Impressum  

Lehramt Informatik für Gymnasien und Lehramt Informatik für Regionale Schulen (1. Staatsexamen)

Herzlich Willkommen bei den 
Staatsexamen-Studiengängen Lehramt Informatik.

Das Lehramtsstudium für Gymnasien bzw. für regionale Schulen besteht grundsätzlich aus den folgenden Bereichen:

  • Fachwissenschaft und Fachdidaktik Fach 1
  • Fachwissenschaft und Fachdidaktik Fach 2
  • Bildungswissenschaften, Praktika und Abschlussarbeit
  • Prüfung zum 1. Staatsexamen

Dabei werden Fach 1 und 2 gleichberechtigt und im gleichen Umfang studiert.

Im Lehramtsstudium können neben den beiden Fachwissenschaften keine weiteren Fächer als Beifach studiert werden. Mit dem Studienziel einer Erweiterungsprüfung können alle Fachwissenschaften gemäß Anlagen der SPSO (Zusatzfächer). Als Zusatzfach kann im Lehramt Gymnasien zudem das Fach Italienisch studiert werden.

  

Auf dieser Seite finden Sie detaillierte Informationen zum Fach Informatik:

  • Fach Informatik für das Lehramt an Gymnasien 
    (120 Leistungspunkte in Fachwissenschaft und Fachdidaktik)
  • Fach Informatik für das Lehramt an Regionalen Schulen 
    (105 Leistungspunkte in Fachwissenschaft und Fachdidaktik)

Grundlage für die Immatrikulation in diese Studiengänge sind ab dem Wintersemester 2017/2018 die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung (SPSO) von 2012 zusammen mit den 1. Änderungssatzungen von 2014 und den 2. Änderungssatzungen von 2017.

Ebenso möglich ist das Studium der Informatik als Zweitfach im Studiengang

  • Wirtschaftspädagogik - berufsschulische Orientierung 
    (54 Leistungspunkte in Fachwissenschaft und Fachdidaktik Informatik) 

Weiterführende Informationen zum Lehramt finden Sie beim Bereich Didaktik am Institut für Informatik.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie Kurzübersichten mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung und Einschreibung:

Grundsätzliche Informationen zum neu gestalteten modularisierten Lehramt-Studium:

Informationen für Studierende nach älteren Studien- und Prüfungsordnungen:

  

Mit Label »Starthilfe« zertifizierte Studiengänge

Die Lehramt-Studiengänge der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik sind mit dem Label »Starthilfe« ausgezeichnet.

Das Starthilfe-Label steht für die individuelle Unterstützung von Studieninteressierten und StudienanfängerInnen in der Übergangsphase von der Schule zum Studium. Dazu gehören Entscheidungshilfen für den konkreten Studiengang ebenso wie die besondere Unterstützung beim Studienstart.

  

Was Sie auf dieser Seite finden

  

Kurzinformationen

Abschluss:

  • 1. Staatsexamen

Studienform:

  • grundständig (mit erstem berufsqualifizierenden Abschluss)
  • wählbares Unterrichtsfach innerhalb des Studiengangs Lehramt am Gymnasium bzw. des Studiengangs Lehramt an Regionalen Schulen (muss mit einem weiteren Fach im selben Lehramtstyp kombiniert werden)

Sprache(n):

  • Unterrichtssprache ist Deutsch, einzelne Module inkl. Modulprüfung auf Englisch
  • Das Studium ist grundsätzlich in Deutsch möglich.

Regelstudienzeit:

  • 10 Semester / 300 Leistungspunkte

Studienbeginn:

  • zum Wintersemester (01.10.)

Starthilfe:

  • individuelle Unterstützungsangebote beim Studienstart, u.a. durch Mentoring von Studierenden für Studierende

Studienfeld(er):

  • Ingenieurwissenschaften / Informatik (sowie zweites Fach und Bildungswissenschaften)

Formale Voraussetzungen:

  • Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur) sowie
  • Muttersprache Deutsch oder Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse (Niveau C1)

Weiterführende Studienmöglichkeiten an der IEF:

  • Nach dem 1. Staatsexamen besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Promotion.
    An der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik ist die Promotion für Lehramt-Absolventinnen und Lehramt-Absolventen derzeit nur nach gesondertem Antrag möglich.

Kontakt:

  

1. Warum Lehramt Informatik studieren?

Informatik ist eine hochdynamische Wissenschaft. Neue und sich ständig weiterentwickelnde Technologien müssen verstanden, für die Vermittlung in der Schule didaktisch aufbereitet und den zukünftigen Schülern nahe gebracht werden. Als Informatik-Fachlehrer werden Sie mit Schülern verschiedenster Altersstufen, Fachkollegen, Wissenschaftlern und der Wirtschaft interagieren. Als Vertreter eines Fachgebietes, das alle Lebensbereiche durchdringt, können Sie aus einer Vielzahl an Anwendungen schöpfen und so individuell auf die Interessen Ihrer jeweiligen Schüler eingehen. Diese werden Ihnen mit großer Aufgeschlossenheit begegnen, da Informatikkenntnisse heute und zukünftig zu den gesellschaftlichen Schlüsselqualifikationen auch bereits bei Kindern und Jugendlichen gehören.

