Master Computational Science and Engineering (CSE)

Herzlich Willkommen beim Master-Studiengang
Computational Science and Engineering (CSE).

Detaillierte Informationen zum Studiengang finden Sie auf dieser Seite.

Auf den Webseiten der Universität finden Sie eine Kurzübersicht mit allgemeinen Angaben und Informationen zur Zulassung und Einschreibung.

Grundlage für die Immatrikulation in diesen Studiengang sind ab dem Wintersemester 2016/2017 die Studiengangsspezifische Prüfungs- und Studienordnung (SPSO) von 2015 zusammen mit der 1. Änderungssatzung von 2016.

Informationen für früher immatrikulierte Studierende findet sie auf der Webseite M.Sc. CSE bis SS 2016. Studierende nach der SPSO von 2015 können auf Antrag nach den Bestimmungen der aktuellen SPSO geprüft werden.

  

Für diesen Studiengang ist eine Bewerbung erforderlich. Bitte lesen Sie die Bewerbungsinformationen und füllen Sie das Pre-Check-Formular aus. Sie erhalten dann eine Information, ob Sie die Voraussetzungen für diesen Studiengang erfüllen und sich bewerben können.

  

Die JUAS bietet jährlich von Januar bis März zwei fünfwöchige Kurse an, die für Studierende der Master-Studiengänge Elektrotechnik, Computational Science and Engineering und Computational Engineering im Rahmen der Wahlpflichtmodule auf Antrag anerkannt werden können: ein Kurs (5 Wochen) mit 10 ECTS, zwei Kurse (10 Wochen) mit 20 ECTS. Weitere Info hier.

  

Was Sie auf dieser Seite finden

  

Prüfungsordnung / Examination Regulation

This Examination Regulation CSE is a translation of the German document to English and is provided to you as a reference only. The German language version is the binding official document.

  

Weitere Informationen (sub-pages)

  

Kurzinformationen

Abschluss:

  • Master of Science (M.Sc.)

Studienbeginn:

  • zum Wintersemester (01.10.) und zum Sommersemester (01.04.) möglich
  • Studiengang wird erstmals angeboten zum Wintersemester 2015/2016

Studiendauer:

  • 4 Semester / 120 Leistungspunkte

Vertiefungsrichtungen:

  • Computational Electrical Engineering
  • Computational Mechanical Engineering
  • Computational Physics

Sprachen:

  • Unterrichtssprache ist Englisch, einzelne Module inkl. Modulprüfung auf Deutsch
  • Studium ist komplett in Englisch möglich
  • wenn Muttersprache nicht Deutsch ist, ist ein Deutschkurs Pflichtbestandteil

Kontakt:

  

1. Warum Computational Science and Engineering studieren?

Computational Science and Engineering ist ein neues, schnell wachsendes Fachgebiet, basierend auf den beiden klassischen Disziplinen angewandte Mathematik und Informatik. Ziel des englischsprachigen forschungsorientierten Studiengangs ist die Erlangung von Fähigkeiten zur Durchführung von Computersimulationen von technischen und natürlichen Systemen aus Physik, Elektrotechnik oder Maschinenbau auf Basis einer fundierten Kenntnis der numerischen Methoden. Numerische Simulationen ermöglichen die Bearbeitung von Feldern, die unzugänglich für herkömmliche Versuche und Untersuchungsmethoden sind. Da Computer immer schneller werden, erweitert sich der Anwendungsbereich für die Modellierung und Simulation ständig.

Sie können sich für eine der drei angebotenen Vertiefungsrichtungen

  • Computational Electrical Engineering,
  • Computational Mechanical Engineering oder
  • Computational Physics

entscheiden.

  

2. Studiengangsprofil

2.1 Ziele und Charakteristik

Ziel des Studiums ist die Ausbildung zum Master of Science (M.Sc.) auf dem Gebiet Computational Science and Engineering.

