Master Electrical Engineering (EE)

Herzlich Willkommen beim
Master-Studiengang Electrical Engineering (EE).

Detaillierte Informationen zum Studiengang finden Sie auf dieser Seite.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung und Einschreibung.

Grundlage für die Immatrikulation in diesen Studiengang sind ab dem Wintersemester 2016/2017 die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung (SPSO) von 2015 zusammen mit der 1. Änderungssatzung von 2016.

Informationen für früher immatrikulierte Studierende findet sie auf der Webseite M.Sc. EE bis SS 2016. Studierende nach der SPSO von 2015 können auf Antrag nach den Bestimmungen der aktuellen SPSO geprüft werden.

  

  

Aktueller Hinweis: Neue SPSO ab Wintersemester 2016/2017

Die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung (SPSO) für diesen Studiengang wurde zum Wintersemester 2016/2017 überarbeitet. Die aktuellen Änderungen und Ergänzungen finden Sie hier: Erste Satzung zur Änderung der Studiengangsspezifischen Prüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Electrical Engineering. Bitte beachten Sie, dass die Änderungen auf dieser Webseite noch nicht eingearbeitet sind.

Studierende dieses Studiengangs, die früher immatrikuliert wurden und nach älteren SPSO studieren, können auf Antrag nach den Bestimmungen der aktuellen SPSO geprüft werden. Der Antrag ist unwiderruflich. Bereits erbrachte Prüfungs- und Studienleistungen werden anerkannt.

  

Für diesen Studiengang ist eine Bewerbung erforderlich. Bitte lesen Sie die Bewerbungsinformationen und füllen Sie das Pre-Check-Formular aus. Sie erhalten dann eine Information, ob Sie die Voraussetzungen für diesen Studiengang erfüllen und sich bewerben können.

  

Die JUAS bietet jährlich von Januar bis März zwei fünfwöchige Kurse an, die für Studierende der Master-Studiengänge Elektrotechnik, Computational Science and Engineering und Elecgtrical Engineering im Rahmen der Wahlpflichtmodule auf Antrag anerkannt werden können: ein Kurs (5 Wochen) mit 10 ECTS, zwei Kurse (10 Wochen) mit 20 ECTS. Weitere Info hier.

  

  

Prüfungsordnung / Examination Regulation

This Examination Regulation EE is a translation of the German document to English and is provided to you as a reference only. The German language version is the binding official document.

  

Kurzinformationen

Abschluss:

  • Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn:

  • zum Wintersemester (01.10.) und zum Sommersemester (01.04.) möglich
  • Studiengang wird erstmals angeboten zum Wintersemester 2015/2016

Studiendauer:

  • 4 Semester / 120 Leistungspunkte

Sprachen:

  • Unterrichtssprache ist Englisch, einzelne Module inkl. Modulprüfung auf Deutsch
  • Studium ist komplett in Englisch möglich
  • wenn Muttersprache nicht Deutsch ist, ist ein Deutschkurs Pflichtbestandteil

Kontakt:

  

1. Warum Electrical Engineering studieren?

Im englischsprachigen Masterstudiengang Electrical Engineering vertiefen Sie Ihre im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse wahlweise in der Vertiefungsrichtung

  • Power Engineering (Elektrische Energietechnik) oder
  • Information Technology (Informationstechnologie).

Beides sind international sehr gefragte Fachgebiete, auf denen der Bedarf an Absolventen stetig weiter wächst.

Power Engineering (Elektrische Energietechnik) beinhaltet die Erzeugung, Übertragung, Umwandlung und Anwendung elektrischer Energie. Neben den Grundlagen umfasst das Fachgebiet u.a. auch die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien, wie z.B. Bioenergie und Windkraftanlagen, Konstruktion Betrieb und Steuerung elektrischer Antriebssysteme sowie die dazugehörige Hochtemperaturelektronik.

Information Technology (Informationstechnologie) befasst sich vorrangig mit der Verarbeitung und Übertragung digitaler Informationen. Dabei spannt sich der Bogen von der digitalen Signalverarbeitung und Datenübertragung über den Schaltkreisentwurf, eingebettete Systeme und Multi-Prozessor-Systeme bis hin zu Mobil- und Funkkommunikationssystemen.

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum Master of Science (M.Sc.) auf dem Gebiet Electrical Engineering.

Der Masterstudiengang Electrical Engineering ist forschungsorientiert und schließt konsekutiv an das Bachelorstudium an.