Das Studium bereitet Sie auf Ihr berufliches Tätigkeitsfeld vor und vermittelt Ihnen die dafür erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden der Informatik. Sie werden befähigt, Inhalte und Arbeitstechniken der Schulinformatik als Teil der gesamten Informatik zu sehen, sich nach dem Studium selbstständig in neue Teilgebiete der Informatik einzuarbeiten und diese für den Schulunterricht nutzbar zu machen.

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehramt-Studiums erlangen Sie das Erste Staatsexamen.

Das Fachstudium Informatik in den Lehramtsstudiengängen für Gymnasien und für Regionalschulen zielt auf die ausgewogene Vermittlung von Kompetenzen in den Bereichen Praktische Informatik, Technische Informatik, Theoretische Informatik und Didaktik des Informatikunterrichts ab. Diese Kompetenzen befähigen Sie, sowohl den aktuellen Anforderungen des Lehrerberufs fachlich und fachdidaktisch gerecht zu werden, als auch künftige Entwicklungen der Informatik zu verfolgen, zu bewerten und gegebenenfalls für eine adressatengerechte Vermittlung im Informatikunterricht aufzubereiten. Die Herstellung des Berufsfeldbezuges ist neben den Veranstaltungen zur Fachdidaktik und der Herstellung von Bezügen in den regulären Lehrveranstaltungen zur Fachwissenschaft Informatik insbesondere durch ausgewiesene Fachmodule im Bereich Schulinformatik gegeben, die Inhalte und technische Voraussetzungen des schulischen Informatikunterrichts aus fachwissenschaftlicher Perspektive thematisieren und professionell vertiefen. Die Studiengänge zeichnen sich durch einen hohen Anteil von Wahlpflichtangeboten aus.

Das Lehramt-Studium führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und befähigt Sie, an einer Schule ihres gewählten Schultyps ein Referendariat aufzunehmen.

Die Studienabsolventinnen und -absolventen werden durch das Studium befähigt, die nachfolgenden Tätigkeiten wahrzunehmen:

  • nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltete Planung, Organisation und Reflexion von Lehr- und Lernprozessen sowie ihre individuelle Bewertung und systemische Evaluation,
  • Vermittlung grundlegender Kenntnisse, Fertigkeiten und Methoden, die es dem Einzelnen ermöglichen, selbständig den Prozess des lebenslangen Lernens zu meistern,
  • Übernahme von Erziehungsaufgaben in enger Verknüpfung mit Unterricht und Schulleben,
  • Beurteilen und Beraten im Unterrichtsprozess und bei der Vergabe von Berechtigungen für Ausbildungs- und Berufswege,
  • ständige Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen,
  • Beteiligung an der Schulentwicklung an der Gestaltung einer lernförderlichen Schulkultur und eines motivierenden Schulklimas

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Sie haben großes Interesse, lehrend tätig zu sein und sich mit einem modernen und dynamischen Wissensgebiet zu beschäftigen. Dabei helfen Ihnen gesunder Menschenverstand, logisches Denkvermögen, Freude im Umgang mit Technik und Naturwissenschaften und Kommunikationsbereitschaft. Sie können das Studium ohne spezielle Vorkenntnisse in der Informatik beginnen. Programmierkenntnisse können hilfreich sein, sind aber nicht erforderlich.

  

2.3 Besonderheiten

Die Lehramt-Studiengänge erfordern eine Kombination von zwei gleichberechtigten Fächern. Bitte informieren Sie sich je nach gewähltem Schultyp über den Umfang und die möglichen Fachkombinationen.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Freiwillige Auslandssemester: Es besteht die Möglichkeit für einen freiwilligen Studienaufenthalt an einer ausländischen Hochschule.

Für den Studiengang kann ein Mentoring-Programm angeboten werden. Mentoring-Programme sind strukturierte Maßnahmen insbesondere zum Beginn des Studiums mit dem Ziel, fachliche und organisatorische Probleme im Studium frühzeitig zu erkennen und zu lindern.

  

2.4 Berufspraktikum

Das Lehramt-Studium weist einen sehr hohen Praxisbezug aus. Dieser wird u.a. durch die "Schulpraktischen Übungen" - bei denen Sie während Ihres Studiums an Schulen unterrichten - und weitere Praktika sowie im Anschluss an das Studium durch das Referendariat gesichert.

  

2.5 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Nach dem Ersten Staatsexamen beginnt mit dem Referendariat an einer allgemein bildenden Schule der zweite Ausbildungsabschnitt. Dieser schließt mit dem Zweiten Staatsexamen ab. Danach besteht die Möglichkeit, in den Schuldienst einzutreten.

  

2.6 Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten (Promotion)

Sehr guten Absolventen des Lehramt-Studiengangs, die sich weiter intensiv im wissenschaftlichen Umfeld betätigen wollen, eröffnet sich mit dem Ersten Staatsexamen die Möglichkeit der Promotion.

