhalt einer internationalen Publikation auf dem IEEE VIS International Workshop on 3DVis beigetragen haben.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2005 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Diplom- bzw. Masterarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis 2014 ist mit 200 Euro dotiert. Das Preisgeld wurde von der Firma Xplosion aus Hamburg bereitgestellt.

  

  

INFO.RO Förderpreis 2014 für die beste Bachelorarbeit

B.Sc. Paul Stelzer (Institut für Informatik, Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl und Dipl. Wirt. Inf. M.Sc. Matthias Wißotzki) erhält am 3. Juli 2015 den INFO.RO Förderpreis 2014 für die beste Bachelorarbeit für seine Arbeit „Klassifikation von Rollen im Enterprise Architecture Management“ im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik.

Mit der vorliegenden Arbeit werden Rollen im Enterprise Architecture Mangement (EAM) erstmals systematisch wissenschaftlich untersucht und erfasst. Die hierfür vorgeschlagene Forschungsmethodik wird inklusive der Evaluation der Forschungsergebnisse gut abgearbeitet. Allein die sehr umfangreiche Literaturanalyse und Darstellung der Ergebnisse geht über das für Bachelorarbeiten normal erwartbare Maß hinaus. Weiterhin zieht Herr Stelzer für die Validierung seiner Resultate zusätzlich zur Literaturanalyse ein Experteninterview heran. Durch diesen Methodenmix erhöht sich der Wert seiner Arbeit nochmals. Die Bachelorarbeit war bereits Grundlage für zwei wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Der Preis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) seit dem Jahr 2012 jährlich für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Bachelorarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis 2014 ist mit 100 Euro dotiert. Das Preisgeld wurde von der Firma Xplosion aus Hamburg bereitgestellt.

  

  

INFO.RO Sonderpreis 2014 für die beste Abschlussarbeit im Lehramt Informatik

Sarah Sahl (Institut für Informatik, Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Kurt Sandkuhl und Dr.-Ing. Karina Oertel) erhält am 3. Juli 2015 den INFO.RO Sonderpreis 2014 für die beste Abschlussarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung Lehramt Informatik für ihre Staatsexamensarbeit „Modellierung von Verbesserungsprozessen im Studium im Rahmen des Qualitätsmanagements Begründung“ im Lehramtsstudiengang Fach Informatik für Gymnasien.

Das Thema der Hausarbeit von Sarah Sahl liegt im Bereich der Verbesserung von Betreuungs- und Beratungsprozessen in der Studieneingangsphase. Durch Modellierung und Analyse dieser Prozesse am Institut für Informatik soll ein Beitrag zur Verbesserung der Prozesse und zum Qualitätsmanagement geleistet werden. In der Arbeit erfolgt eine Einführung in Modellierungsmethoden und klare Begriffsdefinitionen um schließlich eine geeignete Methode auszuwählen. Die Techniken zur Datenerhebung, zur Auswertung und Validierung werden transparent dargestellt und begründet. In der Arbeit wird Literatur aus der Unternehmensmodellierung, dem Qualitätsmanagement und der Erhebungstechniken gut aufbereitet. Frau Sarah Sahl dokumentiert mit der vorgelegten Hausarbeit zum einen, dass sie das Thema der Modellierung von Verbesserungsprozessen mit den wissenschaftlichen Methoden und Hilfsmitteln der Informatik sachgerecht und mit sehr gutem Ergebnis bearbeiten kann. Zum anderen sind die inhaltlichen Ergebnisse der Arbeit eine sehr gute Ausgangsposition für die Durchführung der Verbesserungsmaßnahmen, d.h. die Arbeit hat auch einen klaren praktischen Nutzen.

Der Sonderpreis wird vom Verein Informatik-Forum Rostock e.V. (INFO.RO) erstmals für das Jahr 2014 für eine am Institut für Informatik entstandene hervorragende Lehramts-Abschlussarbeit an Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik vergeben. Der Preis 2014 ist mit 100 Euro dotiert. Das Preisgeld wurde von der Firma Xplosion aus Hamburg bereitgestellt.