Der Masterstudiengang Computational Science and Engineering ist forschungsorientiert und schließt sich an das Bachelorstudium an.

Die Unterrichtssprache im Masterstudiengang Computational Science and Engineering ist Englisch. Es ist möglich, das gesamte Masterstudium in Englisch zu absolvieren. Einzelne Wahl-Module inkl. Modulprüfung werden in Deutsch angeboten.

Der Masterstudiengang Computational Science and Engineering führt zu einem zweiten berufsqualifizierenden Abschluss und befähigt Sie zu einer anschließenden Promotion.

In diesem Studiengang werden Ihnen Kenntnisse und Kompetenzen für eine Berufstätigkeit in akademischen und industriellen Berufsfeldern vermittelt. Sie erlangen durch das Studium einerseits die Fähigkeit, auf der Grundlage mathematisch-naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Kenntnisse Probleme Ihres Faches zu erfassen und systematisch und zielgerichtet wissenschaftlich zu bearbeiten, sowie andererseits nach selbständiger Einarbeitung in spezielle Fragestellungen zur Entwicklung auf dem Gebiet des Computational Science and Engineering beizutragen. Von Absolventen/Absolventinnen des Masterstudiengangs Computational Science and Engineering wird gegenüber den Absolventen/Absolventinnen eines Bachelorstudiengangs ein deutlich höherer Grad an eigenständiger, wissenschaftlicher Arbeit gefordert, der sie in die Lage versetzt, an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung ihres Faches mitwirken zu können und entsprechende Entwicklungs- und Forschungsarbeiten in der Industrie oder in Forschungseinrichtungen eigenständig durchführen sowie Führungsaufgaben übernehmen zu können.

Es werden drei Vertiefungsrichtungen angeboten:

  • Computational Electrical Engineering
  • Computational Mechanical Engineering
  • Computational Physics

Es gibt für alle Vertiefungsrichtungen gemeinsame Module zu allgemeinen Methoden der angewandten Mathematik und der deutschen Sprache.

  

2.2 Inhaltliche Anforderungen

Sie sind gut für den Start in diesen Studiengang gerüstet, wenn Sie Ihr Bachelor-Studium mit guten Ergebnissen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern abgeschlossen haben und über gute Kenntnisse der englischen Sprache verfügen. Sie bringen weiterhin besonderes Interesse für wissenschaftlich-technische und ingenieurmäßige Fragestellungen sowie forschungsorientiertes Arbeiten mit.

  

2.3 Besonderheiten

Der Studiengang wird in englischer Sprache angeboten und eignet sich damit gleichermaßen für englisch sprechende internationale Studierende und für deutschsprachige Studierende, die eine internationale Karriere anstreben und neben dem Erwerb von Fachkenntnissen ihre englischen Sprachkenntnisse intensiv anwenden und weiterentwickeln wollen.

Alternativ zum in der SPSO vorgesehenen Prüfungs- und Studienplan ist ab dem 2. Fachsemester ein Auslandssemester im Rahmen des Studienablaufes zur Vertiefung der Fachkenntnisse möglich.

Das fachliche Niveau und die wissenschaftliche Qualifikation des Master of Science entsprechen dem in Deutschland als auch international bekannten universitären Diplomingenieur. Durch die verschiedenen Wahlmöglichkeiten in den angebotenen Vertiefungsrichtungen werden sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die Relevanz des Studiums für die industrielle Praxis gewährleistet.

Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik gewährleistet aufgrund des günstigen Studenten-Professoren-Verhältnisses eine hervorragende Betreuung. Weitere Vorteile sind die unmittelbare Nähe zur Bibliothek, zu Studentenwohnheimen und zur Mensa.

Studierende, die wegen einer von ihnen ausgeübten Berufstätigkeit oder wegen familiärer Verpflichtungen in der Erziehung, Betreuung und Pflege nur etwa die Hälfte der für das Studium vorgesehenen Arbeitszeit aufwenden können, haben die Möglichkeit, zweimal für jeweils zwei Semester die Studienform Individuelles Teilzeitstudium zu beantragen. Von den jeweils zwei Semestern wird dann nur jeweils ein Semester auf die Regelstudienzeit angerechnet.