An der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik ist die Promotion für Lehramt-Absolventinnen und Lehramt-Absolventen derzeit nur nach gesondertem Antrag möglich.

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Lehramt Informatik

Das Studium ist modularisiert und gliedert sich in Pflicht- und Wahlmodule. In einem Modul sind zumeist zusammengehörende Lehrveranstaltungen (etwa eine Vorlesung und die dazugehörende Übung) vereint. Jedes Modul schließt mit einer benoteten oder einer unbenoteten Prüfungsleistung ab.

Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, von denen das letzte Semester ein Prüfungssemester ist. Im Rahmen des insgesamt 300 Leistungspunkte (LP) umfassenden Lehramtsstudiums erwerben Sie im Fach Informatik 120 LP für das Lehramt an Gymnasien bzw. 105 LP für das Lehramt an Regionalschulen. Da auch mathematische Kompetenzen wichtig für das Verständnis informatischer Denkweisen sind, gibt es für jedes Lehramt zwei Studienpläne. Möchten Sie Lehrer für Mathematik und Informatik werden, benötigen Sie keine gesonderte Mathematikausbildung für Informatiker. Studieren Sie Informatik und irgendein anderes, von Mathematik verschiedenes Fach, ist ein Modul Mathematik verpflichtend.

Über die Beschreibungen der einzelnen Module und die detaillierten Regelungen zur Belegung der Wahlpflichtmodule informieren Sie sich bitte im Fachanhang der jeweiligen SPSO sowie der Änderungssatzungen.

  

Lehramt Informatik an Gymnasien

Der Studiengang Lehramt an Gymnasium umfasst insgesamt 300 Leistungspunkte. Für ein ordnungsgemäßes Studium sind insgesamt mindestens 279 Leistungspunkte an der Universität Rostock zu erwerben, 21 Leistungspunkte entfallen auf die Erste Staatsprüfung. Die Fachwissenschaften umfassen 210 Leistungspunkte und die Fachdidaktiken 30 Leistungspunkte. Von diesen sind je Fach drei Leistungspunkte den Staatsexamensprüfungen vorbehalten. Die Bildungswissenschaften umfassen 30 Leistungspunkte, die Praktika und die Abschlussarbeit jeweils 15 Leistungspunkte. Der Profilbereich Studien- und Berufsorientierung wird in einzelnen Lehrveranstaltungen der Module des Studiengangs integriert berücksichtigt.

Für das ordnungsgemäße Studium des Faches Informatik im Studiengang Lehramt an Gymnasien sind 117 Leistungspunkte einschließlich 15 LP Fachdidaktik zu erbringen. Hierbei sind 16 Pflichtmodule im Umfang von 87 LP, Wahlpflichtmodule im Umfang von 12 LP und Wahlmodule im Umfang von 18 LP zu belegen.
Wird Informatik in Kombination mit Mathematik studiert, sind 15 Pflichtmodule im Umfang von 78 LP, Wahlpflichtmodule im Umfang von 18 LP und Wahlmodule im Umfang von 21 LP zu belegen.

Der Wahlpflichtbereich Praktische Informatik dient der Entwicklung informatischer Kompetenzen und der Herstellung eines Transfers zwischen den obligatorischen Modulen und Themen der Angewandten Informatik. Der Wahlpflichtbereich Theoretische Informatik/Mathematik dient der Sicherung theoretischer Grundlagen und formaler Aspekte der Informatik. Der Wahlbereich Informatik und Schulinformatik dient durch eine vertiefte, spezifische Auseinandersetzung mit schulrelevanten Inhalten, Methoden oder Werkzeugen der Erhöhung des Berufsfeldbezuges. In diesen Bereichen können anstelle der für diesen Teilstudiengang ausdrücklich angebotenen Wahlpflicht- und Wahlmodulen unter Berücksichtigung der jeweiligen Qualifikationsziele in Absprache mit der Fachstudienberatung und den entsprechenden Modulverantwortlichen weitere Module aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock oder anderer Hochschulen gewählt und gemäß § 26 RPO-LA anerkannt werden. Über die Anerkennung entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall. Die Entscheidung des Prüfungsausschusses soll auf Antrag der Studierenden/des Studierenden vor Beginn des Semesters erfolgen, in dem das anzuerkennende Modul belegt werden soll. Sie ist unverzüglich dem zentralen Prüfungs- und Studienamt mitzuteilen. Der Besuch solcher Module an der Universität Rostock setzt voraus, dass es sich nicht um Module eines zulassungsbeschränkten Studiengangs handelt, außer ein entsprechender Lehrexport ist kapazitätsrechtlich festgesetzt, und ausreichende Studienplatzkapazitäten vorhanden sind. Es gelten die Zugangsvoraussetzungen, Prüfungsanforderungen, Prüfungszeiträume sowie Bestimmungen über Form, Dauer und Umfang der Modulprüfung, die in der Prüfungsordnung des entsprechenden Studiengangs vorgesehen sind. Im Wahlbereich Informatik und Schulinformatik können zudem noch nicht gewählte Wahlpflichtmodule aus den Wahlpflichtbereichen Praktische Informatik und Theoretische Informatik/Mathematik gewählt werden.