  

  

Joachim-Jungius-Förderpreis 2015

Dr.-Ing. Hussein Al-Shatri (Institut für Nachrichtentechnik, Betreuer Prof. Dr.-Ing. habil. Tobias Weber) wird am 3. Juli 2015 mit dem Joachim-Jungius-Förderpreis 2015 der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) für seine Dissertation „Interference Reduction in Multiuser Relay Networks“ ausgezeichnet. Die drei im Jahr 2015 vergebenen Preise wurden vom Rektor der Universität Rostock, Prof. Dr. Wolfgang Schareck, und Prof. Dr. Wolfgang Bernard, 2. Vorsitzender der GFUR, in einem Festakt in der Universitätskirche übergeben.

Nach übereinstimmender Auffassung der Gutachter hat der junge Wissenschaftler mit seiner Dissertation einen Durchbruch in der Informationstheorie erreicht. Hintergrund der Doktorarbeit ist die Kommunikationslandschaft der Mobilfunknetze. Al-Shatri entwickelte den „Interference-Alignment-Ansatz“ durch das Verwenden von Relays an Stelle vieler Antennen erfolgreich weiter. So werden parallel übertragene Datenströme maximiert und die Energieeffizienz verbessert.

Es werden seit dem Jahr 1992 jährlich bis zu drei gleichwertige Preise für herausragende Dissertationen an der Universität Rostock vergeben, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind.

  

  

Förderpreis für Lehre der Universität Rostock 2015

Dr.-Ing. Peter Danielis (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) wird am 3. Juli 2015 mit dem Förderpreis für Lehre der Universität Rostock 2015 von der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) ausgezeichnet. Die drei im Jahr 2015 vergebenen Preise wurden vom Rektor der Universität Rostock, Prof. Dr. Wolfgang Schareck, und Prof. Dr. Wolfgang Bernard, 2. Vorsitzender der GFUR, in einem Festakt in der Universitätskirche übergeben.

Die Studierenden haben Dr. Danielis als Übungsleiter in der Veranstaltung „Digitale Systeme“ und als Dozenten in der Vorlesung „Technische Grundlagen der Rechnerkommunikation“ kennen gelernt. Sie würdigen seine gut verständlichen, didaktisch-methodisch fundierten Vorlesungen.

Der Preis wird seit dem Jahr 1998 für sehr gute Lehre an der Universität Rostock an Einzelpersonen oder Gruppen auf Vorschlag der an den Lehrveranstaltungen teilnehmenden Fachschaften vergeben. Es können mehrere gleichwertige Preise vergeben werden. Das Preisgeld beträgt insgesamt 3.000 Euro und wird bei Mehrfachvergabe auf die Einzelpreise aufgeteilt. Für die Einzelpreise beträgt die Dotierung dabei mindestens 1.000 Euro.

  

  

Auszeichnung für Masterarbeit – Buchveröffentlichung bei „BestMasters“ im Springer Verlag

M.Sc. Eike Björn Schweißguth (Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) wird am 8. Oktober 2015 vom Springer Wissenschaftsverlag mit der Veröffentlichung seiner Masterarbeit in der Buchreihe „BestMasters“ ausgezeichnet. Seine mit Bestnote bewertete Masterarbeit „Entwicklung und Evaluierung eines SDN-gestützten echtzeitfähigen Gerätenetzwerkes“ ist die erste Masterarbeit der Universität Rostock, die in dieser Buchreihe publiziert wird.