  

2.4 Tätigkeitsfelder für Absolventen (Berufsfelder)

Der universitäre Master-Abschluss auf dem Gebiet Computational Science and Engineering bietet Ihnen beste Möglichkeiten, eine leitende oder forschende ingenieurwissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland und weltweit zu übernehmen. Der stetig wachsende Bedarf an Ingenieuren und Physikern, gerade in Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau und ihren Anwendungsgebieten, eröffnet Ihnen Zukunftsperspektiven mit guten Jobangeboten und hervorragende Entwicklungschancen. Mit der bereits etablierten, aber noch vergleichsweise jungen Spezialisierung auf die Schwerpunkten Simulation und numerische Rechenverfahren eröffnen sich Ihnen aktuell und in der Zukunft stetig wachsende Einsatzgebiete.

  

2.5 Weiterführende Qualifizierungsmöglichkeiten (Promotion)

Sehr guten Absolventen des Master-Studiengangs, die sich weiter intensiv im wissenschaftlichen Umfeld betätigen wollen, eröffnet sich mit dem Master-Abschluss die Möglichkeit der Promotion.

  

3. Studienablaufplan

3.1 Studienablaufplan Computational Science and Engineering (Master)

Das Masterstudium Computational Science and Engineering kann zum Wintersemester und zum Sommersemester begonnen werden.

Der Masterstudiengang ermöglicht die Wahl zwischen den folgenden Vertiefungsrichtungen:

  • Computational Electrical Engineering
  • Computational Mechanical Engineering
  • Computational Physics

In der Vertiefungsrichtung Computational Physics ist der Beginn nur zum Wintersemester möglich, da die spezifische grundlegende Pflichtvorlesung nur zum Wintersemester angeboten werden kann.

In den beiden Vertiefungsrichtungen Computational Electrical Engineering sowie Computational Mechanical Engineering wird ein Beginn zum Wintersemester empfohlen, da sonst nur eine eingeschränkte Wahlmöglichkeit von Modulen gegeben ist.

Die Studierende/Der Studierende hat in der Bewerbung eine Vertiefungsrichtung anzugeben. Die verbindliche Anzeige der Vertiefungsrichtung erfolgt dann schriftlich bei der Anmeldung zur Abschlussprüfung.

Der Masterstudiengang gliedert sich in Pflicht- und Wahlpflichtmodule. In der Vertiefungsrichtung Computational Electrical Engineering sind im Pflichtbereich Module im Umfang von 84 Leistungspunkten und im Wahlpflichtbereich Module im Umfang von 36 Leistungspunkten zu studieren. In der Vertiefungsrichtung Computational Mechanical Engineering sind im Pflichtbereich Module im Umfang von 87 Leistungspunkten und im Wahlpflichtbereich Module im Umfang von 33 Leistungspunkten zu studieren. In der Vertiefungsrichtung Computational Physics sind im Pflichtbereich Module im Umfang von 87 Leistungspunkten und im Wahlpflichtbereich Module im Umfang von 33 Leistungspunkten zu studieren. In den einzelnen Wahlpflichtbereichen sind Module im Umfang von mindestens 12 Leistungspunkten aus der jeweiligen Vertiefungsrichtung sowie maximal 12 Leistungspunkte aus dem übergreifenden Wahlpflichtbereich gemäß Anlage 1 zu wählen.
In allen Vertiefungsrichtungen können im Umfang von maximal 12 Leistungspunkten als Wahlpflichtmodule auch Bachelormodule gewählt werden, sofern Sie nicht bereits zum Bestehen des Bachelorabschlusses beigetragen haben. Bei den Pflichtmodulen entfallen 30 Leistungspunkte auf die Abschlussprüfung und 12 Leistungspunkte auf die zwei Sprachmodule. Für das Bestehen der Masterprüfung sind insgesamt mindestens 120 Leistungspunkte zu erwerben.