Die Unterrichtssprache im Masterstudiengang Electrical Engineering ist Englisch. Es ist möglich, das gesamte Masterstudium in Englisch zu absolvieren. Einzelne Wahl-Module inkl. Modulprüfung werden in Deutsch angeboten.

Der Masterstudiengang Electrical Engineering führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss. Der Abschluss qualifiziert Sie für leitende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeiten in Forschung und Industrie und berechtigt Sie zur Promotion.

In diesem Studiengang werden Ihnen Kenntnisse und Kompetenzen für eine Berufstätigkeit in akademischen und industriellen Berufsfeldern vermittelt. Sie erlangen durch das Studium einerseits die Fähigkeit, auf der Grundlage mathematisch-naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse Probleme Ihres Faches zu erfassen und systematisch und zielgerichtet wissenschaftlich zu bearbeiten, sowie andererseits nach selbständiger Einarbeitung in spezielle Fragestellungen zur Entwicklung auf dem Gebiet der Elektrotechnik beizutragen. Von Absolventen/Absolventinnen des Masterstudiengangs Electrical Engineering wird gegenüber den Absolventen/Absolventinnen eines Bachelorstudiengangs ein deutlich höherer Grad an eigenständiger, wissenschaftlicher Arbeit gefordert, der sie in die Lage versetzt, an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung ihres Faches mitwirken zu können und entsprechende Entwicklungs- und Forschungsarbeiten in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen eigenständig durchführen sowie Führungsaufgaben übernehmen zu können.

Es werden zwei Vertiefungsrichtungen angeboten:

  • Information Technology
  • Power Engineering

Entsprechend der gewählten Vertiefungsrichtung wählen Sie in den ersten beiden Semestern Module aus dem jeweiligen Modulkatalog. Im dritten Semester folgt mit dem Spezialisierungsmodul eine weitere Fokussierung auf die gewählte Vertiefungsrichtung. Das vierte Semester ist für die Anfertigung der Masterarbeit vorgesehen. Es gibt für beide Vertiefungsrichtungen verpflichtende Deutschkurse.

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Sie sind gut für den Start in diesen Studiengang gerüstet, wenn Sie Ihr Bachelor-Studium mit guten Ergebnissen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern abgeschlossen haben und über gute Kenntnisse der englischen Sprache verfügen. Sie bringen weiterhin besonderes Interesse für wissenschaftlich-technische und ingenieurmäßige Fragestellungen sowie forschungsorientiertes Arbeiten mit.

  

2.3 Besonderheiten

Der Studiengang wird in englischer Sprache angeboten und eignet sich damit gleichermaßen für englisch sprechende internationale Studierende und für deutschsprachige Studierende, die eine internationale Karriere anstreben und neben dem Erwerb von Fachkenntnissen ihre englischen Sprachkenntnisse intensiv anwenden und weiterentwickeln wollen.

Das fachliche Niveau und die wissenschaftliche Qualifikation des Master of Science entsprechen dem in Deutschland als auch international bekannten universitären Diplomingenieur. Durch die verschiedenen Wahlmöglichkeiten in den angebotenen Vertiefungsrichtungen werden sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die Relevanz des Studiums für die industrielle Praxis gewährleistet.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Studierende, die wegen einer von ihnen ausgeübten Berufstätigkeit oder wegen familiärer Verpflichtungen in der Erziehung, Betreuung und Pflege nur etwa die Hälfte der für das Studium vorgesehenen Arbeitszeit aufwenden können, haben die Möglichkeit, zweimal für jeweils zwei Semester die Studienform Individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Von den jeweils zwei Semestern wird dann nur jeweils ein Semester auf die Regelstudienzeit angerechnet.

  

2.4 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Der universitäre Master-Abschluss auf dem Gebiet Electrical Engineering bietet Ihnen beste Möglichkeiten, eine leitende oder forschende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland und weltweit zu übernehmen. Der stetig wachsende Bedarf an Ingenieuren, gerade in der Elektrotechnik, Elektronik, Informatik und Informationsverarbeitung eröffnet Ihnen Zukunftsperspektiven mit guten Jobangeboten und hervorragende Entwicklungschancen.

  

2.5 Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten (Promotion)

Sehr guten Absolventen des Master-Studiengangs, die sich weiter intensiv im wissenschaftlichen Umfeld betätigen wollen, eröffnet sich mit dem Master-Abschluss die Möglichkeit der Promotion.