In seiner Masterarbeit entwirft Herr Schweißguth ein Konzept zur Anwendung der SDN-Technologie in der industriellen Fabrikvernetzung. Software Defined Networking (SDN) lagert Funktionen zur Verwaltung von Rechnernetzen von den Netzwerkgeräten, wie z.B. Router und Switches, auf Computer aus. Es löst damit die Komponenten, die über die Weiterleitung von Daten entscheiden, aus den Netzwerkgeräten heraus, welche diese Weiterleitung physisch durchführen. So können insbesondere größere Computernetzwerke direkt von Rechnern aus verwaltet werden. Dies vereinfacht das Management, erhöht die Flexibilität und steigert die Effizienz. In klassischen Computernetzwerken wird diese Technologie seit ca. 2013 erfolgreich eingesetzt, u.a. auch in Rechenzentren von Google. Industrielle Produktions-Netzwerke stellen oft höchste Anforderungen an die Echtzeitfähigkeit des Netzwerks, d.h. hier müssen bestimmte Maximallaufzeiten der Datenpakete garantiert werden, damit die industriellen Steuerungen korrekt und zuverlässig funktionieren. Bisherige SDN-Implementierungen garantieren dies nicht. Mit seiner Arbeit legte Herr Schweißguth nun ein SDN-basiertes Konzept vor, das diesen Anforderungen der Industrie gerecht wird.

Die Buchreihe „BestMasters“ wird vom Springer-Verlag seit Januar 2014 herausgegeben. In ihr erscheinen herausragende Masterarbeiten zu aktuellen Themen der Fachgebiete Naturwissenschaften, Psychologie, Technik und Wirtschaftswissenschaften, die an renommierten Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden sind, dort mit der höchsten möglichen Note bewertet und von einem weiteren Gutachtergremium für diese Buchreihe empfohlen wurden. Die Buchreihe richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen und soll insbesondere auch Nachwuchswissenschaftlern Orientierung geben.

  

  

Deutschland STIPENDIUM 2015/2016

9 Studierende der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik erhalten am 13. November 2015 ein Deutschland STIPENDIUM für das Studienjahr 2015/2016. Ein Stipendium wurde neu vergeben an Studierende höherer Semester und für acht Studierende wurde das Stipendium verlängert. Damit werden ihre sehr guten Studienleistungen gewürdigt. Die Universität Rostock vergibt das im Jahr 2011 eingerichtete Deutschland STIPENDIUM jährlich seit dem Studienjahr 2011/2012.

Das „Deutschlandstipendium“ der Bundesregierung ist ein nationales Stipendienprogramm, mit dem besonders begabte und leistungsstarke Studierende an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) gemeinsam finanziert und für jeweils zwei Semester vergeben. Eine Verlängerung ist möglich.

  

  

EXIST-Gründerstipendium

Dr.-Ing. Vlado Altmann, Dr.-Ing. Benjamin Wagner und Dr.-Ing. Jan Skodzik (alle Absolventen und Promovenden vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik) erhalten am 18. Dezember 2015 ein EXIST-Gründerstipendium vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für ihre Gründungsidee „GetVise“. Das für ein Jahr gewährte Stipendium beträgt insgesamt 146.600 Euro.

Hinter dem Projekt „GetVise“ verbirgt sich die Entwicklung einer innovativen Softwarelösung für Dienstleistungen im Marktforschungsbereich. Die Idee entstand im September 2014. Derzeit sind die Forscher mit Entwicklung und Test der Software beschäftigt. Die erste Testphase wurde erfolgreich abgeschlossen. Das Team ist nun auch auf der Suche nach Referenzkunden. Dabei werden sie von ihrer Mentorin Stefanie Hackbarth unterstützt, die als Marketingmanagerin für ein führendendes norddeutsches Unternehmen tätig ist. Die Unternehmensgründung ist für Anfang 2016 geplant. Auch der Mentor Prof. Dr.-Ing. Dirk Timmermann bescheinigt dem Team gute Chancen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.

Das GetVise-Gründerteam ist eines von vier Teams, das im Jahr 2015 an der Universität Rostock von einer EXIST-Förderung profitiert. Das Zentrum für Entrepreneurship der Universität Rostock (ZfE) hat die Gründer beraten und bei der Antragstellung für das Gründerstipendium unterstützt.

Mit dem EXIST-Gründerstipendium fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit 1998 gründungswillige Studierende, Beschäftigte, Absolventinnen und Absolventen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die innovative technologieorientierte oder wissensbasierte Projekte realisieren wollen. Das Förderprogramm wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert.