Master Informatik

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des Master-Studiengangs Informatik.

Dieser Studiengang wurde zum Wintersemester 2013/2014 neu gestaltet. Die ausführlichen Informationen zum aktuellen Studiengang finden Sie auf dieser Seite.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten des Instituts für Informatik.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung für diesen Studiengang.

  

  

1. Warum Informatik studieren?

Mit dem Masterstudiengang Informatik qualifizieren Sie sich für leitende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten in allen Bereichen der Wirtschaft und Gesellschaft sowie für die Aufnahme eines Promotionsstudiums an einer nationalen oder internationalen Universität.

Im Masterstudiengang Informatik vertiefen und erweitern Sie Ihre im Bachelorstudium erworbenen wissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie bereiten sich auf die Übernahme von Verantwortung sowohl für Anwendungsentwicklungen in der Wirtschaft, als auch für die Weiterentwicklung der Wissenschaft in der Forschung vor. Da insbesondere Informatik-Ingenieure weltweit dringend gesucht werden, stehen Ihnen alle Entwicklungsmöglichkeiten offen.

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum Master of Science (M.Sc.) auf dem Gebiet der Informatik. Anstelle des Mastergrades kann mit diesem Studium auch der Grad Diplom-Ingenieurin/Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) erlangt werden.

Der Masterstudiengang Informatik ist forschungsorientiert und schließt konsekutiv an das Bachelorstudium der Informatik an.

Der Masterstudiengang Informatik führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss und befähigt Sie zu einer anschließenden Promotion.

In diesem Studiengang werden Kenntnisse und Methoden vermittelt, die Sie befähigen, den unterschiedlichen Anforderungen Ihrer späteren Berufstätigkeit gerecht zu werden. Das Studium ermöglicht Ihnen auf der Grundlage mathematisch-naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse das Erfassen theoretischer Zusammenhänge. Sie erlangen die Fähigkeit, einerseits Probleme Ihres Faches zu erfassen sowie systematisch und zielgerichtet wissenschaftlich zu bearbeiten, sowie andererseits nach selbstständiger Einarbeitung in spezielle Fragestellungen zur Entwicklung auf dem Gebiet Informatik beizutragen. Von Absolventen/Absolventinnen des Masterstudiengangs Informatik wird gegen- über den Absolventen/Absolventinnen des Bachelorstudiengangs ein deutlich höherer Grad an eigenständiger, wissenschaftlicher Arbeit gefordert, der sie in die Lage versetzt, an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung ihres Faches mitwirken zu können und entsprechende Entwicklungs- und Forschungsarbeiten in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen eigenständig durchführen sowie Führungsaufgaben übernehmen zu können.

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Sie bringen das Interesse mit, sich auf dem Gebiet der Informatik weiter zu qualifizieren und zu spezialisieren. Neben guten Kenntnissen in Informatik und Naturwissenschaften besitzen Sie die Fähigkeiten, komplexe Aufgabenstellungen zu erfassen und Ihre theoretischen Kenntnisse zu deren Lösung anzuwenden. Ein gutes Abstraktionsvermögen und die Beherrschung der englischen Fachsprache sind dazu ebenfalls hilfreich.

  

2.3 Besonderheiten

Das fachliche Niveau und die wissenschaftliche Qualifikation des Master of Science entsprechen dem in Deutschland als auch international bekannten universitären Diplomingenieur. Durch die verschiedenen Wahlmöglichkeiten in den angebotenen Vertiefungsrichtungen werden sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die Relevanz des Studiums für die industrielle Praxis gewährleistet.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Studierende, die wegen einer von ihnen ausgeübten Berufstätigkeit oder wegen familiärer Verpflichtungen in der Erziehung, Betreuung und Pflege nur etwa die Hälfte der für das Studium vorgesehenen Arbeitszeit aufwenden können, haben die Möglichkeit, zweimal für jeweils zwei Semester die Studienform Individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Von den jeweils zwei Semestern wird dann nur jeweils ein Semester auf die Regelstudienzeit angerechnet.