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Electrical Engineering (Master)

Der Masterstudiengang ermöglicht die Wahl zwischen den folgenden Vertiefungsrichtungen:

  • Information Technology
  • Power Engineering

Bei Wahl der Vertiefungsrichtung „Power Engineering“ wird der Beginn zum Wintersemester empfohlen. Wird das Studium dieser Vertiefungsrichtung im Sommersemester begonnen, sollte wegen der starken Einschränkung der Wahlmöglichkeiten im Wahlpflichtbereich die Fachstudienberatung zur konkreten Studienplanung aufgesucht werden.

Die verbindliche Festlegung der Vertiefungsrichtung erfolgt schriftlich durch die Studierenden mit der Anmeldung zur Masterarbeit im Studienbüro.

Der Masterstudiengang gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule. In beiden Bereichen sind Module im Umfang von jeweils 60 Leistungspunkten zu absolvieren. Bei den vier Pflichtmodulen entfallen 30 Leistungspunkte auf die Abschlussprüfung, 18 Leistungspunkte auf das Spezialisierungsmodul und 12 Leistungspunkte auf die beiden Sprachmodule. Für das Bestehen der Masterprüfung sind insgesamt mindestens 120 Leistungspunkte zu erwerben.

Studierende mit entsprechenden Deutschkenntnissen haben anstelle der Sprachmodule nach Absprache mit der Fachstudienberatung Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock zu besuchen. Über eine Anrechnung dieser oder von Modulen anderer Hochschulen als gleichwertige Leistung entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall gemäß § 19 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master). Die Entscheidung des Prüfungsausschusses soll auf Antrag der Studierenden/des Studierenden vor Beginn des Semesters erfolgen, in dem das anzurechnende Modul belegt werden soll. Der Besuch solcher Module an der Universität Rostock setzt voraus, dass es sich nicht um Module eines zulassungsbeschränkten Studienganges handelt, außer ein entsprechender Lehrexport ist kapazitätsrechtlich festgesetzt und ausreichende Studienplatzkapazitäten sind vorhanden. Es gelten die Zugangsvoraussetzungen, Prüfungsanforderungen, Prüfungszeiträume sowie Bestimmungen über Form, Dauer und Umfang der Modulprüfung, die in der Prüfungsordnung des entsprechenden Studiengangs vorgesehen sind.

Für die Wahlpflichtmodule „Ausgewählte Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen“, „Ausgewählte Themen im Themenbereich Informationssysteme“ und „Ausgewählte Themen im Themenbereich Smart Computing“ veröffentlicht das Institut für Informatik spätestens sechs Monate vor Beginn eines Semesters eine Liste von Lehrveranstaltungsangeboten. Dabei besteht ein Angebot aus einer Vorlesung im Umfang von drei Semesterwochenstunden und einer begleitenden Übung im Umfang von einer Semesterwochenstunde. Die im Rahmen der Wahlpflichtmodule zu belegenden Lehrveranstaltungen können frei aus der jeweils aktuellen Liste an Lehrveranstaltungsangeboten gewählt werden. Dabei ist es nicht zulässig, ein und dasselbe Lehrveranstaltungsangebot mehrfach zu nutzen.

Für die Sprachmodule, die im Rahmen des Studiums studiert werden, gilt die Prüfungsordnung für die Lehrangebote des Sprachenzentrums der Universität Rostock einschließlich des Hochschulfremdsprachenzertifikats UNIcert®.

  

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3.2 Wahlpflichtbereich

Im Wahlpflichtbereich Vertiefung sind unter Beachtung der Semesterlage Module im Umfang von jeweils 54 Leistungspunkten aus der gewählten Vertiefungsrichtung (Information Technology oder Power Engineering) aus den nachfolgend angegebenen Modulkatalogen auszuwählen.

Bitte beachten Sie bei den nachfolgend dargestellten Lehrangeboten, dass diese i.d.R. nur einmal im Studienjahr - d.h. im Wintersemester oder im Sommersemester - angeboten werden. Informationen hierzu erhalten Sie in der SPSO bzw. im Studienbüro. Nachfolgend wird die Aufteilung lt. SPSO dargestellt.