  

Lehramt Informatik an Regionalen Schulen

Der Studiengang Lehramt an Regionalen Schulen umfasst insgesamt 300 Leistungspunkte. Für ein ordnungsgemäßes Studium sind insgesamt mindestens 279 Leistungspunkte an der Universität Rostock zu erwerben, 21 Leistungspunkte entfallen auf die Erste Staatsprüfung. Die Fachwissenschaften umfassen 180 Leistungspunkte und die Fachdidaktik 30 Leistungspunkte. Von diesen sind je Fach drei Leistungspunkte den Staatsexamensprüfungen vorbehalten Die Bildungswissenschaften umfassen 60 Leistungspunkte, die Praktika und die Abschlussarbeit jeweils 15 Leistungspunkte. Der Profilbereich Berufswahl/Berufsorientierung wird in einzelnen Lehrveranstaltungen der Module des Studiengangs integriert berücksichtigt.

Für das ordnungsgemäße Studium des Faches Informatik im Studiengang Lehramt an Regionalen Schulen sind 102 Leistungspunkte einschließlich 15 LP Fachdidaktik zu erbringen. Hierbei sind 15 Pflichtmodule im Umfang von 81 LP, Wahlpflichtmodule im Umfang von 6 LP und Wahlmodule im Umfang von 15 LP zu belegen. Wird Informatik in Kombination mit Mathematik studiert, sind 14 Pflichtmodule im Umfang von 75 LP, Wahlpflichtmodule im Umfang von 12 LP und Wahlmodule im Umfang von 15 LP zu belegen.

Der Wahlpflichtbereich Praktische Informatik dient der Entwicklung informatischer Kompetenzen und der Herstellung eines Transfers zwischen den obligatorischen Modulen und Themen der Angewandten Informatik. Der Wahlbereich Informatik und Schulinformatik dient durch eine vertiefte, spezifische Auseinandersetzung mit schulrelevanten Inhalten, Methoden oder Werkzeugen der Erhöhung des Berufsfeldbezuges. In beiden Bereichen können anstelle der für diesen Teilstudiengang ausdrücklich angebotenen Wahlpflicht- und Wahlmodulen unter Berücksichtigung der jeweiligen Qualifikationsziele in Absprache mit der Fachstudienberatung und den entsprechenden Modulverantwortlichen weitere Module aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock oder anderer Hochschulen gewählt und gemäß § 26 RPO-LA anerkannt werden. Über die Anerkennung entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall. Die Entscheidung des Prüfungsausschusses soll auf Antrag der Studierenden/des Studierenden vor Beginn des Semesters erfolgen, in dem das anzuerkennende Modul belegt werden soll. Sie ist unverzüglich dem zentralen Prüfungs- und Studienamt mitzuteilen. Der Besuch solcher Module an der Universität Rostock setzt voraus, dass es sich nicht um Module eines zulassungsbeschränkten Studiengangs handelt, außer ein entsprechender Lehrexport ist kapazitätsrechtlich festgesetzt, und ausreichende Studienplatzkapazitäten vorhanden sind. Es gelten die Zugangsvoraussetzungen, Prüfungsanforderungen, Prüfungszeiträume sowie Bestimmungen über Form, Dauer und Umfang der Modulprüfung, die in der Prüfungsordnung des entsprechenden Studiengangs vorgesehen sind. Im Wahlbereich Informatik und Schulinformatik können zudem noch nicht gewählte Wahlpflichtmodule aus dem Wahlpflichtbereich Praktische Informatik gewählt werden.

  

3.1.1 Lehramt an Gymnasien – Informatik Allgemein (Kombination von Informatik mit einem von Mathematik verschiedenen Fach)

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3.1.2 Lehramt an Gymnasien – Fachkombination Informatik und Mathematik

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3.1.3 Lehramt an Regionalen Schulen – Informatik Allgemein (Kombination von Informatik mit einem von Mathematik verschiedenen Fach)

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3.1.4 Lehramt an Regionalen Schulen – Fachkombination Informatik und Mathematik

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3.2 Wahlpflichtmodule

Da es im Lehramt mehrere Schultypen und jeweils viele mögliche Fachkombinationen gibt, entnehmen Sie bitte die Informationen über die für Sie zutreffenden Wahlpflichtmodule für den für Ihren gewählten Schultyp und Ihre Fachkombination den jeweils zutreffenden SPSO.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

Da es im Lehramt mehrere Schultypen und jeweils viele mögliche Fachkombinationen gibt, stellen sie sich Ihren Stundenplan entsprechend des von Ihnen gewählten Schultyps sowie der von Ihnen gewählten Fachkombination entsprechend der Vorgaben der jeweiligen SPSO selbst zusammen.

  

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang durch das zentrale Prüfungs- und Studienamt eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Sie beinhaltet: die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten, den Beginn des nächsten Semesters.