   

2.4 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Der universitäre Master-Abschluss auf dem Gebiet der Informatik bietet Ihnen beste Möglichkeiten, eine leitende oder forschende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland und weltweit zu übernehmen, beispielsweise auf folgenden Gebieten:

  • Forschung und Entwicklung von komplexen IT-Systemen und -lösungen
  • Planung, Angebotserstellung, Kundenservice
  • Leitung von IT-Abteilungen
  • Verwaltung und Lehre

Der stetig wachsende Bedarf an Informatik-Ingenieuren eröffnet Ihnen Zukunftsperspektiven mit guten Jobangeboten und hervorragende Entwicklungschancen.

  

2.5 Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten (Promotion)

Sehr guten Absolventen des Master-Studiengangs, die sich weiter intensiv im wissenschaftlichen Umfeld betätigen wollen, eröffnet sich mit dem Master-Abschluss die Möglichkeit der Promotion.

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Informatik (Master)

3.1.1 Studienablauf bei Studienbeginn im Sommersemester

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3.1.2 Studienablauf bei Studienbeginn im Wintersemester

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3.2 Wahlpflichtmodule

Der Masterstudiengang Informatik schließt konsekutiv an das Bachelorstudium Informatik an und umfasst drei Semester. Die ersten beiden Semester erweitern die theoretischen Grundlagen und erlauben die Vertiefung in den zur Wahl stehenden Schwerpunkten:

  • Modelle und Algorithmen (MA)
  • Informationssysteme (IS)
  • Smart Computing (SC)

für die sich die/der Studierende entscheiden kann. Im anschließenden dritten Semester wird die Master-Arbeit verfasst.

Der Masterstudiengang Informatik gliedert sich in Pflicht-, Wahlpflicht und Wahlmodule. Es sind Pflichtmodule im Umfang von 42 Leistungspunkten, Wahlpflichtmodule im Umfang von 42 Leistungspunkten und ein nichttechnisches Wahlmodul im Umfang von sechs Leistungspunkten zu studieren, das aus dem nichttechnischen Modulangebot der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik oder dem Gesamtangebot der Universität Rostock gewählt werden kann. Die 42 Leistungspunkte im Pflichtbereich setzen sich zusammen aus sechs Leistungspunkte für das Modul Forschungsthemen der Informatik, sechs Leistungspunkte für das Modul Neueste Entwicklungen der Informatik und 30 Leistungspunkte für das Modul der Abschlussprüfung. Die Wahlpflichtmodule gliedern sich in die Wahlpflichtbereiche Spezialisierung, Vertiefte Spezialisierung und Überblick, jeweils mit 12 Leistungspunkten, sowie den Wahlpflichtbereich Ergänzung mit sechs Leistungspunkten. Für das Bestehen der Masterprüfung sind insgesamt mindestens 90 Leistungspunkte zu erwerben.

Im Wahlpflichtbereich besteht jeweils die Wahl zwischen Modulen, die je einem der folgenden drei zentralen Themenbereiche zugeordnet sind:

  • Modelle und Algorithmen (MA),
  • Informationssysteme (IS),
  • Smart Computing (SC).

Für den Wahlpflichtbereich Ergänzung stehen darüber hinaus Module für die drei angrenzenden Themenbereiche

  • Wirtschaftsinformatik (WIN),
  • Visual Computing (VC),
  • Informationstechnik/Technische Informatik (ITTI)

zur Wahl. Für das Erreichen der Kompetenzziele, vor allem für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen breitem Basiswissen und einer hinreichend tiefen Spezialisierung in einem der drei zentralen Themengebiete, gelten folgende Beschränkungen für die Auswahl der Module:

  1. In den Wahlpflichtbereichen Spezialisierung und Vertiefte Spezialisierung ist der gleiche zentrale Themenbereich zu wählen;
  2. Im Wahlpflichtbereich Überblick sind verschiedene zentrale Themenbereiche zu wählen, die zudem beide von dem im Wahlpflichtbereich Spezialisierung gewählten Themenbereich abweichen;
  3. Im Wahlpflichtbereich Ergänzung ist entweder ein zentraler Themenbereich zu wählen, der von dem im Wahlpflichtbereich Spezialisierung gewählten Themenbereich abweicht, oder einer der drei angrenzenden Themenbereiche.