Studierende mit entsprechenden Deutschkenntnissen haben anstelle der Sprachmodule nach Absprache mit der Fachstudienberatung Module im Umfang von 12 Leistungspunkten aus dem Modulangebot anderer Studiengänge der Universität Rostock zu besuchen. Über eine Anerkennung dieser oder von Modulen anderer Hochschulen entscheidet der Prüfungsausschuss im Einzelfall gemäß § 19 der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master). Die Entscheidung des Prüfungsausschusses soll auf Antrag der Studierenden/des Studierenden vor Beginn des Semesters erfolgen, in dem das anzurechnende Modul belegt werden soll. Der Besuch solcher Module an der Universität Rostock setzt voraus, dass es sich nicht um Module eines zulassungsbeschränkten Studienganges handelt, außer ein entsprechender Lehrexport ist kapazitätsrechtlich festgesetzt und ausreichende Studienplatzkapazitäten sind vorhanden. Es gelten die Zugangsvoraussetzungen, Prüfungsanforderungen, Prüfungszeiträume sowie Bestimmungen über Form, Dauer und Umfang der Modulprüfung, die in der Prüfungsordnung des entsprechenden Studiengangs vorgesehen sind.

Für die Sprachmodule, die im Rahmen des Studiums studiert werden, gilt die Prüfungsordnung für die Lehrangebote des Sprachenzentrums der Universität Rostock einschließlich des Hochschulfremdsprachenzertifikats UNIcert®.

  

3.1.1 Studienablauf CSE: Vertiefungsrichtung Computational Electrical Engineering (Studienbeginn im Wintersemester)

... Zum Vergrößern auf das Bild klicken ...

   

3.1.2 Studienablauf CSE: Vertiefungsrichtung Computational Electrical Engineering (Studienbeginn im Sommersemester)

... Zum Vergrößern auf das Bild klicken ...

   

3.1.3 Studienablauf CSE: Vertiefungsrichtung Computational Mechanical Engineering (Studienbeginn im Wintersemester)

... Zum Vergrößern auf das Bild klicken ...

   

3.1.4 Studienablauf CSE: Vertiefungsrichtung Computational Mechanical Engineering (Studienbeginn im Sommersemester)

... Zum Vergrößern auf das Bild klicken ...

   

3.1.5 Studienablauf CSE: Vertiefungsrichtung Computational Physics (Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich)

... Zum Vergrößern auf das Bild klicken ...

   

3.2 Wahlpflichtbereich

Bitte beachten Sie bei den nachfolgend dargestellten Lehrangeboten, dass diese i.d.R. nur einmal im Studienjahr - d.h. im Wintersemester oder im Sommersemester - angeboten werden. Informationen hierzu erhalten Sie in der SPSO bzw. im Studienbüro. Nachfolgend wird die Aufteilung lt. SPSO dargestellt.

  

3.2.1 Wahlpflichtmodule für die Vertiefungsrichtung Computational Electrical Engineering

Unter Beachtung der Semesterlage sind Module im Umfang von mindestens 36 LP aus dem Gesamtangebot an Wahlpflichtmodulen, davon mind. 12 LP aus dem folgenden Angebot, zu wählen:

Wintersemester

  • Advanced VLSI Design
  • Akustische Sensorik
  • Bild-/Videoverarbeitung und Codierung
  • C++ / GUI
  • Computational Intelligence in Automation
  • Fehlerdiagnose und Fehlertoleranz in technischen Systemen
  • Modeling and Simulation of Mechatronic Systems
  • Photonische Systeme
  • Sensors and Actuators