Lehrveranstaltungen außerhalb des Stundenplanes (zum Beispiel Praktika, Exkursionen) planen die Lehrenden in eigener Verantwortung und in Abstimmung mit dem zentralen Prüfungs- und Studienamt.

Um die Regelstudienzeit einhalten zu können, ist es zweckmäßig, die Module in einer bestimmten Reihenfolge zu belegen. Ihre Inhalte bauen vielfach aufeinander auf. Eine Orientierungshilfe für ein zeitlich abgestimmtes Studium gibt der Studienverlaufsplan, welcher in den Fachanhängen zur Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung festgelegt ist (Prüfungs- und Studienplan). Bei der individuellen Studienplanung bieten die speziell zuständigen Fachstudienberatungen der Studienfächer und Lehramtsstudiengänge Hilfe.

Ein Anspruch auf ein überschneidungsfreies Studium besteht nicht.

  

3.3.2 Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten. Insbesondere folgende Lehrveranstaltungsarten kommen in den Lehramtsstudiengängen zum Einsatz:

  • Exkursion: Exkursionen sind Lehrveranstaltungen, die in einer anderen als der universitären Umgebung stattfinden. Dazu gehören beispielsweise Studienfahrten oder Geländepraktika, die aus fachlichen Gründen in praxisnahen Umgebungen beziehungsweise an externen studienrelevanten Orten durchgeführt werden.
  • Konsultation (zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten): Konsultationen sind individuelle Beratungsgespräche zwischen Studierenden und Lehrenden. Die Studierenden fertigen längerfristig wissenschaftliche Studien- bzw. Studienabschlussarbeiten an. Der Lehrende unterrichtet sich in bestimmten Zeitabständen über den Stand der Arbeiten und gibt Anregungen.
  • Praktikumsveranstaltung: Eine Praktikumsveranstaltung ist ein Praktikum an der Universität, das im Unterschied zu außeruniversitären Praktika als eine betreute Lehrveranstaltung durchgeführt wird. Es handelt sich um eine Übung zur Anwendung erworbener theoretischer Kenntnisse auf spezielle praktische Fragestellungen, zur Einübung wissenschaftlicher Methoden und Arbeitstechniken durch praktische Anwendung und zu Vertiefung der Modulinhalte und zur Schulung der eigenen Arbeitsorganisation.
  • Schulpraktische Übung: In einer Schulpraktischen Übung unterrichten Lehramtsstudierende unter Anleitung einzelne Unterrichtsstunden an einer schulischen Einrichtung.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Tutorium: Ein Tutorium ist eine Lehrveranstaltung, die durch wissenschaftliche oder studentische Hilfskräfte zur Ergänzung einer Lehrveranstaltung gemäß einer Studienordnung durchgeführt wird. Die Verantwortung für die fachliche und didaktische Betreuung liegt bei der Einrichtung beziehungsweise dem wissenschaftlichen oder künstlerischen Personal, dem die Hilfskraft zugeordnet ist.
  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag des Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.

Sofern die jeweilige Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung dies vorsieht, können weitere Lehrveranstaltungsarten zum Einsatz kommen.

Das Erreichen der Studienziele setzt neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium voraus.

  

3.3.3 Anwesenheitspflicht

Für Lehrveranstaltungen, in denen zum Erreichen des Lernziels die regelmäßige oder aktive Beteiligung der Kandidatinnen und Kandidaten in der Lehrveranstaltung erforderlich ist, kann eine Anwesenheitspflicht als Prüfungsvorleistung verpflichtend vorgesehen werden, sofern in der konkreten Lehrveranstaltung spezielle Techniken, Didaktiken, Erkenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, die im reinen Selbststudium nicht oder nur mit erheblichen Einschränkungen erlernt werden können. Die entsprechenden Veranstaltungsarten werden in den Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen festgelegt und sind in der jeweiligen Modulbeschreibung als solche auszuweisen. Das Erfordernis einer regelmäßigen Teilnahme gilt dann als erfüllt, wenn nicht mehr als 20 Prozent der Sitzungen der Lehrveranstaltung unentschuldigt versäumt wurden. Auch können während des Studiums Exkursionen durchgeführt werden, an denen zum Erreichen des Lernziels teilzunehmen ist. Ist das Erfordernis der regelmäßigen Teilnahme nicht erfüllt, erfolgt keine Zulassung zur Modulprüfung.

Abwesenheit ist grundsätzlich vor Beginn der Veranstaltung oder Exkursion unter Angabe des Grundes zu entschuldigen (im Regelfall per E-Mail); sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, hat die Entschuldigung unverzüglich im Nachhinein zu erfolgen. Wird durch die Dozentin/den Dozenten kein triftiger Grund für das Fernbleiben festgestellt, gilt die Abwesenheit als unentschuldigt.

