Impressum  

EU-Doktorandentrainingsnetzwerk „Marie-Skłodowska-Curie Innovative Training Network“ (ITN) EVOCATION

Laufzeit

1. Oktober 2018 bis 30. September 2022

  

Finanzierung

EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“

  

Koordination

Prof. Dr. sc. techn. Oliver Staadt (IEF)

  

Beteiligte Einrichtungen / Fachgebiete

Das ITN EVOCATION ist ein innovatives Ausbildungsnetzwerk für Doktoranden, in dem zehn akademische und sechs Industrie-Partner aus Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich und Ungarn zusammenarbeiten.

  

Kurzbeschreibung

Mit insgesamt 3,6 Millionen Euro fördert die Europäische Union ab Oktober 2018 für 48 Monate das „Marie-Skłodowska-Curie Innovative Training Network“ (ITN EVOCATION). Ziel dieses Netzwerkes ist es, junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu unterstützen, Innovationen zu fördern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit außeruniversitären Einrichtungen voranzutreiben. EVOCATION ist seit 2014 das erste durch die Universität Rostock koordinierte Forschungsprojekt im EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon 2020“, dem weltweit größten Forschungsprogramm.

Im Fokus des Vorhabens EVOCATION (Advanced Visual and Geometric Computing for 3D Capture, Display, and Fabrication) steht die 3D-Visualisierung, insbesondere von komplexen Objekten. Zum Einsatz kommen diese Bildgebungsverfahren beispielsweise im medizinischen Bereich oder im Industriedesign. Innerhalb dieses Forschungsfeldes erhalten junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler bei Workshops, Sommerschulen, Kursen und Forschungsaufenthalten bei internationalen Projektpartnern die Möglichkeit, unterschiedliche Disziplinen kennenzulernen und die gewonnenen Erfahrungen für ihre eigene wissenschaftliche Qualifikation zu nutzen.

Prof. Dr. sc. techn. Oliver Staadt vom Lehrstuhl für Visual Computing der Universität Rostock koordiniert die europäischen Partner in dem umfangreichen Projekt. Insgesamt arbeiten im Projekt EVOCATION zehn akademische und sechs Industrie-Partner aus Deutschland, Italien, der Schweiz, Österreich und Ungarn zusammen. Sie bieten 14 Doktorandinnen und Doktoranden am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere ein breit gefächertes Netzwerk, um im internationalen Austausch Kompetenzen in den Bereichen „3D-Scanning von Geometrie und Materialeigenschaften“, „Extraktion von Struktur und semantischer Information“ sowie „Verarbeitung, Visualisierung und 3D-Druck komplexer Objekte“ vertiefen zu können. Die Anwendungsgebiete sind dabei vielfältig: angefangen vom industriellen Design über die Kultur- und Kreativwirtschaft bis hin zu medizinischen Anwendungen sowie dem Gebiet der Bildung.