Sommersemester

  • Advanced Computational Electromagnetics and Multiphysics
  • Advanced Electromagnetic Simulation and Multiphysics
  • Biosystems Modeling and Simulation
  • Compact Modeling of Large Scale Dynamical Systems
  • Hochintegrierte Systeme
  • Nature-Inspired Computing
  • Programmierbare integrierte Schaltungen

  

3.2.2 Wahlpflichtmodule für die Vertiefungsrichtung Computational Mechanical Engineering

Unter Beachtung der Semesterlage sind Module im Umfang von mindestens 33 LP aus dem Gesamtangebot an Wahlpflichtmodulen, davon mind. 12 LP aus dem folgenden Angebot, zu wählen:

Wintersemester

  • C++ / GUI
  • Information Technology in Ship Design and Production
  • Mathematische Modelle in der Schiffstheorie

Sommersemester

  • Modellierung und Simulation der Turbulenz
  • Nature-Inspired Computing

  

3.2.3 Wahlpflichtmodule für die Vertiefungsrichtung Computational Physics

Unter Beachtung der Semesterlage sind Module im Umfang von mindestens 33 LP aus dem Gesamtangebot an Wahlpflichtmodulen, davon mind. 12 LP aus dem folgenden Angebot, zu wählen:

Wintersemester

  • Atoms and Clusters
  • Dynamik der Atmosphäre
  • Einführung in die Atmosphärenphysik und in die Physik des Ozeans
  • Fundamentals of Photonics
  • Molecular Physics
  • Physik der Ionosphäre
  • Prozesse im Küstenozean
  • Simulation Methods of Molecular Biophysics

Sommersemester

  • Grundlagen der Quantenoptik
  • Marine Turbulenz
  • Nonlinear Optics and Spectroscopy
  • Ozeanmodellierung
  • Physik des Klimas
  • Plasma- und Astrophysik
  • Quantenoptik makroskopischer Systeme
  • Spezielle Themen aus der Atmosphärenphysik
  • Theoretische Ozeanographie
  • Weiterführende Konzepte der Atmosphärenphysik

  

3.2.4 Übergreifender Wahlpflichtbereich für alle Vertiefungsrichtungen (max. 12 LP)

Wintersemester

  • Computer Vision
  • Datenbanken für Anwender
  • Mathematik für Wirtschaftsinformatik 3
  • Modellierung und Simulation von kontinuierlichen und hybriden Systemen
  • Numerische Behandlung gewöhnlicher Differentialgleichungen
  • Scalable Computing

Sommersemester

  • Numerische Behandlung partieller Differentialgleichungen
  • Virtual Reality

  

Natürlich steht es den Studierenden frei, auch darüber hinaus zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen der Universität Rostock zu besuchen und sich dies ggf. anrechnen und/oder auf ihrem Master-Zeugnis anerkennen zu lassen. Die Universität Rostock bietet hierzu mit ihrem breiten Fächerspektrum zahlreiche interessante Möglichkeiten.

  

3.3 Stundenplan / Lehr- und Lernformen

3.3.1 Stundenplan

Jeweils zu Beginn des Semesters wird über Aushang eine Terminübersicht für das gesamte Semester bekannt gegeben. Er beinhaltet: die Vorlesungszeiten, die Prüfungszeiträume, die vorlesungsfreien Zeiten, den Beginn des nächsten Semesters.

Auf der Grundlage des Prüfungs- und Studienplanes erarbeitet das Studienbüro in Abstimmung mit den Modulverantwortlichen für jede Matrikel und für jedes Semester einen Semesterstudienplan. Er beinhaltet Angaben zu den Lehrfächern, zu den Lehrkräften, zum Stundenumfang aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Formen der Lehrveranstaltungen und zur zeitlichen Einordnung der Lehrveranstaltungen.