Somit gibt es folgende drei Varianten, die Wahlpflichtbereiche den Themenbereichen zuzuordnen:

 Variante AVariante BVariante C
SpezialisierungMAISSC
Vertiefte SpezialisierungMAISSC
ÜberblickIS + SCMA + SCMA + IS
ErgänzungIS oder SC oder WIN oder VC oder ITTIMA oder SC oder WIN oder VC oder ITTIMA oder IS oder WIN oder VC oder ITTI

   

Das Institut für Informatik veröffentlicht spätestens sechs Monate vor Beginn eines Semesters eine Liste von Lehrveranstaltungsangeboten (Link zum Institut für Informatik). Dabei besteht ein Angebot aus einer Vorlesung im Umfang von drei Semesterwochenstunden und einer begleitenden Übung im Umfang von einer Semesterwochenstunde. Jedes der Vorlesungsangebote ist einem der drei zentralen Themenbereiche oder einem der angrenzenden Themenbereiche zugeordnet. Das Institut für Informatik stellt sicher, dass:

  1. die Liste der Vorlesungsangebote in jedem Semester für jeden der drei zentralen Themenbereiche mindestens drei verschiedene Vorlesungsangebote, darunter wenigstens zwei deutschsprachige und ein englischsprachiges, ausweist;
  2. die Liste der Vorlesungsangebote in wenigstens einem, entsprechend gekennzeichneten, zentralen Themenbereich in zwei aufeinanderfolgenden Semestern wenigstens je zwei englischsprachige Angebote enthält;
  3. die Liste der Vorlesungsangebote für jeden der drei angrenzenden Themenbereiche mindestens ein Vorlesungsangebot ausweist, wobei in wenigstens einem Themenbereich ein deutschsprachiges und in wenigstens einem Themenbereich ein englischsprachiges Vorlesungsangebot enthalten ist.
  4. Vorlesungsangebote eines Semesters nicht im darauffolgenden Semester erneut angeboten werden.

Die im Rahmen der Wahlpflichtmodule zu belegenden Lehrveranstaltungen können für den jeweiligen Themenbereich frei aus der jeweils aktuellen Liste an Lehrveranstaltungsangeboten gewählt werden. Dabei ist es nicht zulässig, ein und dasselbe Lehrveranstaltungsangebot mehrfach zu nutzen.

Über die Anerkennung des nichttechnischen Wahlmoduls oder anderer Module aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock oder anderer Hochschulen gemäß Â§ 19 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) als gleichwertige Leistung entscheidet der Prüfungsausschuss auf Antrag des/des Studierenden im Einzelfall.

Bitte beachten Sie bei den nachfolgend dargestellten Lehrangeboten, dass diese i.d.R. nur einmal im Studienjahr - d.h. im Wintersemester oder im Sommersemester - angeboten werden. Informationen hierzu erhalten Sie in der Studienordnung bzw. im Studienbüro. Nachfolgend wird auf die Aufteilung lt. Studienordnung hingewiesen (SS = Sommersemenster, WS = Wintersemester).

  

3.2.1 Wahlpflichtbereich Spezialisierung

In diesem Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlpflichtkatalog auszuwählen. Dabei ist der gleiche zentrale Themenbereich wie im Wahlpflichtbereich Vertiefte Spezialisierung zu wählen.

  • Spezialisierung im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Spezialisierung im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)

  

3.2.2 Wahlpflichtbereich Vertiefte Spezialisierung

In diesem Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlpflichtkatalog auszuwählen. Dabei ist der gleiche zentrale Themenbereich wie im Wahlpflichtbereich Spezialisierung zu wählen.

  • Vertiefte Spezialisierung im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Verteifte Spezialisierung im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Vertiefte Spezialisierung im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)

  

3.2.3 Wahlpflichtbereich Überblick

In diesem Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlpflichtkatalog auszuwählen. Dabei sind verschiedene zentrale Themenbereiche zu wählen, die zudem beide von dem im Wahlpflichtbereich Spezialisierung gewählten Themenbereich abweichen.

  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)

  

3.2.4 Wahlpflichtbereich Ergänzung

In diesem Wahlpflichtbereich sind Module im Umfang von 6 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlpflichtkatalog auszuwählen. Dabei ist entweder ein zentraler Themenbereich zu wählen, der von dem im Wahlpflichtbereich Spezialisierung gewählten Themenbereich abweicht, oder einer der drei angrenzenden Themenbereiche.