Kann die Studierende/der Studierende schriftlich darlegen und glaubhaft machen, dass es aus von ihr/ihm nicht zu vertretenden triftigen Gründen (zum Beispiel eigene Erkrankung, Pflege eines erkrankten oder sonst hilfsbedürftigen nahen Angehörigen, Schwangerschaft, Tod eines nahen Angehörigen) zu längeren Fehlzeiten gekommen ist, so entscheidet die Dozentin/der Dozent, ob die tatsächliche Teilnahmezeit noch als regelmäßige Teilnahme gewertet werden kann. Entsprechendes gilt, wenn an einer Exkursion nicht oder nur teil-weise teilgenommen werden konnte. Mit Rücksicht auf die Fehlzeit kann das Erbringen einer angemessenen Äquivalenzleistung vorgegeben werden. Die Art dieser kompensatorischen Leistung wird durch die Dozen-tin/den Dozenten nach eigenem Ermessen festgelegt. Der Zeitaufwand für die Erbringung dieser darf maximal die zweifache Dauer der versäumten Unterrichtszeit betragen.

Wird das Erfordernis der regelmäßigen Teilnahme von einer Studierenden/einem Studierenden nicht er-füllt und kann auch keine Äquivalenzleistung erbracht werden, ist dies von der Dozentin/dem Dozenten schriftlich und unter Angabe der Gründe dem zentralen Prüfungs- und Studienamt mitzuteilen. Dieses erlässt einen Bescheid, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen ist. Gegen die Entscheidung ist der Widerspruch statthaft.

  

3.4 Prüfungen

Die Zusammenstellung der in einem Lehramtsstudiengang zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung ein-schließlich der Fachanhänge. Sind Art und Umfang von Prüfungsvorleistungen, Prüfungsleistungen und Studienleistungen in der Modulbeschreibung nicht genau bestimmt, legt die Dozentin/der Dozent die Art der Prüfungsvorleistung, Prüfungsleistung oder Studienleistung sowie deren Umfang fest und gibt sie spätestens in der zweiten Vorlesungswoche den Studierenden und dem zentralen Prüfungs- und Studienamt bekannt.

Als Prüfungsleistungen kann die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung mündliche, schriftliche und praktische Prüfungsleistungen vorsehen. Die unterschiedlichen Prüfungsleistungen können auch kombiniert sein.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen können während des Studiums zum Einsatz kommen:

schriftliche Prüfungsleistungen

  • Bericht/Dokumentation: Ein Bericht (auch Dokumentation) ist eine sachliche Darstellung eines Geschehens oder die strukturierte Darstellung von Sachverhalten. Ein Bericht kann in Form eines Portfolios erfolgen. Ein Port-folio ist eine geordnete Sammlung von schriftlichen Dokumenten beziehungsweise eigenen Werken. Beispiele für Berichte sind: Praktikumsdokumentationen, Hospitationsprotokolle, Recherche-berichte, journalistische Artikel und Literaturberichte.
  • Essay: Ein Essay ist ein kurzer Aufsatz, in dem ein begrenztes Thema überblicksartig und eher zwanglos erörtert wird. Es geht mehr um die Entwicklung eines Leitgedankens oder einer noch vorläufigen Idee als um die stringente Darstellung komplexer Inhalte. Der Essay muss der inhaltlichen Sachlichkeit genügen und die Quellen von Zitaten oder Anregungen ausweisen.
  • Hausarbeiten: Eine Hausarbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung zu einem vorgegebenen Thema beziehungsweise die schriftliche Bearbeitung einer Aufgabenstellung. Die Studierenden sollen dabei nachweisen, dass sie innerhalb einer begrenzten Zeit Literaturquellen erschließen, die reflektierten Texte in eigenen Worten in einem eigenständigen Argumentationszusammenhang darstellen und Aufgabenstellungen selbstständig und vollständig bearbeiten können. Mögliche Sonderformen einer Hausarbeit können insbesondere eine Fallstudie/Fallanalyse, ein Unterrichtsentwurf/Lektionsentwurf, ein Forschungsexposee oder ein Konstruktionsentwurf sein. Ergänzend zur Hausarbeit kann eine Präsentation zum Thema gefordert sein.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten./li>
  • Protokoll: Ein Protokoll ist eine genaue, auf das Wesentliche beschränkte Niederschrift über den Hergang ei-ner Untersuchung, eines Experimentes oder den Verlauf einer Veranstaltung.

mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigenständigen Arbeit des Studierenden gestellt.
  • mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

praktische Prüfungsleistungen

  • praktische Prüfung: In einer praktischen Prüfung sollen die Studierenden Kompetenzen zur Ausführung beruflicher beziehungsweise berufsähnlicher Tätigkeiten oder eigene praktische, sportliche oder künstlerische Fähigkeiten nachweisen. Mögliche Formen praktischer Prüfungen sind: Schulpraktische Prüfung, Prüfung am Krankenbett, Rollenspiel, Planspiel, Moot Court, Sportprüfung, Musikprüfung.
  • Projektarbeit<. Die Projektarbeit ist eine offene Prüfungsform mit einem hohen Grad an Freiheit. Eine Projektarbeit soll einzeln oder durch mehrere Studierende innerhalb eines Semesters bewältigt werden. Prüfungsgrundlage ist dabei sowohl das Ergebnis der Projektarbeit als auch deren Dokumentation und der Prozess der Gruppenarbeit selbst. Die Ergebnisse der Arbeit können beispielsweise in einem Portfolio dargestellt werden.