  

3.3.2 Lehr- und Lernformen

Die Inhalte des Studiums werden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungsarten sind durch die Anwendung unterschiedlicher Lehr- und Lernformen gekennzeichnet. In der Regel werden die Lehrveranstaltungen nur einmal jährlich angeboten. Folgende Lehrveranstaltungsarten kommen im Masterstudiengang Computational Science and Engineering zum Einsatz:

  • Integrierte Lehrveranstaltung: Eine integrierte Lehrveranstaltung verbindet die Lehrveranstaltungsform Vorlesung mit aktiveren Formen (zum Beispiel Seminar oder Übung), in deren Rahmen sich die Studierende/der Studierende vorgegebene Themen selbst auf der Basis von Literatur erarbeitet und im Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung vertreten und diskutieren kann.
  • Konsultation (zur Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten): Konsultationen sind individuelle Beratungsgespräche zwischen Studierenden und Lehrenden. Die Studierenden fertigen längerfristig wissenschaftliche Studien- bzw. Studienabschlussarbeiten an. Die Lehrende/der Lehrende unterrichtet sich in bestimmten Zeitabständen über den Stand der Arbeiten und gibt Anregungen.
  • Praktikumsveranstaltung: Eine Praktikumsveranstaltung ist ein Praktikum an der Universität, das im Unterschied zu außer-universitären Praktika als eine betreute Lehrveranstaltung durchgeführt wird, in denen die Studierenden unter Anleitung und in kleinen Gruppen in der Regel eigene Forschungsprojekte bearbeiten. Es handelt sich um eine Übung zur Anwendung erworbener theoretischer Kenntnisse auf spezielle praktische Fragestellungen, zur Einübung wissenschaftlicher Methoden und Arbeits-techniken durch praktische Anwendung und zu Vertiefung der Modulinhalte und zur Schulung der eigenen Arbeitsorganisation.
  • Projektveranstaltung: In der Projektveranstaltung bearbeiten Studierende in Einzel- oder Gruppenarbeit unter Betreuung einer Dozentin/eines Dozenten ein Projektthema.
  • Seminar: In einem Seminar erhalten die Studierenden Gelegenheit, selbstständig erarbeitete Erkenntnisse vorzutragen, zur Diskussion zu stellen und in schriftlicher Form zu präsentieren. Seminare können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.
  • Übung: In einer Übung, die nicht überwiegend praktischer Art ist, bearbeiten die Studierenden vorgegebene Übungsaufgaben zur Vertiefung und Anwendung der Kenntnisse und der Vermittlung fachspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Übung bietet die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Problemlösungen zu diskutieren und Mittel zur Selbstkontrolle des erreichten Kenntnisstandes zu verwenden.
  • Vorlesung, Repetitorium: In einer Vorlesung beziehungsweise einem Repetitorium wird den Studierenden der Lehrstoff vorwiegend als Vortrag des Lehrenden/der Lehrenden mit Unterstützung von Medien (Tafeln, Folien, Skripte) präsentiert. Vorlesungen beziehungsweise Repetitorien können als Präsenz- oder Online-Veranstaltung durchgeführt werden.

Das Erreichen der Studienziele setzt neben der Teilnahme an den genannten Lehrveranstaltungen ein begleitendes Selbststudium voraus.

  

3.4 Prüfungen

Die Zusammenstellung der zu belegenden Module, die Art der Prüfungsvorleistungen, die Art, die Dauer und der Umfang der Modulprüfungen, der Regelprüfungstermin und die zu erreichenden Leistungspunkte folgen aus dem Prüfungs- und Studienplan und den Modulbeschreibungen (siehe SPSO). Die Abschlussprüfung (Masterarbeit und Kolloquium) ist Bestandteil der Masterprüfung.