  

3.2.1 Wahlpflichtkatalog Vertiefungsrichtung Information Technology

Jedes Semester

  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Informationssysteme (*)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Modelle und Algorithmen (*)
  • Ausgewählte Themen im Themenbereich Smart Computing (*)
  • Projektseminar Eingebettete Systeme

Sommersemester

  • Aktuelle Themen der Nachrichtentechnik
  • Digitale Datenübertragung
  • Einführung in die digitale Umrichtersteuerung
  • Eingebettete Multi-Prozessor-Systeme
  • Programmierbare integrierte Schaltungen
  • Project Seminar Virtual Acoustics
  • Projektseminar Funkkommunikation
  • Radio Navigation and Radar
  • Selected Topics in VLSI Design
  • Verteilte eingebettete Systeme

Wintersemester

  • Advanced VLSI Design
  • Automation Technologies
  • Bild-/Videoverarbeitung und Codierung
  • Digitale Signalverarbeitung
  • Echtzeitsysteme
  • Intelligente Prozessinformationsverarbeitung
  • Interface-Elektronik und Schaltkreisentwurf
  • Kanalcodierung
  • Mobilkommunikation
  • Photonische Systeme
  • Selected Topics in Audio Signal Processing
  • Selected Topics in Embedded Systems Design

(*) Die Zuordnung der Informatik-Lehrveranstaltungen zu den Modulen und welche Lehrveranstaltungen für diese Module in welchem Semester angeboten werden, finden Sie auf den Webseiten des Instituts für Informatik im Abschnitt Studium unter Lehrveranstaltungen.

  

3.2.2 Wahlpflichtkatalog Vertiefungsrichtung Power Engineering

Sommersemester

  • Advanced Electromagnetic Simulation and Multiphysics
  • Compact Modeling of Large Scale Dynamical Systems
  • Electrical Power Systems - Disturbed Operation
  • Hochtemperaturelektronik - Konstruktion und Fertigung
  • Modern Wind Turbines
  • Projektseminar Leistungselektronik

Wintersemester

  • Automation Technologies
  • Bioenergie und Energieerzeugung aus Abfällen
  • Dynamic Behavior of AC Machines
  • Electrical Power Systems - symmetrischer Betrieb
  • Fehlerdiagnose und Fehlertoleranz in technischen Systemen
  • High Voltage and Current Systems
  • Intelligente Prozessinformationsverarbeitung
  • Modeling and Simulation of Mechatronic Systems
  • Netzschutz und -regelung
  • Numerical Simulation of Electromagnetic Fields
  • Power Electronics for Electrical Power Supply
  • Projektseminar Entwurf und Simulation elektronischer Schaltungen
  • Projektseminar Leistungselektronik
  • Renewable Energy Sources

  

3.2.3 Wahlpflichtbereich „vertiefungsfremd“

Im Wahlpflichtbereich „vertiefungsfremd“ ist ein Modul im Umfang von 6 Leistungspunkten aus der nicht gewählten Vertiefungsrichtung aus dem oben angegebenen Katalog auszuwählen.

  

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf ihrem Master-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Er beinhaltet die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten sowie den Beginn des nächsten Semesters.

Auf der Grundlage des Prüfungs- und Studienplanes erarbeitet das Studienbüro in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen für jede Matrikel und für jedes Semester einen Semesterstudienplan. Er beinhaltet Angaben zu den Lehrfächern, zu den Lehrkräften, zum Stundenumfang aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Formen der Lehrveranstaltungen und zur zeitlichen Einordnung der Lehrveranstaltungen.

  

3.3.2 Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstal-tungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten. Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Masterstudiengang Electrical Engineering zum Einsatz:

  • Konsultation (zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten): Konsultationen sind individuelle Beratungsgespräche zwischen Studierenden und Lehrenden. Die Studierenden fertigen längerfristig wissenschaftliche Studien- bzw. Studienabschlussarbeiten an. Die Lehren-de/der Lehrende unterrichtet sich in bestimmten Zeitabständen über den Stand der Arbeiten und gibt Anregungen.
  • Praktikumsveranstaltung: Eine Praktikumsveranstaltung ist ein Praktikum an der Universität, das im Unterschied zu außeruniversitären Praktika als eine betreute Lehrveranstaltung durchgeführt wird, in denen die Studierenden unter Anleitung und in kleinen Gruppen in der Regel eigene Forschungsprojekte bearbeiten. Es handelt sich um eine Übung zur Anwendung erworbener theoretischer Kenntnisse auf spezielle praktische Fragestellungen, zur Einübung wissenschaftlicher Methoden und Arbeitstechniken durch praktische Anwendung und zu Vertiefung der Modulinhalte und zur Schulung der eigenen Arbeitsorganisation.
  • Projektveranstaltung: In der Projektveranstaltung bearbeiten Studierende in Einzel- oder Gruppenarbeit unter Betreuung einer Dozentin/eines Dozenten ein Projektthema.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag der Lehrenden/des Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.