Sofern die jeweilige Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung dies vorsieht, können weitere fachspezifische Prüfungsarten zum Einsatz kommen.

Module können auch Prüfungsvorleistungen vorsehen. Prüfungsvorleistungen sind Leistungsüberprüfungen, die eine fachliche Voraussetzung für die Teilnahme an einer Modulprüfung darstellen sowie sachlich notwendig sind, um das Lernziel des Moduls zu erreichen. Prüfungsvorleistungen gehen nicht in die Modulnote ein.

Prüfungsvorleistungen können sein:

  • Lösen von Übungsaufgaben
  • Kontrollarbeiten
  • Hausaufgaben
  • berufs- und studienbezogene Schriftstücke und Gespräche
  • Lektüre fachbezogener Literatur
  • Fallstudien
  • Präsentationen
  • Anwesenheitspflicht

Übungsaufgaben werden nach einem von der/dem Modulverantwortlichen gewählten Bewertungsmaß kontrolliert und bewertet. Erreicht der Studierende mindestens die Hälfte aller möglichen so vergebenen Punkte, ist das Kriterium „Lösung 50 % der Übungsaufgaben“ erfüllt.

Die konkrete Prüfungsvorleistung ist der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan zu entnehmen. Stehen mehrere Leistungen zur Auswahl, erfolgt die Bekanntgabe der zu erbringenden Leistung(en) spätestens in der zweiten Veranstaltungswoche.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Berichten, Hausarbeiten, Klausuren, Protokollen, Kolloquien, Referaten, Praktischen Prüfungen und Projektarbeiten können auch veranstaltungsbegleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Die Dauer der Prüfung der einzelnen Kandidatin/des einzelnen Kandidaten reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Schriftliche Prüfungsleistungen, mit Ausnahme von Klausuren, können in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Kandidatin/des einzelnen Kandidaten aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

Das Studium endet mit den Prüfungen zum ersten Staatsexamen im 10. Semester.

Bitte informieren Sie sich in der Lehrerprüfungsverordnung und im Fachanhang der SPSO zu den geforderten Leistungen sowie zu den Details der Benotung.

  

3.5 Erweiterungsfächer und Beifächer

Im Lehramtsstudium können neben den beiden Fachwissenschaften keine weiteren Fächer als Beifach studiert werden. Mit dem Studienziel einer Erweiterungsprüfung können alle Fachwissenschaften gemäß Anlage 1 der SPSO in Verbindung mit Anlage 4 der SPSO studiert werden (Zusatzfächer).

Als Zusatzfach im Lehramt am Gymnasium kann zudem das Fach Italienisch studiert werden; den Aufbau und die Module für das Zusatzfach Italienisch enthält die Anlage 5 der SPSO.

  

3.6 Freiwilliger Studienaufenthalt im Ausland

Die Universität Rostock fördert im Hinblick auf die Internationalisierung der Arbeitswelt und den mit einem Auslandsaufenthalt verbundenen Erwerb der Sprach- und Sozialkompetenz auch einen freiwilligen Studienaufenthalt an einer ausländischen Hochschule. Die Absolvierung eines solchen Auslandsstudiums ist in Absprache mit der Fachstudienberaterin/dem Fachstudienberater möglich.

Der Auslandsaufenthalt ist frühzeitig vorzubereiten.

Die Studierende/der Studierende und die zuständigen Lehrenden schließen vor Aufnahme des Auslandsaufenthaltes eine Lehr- und Lernvereinbarung ab, die bei eventuellen Änderungen aktualisiert werden kann. In der Lehr- und Lernvereinbarung sollen insbesondere die Lernziele und -inhalte, der Zeit- und Sachplan, zu belegende Lehrveranstaltungen und zu erbringende Leistungen sowie die Änderungsmöglichkeiten der Lehr- und Lernvereinbarung festgehalten werden. Zur Prüfung und vollen Anerkennung der im Ausland zu erbringenden Leistungen hat vor Antritt des Auslandsaufenthaltes auch eine Abstimmung mit dem zuständigen Prüfungsausschuss zu erfolgen. Im Übrigen gilt § 26 der RPO Lehramt.

Die Finanzierung des Auslandssemesters liegt in der Verantwortung der Studierenden/des Studierenden. Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung durch Stipendienprogramme, Auslands-BaföG oder ähnlichem sollten rechtzeitig erschlossen werden. Eine Beratung über Studien- und Fördermöglichkeiten im Ausland erfolgt im Rostock International House.

  

4. Zulassung zum Studiengang

4.1 Zugangsvoraussetzungen

Als Zugangsvoraussetzung zum Studiengang ist eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich. Die Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnungen (SPSO) können darüber hinaus weitere Zugangsvoraussetzungen festlegen (z.B. Sprachenkenntnisse).