Insbesondere folgende Prüfungsleistungen kommen zum Einsatz:

mündliche Prüfungsleistungen

  • Kolloquium: Es werden von einem sachkundigen Auditorium Fragen im Anschluss an eine Präsentation einer eigenständigen Arbeit der Studierenden/des Studierenden gestellt.
  • Mündliche Prüfung: In einer mündlichen Prüfung sollen die Studierenden Fragen zu einem oder mehreren Prüfungsthemen mündlich beantworten.
  • Referat/Präsentation: Ein Referat (auch Präsentation) ist eine Darstellung zu einem wissenschaftlichen Thema und fasst Forschungs-, Untersuchungsergebnisse und/oder die Ergebnisse eines Literaturstudiums zusammen. Im Referat sollen unterstützt durch einen sinnvollen Einsatz von Medien wesentliche Inhalte der verwendeten Literatur kurz vorgestellt, erläutert und Fragen zur weiterführenden Diskussion formuliert werden. Ergänzend zu dem Referat kann ein Handout, ein Thesenpapier oder eine Verschriftlichung des Referates gefordert sein.

schriftliche Prüfungsleistungen

  • Bericht/Dokumentation: Ein Bericht (auch Dokumentation) ist eine sachliche Darstellung eines Geschehens oder die strukturierte Darstellung von Sachverhalten. Ein Bericht kann in Form eines Portfolios erfolgen. Ein Portfolio ist eine geordnete Sammlung von schriftlichen Dokumenten beziehungsweise eigenen Werken. Beispiele für Berichte sind: Praktikumsdokumentationen, Hospitationsprotokolle, Rechercheberichte, journalistische Artikel und Literaturberichte.
  • Klausur: In einer Klausur müssen die Studierenden unter Aufsicht in einer vorgegebenen Zeit ohne oder mit beschränkten Hilfsmitteln schriftliche Aufgabenstellungen bearbeiten.

praktische Prüfungsleistungen

  • Praktische Prüfung: In einer praktischen Prüfung sollen die Studierenden Kompetenzen zur Ausführung beruflicher beziehungsweise berufsähnlicher Tätigkeiten oder eigene praktische, sportliche oder künstlerische Fähigkeiten nachweisen. Mögliche Formen praktischer Prüfungen sind: Schulpraktische Prüfung, Prüfung am Krankenbett, Rollenspiel, Planspiel, Moot Court, Sportprüfung, Musikprüfung, Laborpraktikum, Bearbeitung von Programmieraufgaben.
  • Projektarbeit: Die Projektarbeit ist eine offene Prüfungsform mit einem hohen Grad an Freiheit. Eine Projektarbeit soll einzeln oder durch mehrere Studierende innerhalb eines Semesters bewältigt werden. Prüfungsgrundlage ist dabei sowohl das Ergebnis der Projektarbeit als auch deren Dokumentation und der Prozess der Gruppenarbeit selbst. Die Ergebnisse der Arbeit können beispielsweise in einem Portfolio dargestellt werden.

In einem Modul können zu erbringende Studienleistungen als Voraussetzung für die Zulassung zur Modulprüfung bestimmt werden (Prüfungsvorleistungen). Die Prüfungsvorleistungen können bewertet und benotet werden, gehen aber nicht in die Modulnote ein.

Prüfungsvorleistungen können sein:

  • Lösen von Übungsaufgaben oder Hausaufgaben
  • Referate oder Präsentationen
  • regelmäßige oder aktive Teilnahme an Lehrveranstaltungen bzw. Praktikumsversuchen und Seminaren
  • erfolgreiche Bearbeitung von praktischen Aufgaben bzw. Pflichtaufgaben oder Programmierprojekten
  • Anfertigung und Verteidigung von Simulationsprojekten
  • Ausführung von Belegaufgaben
  • Projektberichte

Die konkrete Prüfungsvorleistung ist der jeweiligen Modulbeschreibung sowie dem Prüfungs- und Studienplan (siehe SPSO) zu entnehmen.

Mündliche Prüfungsleistungen können auch als Gruppenprüfung abgelegt werden. Es können bis zu drei Studierende gleichzeitig geprüft werden. Die Dauer der Prüfung der einzelnen Studierenden/des einzelnen Studierenden reduziert sich in der Gruppenprüfung gegenüber der Einzelprüfung um fünf Minuten.