  • Ergänzende Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Informationssysteme (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Smart Computing (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Informationstechnik/Technische Informatik (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Visual Computing (SS, WS)
  • Ergänzende Themen im Themenbereich Wirtschaftsinformatik (SS, WS)

  

3.2.5 Wahlbereich Nicht-technisches Fach

In diesem Wahlbereich sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von 6 Leistungspunkten aus dem folgenden Wahlkatalog oder dem Gesamtangebot der Universität Rostock auszuwählen.

  • Grundlagen der Didaktik des Informatikunterrichts (SS)
  • Soziale Wirkungen von Informations- und Kommunikationstechnologien (WS)
  • Mentoringprogramm Informatik (WS)

  

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf ihrem Master-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Sie beinhaltet die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten und den Beginn des nächsten Semesters.

Auf der Grundlage des Prüfungs- und Studienplanes erarbeitet das Studienbüro in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen für jede Matrikel und für jedes Semester einen Semesterstudienplan. Er beinhaltet Angaben zu den Lehrfächern, zu den Lehrkräften, zum Stundenumfang aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Formen der Lehrveranstaltungen und zur zeitlichen Einordnung der Lehrveranstaltungen.

  

3.3.2 Lehr- und Lernformen

Es werden folgende Formen von Lehrveranstaltungen, teilweise auch in englischer Sprache, angeboten:

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten. Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen Masterstudiengang Informatik zum Einsatz:

  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag des Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.

Zum Erreichen der Studienziele ist neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium erforderlich.

  

3.4 Prüfungen

Die Zusammenstellung der zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art, die Dauer und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus dem Prüfungs- und Studienplan und den Modulbeschreibungen (siehe SPSO). Die Abschlussprüfung (Abschlussarbeit und Kolloquium) gemäß Â§ 13 ist Bestandteil der Masterprüfung.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen kommen zum Einsatz:

- mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigenständigen Arbeit des Studierenden gestellt.
  • Mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

- schriftliche Prüfungsleistungen

  • Hausarbeiten: Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema beziehungsweise die schriftliche Bearbeitung einer Aufgabenstellung. Die Studierenden sollen dabei nachweisen, dass sie innerhalb einer begrenzten Zeit Literaturquellen erschließen, die reflektierten Texte in eigenen Worten in einem eigenständigen Argumentationszusammenhang darstellen können und Aufgabenstellungen selbstständig und vollständig bearbeiten können. Mögliche Sonderformen einer Hausarbeit können insbesondere eine Fallstudie/Fallanalyse, ein Forschungsexposee oder ein Konstruktionsentwurf sein.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein. Prüfungsvorleistungen können sein: Lösen von Übungsaufgaben und Beratung von Studierenden. Die konkreten Prüfungsvorleistungen sind der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan aus der SPSO zu entnehmen.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Es können bis zu drei Studierende gleichzeitig geprüft werden. Die Dauer der Prüfung der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Hausarbeiten können auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum eines Semesters beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit und endet mit dem Semesterende. Abweichend können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Referaten vorlesungsbegleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden. Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

  

4. Zulassung zum Studiengang

Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie in der Kurzübersicht.

  

5. Broschüren / Ordnungen (Downloads)

5.1 Broschüren

  

5.2 Ordnungen

Die Studiengangsdokumente finden Sie im Bereich Ordnungen:

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Prof. Dr. Karsten Wolf
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock 
Telefon: (0381) 498 7670 
E-Mail: karsten.wolf(at)uni-rostock.de 

Studienbüro
Rena Daubner 
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Raum 132 
Telefon: (0381) 498 7005
E-Mail: studienbuero.ief(at)uni-rostock.de 

Prüfungsausschuss
Prof. Dr. Andreas Brandstädt (Vorsitzender) 
Albert-Einstein-Straße 21, 18059 Rostock 
Telefon: (0381) 498 7640 
E-Mail: andreas.brandstädt(at)uni-rostock.de 

Fachschaftsrat (Vertretung der Studierenden)
Fachschaftsrat Informatik
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock 
E-Mail: fachschaft.informatik(at)uni-rostock.de 

 

6.2 Allgemeine (studienunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1253 oder 1252 
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr 

Studentensekretariat
(Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung)

Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230 
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten: Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr 

Akademisches Auslandsamt
(Beratung und Betreuung ausländischer Studierender)

Petra Schmidtke
Kröpeliner Straße 29, 18055 Rostock, Raum 304
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Telefon: +49 381 - 498 1211
Fax: +49 381 - 498 1210