Weitere Informationen:

  

4.1.1 Hochschulzugangsberechtigung

Nachweis durch erfolgreiches Bestehen eines der folgenden Abschlüsse:

  • allgemeine Hochschulreife (z.B. Abitur)
  • fachgebundene Hochschulreife
  • anderer als gleichwertig anerkannter Abschluss
  • erster berufsqualifizierender Studienabschluss
  • berufliche Aufstiegsfortbildungen, die zu einer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung führen (z.B. Meister, Techniker, Fachwirte o.ä.)
  • Zugangsprüfung für beruflich qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber ohne Hochschulreife

  

4.1.2 Weitere Zugangsvoraussetzungen

Für diesen Studiengang gilt die folgende weitere Zugangsvoraussetzung.

Nachweis von Sprachkenntnissen:

  • Studienbewerberinnen und Studienbewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau C 1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens nachweisen. Gleiches gilt, wenn die Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben wurde.

  

4.2 Bewerbung/Einschreibung

Sie müssen im Lehramt für Gymnasien bzw. für regionale Schulen zwei Fächer kombinieren.

Die Fächer Informatik Lehramt für Gymnasien und Informatik Lehramt für regionale Schulen sind zulassungsfrei (kein Numerus clausus). Eine Einschreibung ist ohne vorherige Bewerbung möglich, sofern das zweite von Ihnen gewählte Fach ebenfalls zulassungsfrei ist. Ist das zweite von Ihnen gewählte Fach zulassungsbeschränkt, müssen Sie für beide Fächer das Bewerbungsverfahren durchlaufen.

  • Studieninteressierte aus Deutschland müssen sich je nach gewählter Fachkombination

    • nur einschreiben oder
    • bewerben und bei erfolgreicher Zulassung dann einschreiben.

  • Internationale Studieninteressierte müssen sich bewerben und bei Erhalt des Zulassungsbescheids dann einschreiben (siehe 4.2.2).

  

4.2.1 Studieninteressierte aus Deutschland

Eine ggf. notwendige Bewerbung muß im Zeitraum im Zeitraum vom 1. Mai bis 15. Juli des jeweiligen Jahres für das direkt anschließende Wintersemester bei der Universität Rostock online erfolgen.

Die Einschreibung erfolgt online im Einschreibungsportal der Universität Rostock vom 1. August bis zum 30. September für das jeweils direkt anschließende Wintersemester.

Weitere Informationen:

  

4.2.2 Internationale Studieninteressierte

Internationale Studieninteressierte müssen sich im Zeitraum vom 1. Mai bis 15. Juli des jeweiligen Jahres für das direkt anschließende Wintersemester bewerben und sich dann nach Erhalt des Zulassungsbescheids in den Studiengang einschreiben. Weitere Informationen finden Sie auf den u.g. Webseiten der Universität Rostock.

Weitere Informationen:

  

5. Broschüren / Videos / Ordnungen (Downloads)

5.1 Broschüren

  

5.2 Videos

  

5.3 Ordnungen

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Dr. Lutz Hellmig
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock  
Telefon: (0381) 498 7455
E-Mail: lutz.hellmig(at)uni-rostock.de

Studienbüro
Rena Daubner  
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Seminargebäude, Raum 015a
Telefon: (0381) 498 7005 
E-Mail: studienbuero.ief(at)uni-rostock.de

Prüfungsausschuss
Lehrerprüfungsamt MV  
Möllner Straße 12, 18109 Rostock
Tel.: (0381) 498 5954
E-Mail: f.mehlhaff(at)iq.bm.mv-regierung.de

Fachschaftsrat (Vertretung der Studierenden)
Fachschaftsrat Informatik
Albert-Einstein-Straße 22, 18059 Rostock 
E-Mail: fachschaft.informatik(at)uni-rostock.de

    

6.2 Allgemeine (studiengangsunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230, Sprechzeiten: Mo - Do 10:00 - 15:00 Uhr, Fr 10:00 - 13:00 Uhr
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Mo 09:00 - 13:00 Uhr, Di 09:00 - 17:00 Uhr, Mi 09:00 - 13:00 Uhr, Do 09:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Studentensekretariat
Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Di 09:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00 Uhr, Do 09:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Rostock International House
Beratung und Betreuung ausländischer Studierender
Petra Schmidtke
Kröpeliner Straße 29, 18055 Rostock, Raum 304
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Telefon: +49 381 - 498 1211
Fax: +49 381 - 498 1210
Offene Sprechzeit vor Ort im Rostock International House (Kröpeliner Straße 29): Di 09:00 - 12:00 Uhr, Do 14:00 - 16:00 Uhr
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Di 09:00 - 12:30 Uhr, Do 14:00 - 17:00 Uhr

  

6.3 Allgemeine (studiengangsunabhängige) Beratung durch Einrichtungen des Landes MV

Lehrerprüfungsamt MV  
Möllner Straße 12, 18109 Rostock
Telefon: (0381) 498 5954
Mail: f.mehlhaff(at)iq.bm.mv-regierung.de
Web: http://www.bildung-mv.de/lehrer/lehrerpruefungsamt/
Sprechzeiten: siehe Web LPA