Schriftliche Prüfungsleistungen mit Ausnahme von Klausuren können auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistung zu bewertende Beitrag des einzelnen Studierenden/der einzelnen Studierenden aufgrund der Angabe von Abschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzung ermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist.

Die studienbegleitenden Modulprüfungen werden in dem dafür festgelegten Prüfungszeitraum abgenommen. Der Prüfungszeitraum eines Semesters beginnt unmittelbar im Anschluss an die Vorlesungszeit und endet mit dem Semesterende. Abweichend können die studienbegleitenden Modulprüfungen in Form von Referaten, Präsentationen, Berichten und Projektarbeiten vorlesungsbegleitend abgelegt werden, wenn die Studierenden spätestens in der ersten Vorlesungswoche über die für sie geltende Prüfungsart, deren Umfang und den jeweiligen Abgabetermin in Kenntnis gesetzt werden. Im Einvernehmen zwischen Studierenden und Prüferinnen/Prüfern können Prüfungen unter Wahrung der in der Rahmenprüfungsordnung (Bachelor/Master) angegebenen Fristen und Anmeldemodalitäten auch zu anderen Zeitpunkten abgehalten werden.

  

4. Zulassung zum Studiengang

Informationen zu den formalen Zulassungsmodalitäten, darüber ob der Studiengang zulassungsbeschränkt ist oder nicht, finden Sie in der Kurzübersicht.

  

5. Broschüren / Ordnungen (Downloads)

5.2 Videos

  

6. Beratungsmöglichkeiten

6.1 Fachspezifische Beratung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Studienfachberatung
Prof. Dr. Ursula van Rienen
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock
Telefon: (0381) 498 7006
E-Mail: cse.ief(at)uni-rostock.de
 

Studienbüro
Tina Zorn
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock, Seminargebäude, Raum 016
Telefon: (0381) 498 7006
E-Mail: cse.ief(at)uni-rostock.de
 

Prüfungsausschuss
Prof. Dr. Ursula van Rienen
Albert-Einstein-Straße 2, 18059 Rostock
Telefon: (0381) 498 7006
E-Mail: cse.ief(at)uni-rostock.de
 

Fachschaftsrat (Vertretung der Studierenden)
Fachschaftsrat Elektrotechnik
E-Mail: fachschaft.e-technik(at)uni-rostock.de

  

6.2 Allgemeine (studienunabhängige) Beratung der Universität Rostock

Allgemeine Studienberatung & Careers Service
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230, Sprechzeiten: Mo - Do 10:00 - 15:00 Uhr, Fr 10:00 - 13:00 Uhr
E-Mail: studienberatung(at)uni-rostock.de
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Mo 09:00 - 13:00 Uhr, Di 09:00 - 17:00 Uhr, Mi 09:00 - 13:00 Uhr, Do 09:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Studentensekretariat
Ansprechpartner für Fragen zu Zulassung, Einschreibung und Rückmeldung
Parkstraße 6, 18057 Rostock
Telefon: (0381) 498 1230
E-Mail: studentensekretariat(at)uni-rostock.de
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Di 09:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00 Uhr, Do 09:00 - 12:00 & 14:00 - 17:00 Uhr, Fr 09:00 - 12:00 Uhr

Rostock International House
Beratung und Betreuung ausländischer Studierender
Petra Schmidtke
Kröpeliner Straße 29, 18055 Rostock, Raum 304
E-Mail: petra.schmidtke(at)uni-rostock.de oder auslaenderstudium(at)uni-rostock.de
Telefon: +49 381 - 498 1211
Fax: +49 381 - 498 1210
Offene Sprechzeit vor Ort im Rostock International House (Kröpeliner Straße 29): Di 09:00 - 12:00 Uhr, Do 14:00 - 16:00 Uhr
Offene Sprechzeit vor Ort im Student Service Center (Parkstraße 6): Di 09:00 - 12:30 Uhr, Do 14:00 - 17:00 Uhr