Das Erreichen der Studienziele setzt neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium voraus.

  

3.4 Prüfungen

Die Zusammenstellung der zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art, die Dauer und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus dem Prüfungs- und Studienplan und den Modulbeschreibungen (siehe SPSO). Die Abschlussprüfung (Masterarbeit und Kolloquium) ist Bestandteil der Masterprüfung.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen kommen zum Einsatz:

mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigen-ständigen Arbeit der Studierenden/des Studierenden gestellt.
  • Mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

schriftliche Prüfungsleistungen

  • Bericht/Dokumentation: Ein Bericht (auch Dokumentation) ist eine sachliche Darstellung eines Geschehens oder die strukturierte Darstellung von Sachverhalten. Ein Bericht kann in Form eines Portfolios erfolgen. Ein Portfolio ist eine geordnete Sammlung von schriftlichen Dokumenten beziehungsweise eigenen Werken. Beispiele für Berichte sind: Praktikumsdokumentationen, Hospitationsprotokolle, Rechercheberichte, journalistische Artikel und Literaturberichte.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten.

praktische Prüfungsleistungen

  • Projektarbeit: Die Projektarbeit ist eine offene Prüfungsform mit einem hohen Grad an Freiheit. Eine Projektarbeit soll einzeln oder durch mehrere Studierende innerhalb eines Semesters bewältigt werden. Prüfungsgrundlage ist dabei sowohl das Ergebnis der Projektarbeit als auch deren Dokumentation und der Prozess der Gruppenarbeit selbst. Die Ergebnisse der Arbeit können beispielsweise in einem Portfolio dargestellt werden.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein.

Prüfungsvorleistungen können sein:

  • Lösen von Übungsaufgaben
  • Praktikumsversuche
  • Lösen der praktischen Arbeit
  • Präsentation
  • Programmieraufgaben
  • Strukturiertes Selbstlernen
  • Projektberichte
  • Projektarbeit
  • Kolloquium
  • regelmäßige Teilnahme an Lehrveranstaltungen

Die konkrete Prüfungsvorleistung ist der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan aus der SPSO zu entnehmen.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Es können bis zu drei Studierende gleichzeitig geprüft werden. Die Dauer der Prüfung der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Schriftliche Prüfungsleistungen mit Ausnahme von Klausuren können auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum eines Semesters beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit und endet mit dem Semesterende. Abweichend können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Kolloquien, mündlichen Prüfungen, Referaten/Präsentationen, Berichten/Dokumentationen, Protokollen, praktischen Prüfungen und Projektarbeiten vorlesungsbegleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden. Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/ Master) angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

  

4. Zulassung zum Studiengang

Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie in der Kurzübersicht.

  

5. Broschüren / Ordnungen (Downloads)

5.2 Videos

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Prof. Dr. Christian Haubelt
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Seminargebäude, Raum 016
Telefon: (0381) 498 7006
E-Mail: ee.ief(at)uni-rostock.de
 

Studienbüro
Tina Zorn
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Seminargebäude, Raum 016
Telefon: (0381) 498 7006
E-Mail: ee.ief(at)uni-rostock.de
 

Prüfungsausschuss
Prof. Dr. Hans-Günter Eckel (Vorsitzender)
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock
Telefon: (0381) 498 7110
E-Mail: hans-guenter.eckel(at)uni-rostock.de
 

Fachschaftsrat (Vertretung der Studierenden)
Fachschaftsrat Elektrotechnik
E-Mail: fachschaft.e-technik(at)uni-rostock.de

  

6.2 Allgemeine (studienunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230, Sprechzeiten: Mo - Do 10:00 - 15:00 Uhr, Fr 10:00 - 13:00 Uhr
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Mo 09:00 - 13:00 Uhr, Di 09:00 - 17:00 Uhr, Mi 09:00 - 13:00 Uhr, Do 09:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Studentensekretariat
Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Di 09:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00 Uhr, Do 09:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Rostock International House
Beratung und Betreuung ausländischer Studierender
Petra Schmidtke
Kröpeliner Straße 29, 18055 Rostock, Raum 304
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Telefon: +49 381 - 498 1211
Fax: +49 381 - 498 1210
Offene Sprechzeit vor Ort im Rostock International House (Kröpeliner Straße 29): Di 09:00 - 12:00 Uhr, Do 14:00 - 16:00 Uhr
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Di 09:00 - 12:30 Uhr, Do 14:00 - 17:00 Uhr